Isla Peck Östlich der Sonne

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Inhaltsangabe zu „Östlich der Sonne“ von Isla Peck

"Clubs besuchen, die Nächte durchtanzen – das ist es, wofür Tia lebt: Sie zerfließt im Strom der Tänzer wie ein Blutstropfen im Wasser, gleitet als rote Nixe durchs Gewühl. Am Tag verschwindet Tia und sitzt als Christina brav im Büro, erdrückt von Erwartungen, gegen die sie sich nicht wehren kann.
Mick gibt im Club den Steppenwolf, der Jacke nach zu schließen – und sie passt zu ihm wie eine zweite Haut. In seinem anderen Leben versucht er verzweifelt, großer Bruder, Vater und Mutter in einem zu sein.
Die Blicke der beiden treffen sich, und es ist wie ein Stromstoß. Elektrisierend. Noch ahnen sie es nicht, würden es auch nicht glauben, aber dies ist unausweichlich der Beginn einer Reise mit (un)möglichem Ziel: „Das Schloss liegt östlich von der Sonne und westlich vom Mond, und dahin findest du den Weg nie und nimmer.“
Isla Peck ist das Pseudonym einer bekannten Autorin, deren Jugendromane mit begeisterten Kritiken bedacht wurden. Ihre Charaktere zeichnen sich durch außergewöhnliche Tiefe und Authentizität aus. Mit Östlich der Sonne beeindruckt sie erstmals auf dem Terrain erotischer Spannungen.

In meinen Augen keine erotische Liebesgeschichte, jedoch interessante Grundiee.

— Nimithil

Nicht Fleisch, nicht Fisch!

— Zwillingsmama2015

Interessante Grundidee, aber anders als erwartet und ausbaufähig, vor allem was die versprochene Erotik betrifft!

— vanessabln

Ein Roman der zum Nachdenken über Phantasiewelten und tatsächliche Realität anregt. Ich sehe die Geschichte nicht zum Abschalten.

— Belis

Zusammen ist man weniger allein.

— Cupido_Books

Östlich der Sonne ist ein Buch, in dem es gilt Hindernisse zu überwinden um sein Glück zu finden.

— N-i

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    Östlich der Sonne

    Zwillingsmama2015

    18. November 2016 um 17:28

    "Östlich der Sonne" von Isla Peck wird als erotische Liebesgeschichte beworben, aber eigentlich ist sie alles andere als das.Es geht um Tia, Christiane, die sich jede Nacht aus ihrem bürgerlichen Lebenstiehlt um in roten Minikleidchen Männer in Clubs zubecircen und eine schnelle Nummer zu schieben, bis sie auf Mick trifft. Den verwegenen Badboy, der bei ihr zur Dauernummer wird....Es ist wirklich schwierig, dieses Buch zu bewerten, aber ich kann leider nicht mehr als zwei Sterne vergeben,denn zum einen kommtfür einen Erotikroman die Erotik einfach zu kurz und bleibt zu platt und zum anderen bekommen die Hauptcharaktere für mich zu wenig Tiefe. Auch kann ich diese Möchtegern-Badboy Nummer,die Mick abzieht nicht ernst nehmen (er nennt Tia zig mal Baby - das wirkt so gestellt und lächerlich) .Der Schreibstil von Isla Peck, hinter der sich eine Jugendbuchautorin versteckt, lässt sich jedoch sehr gut lesen und auch die Idee hinter der Geschichte ist nicht schlecht -vielleicht einfch nur nicht ganz glücklich umgesetzt und vielleicht auch mit zu wenig Seiten. Nun ja - für mich war es leider weder Fleisch, noch Fisch!

