Ivo Pala Die Tote im Räucherofen

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Inhaltsangabe zu „Die Tote im Räucherofen“ von Ivo Pala

DU KANNST DIR NICHT VORSTELLEN, WIE GERÄUCHERTER MENSCH RIECHT! Die verträumte Ostseeküste Vorpommerns: Weil ihm beim Dienst in Berlin einmal zu oft der Kragen geplatzt ist, wird Kommissar Bodo Fuchs in seine alte Heimat strafversetzt. Wenn er jedoch hofft, hier oben im Schoß seiner schrägen Familie das letzte Dienstjahrzehnt in Ruhe und Frieden auf der linken Backe absitzen zu können, hat er sich gewaltig geschnitten! Schon der erste grausige Mordfall konfrontiert ihn mit seiner weit zurückliegenden Kindheit: Die Tote im Räucherofen war Bodos erste heimliche aber vor allem unerfüllte große Liebe! Die Untersuchungen führen ihn und seine – in Bodos Augen viel zu logisch denkende – Partnerin Gisa Haas in einen reißenden Mahlstrom aus Intrigen, uralten Familiengeheimnissen und Schauermärchen. Bodo Fuchs erzählt uns die schaurige und recht tragische Geschichte in der ersten Person ungefiltert, mit seinem eigenen trockenen, zynischen und schwarzen Humor. Bodo berichtet dabei auf ganz persönliche Weise und hautnah – manchmal sarkastisch und weltmüde, dann jedoch wieder voller Leidenschaft und mit überraschend einfühlsamer Zärtlichkeit – seine eigene Geschichte und die seiner alten Heimat; eine melancholisch-trotzige Geschichte von der Schönheit der Küste und dem Zauber der See. Malerische Idylle - Mörderische Intrigen!

mal etwas anderes aus der Feder eines sehr sympathischen Autors sonst auch gute Fantasy Romane schreibt

— Kerstin_Lohde
Kerstin_Lohde

So muss ein Regionalkrimi sein, einfach perfekt abgemischt.

— SharonBaker
SharonBaker

guter Küstenkrimi, mit ein paar Schwächen...

— Twin_Tina
Twin_Tina

ein amüsanter Krimi aus dem Norden mit einem unerwarteten Schluss

— Lesewunder
Lesewunder

Ein besonderer Schlag Menschen, ein sehr kleiner Komödienanteil und eine geräucherte Leiche warten auf den Leser.

— utaechl
utaechl

Ein Ostseekrimi mit viel landschaftlichem Flair und ungewöhnlichen Ermittlungen...

— parden
parden

Guter Krimi mit viel Lokalkolorit, leider ist der Humor auf der Strecke geblieben

— katikatharinenhof
katikatharinenhof

Wer auf der Suche nach einem Küstenkrimi mit einer ordentlichen Portion Lokalkolorit ist, wird bei "Ein Fall für Fuchs und Haas - Die Tote i

— lilu0901
lilu0901

Ein Küstenkrimi mit besonderer Note

— birgitfaccioli
birgitfaccioli

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  • Eine gut geschriebene Krimikomödie von einem lieben & netten Autor

    Die Tote im Räucherofen
    Kerstin_Lohde

    Kerstin_Lohde

    24. August 2017 um 23:33

    Auf diesen Roman war ich sehr gespannt, da ich von diesem Autor nur seine Fantasy Reihe „Dark World“ kenne. Deswegen habe ich intressiert mit dem Lesen begonnen, und war überrascht wie flüssig es sich lesen lies. Aber wer hier einen sehr ernsten Krimi erwartet, der wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Denn das hier ist wie schon oben im Titel steht, eine Krimikomödie, das tut dem Lesen aber keinen Abbruch, wie ich finde. Denn es ist an den geeigneten Stellen spannend, und an den andren Stellen dafür wieder humorvoll, genauso wie ich mir eine gute Krimikomödie vorstelle. Ich bin schon auf den nächsten Band um die beiden Ermittler Fuchs & Haas gespannt. Daher kann ich guten Gewissens die 5 Drachen geben, und nur jedem der Krimikomödien mag, empfehlen sich das Buch mal anzuschauen.

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  • Spannend, humorvoll & erfrischend neu ...

