Die Tote im Räucherofen

von Ivo Pala 
4,0 Sterne bei21 Bewertungen
Die Tote im Räucherofen
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ilonaLs avatar

Oh man, wie toll war dieser Krimi zu lesen! Einfach grandios geschrieben und mit ein wenig Humor untermalt! Und es geht weiter! !!!

Monika58097s avatar

Originell, witzig und mit so manchem Überraschungseffekt!

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Inhaltsangabe zu "Die Tote im Räucherofen"

DU KANNST DIR NICHT VORSTELLEN, WIE GERÄUCHERTER MENSCH RIECHT! Die verträumte Ostseeküste Vorpommerns: Weil ihm beim Dienst in Berlin einmal zu oft der Kragen geplatzt ist, wird Kommissar Bodo Fuchs in seine alte Heimat strafversetzt. Wenn er jedoch hofft, hier oben im Schoß seiner schrägen Familie das letzte Dienstjahrzehnt in Ruhe und Frieden auf der linken Backe absitzen zu können, hat er sich gewaltig geschnitten! Schon der erste grausige Mordfall konfrontiert ihn mit seiner weit zurückliegenden Kindheit: Die Tote im Räucherofen war Bodos erste heimliche aber vor allem unerfüllte große Liebe! Die Untersuchungen führen ihn und seine – in Bodos Augen viel zu logisch denkende – Partnerin Gisa Haas in einen reißenden Mahlstrom aus Intrigen, uralten Familiengeheimnissen und Schauermärchen. Bodo Fuchs erzählt uns die schaurige und recht tragische Geschichte in der ersten Person ungefiltert, mit seinem eigenen trockenen, zynischen und schwarzen Humor. Bodo berichtet dabei auf ganz persönliche Weise und hautnah – manchmal sarkastisch und weltmüde, dann jedoch wieder voller Leidenschaft und mit überraschend einfühlsamer Zärtlichkeit – seine eigene Geschichte und die seiner alten Heimat; eine melancholisch-trotzige Geschichte von der Schönheit der Küste und dem Zauber der See. Malerische Idylle - Mörderische Intrigen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946786092
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:326 Seiten
Verlag:Likedeeler
Erscheinungsdatum:23.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Monika58097s avatar
    Monika58097vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Originell, witzig und mit so manchem Überraschungseffekt!
    Originell, witzig und mit so manchem Überraschungseffekt!

    Krimis und ich, wir passen eigentlich so gar nicht zusammen. Deshalb habe ich bisher immer behauptet, dass ich NIE Krimis lese. Und mit NIE meine ich auch NIE. Da gibt es nur sehr wenige, klitzekleine Ausnahmen. Jetzt werdet Ihr Euch fragen: "Und wieso ausrechnet jetzt eine Ausnahme?".

    Ich war oben auf dem Fischland und las gerade einen typischen Sommer-Sonne-Ostsee-Roman, als mir zwei Facebook-Freundinnen eben genau diesen Küstenkrimi von Ivo Pala empfohlen haben. Da habe ich noch direkt behauptet: "Aber ich lese keine Krimis!". Neugierig wurde ich dennoch. Immer wieder habe ich mir diesen ersten Tel von Fuchs & Haas angesehen. Kaum wieder Zuhause im westfälischen Hagen, habe ich mir das Buch bestellt, angefangen zu lesen und ich konnte einfach nicht mehr aufhören. 

    Fuchs & Haas, zwei Polizeibeamte, die aus unterschiedlichen Gründen wieder auf der Halbinsel Fischland - Darß - Zingst wohnen und arbeiten, sind zwei ungleiche Partner im täglichen Kampf gegen das Verbrechen, von denen es wohl nicht so viele gibt in dieser wunderschönen Gegend oder etwa doch?

    Wer die Tote im Räucherofen ist, kann schnell geklärt werden, doch wer ist der Täter und weshalb? 