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  • Leserunde zu "Östlich der Sonne" von Isla Peck

    Östlich der Sonne

    Cupido_Books

    Eine märchenhafte Liebe. Ohne Zuckerwatte und rosarote Brille. 8 Bücher warten auf euch – bewerbt euch gleich für diese Leserunde der wunderschönen Liebesgeschichte von Isla Peck:Clubs besuchen, die Nächte durchtanzen – das ist es, wofür Tia lebt: Sie zerfließt im Strom der Tänzer wie ein Blutstropfen im Wasser, gleitet als rote Nixe durchs Gewühl. Am Tag verschwindet Tia und sitzt als Christina brav im Büro, erdrückt von Erwartungen, gegen die sie sich nicht wehren kann.Mick gibt im Club den Steppenwolf, der Jacke nach zu schließen – und sie passt zu ihm wie eine zweite Haut. In seinem anderen Leben versucht er verzweifelt, großer Bruder, Vater und Mutter in einem zu sein.Die Blicke der beiden treffen sich, und es ist wie ein Stromstoß. Elektrisierend. Noch ahnen sie es nicht, würden es auch nicht glauben, aber dies ist unausweichlich der Beginn einer Reise mit (un)möglichem Ziel: „Das Schloss liegt östlich von der Sonne und westlich vom Mond, und dahin findest du den Weg nie und nimmer.“Isla Peck, die sich darauf freut, die Leserunde zu begleiten, ist das Pseudonym einer bekannten Autorin, deren Jugendromane mit begeisterten Kritiken bedacht wurden. Ihre Charaktere zeichnen sich durch außergewöhnliche Tiefe und Authentizität aus. Mehr Informationen und eine Leseprobe findet ihr HIER Cupido Books verlost 8 Exemplare des Romans für die Leserunde - wenn ihr gleich in der Bewerbung angebt, welches Format ihr euch wünscht – epub, mobi oder Taschenbuch – habt ihr das Buch umso schneller. Die Leserunde beginnt am 12. Oktober – Wir freuen uns auf euch! Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dann auch Zeit zum Lesen und Kommentieren habt

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  • In meinen Augen keine erotische Liebesgeschichte, jedoch interessante Grundidee.

    Östlich der Sonne

    Nimithil

    07. November 2016 um 13:26

    In dem Buch handelt es um Christine (alias Tia) und Mikhail (alias Mick). Beide stehen noch am Anfang ihres Lebens, sind eher unzufrieden und lenken sich davon ab. Der Schreibstil der Autorin ist gut verfolgbar und die Idee des Buches ist gelungen. Dafür gibt es von mir auch die beiden Sterne, denn ich muss sagen bis zum Ende bin ich damit nicht ganz warm geworden und ohne die Leserunde hätte ich wohl auch den Sinn dahinter nicht ganz gesehen. Die beiden Protagonisten werden nur oberflächlich dargestellt und man erfährt recht wenig von den Beiden, was es mir ein wenig schwer gemacht hat. Nicht nur konnte ich mich dadurch weniger gut in das Buch einfinden, ich könnte teilweise auch deren Handlungen nicht nachvollziehen. Oftmals wechselt es bereit nach 2 Seiten aus Christines Perspektive zu Mick oder andersrum. Dies war mir zeitweise zu plötzlich. Auch fand ich die Kapiteleinteilung nicht gelungen - auf 160 Seiten gibt es 46 Kapitel. Da würde ich eher empfehlen Kapitel komplett rauszunehmen. Ich denke, dass ich bei dem Buch mit den falschen Erwartungen heran getreten bin: eine erotische Liebesgeschichte. Zu Beginn mag dieses zutreffen (auch wenn sich alles überschlägt), aber der Grossteil des Buches läuft ein wenig anders ab.

