Isolde Sammer

 3.7 Sterne bei 90 Bewertungen
Isolde Sammer

Lebenslauf von Isolde Sammer

Isolde Sammer arbeitet seit Jahren erfolgreich als Drehbuchautorin, u. a. für «Tatort», «Bella Block», «Die Kommissarin», «Eurocops», «Ein Fall für zwei» und «Der Fahnder». 'Die Stille nach dem Schrei' ist ihr erster Roman. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Hamburg.

Alle Bücher von Isolde Sammer

Die Stille nach dem Schrei

Die Stille nach dem Schrei

 (87)
Erschienen am 01.09.2010
Die Welt von Max und mir

Die Welt von Max und mir

 (3)
Erschienen am 22.04.2016

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Ela1989s avatar

Rezension zu "Die Stille nach dem Schrei" von Isolde Sammer

Die Stille nach dem Schrei
Ela1989vor einem Jahr

Der 10-jährige Joey ist tot. Er wurde brutal misshandelt und "geschlachtet", wie ein Tier. Am selben Ort nur wenige Minuten später findet auch Jonas, der Stiefbruder des Angeklagten Martin W., seinen Tod. Das Gericht glaubt Martin seine Geschichte. Jonas habe sich an dem kleinen Joey vergangen, Martin ertappte ihn dabei und geriet dabei so außer sich, dass er seinen eigenen Bruder tötete. Mord im Affekt lautet der Urteilsspruch. Doch was steckt wirklich hinter dieser Geschichte? Was ist wahr und was nicht?

Das Buch schildert das Leben vor, um und nach diesem Gerichtsprozess aus verschiedenen Blickwinkeln. Da ist der Angeklagte Martin, der frei gesprochen wird; Tina, die Martin bedingungslos liebt und so auf Abwege kommt; Irene, Martins Stiefmutter, die an die Unschuls ihres Sohnes Jonas glaubt und dies beweisen will und zu guter Letzt wäre da noch der Kommissar Hanno Schneider, der diesen Fall ermittelt hat, aber nicht von Martins Unschuld und Geschichte überzeugt ist.

Irene und Hanno sind davon überzeugt, dass Martin eine erneute Tat plant. Sie setzen alles in Bewegung und versuchen ein weiteres Schicksal zu verhindern. Martin hat sich längst ein neues Opfer ausgeguckt - den Sohn seines ehemaligen Mithäftlings. Tina soll Martin bei dieser Tat helfen. Für Irene und Hanno beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Sie sind sich Martins Schuld bewusst - auch wenn sie diese nicht beweisen können. Sie wissen nicht, wonach sie suchen. Sie wissen nur, dass sie schlimmeres vermeiden wollen, ja müssen.

Wird Tina Martin bei seinem Plan helfen? Werden Irene und Hanno rechtzeitig eingreifen können? Setzt Martin seinen Plan in die Tat um? Was passiert noch weiter? Wie weit geht Tinas Liebe zu Martin? Was ist Tina für ein Mensch? Und viele andere Fragen stellen sich während des Lesens. Doch mag ich diese Fragen nicht beantworten, da ich sonst zuviel verraten würde. Mein Rat lautet: Lest das Buch und findet selbst die Antworten auf die vielen Fragen, das Lesen lohnt sich. Ein sehr gelungener Thriller!

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Rezension zu "Die Welt von Max und mir" von Isolde Sammer

Eine Liebesgeschichte mit Hindernissen!
Lissvor 3 Jahren

Eine Liebesgeschichte mit Hindernissen!

Die Geschichte um Max und Jana lässt zu Beginn viele Mädchenherzen höher schlagen, entwickelt sich dann allerdings in eine Richtung, bei der man den Mund vor Staunen nicht mehr zubekommt. Jana und Max sind verliebt, kommen zusammen, haben eine schöne Zeit und dann verschwindet Max plötzlich. Er antwortet nicht, meldet sich nicht und eigentlich weiß Jana auch nicht so wirklich viel über ihn und seine Familie.

