Italo Svevo Zeno Cosini

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Inhaltsangabe zu „Zeno Cosini“ von Italo Svevo

Obwohl in finanzieller Hinsicht sorgenfrei, lebt Zeno Cosini inmitten seelischer Katastrophen: Seine Energie verschleißt er bei ständigen, aber erfolglosen Versuchen, sich das Rauchen abzugewöhnen. Die permanente Beschäftigung mit sich selbst drückt zudem auf die Stimmung. Als er sich schließlich in die schöne Ada verliebt, bekommt er statt dessen die "schielende" Schwester Augusta, mit der er dann gegen seinen Willen in harmonischer Ehe lebt. Um diese unverhoffte Glück zu zerstören, beginnt er eine Affäre und bereichert sein ohnehin nicht umkompliziertes Innenleben um ein sorgsam gepflegtes schlechtes Gewissen. Helfen kann da nur die Psychoanalyse ... In diesem Roman, der so der humorvoll wie abgründig ist, erweist sich Italo Svevo als ein "Wunder an Seelenkenntnis, als Genie illusionsloser Genauigkeit" (Günter Blöcker, Frankfurter Allgemeine Zeitung).

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  • Rezension zu "Zeno Cosini" von Italo Svevo

    Zeno Cosini
    Sokrates

    Sokrates

    19. November 2011 um 09:56

    Es gab bislang selten Romane, die von ihrer ersten Seite an eine unglaublich angenehme Stimmung verbreiteten und den Leser dicht an die Handlung binden. - Zeno Cosini war eine solche positive Überraschung. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes, der auf ganzer Strecke scheitert. Zunächst studiert er mehrere Fächer, ohne eines je zu beenden. Er sinniert über das Rauchen, weiß jedoch dessen Sinn nicht recht einzuschätzen (Kap. III). Genauso "in der Luft hängend" betreibt er den Rest seines Lebens. Es ist immer mehr eine Veranstaltung, die er zwar besucht, an der er jedoch keinen Anteil hat. Sein Vater, ein erfolgreicher Unternehmer, kann den Jungen finanzieren, sodass er zumindest fernab finanzieller Sorgen lebt. - Das Buch bleibt in seinem Grundton gleich. Erfolglos, schließlich sogar eine Psychotherapie in Angriff nehmend, versucht der als Erzähler auftretende Protagonist die eigene Sinn-Leere zu füllen. Es gelingt ihm jedoch nicht. Er scheint unerreichbar für alle Versuche Dritter, ihm zu helfen. . Das Buch mag den einen langweilen, den anderen berühren; letzteren wohl dann, wenn er sich selbst in einer ähnlichen sinnleeren Lebenssituation befindet. Vielleicht auch in Zeiten des Umbruchs. Italo Svevo hat diesen Roman 1923 geschrieben, er spielt im italienischen Triest. Zum Teil lassen sich autobiographische Züge zum Autor feststellen; zeitgeschichtliche Parallelen ebenso (Quelle: Wikipedia). Insgesamt war ich mehr als positiv überrascht: ein wirklich lesenswerter Roman, aber man sollte sich den richtigen Zeitpunkt ihm Leben für ihn auswählen, denn sonst wird man vielleicht nicht mit dieser gedämpften, tragik-komischen Welt fertig.

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