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  • Anders als erwartet

    Östlich der Sonne

    vanessabln

    19. October 2016 um 23:22

    Christine und Mikhail begegnen sich eines Nachts in einem Techno-Club, in den beide regelmäßig aus ihrem Alltag, der sie auf unterschiedlichste Weise gefangen hält, flüchten. Sie halten dort beide mehr oder weniger eine Fassade aufrecht und versprechen sich lediglich ein kurzes Abenteuer miteinander. Ein wenig mehr wird es aber doch, wenn auch noch lange keine Liebesgeschichte. Das reale Leben der beiden (sehr authentisch geschildert) und ihr Hadern damit tritt immer mehr in den Vordergrund, sowie letztendlich (oder abrupt) die Frage, ob es eine gemeinsame Zukunft geben könnte. Die Grundidee des Buches (die mir sehr gefallen hat) ist die Frage, ob aus einem oberflächlichen Abenteuer mehr entstehen kann und was passiert, wenn die Fassade fällt. "Östlich der Sonne" hatte für mich ein paar Überraschungen parat, so dass das Buch nicht so einfach zu rezensieren ist. Erwarten tut man aufgrund des Covers ja eine "Erotische Liebesgeschichte", auch wenn die Inhaltsangabe außerdem etwas Tiefgründigeres verspricht. Beides zusammen genommen stellte ich mir noch besser vor, da ich die "Heile Welt" in Liebesgeschichten sowieso eher langweilig finde. Nach dem Lesen muss ich allerdings sagen, dass es weder eine richtige Liebesgeschichte ist noch erotisch, sondern eine "etwas andere" kurze Geschichte, die nachdenklich macht und sicher auch eine schöne Botschaft hat. Der Schreibstil ist noch ausbaufähig, hat mir aber anfangs gut gefallen, die knappen Szenen und Beschreibungen passten gut zur Club-Atmosphäre. Hin und wieder war das Knappe auch weiterhin sehr treffend und gut eingefangen, aber zwischendurch hatte ich mir dann doch "mehr" gewünscht, vor allem was die Erotik und Gefühle der beiden betrifft. Es wird alles sehr schnell und knapp abgehandelt, was diese Themen betrifft. Trotzdem lernt man (aufgrund ihres Alltags, den aber jeder für sich führt) die Protagonisten immer besser kennen und leidet mit ihnen bzw. wünscht sich, sie würden über ihren Schatten springen. Erst spät wird ihr Alter erwähnt, was alles in ein anderes Licht wirft und mich zumindest etwas irritiert hat.

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  • Tia und Mick oder Christine und Mikhail – wer findet den Weg zum Schloss?

    Östlich der Sonne

    Belis

    18. October 2016 um 19:17

    Das Schloss liegt östlich von der Sonne und westlich vom Mond, und dahin findest du den Weg nie und nimmer. (Norwegisches Volksmärchen)   Das Cover strahlt Leichtigkeit und pralles Leben aus – welches Tia in der Nacht lebt. Aber die Farbe rot steht auch für Rebellion – das wirkliche, problembeladene Leben.   Die ersten Kapitel erzählen von Tia`s Doppelleben als feurige Tänzerin der Nacht und braver Büroangestellten sowie unterwürfigen Tochter tagsüber. Eines Nachts erblickt sie Mick, ebenfalls nachts auf der Suche nach einem aufregenden Leben. Beide genießen die anonyme körperliche Befriedigung ohne Verpflichtungen. Doch ohne Vorwarnung treffen sie sich als Christine und Mischa, und dabei treffen sie (falsche) Entscheidungen.   Die Protagonisten treffen in dem Buch mehrere Entscheidungen die ihr weiteres Leben beeinflussen werden. Nicht alle sind nachvollziehbar. In etlichen Situationen würde ich ihnen am liebsten einen Tritt in den Hintern verpassen, damit sie endlich aufwachen. Die Erotik lässt im Laufe der Geschichte zu wünschen übrig, die Liebe bekommt viele Gesichter im übertragenen Sinne. Die unterschiedlichen Gefühle und Emotionen kann ich meist gut nachempfinden. Dieser Roman hat für mich sehr viel mit Verdrängung der eigenen Probleme durch eine aufgebaute nächtliche Scheinwelt zu tun. Ich würde dieses Werk nicht als leichte Kost empfehlen. Die Hauptpersonen finden einen Weg ihr Schattendasein umzuwandeln.  Es ist schwierig, braucht Mut und Vertrauen. Auf keinen Fall ohne Hilfe zu bewältigen. Gut das Mischa einen Freund wie Dmitry hat, dieser russische Händler und sein Freund Alex sorgen für einige Lacher in der Story.   Ich versuche es mal so zu beschreiben: Überforderte junge Menschen versuchen aus ihrem Dasein zu fliehen. In der nächtlichen Phantasiewelt einer lauten Techno-Disco, Erotik und schnellem Sex. Aber die Realität holt sie gnadenlos ein. Lug und Trug sich selbst und der Umgebung gegenüber fliegt eben irgendwann auf. Und damit umzugehen – das will gelernt sein.   Das Ende versöhnt. Lässt aber viele Gedanken und Fragen offen. Diese Art von Roman regt zum Nachdenken an über Erwartungen die an unsere Kinder und Jugendlichen gestellt werden. Und denen nicht alle gerecht werden können oder wollen. Ich gebe drei Sterne, Abzüge unter anderem wegen teils fehlender Erotik, und sage nochmals keine leichte Kost zum Träumen. Aber durchaus lesenswert.

