Ismail Kadare Chronik in Stein

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Inhaltsangabe zu „Chronik in Stein“ von Ismail Kadare

Eine Chronik in Stein, das ist die uralte Stadt Gjirokastra im Süden Albaniens. Als der Zweite Weltkrieg Schrecken und Elend verbreitet und wechselnde Besatzungsmächte kommen und gehen, erlebt ein Kind, aus dessen Sicht alles erzählt wird, wie seine Welt aus den Fugen gerät. Im staunenden Begreifen und angstvollen Erkennen sind historische Fakten und mythische Dimension untrennbar ineinander verwoben. Auch wenn Ismail Kadare sich vermutlich gegen eine allzu leichtfertige autobiographische Vereinnahmung sträuben würde, ist ›Chronik in Stein‹ doch nicht nur das kunstvolle Porträt seiner Heimatstadt Gjirokastra, sondern auch der Roman einer Kindheit, in dem sich Weltgeschichte, alte Mythen und kindliches Begreifen auf wundersame Weise vermischen.

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  • Rezension zu "Chronik in Stein" von Ismail Kadare

    Chronik in Stein
    Hallogen

    Hallogen

    19. May 2010 um 23:43

    Schönes Buch, das mich lange mit den vielen Namen verwirrt hat, aber am Ende kapiert man dann doch, was das soll. Vor allem starke Bilder kann der Autor immer wieder hervorzaubern, doch manches wirkte etwas gewollt. Am meisten gestört hat mich aber die burleske Ausrichtung, die mich zu stark an Bulatovic ('Der Held auf dem Rücken des Esels') erinnert hat. Manche Überlegungen des naiven Kinderblicks sind einfach nur albern und überflüssige Wortklaubereien. Auch lassen mich manche unbekannten Wörter etwas ratlos zurück. Ebenso die Dreiteilung des Buches in Kapitel, Ausschnitte aus Chronik und Tagebüchern sowie kursive Texte, deren Abhebung sich mir einfach nicht erschließen will. Schließlich ist da noch das Zugeständnis an Partisanenpathos, das aber wohl unvermeidbar war. Trotzdem glaube ich, dass vieles hängen bleiben wird, etwa die tolle Geschichte von dem jungen Mann, der öffentlich ein Mädchen küsst und sie dann sucht oder die alten Frauen, die mit ihren Häusern verwachsen und sie über Jahrzehnte nicht verlassen.

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