    Die Tote im Räucherofen
    SharonBaker

    SharonBaker

    10. April 2017 um 18:46

    Kommissar Bodo Fuchs wird von Berlin in seine Heimat der Ostseeküste Vorpommerns strafversetzt. Kaum hat er sich eingelebt und die Ruhe und das weite Meer genossen, passiert ein Mord, und alle seine Hoffnungen auf ruhige letzte Dienstjahre sind vorbei. Nun steht er vor einem Räucherofen und wird mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, denn die Tote ist für ihn keine Unbekannte. In Frauke war Bodo nämlich Mal verliebt, heimlich und unerfüllt, aber Jahre später immer noch präsent in seinen Gedanken. Was wäre wenn, nun ist es zu spät und die Ermittlungen beginnen. Wer hat ihr solch einen grausigen Tod angetan? Was für Familiengeheimnisse werden Fuchs und seine Partnerin Haas aufdecken? Und was wird das Meer preisgeben? Ivo Pala hat mich damals schon einmal mit einem Krimi so positiv überrascht, dass ich hier einfach rein schmökern wollte. Immerhin verspricht er das Meer, zwei interessante Ermittler und jede Menge Humor und das kann doch jedes Buch gut gebrauchen. Ich verrate euch schon vorab, es hat mir richtig gut gefallen und warum, erzähle ich euch jetzt.Das Hauptaugenmerk liegt auf Bodo Fuchs, immerhin erzählt er aus seiner Sicht ja auch die Geschichte und durch ihn lebt sie auch. Er ist ein kauziger, manchmal mürrischer, aber auch sehr warmherziger Mann. Als Jugendlicher wollte er zwar auch aufs Meer, war aber nicht so talentiert und versuchte sein Glück bei der Polizei, wo er auch jahrelang in Berlin gelebt hat. Nun ist er wieder da, in der kleinen Gemeinde und bei seiner Mutter. Auf seinen Boot genießt er die Einsamkeit, lässt seine trüben Gedanken kreisen und gibt sich seiner Melancholie hin, aber er kann auch anders, nämlich seine warmherzige Seite zeigen, sowie seinen schwarzen Humor aufblitzen lassen. So erleben wir ihn in seiner Ermittlung, murrend, schimpfend und doch ist er ganz weich ums Herz. Die Komik setzt ein, wenn Bodo sich über Dinge aufregt, wie seinen Beruf, Radfahrer und vieles mehr, er hält so eine Art Zwiesprache mit uns Lesern und man glaubt gar nicht, wie oft ich zustimmen musste. Ganz ehrlich man mag Bodo einfach, sein grummeln, sein Dickkopf, aber auch seine anderen Züge, die ihr einfach selbst kennenlernen solltet.Zur Seite bekommt er Gisa Haas gestellt, eine etwas zielstrebigere Person. Sie will die Dinge anpacken, hinterfragen und gerät so oft mit ihren Kollegen aneinander, dieser lässt sie nämlich oft gern in Regen stehen, was natürlich zu einigen Streitpunkten führt. So ergänzt sich das Team ausgesprochen gut und ich befürchte, diese beiden könnten ein richtig gutes Ermittlerteam werden, wenn sie ihre Standpunkte und Eigenheiten abgeklopft und abgestimmt haben. Immerhin ist er der Lokalpatriot und sie die Außenstehende, zwei die die Dinge anpacken könnten, aber bei diesem Fall müssen sie noch einiges an ihrer Teamfähigkeit pfeilen. Was natürlich für uns zu einigen interessanten Szenen führt.Aber diese Geschichte lebt auch von der Umgebung und diese spiegelt der Autor in vielen kleinen Dingen perfekt wieder. Ivo Pala lässt uns das Meer nämlich riechen und sogar hören, wie es braust und rauscht, wie die Haare im Wind wehen und wie die gute Küche vor Ort schmeckt. Dafür sorgt nämlich Bodos Mutter und dadurch bekommen wir auch viel Ostsee Charme, Dialekt und Weisheiten mit, was natürlich das ganze Flair schön abrundet. Ich bin sonst kein Freund von Regiokrimi‘s, da sie sich ja doch oft zu sehr auf ihre Gegend und Straßen einschießen, aber das hier wirkte total frisch, anders und harmonisch eingebunden.Ich fand, es war eine perfekte Mischung aus allem, Setting, Figuren und Mordfall, wunderbar eingefangen und hat uns Leser wirklich an die Seiten gefesselt. Allerdings empfand ich es gar nicht so sehr als Komödie, es war ein absolut guter Fall und besser als mancher Sonntagsabendkrimi, ich kann nur hoffen das Fuchs und Haas bald wieder ermitteln und mir wieder wirklich tolle Lesestunden bescheren, mit Spannung, Humor und einen Tropfen Melancholie.

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  • trotz ein paar Schwächen, guter Küstenkrimi

    Die Tote im Räucherofen
    Twin_Tina

    Twin_Tina

    05. April 2017 um 21:55

    Das Cover find ich optisch wirklich schön und weil es ja in der Küstenregion spielt, passt es gut dazu - obwohl es mich nicht sofort an einen Krimi erinnert.Mit dem Protagonisten Bodo Fuchs musste ich erst warm werden, denn er wirkte für mich Anfangs mit seiner Art etwas überheblich und irgendwie auch arrogant. Im Laufe der Zeit kam ich dennoch besser mit ihm klar, obwohl man von ihm die ganze Zeit nicht all zu viel erfährt. Auch von Gisa Haas, die die zweite Protagonistin des Buch´s ist, erfährt man nicht so viel und ich kann sie immernoch nicht wirklich einschätzen, unsympathisch war sie mir aber auch nicht.Die Handlungen waren gut und teilweise auch abwechslungsreich. Da es ja eine Küstenkrimi-Komödie ist, wurde versucht auch ein bisschen Witz mit reinzubringen, dies ist teilweise auch gelungen.  Es kam dann auch Spannung rein, auch wenn ich manche Handlungen immernoch nicht so wirklich nachvollziehen kann. Was mir nicht so gut gefallen hat war das Ende, aber dazu kann ich nicht wirklich was sagen, denn das würde einfach zu viel verraten.Der Schreibstil war trotz des teilweisen Dialekts gut und flüssig zu lesen.Von mir bekommt das Buch daher 3 von 5 möglichen Sternen.

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  • Lustig, Spannend, aber das Ende...