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  • Zu wenig Erotik, zu wenig Liebesgeschichte

    Östlich der Sonne

    Mrs. Dalloway

    15. October 2016 um 16:23

    In dieser "erotischen Liebesgeschichte" geht es um Tia, die die Nächte in Clubs durchtanzt und Mick, der den Steppenwolf gibt und nie Geld hat. Zusammen sind sie weniger allein, aber auch viel larmoyanter.Mehr als 2 Sterne kann ich für dieses Buch leider nicht geben, wenn es natürlich auch nicht als grottenschlecht zu bezeichnen ist. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen oder es traf meinen Geschmack nicht.Die beiden Sterne gibt es für den recht gut lesbaren Schreibstil, die kurzen Kapitel und die Wörter, die ich nicht kannte und nachschlagen musste. Darüber freue ich mich immer, denn für mich haben Bücher immer noch einen Bildungsauftrag und ich lerne gerne durchs Lesen etwas dazu.Die Erotik kam mir hier leider zu kurz. Nur am Anfang ging es ein wenig um Sex und dann auch nur auf der Toilette eines Nachtclubs, das war mir einfach zu wenig erotisch. Liebesgeschichte.. so mag ich das Buch auch nicht nennen. Zwei Menschen hadern mit ihrem persönlichen Schicksal, laufen sich ab und an über den Weg, bestreiten aber das meiste davon allein. Das sind eher zwei Einzelschicksale und keine Liebesgeschichte, die hier erzählt wird.Zudem kommt, dass mir Tia und Mick nicht sehr sympathisch geworden sind, leider. Außerdem wirken sie viel älter als sie vermutlich sein sollen. Ich kann auch ihr Handeln oft nicht nachvollziehen. Tia ist gefangen in einem Job, den sie hasst, weil sie macht was ihre Eltern wollen. Klar, das kann in jungen Jahren mal passieren. Aber anstatt sich andauernd zu beklagen muss man mal den Hintern hochkriegen und was aus seinem Leben machen.Mick ist noch schlimmer. Es kann in einem Sozialstaat wie Deutschland doch eigentlich gar nicht sein, dass er die Schule abbricht, weil er sich um die Familie kümmern muss und sie dann fast verhungern. Er kann anscheinend nicht arbeiten, Geld kommt auch nicht wirklich rein, niemand hilft ihm... Wieso kann ein junger, gesunder, cleverer Kerl wie er keinen Job finden? Weil er "Polacke" ist? Das halte ich für Quatsch und verstehe diesen Teil der Story leider nicht. Er hat mir auch nicht gefallen. Das Buch hat mich arg runtergezogen und eine bedrückende Stimmung hinterlassen, dabei wollte ich doch eine schöne Liebesgeschichte voller erotischer Spannung lesen!

