H2O - Das Sterben beginnt

von Ivo Pala 
4,1 Sterne bei63 Bewertungen
H2O - Das Sterben beginnt
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Positiv (47):
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Erschreckende Möglichkeit! Ein Szenario des Wahnsinns! Ein atemberaubender Thriller! Wirklich nur Fiktion?!

Kritisch (5):
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Die Story fing unglaublich stark an, driftete mir aber zu sehr ins Unglaubwürdige ab - ich habe nach knapp 100 Seiten aufgegeben

Alle 63 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "H2O - Das Sterben beginnt"

Eine bislang unbekannte Terrorgruppe verseucht ein Trinkwasserreservoir im Bayerischen Wald mit hoch radioaktivem Atommüll. Erste Opfer sterben an den Vergiftungen und die Bevölkerung gerät in Panik, denn weitere Anschläge sind bereits angekündigt, und niemand ist in der Lage, sämtliche Wasservorräte der Republik zu bewachen. Julian Berg von der Terrorabwehr und Dr. Alexander Kehlhausen vom Bundesamt für Strahlenschutz versuchen, den Ursprung des Giftmülls zu finden und so die Terroristen aufzuspüren. Da stellen diese eine aberwitzige Forderung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442382934
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:17.06.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    ilonaLs avatar
    ilonaLvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Erschreckende Möglichkeit! Ein Szenario des Wahnsinns! Ein atemberaubender Thriller! Wirklich nur Fiktion?!
    Erschreckende Möglichkeit! Das Szenario des Wahnsinns!

    Ivo Pala hat eine große Möglichkeit, ein mögliches Szenarium von Terrorismus aufgegriffen, welches eines von vielen sein könnte. Ein erschreckendes Szenarium!!!

    Wie gebannt habe ich dieses Buch gelesen und mich immer wieder gefragt, ob es im Bereich des Möglichen liegen könnte und ich musste es immer wieder mit einem eindeutigen JA beantworten!

    Nicht nur der phänomenale Schreibstil, sondern auch das ganze Konzept des Buches, haben mich in den Bann gehalten, sondern auch die Fiktion an sich! Ist es denn wirklich nur Fiktion?!

    Was wissen wir schon!

    Der logische Ablauf, spannende Aktionen, aber auch menschliche Reaktionen in diesem Buch haben mich total fasziniert! Die Gier nach Macht kennt keine Grenzen, egal wer auf der Strecke bleibt!

    Dieser erste Teil schreit nach einem zweiten und diesen hat Ivo Pala mit “ Gift” betitelt. Die Spannung lässt einfach nicht nach!

    Hier kann es nur 5 Sterne geben! Einfach genial geschrieben, gebe ich meine absolute Weiterempfehlung!

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    NicolePs avatar
    NicolePvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist so gut gemacht, dass ich, selbst nachdem es ausgelesen war, im Kopf immer noch dort war. Kopfkino vom Feinsten.
    H2O – Das Sterben beginnt

    Im Bayerischen Wald verseuchen Terroristen ein Trinkwasserreservoir. Bald steht fest, dass hoch radioaktiver Atommüll das Wasser kontaminiert hat. Panik befällt die Bevölkerung. Julian Berg, Terrorabwehr, und Dr. Alexander Kehlhausen, Bundesamt für Strahlenschutz, versuchen herauszufinden, wer hinter all dem steckt.

    Es ist ein allzu realistisches Szenario, welches Ivo Pala in seinem Roman zeichnet. Verseuchtes Wasser hat eine größtmögliche Reichweite bei kleinem Aufwand. Umso wichtiger ist es, dass Berg, Kehlhausen und ihr Team schnellstmöglich die Verursacher finden. „H2O – Das Sterben beginnt“ ist von Beginn an spannend und kann sich bis zum großen Finale noch weiter steigern.

    Durch gut ausgearbeitete Figuren und Szenarien erreicht die Geschichte den Leser auch emotional. Mit Herzklopfen begleitet man die Ermittler bei ihren Einsätzen und mit Ärger das Verhalten der Mächtigen in unserem Staat.

    Das Buch liest sich sehr gut und ist auch viel zu schnell ausgelesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Was der Leser nicht erwarten sollte sind Einblicke in die Erlebnisse und die Panik der Bevölkerung. Es geht in der Geschichte um die Lösung des Falles und um die Ermittlungen, nicht um einzelne Schicksale. Doch das stört die Geschichte nicht.

