Ivan Kramer

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Rezension zu "Engines of Empire (Plexis Book 1). An alternate history novella" von Ivan Kramer

Die etwas andere Familie
Shunyavor 4 Jahren

Alec McGuinns Eltern sind professionelle Einbrecher. Eines Tages muss Alec wider Willen bei einem Coup mitmachen. Eine mysteriöse Person, die sich nur Messias nennt hat ihnen diesen Auftrag gegeben, doch Alecs Eltern erzählen ihm weder wer diese Person ist noch was es mit dem Auftrag auf sich hat. Der Einbruch gelingt, doch wie sich herausstellt ist das noch längst nicht alles, denn Alecs Eltern haben vor den Zug Sovereign auf seiner Jungfernfahrt zur Weltausstellung in Russland zu besteigen, sich für eine andere Familie auszugeben und als wäre das noch nicht genug, tauchen Attentäter im Zug auf und zu allem Übel plant jemand Russland und Großbritannien gegeneinander aufzuhetzen.

Der erste Band hat mir soweit sehr gut gefallen. Der Text ließt sich flüssig und schnell, nur bei einigen wenigen Beschreibungen der Technik haben meine Englischkenntnisse nicht ganz ausgereicht. Alec und seine Eltern sind sehr sympathisch. Man erfährt einiges aus ihrer Vergangenheit, wie seine Eltern sich kennen gelernt haben und auch das Miteinander der Familie wurde glaubwürdig, teils auch scherzhaft rübergebracht. Alecs Handeln konnte ich gut nachvollziehen, anfangs hat er sich noch äußerst gesträubt, vor allem weil er sich auch noch als Mädchen ausgeben musste was übrigens sehr amüsant zu lesen war. Mit der Handlung ist er etwas besonnener geworden, hat sich eingefügt und sein Ding durchgezogen. Ich fand ihn sehr sympathisch.

Auch die Attentäter sind detailliert beschrieben worden, es gab einige Handgefechte, Schießereien und auch die Einbrüche sind spannend und nachvollziehbar.
Die Steampunkelemente sind sehr gut in die Handlung eingewebt worden, es hat mit der Weltausstellung, dem Zug, zeitlich und mit allem drum und dran sehr stimmig und atmosphärisch auf mich gewirkt und der Autor ist zu keinem Zeitpunkt von der Geschichte abgeschweift.
Mit sieben Kapiteln und zwei bis drei Unterkapiteln ist der erste Band nicht sehr lang, kann aber prima unterhalten und bietet einige zusätzliche Illustrationen. Auch das Cover konnte mich begeistern. Ich finde es passt wunderbar zur Geschichte, hat tolle Farben und ist ein richtiger Hingucker!
Das Ende fand ich überraschend. Es gab noch einige interessante Wendungen, welche auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band machen.

Wer Steampunk mag oder originelle Familiengeschichten und nach Abenteuern sucht ist mit dieser Serie bestens bedient.

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