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  • Östlich der Sonne

    Östlich der Sonne

    Tigerbaer

    In „Östlich der Sonne“ begegnen dem Leser zwei Menschen: Tia, die sich in roten Kleidern nachts in Clubs dem Rhythmus der Musik hin gibt und Mick, der mit einer Lederjacke und seiner Ausstrahlung auf sich aufmerksam macht. Beide tragen Masken und sind insgeheim auf der Flucht, dann treffen sich ihre Blicke und eine Reise beginnt. Christine und Mikhail, wie Tia und Mick im wahren Leben heißen sind Menschen wie du und ich. Sie leben ihre Leben und diese werden mehr von den äußeren Umständen und Ansprüchen anderer als von ihnen selbst bestimmt. Am liebsten würde die Beiden ihre eigene Haut und damit ihr Leben abstreifen und jemand ganz anderes sein. Und wer hätte nicht schon davon geträumt? Ein Mal alles hinter sich zu lassen, keine Verantwortung mehr, schöner & selbstbewusster sein, keine Angst mehr haben, keine Ansprüche anderer mehr erfüllen? Doch was passiert, wenn dir jemand begegnet, der ein ähnliches Schicksal lebt wie du und der für dich so unerreichbar scheint „wie ein Schloss östlich der Sonne und westlich des Mondes“ (Seite 144)? Gibst du auf oder gehst du trotzdem los? Ich habe Christine und Mikhail beim Lesen als sehr authentisch erlebt und konnte mich in vielen Situationen recht gut mit ihnen identifizieren. Durch ihr Aufeinandertreffen beginnen sie sich zu verändern und so ist hinterher nichts mehr, wie es vorher war. Die Erotik spielt in der Geschichte eine eher untergeordnete Rolle, da der Fokus auf Christine und Mikhail und ihren jeweiligen Leben liegt. „Östlich der Sonne“ war für mich eine etwas andere Liebesgeschichte, die meinen Lesenerv nicht zu 100 % getroffen hat, die ich aber trotzdem gerne gelesen habe.

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    • 5

    Avirem

    28. September 2015 um 06:50
    Floh schreibt Eigentlich mag ich dieses Genre auch zur Abwechslung sehr gern.

    Ich auch. Momentan reizt es mich allerdings nicht.

  • Östlich der Sonne

    Östlich der Sonne

    N-i

    03. September 2015 um 12:07

    Mir war, als könnte ich man alles in diesem Leben mit tanzen regeln. Als könne man einfach abtauchen und die Welt um sich herum vergessen. Würde sich das nicht jeder einmal wünschen? Der Inhalt des Buches faszinierte mich sofort. Er versprach etwas düsteres und verruchtes, auf das ich mich nur zu gern einlassen wollte. Isla Peck zog mich bereits ab der ersten Seite in ein düsteres Nachtleben. Ein Leben ohne Kummer, ohne Probleme und ohne der Frage nach "Was dann?". Es zählte nur das hier und jetzt. Tia lebt das Leben, welches sich vielleicht viele von uns wünschen. Doch auch sie, kann gewissen Dingen, wie der Liebe, einfach nicht entgehen. Überraschend und neu für mich war die Tatsache, dass Tia und Mick sich bereits zu Anfang des Buches kennenlernen und eine heiße Liaison entsteht. In der Regel ist es ja oftmals so, dass man ein ganzes Buch darauf hinarbeitet, dass die Protagonisten sich finden und endlich ihre Gefühle füreinander erkennen. Hier aber, wird allen Regeln der gesellschaftlichen Normen getrotzt und man sieht nicht einer entstehenden Leidenschaft entgegen sondern den alltäglichen Problemen. Man erkennt, wie unterschiedlich die Leben zweiter Menschen sein können und mit welchen Selbstzweifeln sie geplagt werden. Welche Hürden eine Liebe überwinden muss um endlich das Glück zu finden. Mick erobert auf geradem Wege und unwiderruflich mein Herz, während ich versuchte mit Tia die Probleme des Lebens zu bewältigen. Ich wollte ihr beistehen und ihr aufhelfen wenn sie stürzte. Jeder kennt dieses Gefühl in einem gewissen Moment ein anderer Mensch sein zu wollen und diese realistische Darstellung hat mich so gefesselt, dass ich das Buch gar nicht beiseite legen konnte. Natürlich ist es schön von reichen und sadistischen Junggesellen oder wunderschönen und starken Vampirn zu lesen. Aber ist dies die Realität? Wohl kaum. So gerne ich oftmals in Fantasiewelten tauche, so erfreulich und neu war die Tatsache für mich, eine entstehende Liebe aus dem realen Leben zu beobachten. Hindernisse zu überwinden, die einem doch das märchenhafte "Happy End" versprechen und Träume sowie Wünsche wahr werden zu lassen, denen jeder von uns im Leben einmal gegenüberstand. Fazit: Östlich der Sonne zeigt einem die Welt wie sie wirklich ist. Ohne Zuckerwatte und einer rosaroten Brille. Eine Welt, in der es gilt Hindernisse zu überwinden um sein Glück zu finden. Das man selbst wachsen muss um seine märchenhafte Liebe, wie sie im Buche steht, finden zu können.

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