    Die Geschichte ist originell, witzig und hat so manchen Überraschungsmoment parat. Ivo Palas Figuren sind authentisch, kauzig, komisch, warmherzig, hervorragend! Seine Beschreibungen der vorpommerschen Landschaft sind absolut authentisch. Ich selbst liebe die Gegend da oben, auch, wenn es immer wieder eine lange Anreise bedeutet.

    Die alten Küsten-Sprichwörter über jedem Kapitel - eine wahre Bereicherung! Und wer nach dem Roman immer noch keine Lust auf Tee mit Wölkchen und einem Stückchen Kauken hat (Wie lange habe ich das Wort nicht mehr gehört? Ich kenne es von meinen Eltern.), der ist selbst Schuld. 

    "Ein Fall für Fuchs & Haas - Die Tote im Räucherofen" - Dieser Küstenkrimi gehört für mich in die Kategorie "Lesevergnügen der Extraklasse"! Der nächste Teil liegt schon parat.

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor einem Jahr
    Kurzmeinung: mal etwas anderes aus der Feder eines sehr sympathischen Autors sonst auch gute Fantasy Romane schreibt
    Eine gut geschriebene Krimikomödie von einem lieben & netten Autor

    Auf diesen Roman war ich sehr gespannt, da ich von diesem Autor nur seine Fantasy Reihe „Dark World“ kenne. Deswegen habe ich intressiert mit dem Lesen begonnen, und war überrascht wie flüssig es sich lesen lies. Aber wer hier einen sehr ernsten Krimi erwartet, der wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Denn das hier ist wie schon oben im Titel steht, eine Krimikomödie, das tut dem Lesen aber keinen Abbruch, wie ich finde. Denn es ist an den geeigneten Stellen spannend, und an den andren Stellen dafür wieder humorvoll, genauso wie ich mir eine gute Krimikomödie vorstelle. Ich bin schon auf den nächsten Band um die beiden Ermittler Fuchs & Haas gespannt.
    Daher kann ich guten Gewissens die 5 Drachen geben, und nur jedem der Krimikomödien mag, empfehlen sich das Buch mal anzuschauen.

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    SharonBakers avatar
    SharonBakervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: So muss ein Regionalkrimi sein, einfach perfekt abgemischt.
    Spannend, humorvoll & erfrischend neu ...

    Kommissar Bodo Fuchs wird von Berlin in seine Heimat der Ostseeküste Vorpommerns strafversetzt. Kaum hat er sich eingelebt und die Ruhe und das weite Meer genossen, passiert ein Mord, und alle seine Hoffnungen auf ruhige letzte Dienstjahre sind vorbei. Nun steht er vor einem Räucherofen und wird mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, denn die Tote ist für ihn keine Unbekannte. In Frauke war Bodo nämlich Mal verliebt, heimlich und unerfüllt, aber Jahre später immer noch präsent in seinen Gedanken. Was wäre wenn, nun ist es zu spät und die Ermittlungen beginnen. Wer hat ihr solch einen grausigen Tod angetan? Was für Familiengeheimnisse werden Fuchs und seine Partnerin Haas aufdecken? Und was wird das Meer preisgeben?
    Ivo Pala hat mich damals schon einmal mit einem Krimi so positiv überrascht, dass ich hier einfach rein schmökern wollte. Immerhin verspricht er das Meer, zwei interessante Ermittler und jede Menge Humor und das kann doch jedes Buch gut gebrauchen. Ich verrate euch schon vorab, es hat mir richtig gut gefallen und warum, erzähle ich euch jetzt.

    Das Hauptaugenmerk liegt auf Bodo Fuchs, immerhin erzählt er aus seiner Sicht ja auch die Geschichte und durch ihn lebt sie auch. Er ist ein kauziger, manchmal mürrischer, aber auch sehr warmherziger Mann. Als Jugendlicher wollte er zwar auch aufs Meer, war aber nicht so talentiert und versuchte sein Glück bei der Polizei, wo er auch jahrelang in Berlin gelebt hat. Nun ist er wieder da, in der kleinen Gemeinde und bei seiner Mutter. Auf seinen Boot genießt er die Einsamkeit, lässt seine trüben Gedanken kreisen und gibt sich seiner Melancholie hin, aber er kann auch anders, nämlich seine warmherzige Seite zeigen, sowie seinen schwarzen Humor aufblitzen lassen. So erleben wir ihn in seiner Ermittlung, murrend, schimpfend und doch ist er ganz weich ums Herz. Die Komik setzt ein, wenn Bodo sich über Dinge aufregt, wie seinen Beruf, Radfahrer und vieles mehr, er hält so eine Art Zwiesprache mit uns Lesern und man glaubt gar nicht, wie oft ich zustimmen musste. Ganz ehrlich man mag Bodo einfach, sein grummeln, sein Dickkopf, aber auch seine anderen Züge, die ihr einfach selbst kennenlernen solltet.