    Die Tote im Räucherofen
    Zantalia

    Zantalia

    04. April 2017 um 17:28

    Ein Fall für Fuchs und Haas Autor: Ivo Pala Titel: Ein Fall für Fuchs und Haas, Die Tote im Räucherofen Reihe:/ Erscheinungsdatum: 23.02.17 Seiten: 346 Preis: -E-Book: 7,99 Inhaltsangabe: Du kannst dir nicht vorstellen, wie geräucherter Mensch riecht. Die verträumte Ostseeküste Vorpommers: Weil ihm beim Dienst in Berlin einmal zu oft der Kragen geplatzt ist, wird Kommissar Bodo Fuchs in seine alte Heimat strafversetzt. Wenn er jedoch hofft, hier oben im Schoß seiner schrägen Familie das letzte Dienstjahrzehnt in Ruhe und Frieden auf der linken Backe absitzen zu können, hat er sich gewaltig geschnitten! Schon der erste Mordfall konfrontiert ihn mit seiner weit zurückliegenden Kindheit. Die Tote im Räucherofen war Bodos erste heimliche aber vor allem unerfüllte Liebe. Meine Meinung: Den Autor Ivo Pala durfte ich durch die "Dark World"-Reihe kennen lernen und ich war sofort von seinem Schreibstil und seiner Art begeistert. Aus diesem Grund entschied ich mich dafür auch dieses Buch lesen zu wollen. Wie der Zufall es so will, fand zeitgleich mit meinem Entschluss auch eine Leserunde auf Lovelybooks statt, bei der ich mich dann auch beworben hatte. Das Glück blieb auf meiner Seite und ich durfte das Buch lesen und nun für euch rezensieren. Die erste Besonderheit des Buches lässt sich gleich auf der ersten Seite feststellen. Der Protagonist, Bodo Fuchs, ist ein eigenartiger aber lustiger Kauz, der sich selbst und seinen beruflichen Werdegang infrage stellt. Welcher Kommissar möchte schon Opernsänger werden? Bodo Fuchs, der definitiv und dass obwohl er nicht wirklich singen kann. Ich habe Tränen gelacht mit den ersten Seiten der Geschichte. Die Art und Weise wie Ivo Pala dem Charakter Leben einhaucht ist wirklich toll. Auch die Wahl der Namen der Kommissare finde ich persönlich lustig: Fuchs und Haas. Erinnert mich an eine alte Kindergeschichte. Allgemein wird die Geschichte aus der Sicht den Bodo Fuchs in der ich-Perspektive erzählt. Einige meiner Leser wissen bereits, dass ich persönlich diese Erzählerart sehr mag, da man dadurch als Leser in den Charakter hineintauchen kann und das Gefühl hat, den Protagonsiten besser zu verstehen. Ivo Palas Schreibstil ist bei diesem Werk besonders speziell. Er schreibt sehr locker und lustig. Es ist so einzigartig, dass es mir direkt schwer fällt zu beschreiben. Aber ich denke, es gibt hier sicherlich Leser, die mit diesem Schreibstil Probleme haben werden. Ich hatte hier meine volle Freude. Einzig die Abschnitte in denen die Küstensprache benutzt wurde bereiteten mir Schwierigkeiten. Ich konnte absolut nicht entziffern, was da geschrieben stand. Nicht einmal erahnen konnte ich es. Zum Glück änderte Ivo Pala im Laufe der Geschichte dies und ließ alle Charaktere in normalen, verständlichem deutsch sprechen. Die Höhepunkte der Geschichte lieferten immer wieder die auftretenden Missverständnissen zwischen den beiden Kommissaren. Diese verliehen der Story eine extra Portion Spannung. Bis zum Schluss hatte ich bei diesem Buch keine Ahnung wer der Täter war. Sehr zu meiner Überraschung, da ich eigentlich keine Krimis lese, da ich bisher immer zuvor schon wusste, wer die Tat begonnen hatte. Doch in diesem Punkte konnte mich der Autor definitiv überraschen. Nur das Ende lässt mich zwiegespalten zurück. Ich weiß nicht recht, was ich hierzu sagen soll. Es ist wieder einmal besonders, aber es konnte mich nicht völlig zufrieden stellen. Der Verlauf ist für mich nur sehr schwer nachvollziehbar und lässt einige Fragen zurück. Persönlich hätte ich mir ein "normales" Ende an dieser Stelle gewünscht. Das Cover ist anders, wie ich es bei einem Krimi erwarten würde. Es ist farbenfroh und wenn der Totenkopf im Hintergrund nicht am Himmel hängen würde, könnte man beim betrachten Urlaubswünsche empfinden. Das der Strandkorbseite für den Textzug benutzt wurde ist meiner Meinung nach eine sehr tolle Idee. Das Cover passt eindeutig zu der Geschichte und ist auch auf seine eigene Art und Weise besonders. Fazit: Typische Leser des Genre werden mit diesem Buch sicherlich eine Überraschung erleben. Auch ich wurde hier durchaus positiv überrascht. Ivo Pala erzählt die Geschichte über Bodo Fuchs einzigartig und lustig. Die Spannung wird gehalten und durch besondere Vorkommnisse zusätzlich gesteigert. Nur das Ende der Geschichte konnte mich nicht völlig überzeugen. Empfehlen kann ich dieses Buch vielen Lesern und ich hoffe ihr habe genauso viel Spaß mit diesem Buch, wie ich.

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  • Das Ende ist nicht akzeptabel

    Die Tote im Räucherofen
    wampy

    wampy

    30. March 2017 um 15:56

    Buchmeinung zu Ivo Pala – Ein Fall für Fuchs & Haas: Die Tote im Räucherofen „Ein Fall für Fuchs & Haas: Die Tote im Räucherofen“ ist ein Kriminalroman von Ivo Pala, der 2017 bei Likedeeler als eBook erschienen ist. Zum Autor: Ivo Pala, in Oestrich-Winkel im Rheingau geboren, lebt heute an der Küste, wo er als Schriftsteller und Drehbuchautor für Film und Fernsehen arbeitet. Klappentext: DU KANNST DIR NICHT VORSTELLEN,WIE GERÄUCHERTER MENSCH RIECHT!Die verträumte Ostseeküste Vorpommerns: Weil ihm beim Dienst in Berlin einmal zu oft der Kragen geplatzt ist, wird Kommissar Bodo Fuchs in seine alte Heimat strafversetzt. Wenn er jedoch hofft, hier oben im Schoß seiner schrägen Familie das letzte Dienstjahrzehnt in Ruhe und Frieden auf der linken Backe absitzen zu können, hat er sich gewaltig geschnitten! Schon der erste grausige Mordfall konfrontiert ihn mit seiner weit zurückliegenden Kindheit: Die Tote im Räucherofen war Bodos erste heimliche aber vor allem unerfüllte große Liebe!Die Untersuchungen führen ihn und seine – in Bodos Augen viel zu logisch denkende – Partnerin Gisa Haas in einen reißenden Mahlstrom aus Intrigen, uralten Familiengeheimnissen und Schauermärchen. Meine Meinung: Mein erster Eindruck war durchaus positiv. Eine skurrile Tötungsart und ein Ermittlerpaar mit Ecken und Kanten. Er ein Einheimischer trotz längerer Abwesenheit und sie eine Zugereiste, der man viel erklären kann, ohne das es groß auffällt. Dazu eine Region mit Darß und Zingst, die auch landschaftlich einiges zu bieten hat. Die weiteren Personen passten in die Region und hatten so ihre Eigenarten. Die Saat für ein schönes Leseerlebnis war gelegt. Aber dann kam Klara, die Tochter der Verstorbenen, und fand sich vor allem im Kopf des Ermittlers wieder. Das trübte mein Leseerlebnis schon deutlich, weil Bodo Fuchs jede Orientierung verloren ging. Aber mit gütiger Mithilfe seiner Partnerin Gisa Haas ging es doch spannend voran. Aber dann gab es eine Auflösung mit einer Pointe, die nach meinem Empfinden völlig daneben war und auch noch unnötig. Fazit: Mit dem Ende der Geschichte kann ich mich gar nicht anfreunden. Es ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel und führt zu einer deutlichen Abwertung. So kann ich nur zwei von fünf Sternen (40 / 100 Punkten) vergeben und keine Leseempfehlung aussprechen.

