Iso Camartin

 4.3 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Jeder braucht seinen Süden, Schweiz und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Iso Camartin

Iso Camartin (Jahrgang 1944 und ein rätoromanischer Schweizer) ist ein Homme de Lettres par excellence, ein Publizist und Essayist mit einer Vielzahl von Büchern. Von 2000 bis 2003 leitete er die Kulturabteilung des Schweizer Fernsehens. Zuletzt erschien von ihm: Bin ich Europäer? Eine Tauglichkeitsprüfung, Im Garten der Freundschaft. Eine Spurensuche und Opernliebe. Ein Buch für Enthusiasten (C. H. Beck, München, 2006, 2011, 2014).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Iso Camartin

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Buchformat:
Cover des Buches Jeder braucht seinen Süden9783458357179

Jeder braucht seinen Süden

 (2)
Erschienen am 17.04.2011
Cover des Buches Schweiz9783406578564

Schweiz

 (2)
Erschienen am 30.03.2011
Cover des Buches Die Geschichten des Herrn Casparis9783406570360

Die Geschichten des Herrn Casparis

 (1)
Erschienen am 17.03.2008
Cover des Buches Opernliebe - Ein Buch für Enthusiasten9783406659645

Opernliebe - Ein Buch für Enthusiasten

 (1)
Erschienen am 31.03.2015
Cover des Buches Die Kunst des Lobens9783847704010

Die Kunst des Lobens

 (1)
Erschienen am 18.05.2018
Cover des Buches Im Garten der Freundschaft9783406621581

Im Garten der Freundschaft

 (0)
Erschienen am 25.08.2011
Cover des Buches Belvedere9783518416884

Belvedere

 (0)
Erschienen am 21.02.2005
Cover des Buches Die Schweiz9783406641473

Die Schweiz

 (0)
Erschienen am 23.08.2012

Neue Rezensionen zu Iso Camartin

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Rezension zu "Die Kunst des Lobens" von Iso Camartin

Lobreden mit Witz und Raffinesse
frenx1vor 2 Jahren

Ein wenig missverständlich ist er schon, der Titel von Iso Camartins Buch der Lobreden. „Die Kunst des Lobens„: das klingt nach Ratgeberliteratur, nach einer Anleitung für Reden zu besonderen Anlässen. Iso Camartin gibt aber in seinem Buch keine Rhetorik-Tipps für erfolgreiche Redner. Es sei denn, man will von gelungenen Beispielen lernen.

„Die Kunst des Lobens“ ist nämlich nichts anderes als eine Sammlung von Lobreden zu unterschiedlichen Anlässen. Nach einem eher verkopften Überblick über die Geschichte der Lobreden demonstriert Iso Camartin was eine Lobrede ausmacht. Wortspiele, Pointen, Witz, das Spiel mit dem Leser: das alles findet man in den Lobreden Camartins. Vor allem aber sind es die überraschenden Verknüpfungen, der Weg zum eigentlichen Thema, der Weg zum Geehrten, die das Besondere von Iso Camartins Lobreden ausmachen. Da erzählt Camartin von dem spanischen Jesuiten Baltasar Gracián, der im 17. Jahrhundert gelebt hat, um schließlich von seinem Buch „Der kluge Weltmann“ auf die freigeistige „Weltfrau“ Nike Wagner zu kommen.

Kommen sie auch leichtfüßig daher, so sind Camartins Lobreden zutiefst durchdacht. Nur selten, wie bei der Lobrede auf Adolf Muschg, wird Vorwissen verlangt. Das ist auch wichtig, denn in „Die Kunst des Lobens“ sind überwiegend Lobreden auf Persönlichkeiten des – zumeist dichterischen – Geistesleben versammelt, die eher unbekannt sind. Auch deshalb gelingt es dem Autor so mühelos, den Leser neugierig zu machen auf  unbekannte Autoren und Werke.

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