    Zur Seite bekommt er Gisa Haas gestellt, eine etwas zielstrebigere Person. Sie will die Dinge anpacken, hinterfragen und gerät so oft mit ihren Kollegen aneinander, dieser lässt sie nämlich oft gern in Regen stehen, was natürlich zu einigen Streitpunkten führt. So ergänzt sich das Team ausgesprochen gut und ich befürchte, diese beiden könnten ein richtig gutes Ermittlerteam werden, wenn sie ihre Standpunkte und Eigenheiten abgeklopft und abgestimmt haben. Immerhin ist er der Lokalpatriot und sie die Außenstehende, zwei die die Dinge anpacken könnten, aber bei diesem Fall müssen sie noch einiges an ihrer Teamfähigkeit pfeilen. Was natürlich für uns zu einigen interessanten Szenen führt.

    Aber diese Geschichte lebt auch von der Umgebung und diese spiegelt der Autor in vielen kleinen Dingen perfekt wieder. Ivo Pala lässt uns das Meer nämlich riechen und sogar hören, wie es braust und rauscht, wie die Haare im Wind wehen und wie die gute Küche vor Ort schmeckt. Dafür sorgt nämlich Bodos Mutter und dadurch bekommen wir auch viel Ostsee Charme, Dialekt und Weisheiten mit, was natürlich das ganze Flair schön abrundet. Ich bin sonst kein Freund von Regiokrimi‘s, da sie sich ja doch oft zu sehr auf ihre Gegend und Straßen einschießen, aber das hier wirkte total frisch, anders und harmonisch eingebunden.

    Ich fand, es war eine perfekte Mischung aus allem, Setting, Figuren und Mordfall, wunderbar eingefangen und hat uns Leser wirklich an die Seiten gefesselt. Allerdings empfand ich es gar nicht so sehr als Komödie, es war ein absolut guter Fall und besser als mancher Sonntagsabendkrimi, ich kann nur hoffen das Fuchs und Haas bald wieder ermitteln und mir wieder wirklich tolle Lesestunden bescheren, mit Spannung, Humor und einen Tropfen Melancholie.

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    Twin_Tinas avatar
    Twin_Tinavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: guter Küstenkrimi, mit ein paar Schwächen...
    trotz ein paar Schwächen, guter Küstenkrimi

    Das Cover find ich optisch wirklich schön und weil es ja in der Küstenregion spielt, passt es gut dazu - obwohl es mich nicht sofort an einen Krimi erinnert.

    Mit dem Protagonisten Bodo Fuchs musste ich erst warm werden, denn er wirkte für mich Anfangs mit seiner Art etwas überheblich und irgendwie auch arrogant. Im Laufe der Zeit kam ich dennoch besser mit ihm klar, obwohl man von ihm die ganze Zeit nicht all zu viel erfährt. Auch von Gisa Haas, die die zweite Protagonistin des Buch´s ist, erfährt man nicht so viel und ich kann sie immernoch nicht wirklich einschätzen, unsympathisch war sie mir aber auch nicht.

    Die Handlungen waren gut und teilweise auch abwechslungsreich. Da es ja eine Küstenkrimi-Komödie ist, wurde versucht auch ein bisschen Witz mit reinzubringen, dies ist teilweise auch gelungen.  Es kam dann auch Spannung rein, auch wenn ich manche Handlungen immernoch nicht so wirklich nachvollziehen kann.