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  • Ein Fall für Fuchs und Haas: Die Tote im Räucherofen

    Die Tote im Räucherofen
    bettinahertz

    bettinahertz

    28. March 2017 um 18:42

    Ein Fall von Fuchs und Haas Autor: Ivo Pala Das Kripoduo Bodo Fuchs und Gisa Haas klären den Mordfall von Frauke Johannsen an der beschaulichen, verträumten, aber auch rauen Ostseeküste, auf. Dort, wo Fuchs einst seine Kindheit und Jugendzeit verbrachte, ehe er ins entfernte Berlin aufbrach. Frauke, seine große Jugendliebe, grausam ermordet. Sicher, sie hatte keinen angenehmen Ruf in der Gegend, die ehemalige Pastorentochter. Wer hatte ein Motiv, so einen grausamen Mord zu begehen? Spielt Klara, ihre Tochter, dabei eine Schlüsselrolle? Der Einstieg in diesen Krimi fiel mir sehr leicht. Man wird gleich auf Seite 1 mit der Toten im Räucherofen konfrontiert. Echt grausig. Die Ermittlungen beginnen und man wird in den Wirrwarr der auf einmal sehr vielen Verdächtigen hineingezogen. Die Schreibweise ist super flüssig mit einer ordentlichen Portion norddeutschen Charme. Das Ermittlerteam Fuchs und Haas ist mir gleich ans Herz gewachsen. Zum Charakter von Klara (Tochter der Ermordeten) konnte ich so gar keine Bindung aufnehmen, ihre ganze Erscheinung blieb mir bis zum Schluss sehr fragwürdig. Ohne hier vom Ende etwas zu verraten, war ich über den Ausgang der Ermittlungen ziemlich geschockt und ich dachte wirklich, es kommt noch einmal die Kehrtwende. Es passte weder zu Fuchs noch zu Haas, so hab ich es zumindest empfunden und ein kleiner bitterer Nachgeschmack ließ sich nicht vermeiden. Deshalb ziehe ich einen Stern ab und vergebe 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Ein Fall für Fuchs & Haas: Die Tote im Räucherofen" von Ivo Pala

    Die Tote im Räucherofen
    Tree_Trunks

    Tree_Trunks

    DU KANNST DIR NICHT VORSTELLEN, WIE GERÄUCHERTER MENSCH RIECHT! Ein schauriger Gedanke! Aber wie kam es zu dem grausamen Mord an der Frau, deren Leiche im Räucherofen gefunden wird? Macht mit und lest mit mir Ivo Palas neue Küstenkrimi-Komödie "Ein Fall für Fuchs & Haas: Die Tote im Räucherofen"! Lasst uns gemeinsam die schaurig-schräge Geschichte erleben, die uns mit viel Humor und jeder Menge Spannung an die Ostsee führt.Ich verlose 20 eBooks unter allen Bewerbern, die folgende Frage beantworten: Was verbindet euch mit dem Meer?Eure Antwort muss nicht lang sein. Hier sind ein paar Anregungen: Wart ihr schon mal am Meer? Habt ihr einen schönen Urlaub am Strand verbracht? Wollt ihr vielleicht endlich einmal ans Meer? Welches Lied kommt euch in den Sinn, wenn ihr ans Meer denkt? Esst ihr gern Fisch?Bewerbt euch bis zum 8. März 2017 mit eurer Antwort über das Formular ganz oben!Inhaltsangabe:Die verträumte Ostseeküste Vorpommerns: Weil ihm beim Dienst in Berlin einmal zu oft der Kragen geplatzt ist, wird Kommissar Bodo Fuchs in seine alte Heimat strafversetzt. Wenn er jedoch hofft, hier oben im Schoß seiner schrägen Familie das letzte Dienstjahrzehnt in Ruhe und Frieden auf der linken Backe absitzen zu können, hat er sich gewaltig geschnitten! Schon der erste grausige Mordfall konfrontiert ihn mit seiner weit zurückliegenden Kindheit: Die Tote im Räucherofen war Bodos erste heimliche aber vor allem unerfüllte große Liebe!Die Untersuchungen führen ihn und seine – in Bodos Augen viel zu logisch denkende – Partnerin Gisa Haas in einen reißenden Mahlstrom aus Intrigen, uralten Familiengeheimnissen und Schauermärchen.Ich begleite als Verlegerin und echtes Nordkind die Leserunde. Für Fragen zum Buch und Fragen über die Ostseeküste bin ich jederzeit offen. Ich freue mich auf euch und das gemeinsame Leseerlebnis!Wir werden Leseeindrücke und Gedanken zur Geschichte in den jeweiligen Abschnitten austauschen. Wenn ihr bei der Leserunde mitmacht, bitte ich euch darum, in jedem Teil etwas beizutragen. Am Ende freue ich mich auf eure Rezensionen!

