Isolde Peter

 3,5 Sterne bei 63 Bewertungen
Autorin von Der halbe Russ, Die Jukebox meiner Mutter und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Eine waschechte Bayerin: Isolde Peter ist eine deutsche Schriftstellerin und Psychologin. Sie studierte Wirtschaft, Psychologie und Kreatives Schreiben. Nach ihrem Abschluss entschied sie sich dazu als freie Autorin zu arbeiten. 

Als waschechte Bayerin schreibt sie Romane, die in und um das gelobte Land spielen. Die Autorin lebt zusammen mit ihrer Familie in Berlin. 

Wenn sie gerade nicht schreibt, hilft Peter anderen beim Schreiben in ihrer Tätigkeit als Schreibcoach.

Alle Bücher von Isolde Peter

Cover des Buches Der halbe Russ (ISBN: 9783426227282)

Der halbe Russ

(59)
Erschienen am 20.08.2020
Cover des Buches Der depperte Hund (ISBN: 9783426227299)

Der depperte Hund

(2)
Erschienen am 01.12.2021
Cover des Buches Die Jukebox meiner Mutter (ISBN: 9783426228135)

Die Jukebox meiner Mutter

(2)
Erschienen am 03.06.2024

Neue Rezensionen zu Isolde Peter

Cover des Buches Die Jukebox meiner Mutter (ISBN: 9783426228135)
A

Rezension zu "Die Jukebox meiner Mutter" von Isolde Peter

Anja_Anja1
Witziger Roman

Tosca lebt in Berlin und kehrt, nachdem ihre Mutter einen Unfall hatte, zurück in ihre Heimat nach Bayern. Sie trifft auf ihren Vater und ihre 3 Brüder und wir erfahren durch Rückblicke wie ihre Eltern sich kennengelernt haben und wie ihre Kindheit war. Die Familie ist herrlich schräg und komisch und es werden viele alte, peinliche Geschichten erzählt. Sie trifft auf alte Bekannte aus der Schule und dieses Leben ist so ganz anders als das in Berlin.


Ein sehr witziges, nostalgisches Buch über die eigenen Wurzeln und das man die Vergangenheit nie so ganz ablegen kann. Ich hab viel gelacht und wurde sehr gut unterhalten. 

Cover des Buches Die Jukebox meiner Mutter (ISBN: 9783426228135)
schnaeppchenjaegerins avatar

Rezension zu "Die Jukebox meiner Mutter" von Isolde Peter

schnaeppchenjaegerin
Ein Culture Clash-Familienroman zwischen Berlin, Bayern und Polen mit einem Hauch von Nostalgie der 1960er-Jahre. Nach einem humorvollen Start allerdings recht eintönig und weniger humorvoll als gedacht.

Tosca ist bei ihrem ersten Date mit ihrem Osteopathen Ron, den sie gerade kennengelernt hat, als sie von ihrem Bruder einen Anruf erhält, dass ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist und ihr Vater fast gleichzeitig einen Schlaganfall erlitten hat. Tosca, die seit Jahrzehnten in Berlin wohnt, muss zur Beerdigung zurück in ihre bayerische Heimat und sich um die Angelegenheiten ihres Vaters kümmern. 

Ron bietet an, sie zu fahren, da er ohnehin einen Aufenthalt in einem Retreat im Allgäu geplant habe. In der bayerischen Kleinstadt stellt Tosca Ron ihre Familie vor, die ihr ein wenig peinlich ist, da Ron mit einem Faible für klassische Musik aus gutem Hause kommt und ihre drei Halbbrüder polnischer Herkunft eine andere Lebensart und Mentalität haben. 

Tosca beginnt in romantischen Erinnerungen an ihre Eltern und wie sie sich kennengelernt haben zu schwelgen, wobei sie ihren träumerischen Fantasien freien Lauf lässt. 

"Die Jukebox meiner Mutter" ist aus der Ich-Perspektive von Tosca geschildert, die sich mit ihrer Rückkehr in ihre bayerische Heimat auch auf eine Reise in die Vergangenheit der 1960er-Jahre begibt. 

Die Gegenwart ist ein Familientreffen der Geschwister, wobei Tosca die jüngere Halbschwester und einzige Tochter des komatösen Schierlingers ist. Das Aufeinandertreffen aus verschiedenen Charakteren, die alle ihre Eigenarten haben und das ein oder andere Klischee verkörpern, ist bunt und unterhaltsam und lässt die Trauer um die verstorbene Mutter sehr in den Hintergrund rücken. Wenig emotional ist der Tod eher im Hinblick auf kleinere Erbstreitigkeiten der Geschwister gegenwärtig, wobei vor allem die alte Jukebox, an der Tosca aus ideellen Gründen hängt, in den Mittelgrund rückt. 

In kursiver Schrift erfolgen Rückblenden in die 1960er-Jahre, als Toscas aus Polen stammende Mutter Ella Novak in Bayern bald als alleinerziehende Mutter mit drei Söhnen neu anfangen musste und in der Kleinstadt die Wirtschaft "Beim Sepp" übernahm. Dort stand die Jukebox, die vor allem von ihrem jüngsten Sohn mit Münzen gefüttert wurde, der selbst Rockstar werden wollte. Die schöne Ella zog die Mannsbilder nicht nur wegen des sauren Lüngerls in die Wirtschaft und lernte dort den zunächst schüchternen Schierlinger kennen, der sie etwas unbeholfen umgarnte. 