    Was mir nicht so gut gefallen hat war das Ende, aber dazu kann ich nicht wirklich was sagen, denn das würde einfach zu viel verraten.

    Der Schreibstil war trotz des teilweisen Dialekts gut und flüssig zu lesen.

    Von mir bekommt das Buch daher 3 von 5 möglichen Sternen.

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    Zantalias avatar
    Zantaliavor 2 Jahren
    Lustig, Spannend, aber das Ende...

    Ein Fall für Fuchs und Haas

    Autor: Ivo Pala

    Titel: Ein Fall für Fuchs und Haas,

    Die Tote im Räucherofen

    Reihe:/

    Erscheinungsdatum: 23.02.17

    Seiten: 346

    Preis:

    -E-Book: 7,99


    Inhaltsangabe:

    Du kannst dir nicht vorstellen, wie geräucherter Mensch riecht.

    Die verträumte Ostseeküste Vorpommers: Weil ihm beim Dienst in Berlin einmal zu oft der Kragen geplatzt ist, wird Kommissar Bodo Fuchs in seine alte Heimat strafversetzt. Wenn er jedoch hofft, hier oben im Schoß seiner schrägen Familie das letzte Dienstjahrzehnt in Ruhe und Frieden auf der linken Backe absitzen zu können, hat er sich gewaltig geschnitten!

    Schon der erste Mordfall konfrontiert ihn mit seiner weit zurückliegenden Kindheit. Die Tote im Räucherofen war Bodos erste heimliche aber vor allem unerfüllte Liebe.

    Meine Meinung:

    Den Autor Ivo Pala durfte ich durch die "Dark World"-Reihe kennen lernen und ich war sofort von seinem Schreibstil und seiner Art begeistert. Aus diesem Grund entschied ich mich dafür auch dieses Buch lesen zu wollen. Wie der Zufall es so will, fand zeitgleich mit meinem Entschluss auch eine Leserunde auf Lovelybooks statt, bei der ich mich dann auch beworben hatte. Das Glück blieb auf meiner Seite und ich durfte das Buch lesen und nun für euch rezensieren.

    Die erste Besonderheit des Buches lässt sich gleich auf der ersten Seite feststellen. Der Protagonist, Bodo Fuchs, ist ein eigenartiger aber lustiger Kauz, der sich selbst und seinen beruflichen Werdegang infrage stellt. Welcher Kommissar möchte schon Opernsänger werden? Bodo Fuchs, der definitiv und dass obwohl er nicht wirklich singen kann. Ich habe Tränen gelacht mit den ersten Seiten der Geschichte. Die Art und Weise wie Ivo Pala dem Charakter Leben einhaucht ist wirklich toll. Auch die Wahl der Namen der Kommissare finde ich persönlich lustig: Fuchs und Haas. Erinnert mich an eine alte Kindergeschichte.

    Allgemein wird die Geschichte aus der Sicht den Bodo Fuchs in der ich-Perspektive erzählt. Einige meiner Leser wissen bereits, dass ich persönlich diese Erzählerart sehr mag, da man dadurch als Leser in den Charakter hineintauchen kann und das Gefühl hat, den Protagonsiten besser zu verstehen. Ivo Palas Schreibstil ist bei diesem Werk besonders speziell. Er schreibt sehr locker und lustig. Es ist so einzigartig, dass es mir direkt schwer fällt zu beschreiben. Aber ich denke, es gibt hier sicherlich Leser, die mit diesem Schreibstil Probleme haben werden. Ich hatte hier meine volle Freude. Einzig die Abschnitte in denen die Küstensprache benutzt wurde bereiteten mir Schwierigkeiten. Ich konnte absolut nicht entziffern, was da geschrieben stand. Nicht einmal erahnen konnte ich es. Zum Glück änderte Ivo Pala im Laufe der Geschichte dies und ließ alle Charaktere in normalen, verständlichem deutsch sprechen.

    Die Höhepunkte der Geschichte lieferten immer wieder die auftretenden Missverständnissen zwischen den beiden Kommissaren. Diese verliehen der Story eine extra Portion Spannung.