    Dieses Buch ist so gut gemacht, dass ich, selbst nachdem es ausgelesen war, im Kopf immer noch dort war. Kopfkino vom Feinsten.

    Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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    L
    Lesebegeistertevor 8 Monaten
    ...sehr spannend...

    Dieser „Wissenschafts-Science-Thriller“ hat mir sehr gut gefallen. Rasanter Schreibstil, brutal und sehr spannend. Bedrohlich und beängstigend zugleich. Jedes Mal wenn ich jetzt ein Glas Leitungswasser trinke, muss ich an dieses Buch denken! Aber lesen Sie selbst!

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    derMichis avatar
    derMichivor 2 Jahren
    reizvolles Szenario

    Trinkwasser ist praktisch überall und eine Verseuchung dieses Grundnahrungsmittels kann Tod durch Verstrahlung oder Verdursten bedeuten, erst recht wenn die Infrastruktur im Land zusammenbricht. Mit entsprechender Vorfreude registriert man, dass auch ein Mitarbeiter vom Bundesamt für Strahlenschutz zu den Hauptfiguren gehören soll, neben dem Katastrophenszenario könnte also auch eine populärwissenschaftliche Annäherung an das Was-wäre-wenn der Prämisse Teil der Handlung sein. Weit gefehlt.

    Schon kurz nachdem der erste Anschlag verübt wurde findet man sich in einer Geschichte wieder, die irgendwo zwischen Agententhriller und Politkrimi angesiedelt zu sein scheint. Da ist nicht nur der angesichts seiner großen Aufgabe plötzlich wieder ganz lebensfrohe Julian Berg, der sich sogleich zu mysteriösen Tippgebern im Ausland aufmacht, sondern auch eine sich skrupellos hochschlafende Staatssekretärin mit ganz großen Plänen. Die beiden Charaktere könnte man durchaus ertragen, würden sie sich nicht dermaßen erwartungsgemäß verhalten. Und da liegt eines der Probleme dieses Romans. Fast keine der Figuren hat irgendetwas zu bieten, das man nicht schon interessanter gelesen hätte. Der sex- und gewaltgeile Bösewicht mit dem bedeutungsschwangeren Spitznamen "Prometheus" tut sein übriges.

    Einige Verfolgungsjagden später hat man schon fast vergessen, dass dem Land nicht nur eine große Katastrophe befindet, sondern dass es sich längst darin befindet. Dennoch setzt der Autor noch einen drauf, indem er die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den amtierenden Machthabern ins Spiel bringt und in Berlin revolutionäre Zustände ausbrechen lässt. Das Volk marschiert auf den Reichstag und auch die Armee erhebt sich gegen ihre Befehlshaber. Glücklicherweise raufen sich die heldenhaften Terrorabwehrler, die im Ausnahemzustand Folter tendenziell okay finden, rechtzeitig zum Showdown wieder zusammen. Währenddessen und auch davor gibt es Action und namenlose Tote zuhauf, dafür bleibt leider fast alles andere auf der Strecke.

    Seitenzahl: 448
    Format: 18,6 x 11,8 cm, Taschenbuch
    Verlag: Blanvalet

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    CinderellasTraumwelts avatar
    CinderellasTraumweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Roman spannend von der ersten bis zur letzten Seite, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
    Rezension Ivo Pala - „H20 Das Sterben beginnt“


    Inhalt vom Klappetext:


    Wir dachten, wir hätten unendliche Reserven. Wir haben uns geirrt.

    Eine bislang unbekannte Terrorgruppe verseucht ein Trinkwasserreservoir im Bayerischen Wald mit hoch radioaktivem Atommüll. Erste Opfer sterben an den Vergiftungen und die Bevölkerung gerät in Panik, denn weitere Anschläge sind bereits angekündigt, und niemand ist in der Lage, sämtliche Wasservorräte der Republik zu bewachen. Julian Berg von der Terrorabwehr und Dr. Alexander Kehlhausen vom Bundesamt für Strahlenschutz versuchen, den Ursprung des Giftmülls zu finden und so die Terroristen aufzuspüren. Da stellen diese eine aberwitzige Forderung.



    Meinung:


    Ein Roman spannend von der ersten bis zur letzten Seite, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Der Protagonist Julian Berg, zuständig für die Terrorabwehr Deutschlands, war mir durchweg sympathisch, aufgrund der dramatischen Ereignisse, welche man auf den ersten Seiten las. Mit viel Adrenalin und Nervenkitzel wurde man durch die Seiten katapultiert um einem perfekt inszenierten, wie auch real erschreckenden Terroranschlag zu verfolgen.