2/3 des Buches folgen wir Jana auf den Spuren nach Max und seiner Vergangenheit. Dabei versuchen wir es mit Beobachtung, Befragung und auch auf eigene Faust. Leider war es oft so, dass Bekannte viele Details und Geschichten über Max erzählt haben. Und das über mehrere Seiten. Das Ganze klang dann eher nach einer Nacherzählung, als nach einem Buch und man wurde schlichtweg mit Informationen überschüttet, die einen erstens ziemlich schocken und man diese zweitens gar nicht alle so schnell aufnehmen kann. Zum Glück geht es Jana auch so, sodass man sich wirklich sehr gut in sie hineinversetzen kann.

Am Ende steht dann eine große Entscheidung an, die man eigentlich gar nicht treffen mag und am liebsten immer weiter hinauszögern will. Ich finde, dass das Ende nochmal einen großen Schock bereit hält, aber auch klasse gelöst wird und Janas Familie, sowie Freunde auch einen großen Beitrag leisten. Ich fand es toll, dass alles dann im Großen und Ganzen betrachtet, jeder mit einbezogen und dann eine vernünftige Entscheidung getroffen wurde. Toll gemacht! Auch wenn die Rezension vielleicht etwas kritisch klingt, hat mir das Buch sehr gut gefallen, nur ist es ein ernstes Thema, das schon ein ziemlicher Happen ist.

Fazit

"Die Welt von Max und mir" beginnt als eine Liebesgeschichte und endet, trotz zwischenzeitlichen Horrornachrichten, mit mutigen und reifen Entscheidungen. Die Berichte aus Max' Vergangenheit wurden dabei leider oft auch als solche wiedergegeben, sodass es etwas aufgesagt wirkte. Schlussendlich wird aber das große Ganze betrachtet und jeder, ob Freund oder Familie, mit einbezogen und aufrichtig angehört. 4/5 Punkte.

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CoffeeToGos avatar

Rezension zu "Die Stille nach dem Schrei" von Isolde Sammer

zu langatmig und vorhersehbar
CoffeeToGovor 3 Jahren

Martin sitzt im Gefängnis, weil er des Mordes an seinem Halbbruder beschuldigt wird. Doch er hält an seiner Version des Geschehens, er habe im Affekt gehandelt, weil Jonas einen Nachbarsjungen misshandelte, fest.
Doch seine Stiefmutter glaubt seiner offiziellen Version der Tat nicht und beschuldigt ihn, beide Jungen misshandelt und getötet zu haben.
Schließlich kommt Martin frei und bandelt mit einem Mädchen aus seiner Schule an. Von da an ist er nur noch mit ihr unterwegs. Mit ihr und ihrem kleinen Bruder Benny.

Der Schreibstil ist flüssig und man bekommt abwechselnd die Sicht von Martin, Tina, Hanno und Irene mit. Relativ schnell wird klar, wie die Tat ausgesehen haben muss und wer der Täter war. Das erfährt man nicht etwa versteckt, sondern wird mit klaren Aussagen und Blick in die Psyche des Täters praktisch auf die Wahrheit gestoßen.
Das Thema ist nicht neu und wurde dennoch interessant beschrieben, da man Einblick in die Gedanken und Handlungen des Täters bekommt, was mir immer besonders gut gefällt.
Allerdings hat man relativ schnell ahnen können, worauf das ganze hinausläuft, so dass das Ende keine wirkliche Überraschung mehr war.

In die Personen konnte man sich sehr gut hineinversetzen und ich habe mich öfters dabei ertappt, wie ich fassungslos und kopfschüttelnd gelesen habe.
Bei Tina hat das allerdings nicht ganz so gut geklappt. Ich konnte zwar einige ihrer Beweggründe nachvollziehen, doch dass plötzlich alles aus dem Ruder lief, habe ich nicht wirklich nachvollziehen können.

Mir persönlich war es auch zu viel Gerede um den heißen Brei. Der spannende Teil (Benny und der Täter) wurde eher nebenbei erzählt und kam erst am Ende zu einem Höhepunkt, was mir persönlich für diese Art von Geschichten zu wenig ist. Zumal das Ende auch sehr unglaubwürdig ist.
Man kann es lesen, muss aber nicht.

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