    Bis zum Schluss hatte ich bei diesem Buch keine Ahnung wer der Täter war. Sehr zu meiner Überraschung, da ich eigentlich keine Krimis lese, da ich bisher immer zuvor schon wusste, wer die Tat begonnen hatte. Doch in diesem Punkte konnte mich der Autor definitiv überraschen.

    Nur das Ende lässt mich zwiegespalten zurück. Ich weiß nicht recht, was ich hierzu sagen soll. Es ist wieder einmal besonders, aber es konnte mich nicht völlig zufrieden stellen. Der Verlauf ist für mich nur sehr schwer nachvollziehbar und lässt einige Fragen zurück. Persönlich hätte ich mir ein "normales" Ende an dieser Stelle gewünscht.

    Das Cover ist anders, wie ich es bei einem Krimi erwarten würde. Es ist farbenfroh und wenn der Totenkopf im Hintergrund nicht am Himmel hängen würde, könnte man beim betrachten Urlaubswünsche empfinden. Das der Strandkorbseite für den Textzug benutzt wurde ist meiner Meinung nach eine sehr tolle Idee. Das Cover passt eindeutig zu der Geschichte und ist auch auf seine eigene Art und Weise besonders.

    Fazit:

    Typische Leser des Genre werden mit diesem Buch sicherlich eine Überraschung erleben. Auch ich wurde hier durchaus positiv überrascht. Ivo Pala erzählt die Geschichte über Bodo Fuchs einzigartig und lustig. Die Spannung wird gehalten und durch besondere Vorkommnisse zusätzlich gesteigert. Nur das Ende der Geschichte konnte mich nicht völlig überzeugen. Empfehlen kann ich dieses Buch vielen Lesern und ich hoffe ihr habe genauso viel Spaß mit diesem Buch, wie ich.


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    wampys avatar
    wampyvor 2 Jahren
    Das Ende ist nicht akzeptabel

    Buchmeinung zu Ivo Pala – Ein Fall für Fuchs & Haas: Die Tote im Räucherofen


    „Ein Fall für Fuchs & Haas: Die Tote im Räucherofen“ ist ein Kriminalroman von Ivo Pala, der 2017 bei Likedeeler als eBook erschienen ist.


    Zum Autor:

    Ivo Pala, in Oestrich-Winkel im Rheingau geboren, lebt heute an der Küste, wo er als Schriftsteller und Drehbuchautor für Film und Fernsehen arbeitet.


    Klappentext:


    DU KANNST DIR NICHT VORSTELLEN,
    WIE GERÄUCHERTER MENSCH RIECHT!

    Die verträumte Ostseeküste Vorpommerns: Weil ihm beim Dienst in Berlin einmal zu oft der Kragen geplatzt ist, wird Kommissar Bodo Fuchs in seine alte Heimat strafversetzt. Wenn er jedoch hofft, hier oben im Schoß seiner schrägen Familie das letzte Dienstjahrzehnt in Ruhe und Frieden auf der linken Backe absitzen zu können, hat er sich gewaltig geschnitten!
    Schon der erste grausige Mordfall konfrontiert ihn mit seiner weit zurückliegenden Kindheit: Die Tote im Räucherofen war Bodos erste heimliche aber vor allem unerfüllte große Liebe!
    Die Untersuchungen führen ihn und seine – in Bodos Augen viel zu logisch denkende – Partnerin Gisa Haas in einen reißenden Mahlstrom aus Intrigen, uralten Familiengeheimnissen und Schauermärchen.

    Meine Meinung:

    Mein erster Eindruck war durchaus positiv. Eine skurrile Tötungsart und ein Ermittlerpaar mit Ecken und Kanten. Er ein Einheimischer trotz längerer Abwesenheit und sie eine Zugereiste, der man viel erklären kann, ohne das es groß auffällt. Dazu eine Region mit Darß und Zingst, die auch landschaftlich einiges zu bieten hat. Die weiteren Personen passten in die Region und hatten so ihre Eigenarten. Die Saat für ein schönes Leseerlebnis war gelegt. Aber dann kam Klara, die Tochter der Verstorbenen, und fand sich vor allem im Kopf des Ermittlers wieder. Das trübte mein Leseerlebnis schon deutlich, weil Bodo Fuchs jede Orientierung verloren ging. Aber mit gütiger Mithilfe seiner Partnerin Gisa Haas ging es doch spannend voran. Aber dann gab es eine Auflösung mit einer Pointe, die nach meinem Empfinden völlig daneben war und auch noch unnötig.