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  • Rezension zu "Ein Fall für Fuchs und Haas - Die Tote im Rächerofen" von Ivo Pala

    Die Tote im Räucherofen
    LaDragonia

    LaDragonia

    27. March 2017 um 13:56

    Zum Inhalt: Kriminalkommissar Bodo Fuchs überlegt sich gerade wirklich ob er nicht doch besser Opernsänger geworden wäre. Auch wenn seine Stimme nicht so gigantisch ist, für die Provinz wäre sie bestimmt gut genug gewesen, denkt er sich. Das wäre bestimmt besser gewesen als nun in seiner alten Heimat seinen ersten Fall gleich mit einem ihm bekannten Opfer zu beginnen. Und dann ist die Tote im Räucherofen auch noch ausgerechnet seine große Jugendliebe Frauke. Gemeinsam mit seiner Kollegin Gisa Haas nimmt Bodo die Ermittlungen auf und trifft schnell auf die ersten Verdächtigen. Davon gibt es im übrigen an der beschaulichen Ostseeküste Vorpommerns so einige. Nicht nur verflossene Liebhaber geraten ins Visier der beiden Ermittler, sondern auch gleich Fraukes Pastorenvater und sogar ihre eigene Tochter. Letztere erbt ja schließlich ein kleines Vermögen jetzt wo Frauke tot ist. Meine Meinung: Ich liebe ja schon die Fantasy-Bücher des Autors Ivo Pala, aber seine Krimis und Thriller sind wirklich nochmal ein ganz anderes Kaliber. Und jetzt hat er mit dem vorliegenden „Ein Fall für Fuchs und Haas – Die Tote im Räucherofen“ auch seinen ersten, an der Ostseeküste handelnden Regionalkrimi herausgebracht. Mit seinem ganz eigenen norddeutschem Charme ermittelt Bodo Fuchs in seiner alten Heimat zwischen altbekannten Gesichtern und Familie. Seine Kollegin Gisa Haas hat der Autor ihm, wirklich als passendes Gegenstück, regelrecht maßgeschneidert. Die beiden ergänzen sich wunderbar und dadurch das Gisa hat nicht aus dem Ort stammt – wie Bodo – kriegen wir als Leser durch sie alles Notwendige wunderbar erklärt. Es macht als Leser einfach unglaublichen Spaß mit den beiden zu ermitteln und wenn sie mal wieder bei Mudding und Tante Dorit herein schneien und die beiden in breitestem Dialekt reden, dann glaubt man als Leser wirklich man steht mitten zwischen den beiden in Muddings Küche. Auch wenn ich absolut nicht wissen möchte, wie geräucherter Mensch riecht, Herr Pala, so hoffe ich doch sehr, das ich bald wieder etwas von Bodo Fuchs lesen darf und das nicht ihr letzter literarischer Ausflug in diese Richtung war. Vielen Dank für diesen absoluten Lesegenuss, von mir gibt es dafür auf jedenfall die vollen fünf Sterne.

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  • trügerische Idylle

    Die Tote im Räucherofen
    Lesewunder

    Lesewunder

    26. March 2017 um 17:41

    Bodo Fuchs und seine Kollegin Gesa Fuchs werden zu einem Mordfall gerufen. Die Tote - Frauke, eine Einheimische mit bewegtem Liebesleben - wurde in einem Räucherofen umgebracht. Zudem war sie die Jugendliebe von Fuchs. Der Kreis der Verdächtigen ist groß : der Vater der Toten, der durch den unmoralischen Lebenswandel seiner Tochter zum Alkoholiker wurde, der betrogene Ehemann, die verschmähten Liebhaber, eifersüchtige Ehefrauen und die 18jährige Tochter Klara. Es stellt sich nämlich heraus, dass Frauke nicht unvermögend war und ihre Tochter alles erbt. Dass Fuchs  die Verdächtigen alle gut kennt, weil er hier aufgewachsen ist, macht die Ermittlungen nicht einfacher. Genauso wenig, wie die Tatsache, dass er Gefühle für die Hauptverdächtige Klara entwickelt, die diese zu erwidern scheint.Die Handlung spielt in Vorpommern. Der Autor trägt dem Rechnung, in dem er den einen oder anderen regionalen Ausdruck verwendet. Aber keine Sorge, der Text bleibt trotzdem auch für Südlichter verständlich. Die Handlung ist ein klassischer Whodunit mit leicht komödiantischen Anklängen. Das Buch als Komödie zu bezeichnen, ist in meinen Augen zu weitgehend.Die handelnden Figuren sind sympathisch und ihre Handlungsweise nachvollziehbar und authentisch. Nur die Figur der Kommissarin Haas bleibt etwas blass.Das Buch bietet ein paar Stunden angenehmer Unterhaltung und der Schluss ist eine echte Überraschung.Was will man mehr ?!

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  • Geräucherte Mensch riecht bestimmt nicht gut.

