Ismail Kadare Der Nachfolger

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Inhaltsangabe zu „Der Nachfolger“ von Ismail Kadare

Was ist passiert in der Nacht des 13. Dezember im Schlafzimmer des »designierten Nachfolgers«, dessen Leiche am folgenden Morgen mit einer Kugel im Herzen gefunden wird? Hat er sich selbst umgebracht, wie man zuerst annimmt, oder war es gar Mord, geplant im Kreis der höchsten Machthaber? Und was ist wahr an dem Gerücht, daß ein Tunnel verlaufe zwischen dem Haus des Nachfolgers und dem Anwesen des »Führers«? In Der Nachfolger wendet sich Ismail Kadare dem dunkelsten Rätsel der neuesten Geschichte Albaniens zu: dem mysteriösen Tod des Zöglings von Diktator Enver Hoxha. Noch heute – ein Vierteljahrhundert nach diesem Todesfall und mehr als fünfzehn Jahre nach dem Zusammenbruch des Regimes – liegt dieses Geheimnis im Dunkeln. Meisterhaft verleiht Ismail Kadare dem realen Ereignis eine universelle Dimension und stellt die Figur des Nachfolgers in eine Reihe mit den großen Archetypen der Weltliteratur wie Judas, Agamemnon, Brutus und Joseph K.

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  • Rezension zu "Der Nachfolger" von Ismail Kadare

    Der Nachfolger
    Hallogen

    Hallogen

    13. March 2011 um 11:36

    Ohne echtes Hintergrundwissen zur albanischen Geschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kann man dieses Buch wohl nicht ganz verstehen. Ich fand es überflüssig den Figuren kodierte Namen wie "Der Führer" oder "Der Nachfolger" zu geben, dann aber doch so klare Rollen zuzuteilen, dass jeder der sich da auskennt weiß, wer gemeint ist. Es wird eindeutig gesagt, dass es um das sozialistische Albanien geht, wozu ist es dann nötig, solche Substitute zu benutzen? Es gab nur einen Führer im sozialistischen Albanien... Kadare kann zwar die Innenwelt der Figuren durchaus glaubhaft darstellen, aber irgendwie wirkt das ganze etwas konfus, so sind die Perspektivwechsel des Erzählers völlig unmotiviert, wirken eher so, als wäre dem Autor keine elegante Lösung eingefallen, um das Wissen der Figuren darzustellen. Ich empfand die Lektüre des Buches als unbefriedigend, mag aber dennoch den geschliffenen Stil und die Architektursymbolik sowie das Spiel mit den Zahlen zwei und drei, wobei auch dieses fast gänzlich unaufgelöst bleibt. Gut zu lesen, bleibt aber sicher nicht hängen.

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