    Die Thematik Atomenergie, Wasser – Ursprung allen Lebens, verknüpft mit Politik, Geschichte und dem zweiten Weltkrieg hat sich zu einem unglaublichen Thriller spinnen lassen, der weitere Spannung aufbauen konnte durch die Verknüpfung von politischen Intrigen und korrupten Macht-und Karrierekämpfen.

    Die Charaktere, die unmittelbar mit dem Fall in Zusammenhang stehen, werden vom Autor mehr oder weniger in eine gute und schlechte Seite eingeteilt, wobei ich mir während des Lesens immer wieder unsicher war, welche Person jetzt auf der guten oder schlechten stand. Mit einem professionellem Team, war rasch klar, wer hinter den Terroranschlägen steckte, doch diesen zu erwischen und mit welcher Intention dahinter, blieb bis zu den letzten Seiten unklar. Zumal sich dann noch ein Maulwurf im eigenen Ermittlungsteam nur schwer identifizieren ließ.

    Unter Einsatz seines Lebens, riskierte Julian Berg immer wieder waghalsige Unternehmungen, in verschiedenen Ländern, um den Tätern auf die Spur zu kommen und musste oft genau abwägen, wer Feind oder Verbündeter war, was ihm nicht immer gelang.

    Als zuletzt auch noch ein zeitliches Ultimatum seitens des Terrorverantwortlichen gestellt wurde, geriet alles außer Kontrolle und setzte das Ermittlungsteam samt der Regierung unter erheblichen Druck, dass noch so einige ihr wahres Gesicht zu erkennen gaben.

    Ohne Liebesgeplänkel oder Beziehungstächtelmächtel, was der Roman auch nicht nötig gehabt hätte, wurde zum Schluss nochmal meine emotionale Seite bedient, was dem Ganzen für mich persönlich ein gelungenes Ende verlieh.  

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    monja1995s avatar
    monja1995vor 3 Jahren
    Wasser tötet

    Thriller

    Klappentext:

    Wasser ist Tod!

    Eine bislang unbekannte Terrorgruppe verseucht ein Trinkwasserreservoir im Bayrischen Wald mit hoch radioaktivem Atommüll. Erste Opfer sterben an den Vergiftungen und die Bevölkerung gerät in Panik, denn weitere Anschläge sind bereits angekündigt, und niemand ist in der Lage, sämtliche Wasservorräte der Republik zu bewachen. Julian Berg von der Terrorabwehr und Dr. Alexander Kehlhausen vom Bundesamt für Strahlenschutz versuchen, den Ursprung des Giftmülls zu finden und so die Terroristen aufzuspüren. Da stellen diese eine aberwitzige Forderung.

    Mein Umriss:

    Wasser – unendlich und unerschöpflich. Eine Gabe der Natur, um die sich der Mensch in den meisten Regionen dieser Erde keine Gedanken machen muss. Doch plötzlich ist alles anders. In der Nähe eines Trinkwasserreservoirs im Bayrischen Wald werden Leichen gefunden, die Anzeichen einer atomaren Verseuchung aufweisen. Schnell wird klar, dass das Wasser in dem Wasserspeicher radioaktiv verseucht ist.
    Die Nachforschungen beginnen und innerhalb kürzester Zeit stellt sich heraus, dass die Gefahr nicht nur im Bayrischen Wald lauert…

    Mein Eindruck:

    Dies war das erste Buch von Ivo Pala, das ich las und es war sicher nicht mein letztes. Ivo Pala vereint alles, was ich für entspannte Lesestunden brauche – Spannung, Nervenkitzel, eine angenehme Schreibweise und Action.
    Auch wenn die Täter sehr früh bekannt sind, fehlt hier nichts was ein echter Thriller braucht. Nicht den Täter aufzuspüren, sondern den Fall zu lösen ist hier die Aufgabe und die verpackt Pala perfekt in einer rasanten Abfolge von Aktionen, in die eine Hand voll Ermittler eingebunden sind. Ohne Ablenkung durch irgendwelches Liebesgeplänkel führt der Autor den Spannungslevel von Anfang an schon sehr hoch angesetzt immer weiter hoch, ohne auch nur kurzzeitig abzufallen. Er bleibt am Ball und lotst den Leser geradewegs auf die Lösung des Falles zu, ohne jemals in langweiliges Geplänkel abzufallen.
    Eine klar strukturierte Schreibweise mit wenigen Fachausdrücken bringt so richtig Spaß ins Lesen, ebenso die übersichtliche Beschreibung der Umgebungen, in denen sich die Handlung abspielt. Die Personen sind leicht auseinander zu halten und Pala hält sich auch bei ihnen nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Das braucht ein guter Thriller auch nicht.