    Fazit:

    Mit dem Ende der Geschichte kann ich mich gar nicht anfreunden. Es ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel und führt zu einer deutlichen Abwertung. So kann ich nur zwei von fünf Sternen (40 / 100 Punkten) vergeben und keine Leseempfehlung aussprechen.

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    bettinahertzs avatar
    bettinahertzvor 2 Jahren
    Ein Fall für Fuchs und Haas: Die Tote im Räucherofen

    Ein Fall von Fuchs und Haas Autor: Ivo Pala Das Kripoduo Bodo Fuchs und Gisa Haas klären den Mordfall von Frauke Johannsen an der beschaulichen, verträumten, aber auch rauen Ostseeküste, auf. Dort, wo Fuchs einst seine Kindheit und Jugendzeit verbrachte, ehe er ins entfernte Berlin aufbrach. Frauke, seine große Jugendliebe, grausam ermordet. Sicher, sie hatte keinen angenehmen Ruf in der Gegend, die ehemalige Pastorentochter. Wer hatte ein Motiv, so einen grausamen Mord zu begehen? Spielt Klara, ihre Tochter, dabei eine Schlüsselrolle? Der Einstieg in diesen Krimi fiel mir sehr leicht. Man wird gleich auf Seite 1 mit der Toten im Räucherofen konfrontiert. Echt grausig. Die Ermittlungen beginnen und man wird in den Wirrwarr der auf einmal sehr vielen Verdächtigen hineingezogen. Die Schreibweise ist super flüssig mit einer ordentlichen Portion norddeutschen Charme. Das Ermittlerteam Fuchs und Haas ist mir gleich ans Herz gewachsen. Zum Charakter von Klara (Tochter der Ermordeten) konnte ich so gar keine Bindung aufnehmen, ihre ganze Erscheinung blieb mir bis zum Schluss sehr fragwürdig. Ohne hier vom Ende etwas zu verraten, war ich über den Ausgang der Ermittlungen ziemlich geschockt und ich dachte wirklich, es kommt noch einmal die Kehrtwende. Es passte weder zu Fuchs noch zu Haas, so hab ich es zumindest empfunden und ein kleiner bitterer Nachgeschmack ließ sich nicht vermeiden. Deshalb ziehe ich einen Stern ab und vergebe 4 Sterne.

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    LaDragonias avatar
    LaDragoniavor 2 Jahren
    Rezension zu "Ein Fall für Fuchs und Haas - Die Tote im Rächerofen" von Ivo Pala

    Zum Inhalt:

    Kriminalkommissar Bodo Fuchs überlegt sich gerade wirklich ob er nicht doch besser Opernsänger geworden wäre. Auch wenn seine Stimme nicht so gigantisch ist, für die Provinz wäre sie bestimmt gut genug gewesen, denkt er sich. Das wäre bestimmt besser gewesen als nun in seiner alten Heimat seinen ersten Fall gleich mit einem ihm bekannten Opfer zu beginnen. Und dann ist die Tote im Räucherofen auch noch ausgerechnet seine große Jugendliebe Frauke.

    Gemeinsam mit seiner Kollegin Gisa Haas nimmt Bodo die Ermittlungen auf und trifft schnell auf die ersten Verdächtigen. Davon gibt es im übrigen an der beschaulichen Ostseeküste Vorpommerns so einige. Nicht nur verflossene Liebhaber geraten ins Visier der beiden Ermittler, sondern auch gleich Fraukes Pastorenvater und sogar ihre eigene Tochter. Letztere erbt ja schließlich ein kleines Vermögen jetzt wo Frauke tot ist.


