Iso Camartin

 4.3 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Jeder braucht seinen Süden, Schweiz und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Iso Camartin

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Jeder braucht seinen Süden

Jeder braucht seinen Süden

 (2)
Erschienen am 17.04.2011
Schweiz

Schweiz

 (2)
Erschienen am 30.03.2011
Die Kunst des Lobens

Die Kunst des Lobens

 (1)
Erschienen am 18.05.2018
Opernliebe - Ein Buch für Enthusiasten

Opernliebe - Ein Buch für Enthusiasten

 (1)
Erschienen am 31.03.2015
Die Geschichten des Herrn Casparis

Die Geschichten des Herrn Casparis

 (1)
Erschienen am 17.03.2008
Graziendienst

Graziendienst

 (0)
Erschienen am 28.03.1999
Belvedere

Belvedere

 (0)
Erschienen am 21.02.2005
Die Bibliothek von Pila

Die Bibliothek von Pila

 (2)
Erschienen am 01.01.1999

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frenx1s avatar

Rezension zu "Die Kunst des Lobens" von Iso Camartin

Lobreden mit Witz und Raffinesse
frenx1vor 6 Monaten

Ein wenig missverständlich ist er schon, der Titel von Iso Camartins Buch der Lobreden. „Die Kunst des Lobens„: das klingt nach Ratgeberliteratur, nach einer Anleitung für Reden zu besonderen Anlässen. Iso Camartin gibt aber in seinem Buch keine Rhetorik-Tipps für erfolgreiche Redner. Es sei denn, man will von gelungenen Beispielen lernen.

„Die Kunst des Lobens“ ist nämlich nichts anderes als eine Sammlung von Lobreden zu unterschiedlichen Anlässen. Nach einem eher verkopften Überblick über die Geschichte der Lobreden demonstriert Iso Camartin was eine Lobrede ausmacht. Wortspiele, Pointen, Witz, das Spiel mit dem Leser: das alles findet man in den Lobreden Camartins. Vor allem aber sind es die überraschenden Verknüpfungen, der Weg zum eigentlichen Thema, der Weg zum Geehrten, die das Besondere von Iso Camartins Lobreden ausmachen. Da erzählt Camartin von dem spanischen Jesuiten Baltasar Gracián, der im 17. Jahrhundert gelebt hat, um schließlich von seinem Buch „Der kluge Weltmann“ auf die freigeistige „Weltfrau“ Nike Wagner zu kommen.

Kommen sie auch leichtfüßig daher, so sind Camartins Lobreden zutiefst durchdacht. Nur selten, wie bei der Lobrede auf Adolf Muschg, wird Vorwissen verlangt. Das ist auch wichtig, denn in „Die Kunst des Lobens“ sind überwiegend Lobreden auf Persönlichkeiten des – zumeist dichterischen – Geistesleben versammelt, die eher unbekannt sind. Auch deshalb gelingt es dem Autor so mühelos, den Leser neugierig zu machen auf  unbekannte Autoren und Werke.

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