    Mein Fazit:

    Ivo Pala beschränkt sich auf das Wesentliche und erschafft daraus Fantastisches

    Danksagung:

    Mein Dank geht an die Randomhouse Verlagsgruppe und dort im Speziellen an Blanvalet, der mir das Rezensionsexemplar überließ und die Erlaubnis erteilte, das Cover in Verbindung mit der Rezension zu veröffentlichen.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 3 Jahren
    radioaktiv

    Ein Trinkwasserresort  wird mit radioaktiven Müll verseucht und es dauert nicht lange, da fordert es die ersten Opfer. Julian Berg macht sich mit seiner Spezialeinheit gleich dran, um hinter die Terroreinheit zu kommen. Das Buch beginnt recht flott und hält den Leser auch die ganze Zeit über in Atem. Außerdem sieht man auch mal, wie gefährlich radioaktiver Müll wirklich ist und wieviel Menschen es fordern könnte.

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    Silberschnitts avatar
    Silberschnittvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wahnsinnig spannender und packender Thriller mit umfänglichen aber einfach erklärten politischen Hintergründen. Spannend bis zum Schluss!
    Gut recherchierter Polit-Thriller!

    Ivo Pala beschreibt äußerst spannend und packend ein Horror-Szenario für die Bundesrepublik Deutschland, ihre Bewohner, die Natur und die Politik. Viele würden jetzt sagen, dass ein Terrorangriff mit verseuchtem Atommüll auf Trinkreservoire wohl etwas hochgegriffen ist und so nie eintreffen würde. Das mag auch sein, aber wenn ihr dieses Buch lest ist euch diese Tatsache egal. Denn man merkt dann einfach nichts davon, weil man total in der Handlung versinkt.

    Ich habe dem Autor wirklich jedes Wort abgekauft. Der innere Rahmen der Handlung war in sich so logisch und nachvollziehbar, dass ich mich fühlte wie in einem guten Kinofilm. Der Autor beschreibt die politischen Hintergründe, mit denen der Thriller arbeitet, äußerst einfach und präzise. Ob die Abläufe in der Realität tatäschlich so stattfinden, kann ich natürlich nicht sagen, aber es wirkte alles unglaublich gut recherchiert und sehr authentisch auf mich.

    Dieser Thriller war spannend bis zur letzten Seite und konnte mich vollumfänglich überzeugen, sodass ich mir nun auch "Gift" zugelegt habe, die Fortsetzung mit einigen Charakteren aus dieser Geschichte.

    Ich habe das Buch auch in einem Video rezensiert. Wenn ihr Interesse habt, schaut es euch gerne an :)


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    K
    kvelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Wasser bringt den Tod.
    Das Wasser bringt den Tod.

    Inhalt:
    Ein Akt des Terrors: Radioaktives Material wird in eine Trinkwassertalsperre im Bayerischen Wald gekippt. Diese Wasserreservoir versorgt eine große Fläche mit vielen Menschen. Schon sehr bald sterben die Menschen an den radioaktiven Verstrahlungen des verseuchten Wasser aus den Wasserleitungen.

    Major Julian Berg von der Terrorabwehr und Dr. Alexander Kehlhausen vom Bundesamt für Strahlenschutz versuchen die Herkunft des Giftmülls zu ermitteln und noch weitere Anschläge zu verhindern.
    Es werden hauptsächlich die Vorgänge und Nachforschungen in den Behörden und Abteilungen rund um den Katastrophenschutz beschrieben.

    Dabei geht es natürlich auch um Macht und Intrigen in der politischen Landschaft.


    Meine Meinung:

    Gut:
    Der Roman ist sehr spannend geschrieben und lässt sich angenehm lesen.


    Nicht so gut:
    Beim Lesen hat man des Öfteren den Eindruck, dass man einen amerikanischen Actionfilm ansehen würde; bei dieser szenischen Darstellung merkt man, dass der Autor auch Drehbücher schreibt.