    Die Tote im Räucherofen
    slowly

    slowly

    25. March 2017 um 12:06

    Ich durfte an der Leserunde zu "Ein Fall für Fuchs und Haas" teilnehmen.Fangen wir mit dem Cover an. Ich finde dieses sehr gelungen. Der Strandkorb lässt vermuten, dass die Geschichte an der See spielt. Der Totenkopf, welcher aus dem Schornstein emporsteigt verrät uns, dass es vermutlich um Mord gehen wird. Insgesamt ist das Cover meiner Meinung nach sejr gelungen. Ich finde es sehr ansprechend.Der Beginn der Geschichte ist anders. Ich finde es zwar gut wie es beginnt aber der Dialekt und der Humor sind mir ein bisschen zu viel des Guten.  Ich empfinde es teilweise als ziemlich übertrieben und unpassend. Meiner Meinung nach hätte es hier und da doch etwas flacher sein können.Im Verlauf der Geschichte fehlt mir ebenfalls ein wenig die Spannung. Durch das humorvolle geht diese leider deutlich verloren. Auch finde ich, dass lange Zeit nichts passiert und die Geschichte nicht wirklich in Schwung kommt. Mir fehlen die krassen Wendungen.Das Ende hingegen ist wirklich gelungen. So hätte ich mir mehr passagen für zwischendurch gewünscht. Das Ende hat wirklich überrascht und die Geschichte geretttet.Gut fand ich auch die Darstellung der einzelnen Figuren. Das ist wirklich gelungen.Alles in allem ist es ein durchschnittlicher Krimi, der deutlich mehr Potential hat. Mir gefiel vor allem der teilweise übertriebene Humor nicht und auch der Dialekt war manchmal etwas schwierig für den Lesefluss.

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  • Mord - echt norddeutsch

    Die Tote im Räucherofen
    SusanneSH68

    SusanneSH68

    23. March 2017 um 21:10

    Kriminalkommissar Bodo Fuchs wird in seine alte Heimat, die Ostseeküste Vorpommerns, versetzt und bekommt es gleich mit einem Mord zu tun, einer Leiche in einem Räucherofen. Während seine Kollegin Haas die Ermittlungen sachlich nüchtern angeht, kehrt Bodo mit den Ermittlungen auch in seine eigene Vergangenheit zurück, schließlich war er als junger Mann in die Frau verliebt, die jetzt getötet wurde. Im Rahmen der Ermittlungen tun sich dann Abgründe in den Familien auf. Dieses Buch ist ein ganz besonderer Krimi. Nicht nur eine spannende Familiengeschichte, sondern es ist auf großartige Weise gelungen, das Wesen und Leben der Einheimischen aufzunehmen. So geht es zunächst relativ langsam und ruhig zu, mit viel trockenem Humor, bevor die Geschichte dann Fahrt aufnimmt. Die Atmosphäre gerade auch in den Küstenorten wird wunderbar dargestellt. Alleine diese Darstellung ist schon echtes Lesevergnügen. Dazu noch einige Beschreibungen der Örtlichkeiten, dass macht dann auch gleich Lust auf den nächsten Urlaub. Insgesamt ein besonderes Lesevergnügen.

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  • kriminelles Räuchern in Vorpommern

    Die Tote im Räucherofen
    utaechl

    utaechl

    16. March 2017 um 21:31

    Ivo Palas erster Regionalkrimi spielt an der Ostseeküste Vorpommerns. Ein besonderer Schlag Menschen, ein sehr kleiner Komödienanteil und eine geräucherte Leiche warten auf den Leser.Inhalt:Kommissar Bodo Fuchs wurde aus Berlin in seine alte Heimat an die Ostseeküste Vorpommerns versetzt. Zusammen mit seiner Kollegin Gisa Haas müssen sie in einem äußerst grausamen Mordfall ermitteln. Seine unerfüllte Jugendliebe fand ihr Ende in einem Räucherofen, mögliche Täter scheint es reichlich zu geben und so beginnt die Suche in dem idyllischen Ort, in dem jeder jeden kennt.Setting und Stil:Ivo Pala hat sich für seinen Krimi eine schöne Gegend an der Ostseeküste ausgesucht. Der ideale Ort um Ostseetouristen ins Schwärmen zu bringen. Natürlich ist es unter der Oberfläche nicht ganz so idyllisch. Es gibt viele zum Setting passende Originale, die durch Sprache und Gewohnheiten eine tolle Atmosphäre erzeugen. Hinzu kommt das Essen, dem sogar am Ende des Buches ein eigener Rezeptebereich gewidmet wird.Zwischen den Kapitel lockert jeweils ein Altes Küsten-Sprichwort die Atmosphäre auf.Erzählt wird die Geschichte aus Bodos Ich-Perspektive, wobei er sogar vereinzelt den Leser direkt anspricht.Charaktere:Bodo Fuchs, wurde dank eines tätlichen Angriffs aus der Großstadt zurück in die Heimat versetzt. Das erhoffte ruhige Absitzen seines Dienstes erfüllt sich nicht wirklich. Er selbst ist ein vielschichtiger Charakter, der einige Überraschungen zu bieten hat. Dabei sind auch einige, die der Leser vielleicht nicht ganz so leicht verdauen kann.Wettgemacht wird dieser doch etwas widersprüchliche Charakter von seiner Mutter und Tante, zwei Urgesteine, die mit ihrem eigenen Restaurant für erstklassige regionale Stimmung sorgen.Bodos Kollegin, "die Haas", wird von ihm gerne mal aufs Abstellgleis befördert, was nicht nur deswegen zu reichlich Reibungspunkten führt. Viele entstehen dadurch, dass sich Bodo dazu berufen fühlt, sich um den Schutz der Tochter der geräucherten Toten zu kümmern. Eine Situation, die dank der persönlichen Verflechtung in den Fall, für einige Fragen sorgt.Ein Täter darf natürlich auch nicht fehlen. Seine Taten sind logisch nachvollziehbar und passen perfekt.Geschichte:Eine Tote, der viele nicht wirklich das Beste wünschen, ein Ermittler, der früher in sie verliebt war, eine Tochter, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist, und das alles in einer idyllischen Ferienregion, in der so ein Fall noch nie vorgekommen ist. Ein hervorragender Hintergrund für einen Regionalkrimi, der nebenbei dem Leser Land und Leute näher bringen kann.Angereichert wird dies durch etliche erotische Anspielungen, eine Ermittlungskette, die uns immer mehr Verdächtige präsentiert und viele atmosphärische Momente.Fazit:Ivo Palas Vorpommernkrimi hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, der Mord schön extrem und die Charaktere einmalig. Ein bisschen gestört hat mich der eine oder andere Handlungstrick, das hohe Augenmerk auf die Libido verschiedener und die Verwendung von Liedtexten. Krimifans sollten also zuerst in die Leseprobe hineinschnuppern, bevor sie sich das Buch zulegen. Auch finde ich es schwer, es dank des Inhalts in Strand-Souvenirläden in der Region zu platzieren. Es ist vielleicht in einigen Bereichen ein bisschen zu extrem und speziell.