    Meine Meinung:

    Ich liebe ja schon die Fantasy-Bücher des Autors Ivo Pala, aber seine Krimis und Thriller sind wirklich nochmal ein ganz anderes Kaliber. Und jetzt hat er mit dem vorliegenden „Ein Fall für Fuchs und Haas – Die Tote im Räucherofen“ auch seinen ersten, an der Ostseeküste handelnden Regionalkrimi herausgebracht.

    Mit seinem ganz eigenen norddeutschem Charme ermittelt Bodo Fuchs in seiner alten Heimat zwischen altbekannten Gesichtern und Familie. Seine Kollegin Gisa Haas hat der Autor ihm, wirklich als passendes Gegenstück, regelrecht maßgeschneidert. Die beiden ergänzen sich wunderbar und dadurch das Gisa hat nicht aus dem Ort stammt – wie Bodo – kriegen wir als Leser durch sie alles Notwendige wunderbar erklärt.

    Es macht als Leser einfach unglaublichen Spaß mit den beiden zu ermitteln und wenn sie mal wieder bei Mudding und Tante Dorit herein schneien und die beiden in breitestem Dialekt reden, dann glaubt man als Leser wirklich man steht mitten zwischen den beiden in Muddings Küche.

    Auch wenn ich absolut nicht wissen möchte, wie geräucherter Mensch riecht, Herr Pala, so hoffe ich doch sehr, das ich bald wieder etwas von Bodo Fuchs lesen darf und das nicht ihr letzter literarischer Ausflug in diese Richtung war. Vielen Dank für diesen absoluten Lesegenuss, von mir gibt es dafür auf jedenfall die vollen fünf Sterne.

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    Lesewunders avatar
    Lesewundervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ein amüsanter Krimi aus dem Norden mit einem unerwarteten Schluss
    trügerische Idylle


    Bodo Fuchs und seine Kollegin Gesa Fuchs werden zu einem Mordfall gerufen. Die Tote - Frauke, eine Einheimische mit bewegtem Liebesleben - wurde in einem Räucherofen umgebracht. Zudem war sie die Jugendliebe von Fuchs. Der Kreis der Verdächtigen ist groß : der Vater der Toten, der durch den unmoralischen Lebenswandel seiner Tochter zum Alkoholiker wurde, der betrogene Ehemann, die verschmähten Liebhaber, eifersüchtige Ehefrauen und die 18jährige Tochter Klara. Es stellt sich nämlich heraus, dass Frauke nicht unvermögend war und ihre Tochter alles erbt. Dass Fuchs  die Verdächtigen alle gut kennt, weil er hier aufgewachsen ist, macht die Ermittlungen nicht einfacher. Genauso wenig, wie die Tatsache, dass er Gefühle für die Hauptverdächtige Klara entwickelt, die diese zu erwidern scheint.
    Die Handlung spielt in Vorpommern. Der Autor trägt dem Rechnung, in dem er den einen oder anderen regionalen Ausdruck verwendet. Aber keine Sorge, der Text bleibt trotzdem auch für Südlichter verständlich. Die Handlung ist ein klassischer Whodunit mit leicht komödiantischen Anklängen. Das Buch als Komödie zu bezeichnen, ist in meinen Augen zu weitgehend.
    Die handelnden Figuren sind sympathisch und ihre Handlungsweise nachvollziehbar und authentisch. Nur die Figur der Kommissarin Haas bleibt etwas blass.
    Das Buch bietet ein paar Stunden angenehmer Unterhaltung und der Schluss ist eine echte Überraschung.
    Was will man mehr ?!

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    slowlys avatar
    slowlyvor 2 Jahren
    Geräucherte Mensch riecht bestimmt nicht gut.

    Ich durfte an der Leserunde zu "Ein Fall für Fuchs und Haas" teilnehmen.


    Fangen wir mit dem Cover an. Ich finde dieses sehr gelungen. Der Strandkorb lässt vermuten, dass die Geschichte an der See spielt. Der Totenkopf, welcher aus dem Schornstein emporsteigt verrät uns, dass es vermutlich um Mord gehen wird. Insgesamt ist das Cover meiner Meinung nach sejr gelungen. Ich finde es sehr ansprechend.