    Nicht so gut:
    Es wird eine sehr gewaltsame Vorgehensweise beschrieben, inkl. Folterungen; dies erinnert wieder an Actionfilme amerikanischer Machart.


    Gut:
    Die Erzählung regt zum Nachdenken an, ob es vertretbar ist, einen Menschen Gewalt an zu tun (um Informationen heran zu kommen) um die Bevölkerung eines ganzen Landes zu schützen.


    Nicht so gut:
    Die Erzählung birgt leider einige logische Schwächen; kann man aber, meiner Meinung nach, großzügig darüber hinwegsehen.


    Gut:
    Darstellung über die (moralischen) Abwägungen, ob das Militär zum Schutz für die zivile Bevölkerung eingesetzt werden soll, jedoch die Gefahr der Bildung einer Diktatur und Behördenwillkür gegen das Volk birgt.


    Fazit: Echt gut.


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    Federchens avatar
    Federchenvor 4 Jahren
    Was wäre wenn...

    Stell dir vor, du wäschst unbekümmert dein Auto mit dem Gartenschlauch. Oder steigst vollkommen ahnungslos nach dem Sport unter die Dusche. Vielleicht genehmigst du dir auch einen kleinen Schluck aus der Wasserleitung, denn schließlich hat dies in Deutschland Trinkwasserqualität. All diese ganz normalen alltäglichen Handgriffe würden aber plötzlich zur Bedrohung werden, wenn Terroristen radioaktiven Müll über eine Talsperre verteilen würden. Plötzlich wird das lebenswichtige einfache Nass zur furchteinflößenden Waffe. Vor allem dann, wenn niemand weiß, wieviel radioaktiven Müll die Terroristen in ihren Händen haben. 

    Julian Berg, tätig bei der Terrorabwehr und eng mit dem Bundesamt für Strahlenschutz zusammen arbeitend, sieht sich genau dieser Situation gegenüber. Gerade von Frau und Kindern verlassen, wird er angehalten, Deutschland vor einer terroristischen Bedrohung zu retten. Dabei ist er es leid zu kämpfen. Sein letzter Einsatz in Afghanistan war Trauma genug und hat ihn seine Familie gekostet. Trotzdem zwingt ihn sein Pflichtbewußtsein dazu, sich mit all seiner Kraft diesem erneuten Kampf zu stellen. Julia ahnt nicht, wie lang und schwer dieser Kampf werden wird...

    Ivo Pala hat mit seinem Thriller "H2O - Das Sterben beginnt" einen wahrlich spannenden, zuweilen informativen und wunderbar durchdachten Roman geschrieben, den der Leser nicht wagt zur Seite zu legen, so lange er nicht zu Ende gelesen ist. Ein wahrer Pageturner! In seinem Plot gibt es nicht nur ausreichend über die Abgründe im menschlichen Denken und Handeln zu erfahren, er lässt den Leser auch an politischen Intrigen innerhalb der Staatsmacht teilhaben. Auch wenn die Gespräche einzelner relevanter politischer Führungspersonen sehr ausführlich erscheinen, so sind sie nie langweilig sondern im Gegenteil, die Szenen heizen die Story mehr und mehr an und geben dem kompletten Plot ein durchaus spannungsgeladenes Ambiente. Dass Ivo Pala ein Meister ist, wenn es um Sprache und sprachliche Finesse geht, dürfte besonders Lesern bekannt sein, die sowohl seine Fantasyromane als auch die Romane im Thrillerbereich gelesen haben. Kein Wunder, ist er nicht nur als Schriftsteller sondern auch als Drehbuchautor sehr engagiert. Seine Figuren sind herrlich menschlich, sofern man von den finsteren Tiefen des Antagonisten absieht. Trotzdem gibt es auch hier im Handeln einzelner Personen immer wieder Denkanstöße, ob diese Taten genauso geschehen sollten oder ob es nicht auch andere Möglichkeiten geben würde. Diese kritischen Anmerkungen, sind sie auch in wunderbaren Dialogen versteckt, kommen beim Leser direkt an. Dieser Roman zeigt, wie schnell man sich in unserem Leben nicht mehr sicher fühlen kann. Was Angst und Wut in einem auszulösen vermag. "H2O - Das Sterben beginnt" ist ein nachhallender Roman, der einem spannenden Thriller mehr als gerecht wird und doch gleichzeitig den Leser zum Nachdenken anregt.

    (c) buchgefieder.blogspot.com

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