Tosca verklärt die Erinnerungen liebevoll, die ihre Eltern optisch mit Sophia Loren und James Dean vergleicht. Die Jukebox mit den Schlagern, zu denen ihre Eltern angeblich getanzt haben, wird zu einem Initiator für die Liebe. Anders kann sich Tosca nicht vorstellen, wie ihre beiden ungleichen Eltern - die etwas reifere Polin mit Familienanhang und der jüngere bayerische, provinzielle Autobahnbauer - zusammengekommen wären. 

Geprägt von bayerischer Mundart, Anekdoten der Vergangenheit und Kabbeleien der Geschwister ist die Geschichte unterhaltsam, hat nach mehreren Gesangseinlagen, Schlagerzitaten und Beschreibung diverser polnischer und bayerischer Gerichte sowie Alkoholeskapaden allerdings ihre Längen. Die Geschichte ist spannungsarm und geht nicht in die Tiefe, was jedoch auch nicht der Anspruch des Culture Clash-Familienromans ist.  

Statt Tragik wegen der Beerdigung der Mutter oder der Erkrankung des Vaters stehen die Skurrilität der Familie, die Unterschiede der Mentalitäten und der Humor beim Aufeinandertreffen der Patchwork-Familie im Vordergrund. Die Erinnerungen an die 1960er-Jahre sind musikalisch und ein wenig nostalgisch geprägt, wobei die Autorin ein Stück Familiengeschichte verarbeitet. 

Cover des Buches Der depperte Hund (ISBN: 9783426227299)
tigerbeas avatar

Rezension zu "Der depperte Hund" von Isolde Peter

tigerbea
Wastl und Daisy wieder undercover

Der angesehene Makler Georg Weinberger wird erschossen im ruhigen St. Aloisius am Starnberger See aufgefunden. Und das ist nicht alles, was die Einwohner aufscheucht, denn sie warten seit Wochen auf den neuen Dorfpfarrer, der einfach abgängig ist. Daisy Dollinger, die Sekretärin der Münchner Staatsanwaltschaft, wollte nach der geplatzten Hochzeitsreise eigentlich nur mit Dackel Wastl in St. Aloisius eine Hundeschule besuchen, doch nun steckt sie mitten in neuen Ermittlungen!

Isolde Peter läßt mit "Der depperte Hund" ihr Dreamteam Daisy Dollinger und Dackeline Wastl erneut undercover ermitteln. Daisy hat ihre unbeschwerte Art auch hier nicht verloren, auch wenn ihre Hochzeitsreise ausgefallen ist. Stattdessen geht's dann halt mit Dackeline Wastl in die Hundeschule und geradewegs in einen neuen Fall. Und der besticht wieder durch viele Verdächtige, falsche Fährten und Spannung! Dabei bleibt Daisy sich selbst treu und mischt privates und dienstliches in einem gesunden Maß. Selbstverständlich trifft man hier auf viele Charaktere des ersten Bandes. Das gefällt mir sehr gut, denn ich mag einfach jeden der Charaktere mit seinen speziellen Eigenheiten und verfolge gern, wie deren Leben sich weiterentwickelt. Mein wahrer Star ist natürlich Wastl, die tatsächlich eine Hündin ist und mal wieder alle mit ihrem dackeltypischen Charme um den Finger wickelt. Dackel durch und durch halt. Isolde Peter hat ein Händchen dafür, ganz viel Lokalkolorit zu versprühen. Hier spürt man bayrischen Flair und fühlt sich richtig mitten drin in dieser herrlichen Region. Dieser Krimi ist ein typischer Regionalkrimi, der durch sympathische Charaktere, eine wunderbare Landschaft und unterschwellige Spannung besticht. Es braucht keine bluttriefende und actiongeladene Handlung, um gute Unterhaltung zu erzeugen- hier hat man wieder den besten Beweis dafür!

Gespräche aus der Community

Obacht, hier kommen Daisy Dollinger und Dackel Wastl als gewiefte Straßenmusikanten! Nachdem die gewitzte Sekretärin der Münchner Staatsanwaltschaft überwiegend im Büroalltag zuhause ist, kommt Kommissar Sepp Leutners Anfrage für eine Undercover-Mission als Straßenmusikantin, gelinde gesagt: sehr überraschend…

Dieses Buch verspricht nicht nur ein Lachmuskel-Training,
sondern auch eine packende Mordermittlung!


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Seraphinablacks avatar
Letzter Beitrag von  Seraphinablack

Danke nochmals dass ich das Buch lesen durfte. Hier meine Rezi die leider nicht so gut ausfällt

https://www.lovelybooks.de/autor/Isolde-Peter/Der-halbe-Russ-2572009628-w/rezension/3373853519/

Vorhang auf für die bayrische Miss Marple! Daisy Dollinger ist eigentlich Sekretärin der Münchner Staatsanwaltschaft, doch als Kommissar Sepp Leutner um Unterstützung bei einem Mordfall bittet, begibt sie sich zusammen mit Dackel Wastl auf Undercover-Mission als Straßenmusikantin.
Wir suchen 50 Leser*innen, die Lust haben den humorvollen Krimi vorab zu lesen und auf LovelyBooks und drei weiteren Seiten zu rezensieren.

491 BeiträgeVerlosung beendet

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