    Der Beginn der Geschichte ist anders. Ich finde es zwar gut wie es beginnt aber der Dialekt und der Humor sind mir ein bisschen zu viel des Guten.  Ich empfinde es teilweise als ziemlich übertrieben und unpassend. Meiner Meinung nach hätte es hier und da doch etwas flacher sein können.


    Im Verlauf der Geschichte fehlt mir ebenfalls ein wenig die Spannung. Durch das humorvolle geht diese leider deutlich verloren. Auch finde ich, dass lange Zeit nichts passiert und die Geschichte nicht wirklich in Schwung kommt. Mir fehlen die krassen Wendungen.


    Das Ende hingegen ist wirklich gelungen. So hätte ich mir mehr passagen für zwischendurch gewünscht. Das Ende hat wirklich überrascht und die Geschichte geretttet.


    Gut fand ich auch die Darstellung der einzelnen Figuren. Das ist wirklich gelungen.


    Alles in allem ist es ein durchschnittlicher Krimi, der deutlich mehr Potential hat. Mir gefiel vor allem der teilweise übertriebene Humor nicht und auch der Dialekt war manchmal etwas schwierig für den Lesefluss.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tree_Trunkss avatar

    DU KANNST DIR NICHT VORSTELLEN, WIE GERÄUCHERTER MENSCH RIECHT!

    Ein schauriger Gedanke! Aber wie kam es zu dem grausamen Mord an der Frau, deren Leiche im Räucherofen gefunden wird?

    Macht mit und lest mit mir Ivo Palas neue Küstenkrimi-Komödie "Ein Fall für Fuchs & Haas: Die Tote im Räucherofen"! Lasst uns gemeinsam die schaurig-schräge Geschichte erleben, die uns mit viel Humor und jeder Menge Spannung an die Ostsee führt.

    Ich verlose 20 eBooks unter allen Bewerbern, die folgende Frage beantworten: Was verbindet euch mit dem Meer?
    Eure Antwort muss nicht lang sein. Hier sind ein paar Anregungen: Wart ihr schon mal am Meer? Habt ihr einen schönen Urlaub am Strand verbracht? Wollt ihr vielleicht endlich einmal ans Meer? Welches Lied kommt euch in den Sinn, wenn ihr ans Meer denkt? Esst ihr gern Fisch?

    Bewerbt euch bis zum 8. März 2017 mit eurer Antwort über das Formular ganz oben!

    Inhaltsangabe:
    Die verträumte Ostseeküste Vorpommerns: Weil ihm beim Dienst in Berlin einmal zu oft der Kragen geplatzt ist, wird Kommissar Bodo Fuchs in seine alte Heimat strafversetzt. Wenn er jedoch hofft, hier oben im Schoß seiner schrägen Familie das letzte Dienstjahrzehnt in Ruhe und Frieden auf der linken Backe absitzen zu können, hat er sich gewaltig geschnitten!
    Schon der erste grausige Mordfall konfrontiert ihn mit seiner weit zurückliegenden Kindheit: Die Tote im Räucherofen war Bodos erste heimliche aber vor allem unerfüllte große Liebe!
    Die Untersuchungen führen ihn und seine – in Bodos Augen viel zu logisch denkende – Partnerin Gisa Haas in einen reißenden Mahlstrom aus Intrigen, uralten Familiengeheimnissen und Schauermärchen.


    Ich begleite als Verlegerin und echtes Nordkind die Leserunde. Für Fragen zum Buch und Fragen über die Ostseeküste bin ich jederzeit offen. Ich freue mich auf euch und das gemeinsame Leseerlebnis!

    Wir werden Leseeindrücke und Gedanken zur Geschichte in den jeweiligen Abschnitten austauschen. Wenn ihr bei der Leserunde mitmacht, bitte ich euch darum, in jedem Teil etwas beizutragen. Am Ende freue ich mich auf eure Rezensionen!

    Zur Leserunde

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