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  • Mord in malerischer Idylle...

    Die Tote im Räucherofen
    parden

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    MORD IN MALERISCHER IDYLLE...Vor Jahren hat Kommissar Bodo Fuchs seine Heimat an der Ostseeküste Vorpommerns verlassen und seinen Dienst in Berlin versehen. Doch einige unschöne Vorfälle dort haben dafür gesorgt, dass er wieder an die Küste versetzt wurde. Bald schon zeigt sich, dass die erhoffte Ruhe in der idyllischen Boddenlandschaft ein Trugschluss ist - gemeinsam mit seiner neuen Kollegin Gisa Haas muss Fuchs gleich in einem brutalen Mordfall ermitteln. "Du kannst dir nicht vorstellen, wie geräucherter Mensch riecht!"Nicht nur die besondere Auffindesituation des Opfers schockiert den Kommissar, sondern vor allem die Tatsache, dass die zusammengekrümmte Leiche im Räucherofen Bodos heimliche Jugendliebe war. Andernorts wäre dies ein Grund, ihn wegen Befangenheit von den Ermittlungen auszuschließen, doch in dem idyllischen Landstrich ist man um jeden einsatzkräftigen Ermittler froh. Und so begibt sich Fuchs mit seiner Kollegin mitten hinein in ein Geflecht aus alten Geschichten, Verdächtigen und traditionellen Verknüpfungen."Sachen mit einem Leuchtturm als Motiv", sag ich, "werden von Leuten gekauft, die sich nach einem Zuhause sehnen. Nach Sicherheit, Ruhe und Ordnung. Und auch nach Geborgenheit. Schiffsmotive aber suchen all die aus, die sich nach der Ferne sehnen. Nach Abenteuern und Unbekanntem. Leute mit einer großen inneren Unruhe. Leute, die sich schwer zufrieden geben können und immer wieder neue Herausforderungen suchen."Erzählt wird der Krimi in der Ich-Perspektive aus Sicht des Kommissar Fuchs. Dabei wird geschrieben, wie dem Ermittler der Schnabel gewachsen ist, wenig ausgefeilt und oft auch reichlich derb. Anfangs recht zynisch und auf eigene Art humorvoll (nicht immer konnte mich der Humor hier mitnehmen), wechselt die Tonart dann rasch ins Melancholische. Fuchs Betroffenheit angesichts des Schicksals der Toten, seine Zweifel, ob der Beruf wirklich noch etwas für ihn ist, die fehlende Frau im Leben - mit alldem wird der Leser allmählich konfrontiert. Und ohne es auszusprechen, wird deutlich, dass sich Fuchs wohl mitten in der Midlife-Crisis befindet, was sich auch in seinen amourösen Avancen wiederspiegelt. "...und den besten freien Kopf bekommt man nun mal, wenn man auf die See hinausschaut und sich den Wind um die Nase wehen lässt. Nichts besänftigt das Herz so gut wie das Rauschen der Wellen, wenn sie nach ihrer Reise um die halbe Welt schließlich über den nassen Sand rollen. So, als würden sie sich freuen, endlich angekommen zu sein. Ich schließ die Augen, atme tief und lausche."Erhofft hatte ich mir hier einen dieser 'Wohlfühlkrimis', in dem die Ermittlungen zwar eine wesentliche Rolle spielen, ansonsten aber die Charaktere und die idyllische Umgebung von großer Bedeutung sind. Und tatsächlich gelingt es Ivo Pala, ein stimmiges Bild des Landstrichs zu zeichnen - rau und einsam, naturgewaltig und urwüchsig, bei schönem Wetter Touristenmagnet, doch ansonsten sich selbst und den Einheimischen überlassen. Und auch die Bewohner bekommen hier ein passendes Profil mit ihrer Wortkargheit, der von Wind und Wetter gegerbten Haut und der Sturheit der Norddeutschen.Und doch konnte mich der Krimi nur teilweise überzeugen. Bodo Fuchs zeigte einzelne Facetten, die für mich nicht stimmig waren, der Humor war teilweise nicht meiner, ich mochte die direkte Anrede des Lesers ('du meinst, du hast') nicht, und die Ermittlungen waren einerseits erfrischend untypisch, andererseits hinterließ das Ende bei mir aber einen faden Beigeschmack. Der Zauber der Landschaft und das geruhsame Lebenstempo (ich liebe das Meer!) sowie die zunehmende Spannung in diesem klassischen Whodunit-Krimi dagegen konnten mich für das Buch einnehmen.Eine nette Lektüre für zwischendurch, und tatsächlich würde ich mich über ein Wiedersehen mit Bodo Fuchs und Gisa Haas freuen.© Parden

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    • 9
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    16. March 2017 um 12:05
    parden schreibt ich mochte die direkte Anrede des Lesers ('du meinst, du hast') nicht,

    ich bin auch kein richtiger Freund davon...

  • Humorvoller Krimi mit kleinen Schwächen

    Die Tote im Räucherofen
    Bibbey

    Bibbey

    14. March 2017 um 11:17

    InhaltBodo Fuchs, ein Kommissar, der eigentlich viel lieber Opernsänger geworden wäre, ermittelt in einem grausamen Mord, bei dem seine Jugendliebe in einem Räucherofen eines qualvollen Todes starb. Zusammen mit seiner Kollegin und Partnerin Haas beginnt schon bald eine Ermittlung der ganz anderen Art. Das Mordopfer war nicht gerade bekannt für ihren guten Ruf und schnell wird klar, dass es durchaus viele Motive für einen kaltblütigen Mord gegeben hätte. Als dann auch die Tochter der getöteten Frau zur Zielscheibe wird, beginnt für Bodo Fuchs sein bisher wohl persönlichster Fall …MeinungAls „Küstenkrimi-Komödie“ wird das Buch von Ivo Pala bezeichnet und es steckt tatsächlich viel Witz, Küste und Kriminalität darin, allerdings hatte das Buch immer wieder mit kleinen Schwächen zu kämpfen. Der Einstieg ist furios, man wird als Leser direkt zum Tatort mitgenommen. Brutalität wird nicht unbedingt großgeschrieben, dafür hat man schon zu Beginn oft ein dickes Schmunzeln im Gesicht. Der Dialekt des Kommissars Fuchs ist anfangs etwas schwer, es dauert aber nicht lange, bis man sich daran gewöhnt hat. Dass ihm das Mordopfer bekannt war, macht aus dem Mordfall eine sehr persönliche Ermittlung und man lernt den Protagonisten schnell kennen. Zwar gab es immer wieder Stellen, an denen ich seine Entscheidungen und seine Lebensweise nicht nachvollziehen konnte, aber alles in allem ist Bodo Fuchs ein sehr kauziger, aber sympathischer Zeitgenosse. Nicht so überzeugen konnte mich seine Kollegin Haas, die mir im Laufe des Krimis immer unsympathischer wurde, teilweise sogar auf die Nerven ging. Sie ermittelt sehr oberflächlich und wird schnell zur Furie, was mir überhaupt nicht gefallen hat. Für sie war stets der erstbeste Verdächtige der Mörder und am liebsten hätte sie den Fall sofort abgeschlossen.Die übrigen Charaktere, die man im Laufe des Buches kennenlernen darf, sind wiederum gut gelungen. Insgesamt muss man aber sagen, dass der Text und die Handlung recht einfach gestrickt sind. Was ich sehr mochte war der „Küstenflair“ und dass man immer wieder kleine Anekdoten über die Gegend erfahren hat. Sehr charmant sind auch die typischen Küstensprichwörter vor jedem neuen Kapitel. Zu Ende hin wird der Krimi nochmal richtig spannend, das Ende konnte mich aber überhaupt nicht überzeugen und hat mich sehr enttäuscht. FazitEin Buch mit gutem Ansatz und viel Humor, aus dem man aber noch viel mehr hätte herausholen können und dessen Ende äußerst unüberzeugend ist. Dennoch ein kurzweiliges Lesevergnügen, besonders dann, wenn man einen persönlichen „Küstenbezug“ hat. 

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  • Ein Regionalkrimi mit Kultpotenzial

    Die Tote im Räucherofen
    Readingmom

    Readingmom

    13. March 2017 um 08:35

    Eine Krimikomödie, die sozusagen in meiner Heimat um die Ecke spielt, an der Ostsee, ließ mich gespannt und voller Vorfreude  lesen und ich wußte es,  Ivo Pala schafft es auch in diesem Genre seinen Leser  schon auf der ersten Buchseite zu schockieren. Anders läßt sich das Gefühl nicht beschreiben, als ich las, wie Kommissar Bodo Fuchs, ein typisches Nordlicht, die Leiche im Räucherofen vorfindet. Da braucht es kein seitenlanges Vorspiel, der Leser ist sofort in der Handlung und das Kopfkino ist angeknipst. Mir war augenblicklich übel und ich dachte wirklich, wenn das also die Erholung vom Thrillerschreiben ist, wie Pala auf seiner Facebookseite schreibt, ist das schon ziemlich schräg. Der Autor fesselt sofort mit einer abstrusen Mordstory, die auf dem Darß spielt, da wo sich sonst „Fuchs und Hase gute Nacht sagen“, läßt er die Kommissare Bodo Fuchs und Gisa Haas ermitteln. Schnell wird klar, Fuchs und das Opfer kannten sich. Die Ermittlungen beginnen und nehmen  den Leser mit auf einen Streifzug an die Boddenlandschaft, an die Küste und wecken das Bedürfnis, diese so liebevoll gezeichneten Schauplätze in Augenschein zu nehmen. Jedes neue Kapitel beginnt mit einem Küstensprichwort, das Bezug auf die laufenden Ermittlungen nimmt. Die Spannung steigt mit jeder gelesenen Seite und damit der Leser nicht die Beruhigungspillen rauspuhlen muss, gönnt ihm der Autor Verschnaufpausen. Das gelingt ihm mit einer ordentlichen Portion trockenem, norddeutschen Humor, ein bißchen Sex und Melancholie. Spätestens beim Pommernlied, dass mich an einen sehr lieben Menschen erinnert, der nicht mehr da ist, kullerten dann auch noch Tränen.  Als die dann getrocknet waren, war ich froh zu wissen, der Fall ist gelöst.„Fuchs und Haas“ ist ein regional angesiedelter Krimi mit Kultpotential. Der Autor hat den Nordlichtern so gründlich aufs Maul geschaut, dass es ihm gelungen ist, nicht nur die Spannung bei den Mordermittlungen bis zum Schluß hoch zu halten, sondern Pala hat auch seine Liebe zur Küste erlebbar gemacht. Dieses Buch gehört in jede Buchhandlung an der Ostsee und dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Urlauber auf den Spuren von Bodo Fuchs pilgern. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Räucherfischwaren dann noch so gut gehen. Und übrigens, wem der Appetit auf Räucherfisch erstmal vergangen ist, der findet am Ende des Buches leckere bodenständige Rezepte aus Muddings Köck.Hier geht es zum Beitrag auf meinem Blog: https://billabuch.wordpress.com/2017/02/25/ein-fall-fuer-fuchs-haas-die-tote-im-raeucherofen/

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