Ivo Pala Schwarzer Horizont

(28)

Lovelybooks Bewertung

  • 30 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 1 Leser
  • 16 Rezensionen
(13)
(12)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Schwarzer Horizont“ von Ivo Pala

Seit dem Weltendonner herrscht überall ewige Nacht. Asche verdunkelt den Himmel, die Welt wird zunehmend eisiger. Äcker und Felder sind tot; nichts wächst mehr. Menschen verhungern auf den Straßen. Andere verschwinden spurlos auf mysteriöse Weise. Zwei Hochkulturen, Twyddyn und Milara, bekämpfen einander zu Land und See um die letzten Ressourcen und die Macht auf dem neu entdeckten, geheimnisvollen Kontinent Kutera. In einem Sturm aus Schlachten und Intrigen trotzen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ebenso der feindseligen Natur wie ihrem unbarmherzigen Schicksal. Der Auftakt zur 'Dark World Saga': Ein düsterer, actiongeladener Fantasy-Roman mit hohem Blutzoll

Düsteres Setting, interessante Handlung und unglaublich viele spannende und überraschende Wendungen: super Auftakt der Reihe!

— Aleshanee
Aleshanee

Düster, spannend, kurzweilig

— Fantasie_und_Träumerei
Fantasie_und_Träumerei

Sehr viele Zufälle. Hat aber dennoch Spaß gemacht.

— LizFerrodorrow
LizFerrodorrow

Genialer Auftakt der "Dark World Saga"

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

Toller Auftakt zu einer Dark-Fantasy-Reihe, gepaart mit Liebe, Düsterheit und Brutalität.

— Helli
Helli

Nach einem etwas zähen Start erwartet einen eine spannende, düstere Fantasy-Geschichte in einer Welt ohne Licht

— CasusAngelus
CasusAngelus

Grausam, brutal, genial!

— SillyT
SillyT

Fängt gut an, ist aber im ganzen zu brutal und obszön

— ProLamer
ProLamer

Mir persönlich hat das Buch nicht so gefallen. Ich finde, ein gutes Buch muss mehr bieten können als Schockmomente und Gemetzel.

— mondy
mondy

Spannend, actionreich und sehr blutig.

— Nenatie
Nenatie

Stöbern in Fantasy

Black Dagger Legacy - Tanz des Blutes

Ich liebe die Spinoffreihe und der 2. Teil ist genausogut wie der erste. Wilkommen zurück in der Familie <3

Michi_93

Die 11 Gezeichneten: Das dritte Buch der Sterne (Die Bücher der Sterne 3)

Eine magische Geschichte, die einen nur mitreißen kann.

BooksofFantasy

Schwert & Flamme

Toller Abschluss

LisaliebtBuecherde

Der Dunkle Turm – Schwarz

Interessante Story, doch meist sehr verwirrend mit einem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil.

Sarahs_Leseliebe

Götterlicht

Eine fantastische Reise zu den acht Monden, die sehnsüchtig auf den nächsten Teil hoffen lässt

Losnl

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Langatmig, langweilig, vorhersehbar. Kann den Hype nicht verstehen.

Mayylinn

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Schwarzer Horizont

    Schwarzer Horizont
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    03. August 2017 um 14:51

    Obwohl ich schon seit langem das Erscheinen von Ivo Palas Büchern verfolge, ist "Schwarzer Horizont" tatsächlich der erste Roman des sympathischen Autors, den ich lese. Pala hat eine Welt entwickelt, die düster und grausam ist. Seit ewigen Zeiten ist der Himmel verdunkelt, keine Sonne zu sehen. Die Nahrungsmittel werden weniger, nichts wächst mehr ohne Licht, Hunger und Dunkelheit schlagen den Menschen von Kutera aufs Gemüt und lassen sie Taten wirken, die nichts mehr mit menschlichen Wesen gemein haben.Mitten in dieser Düsternis lässt Pala drei einzelne Schicksale aufleuchten. Spinnt deren Wunsch nach Veränderung zu roten Fäden, die sich hier und da begegnen. Mal erwartet, mal auf überraschende Weise, die für Verblüffung sorgt.Vorhersehbar ist im Roman nichts. Wie auch bei diesem tollen Weltenkonzept und den Protagonisten, die zu allem bereit sind. Sehr genau zeigt Pala wie sehr Menschen in Notsituationen an ihre Grenzen gehen. Wie sie plötzlich dazu bereit sind, all ihre Werte und Konventionen über Bord zu werfen, wenn es ums eigene Leben geht. Pala zeigt deutlich die Dunkelheit, die in uns steckt und dann zum Vorschein kommt, wenn die niedrigsten Instinkte erwachen und ums Überleben kämpfen.Helden gibt es natürlich auch. Einer von ihnen wird von seinem Gott begleitet, was vermuten lässt, dass er problemlos allen Gefahren trotzen kann, doch sein Gott hat einen Hang zur Ironie und für Waschlappen nichts übrig und so gerät er - wie alle anderen auch - von einer Gefahr in die nächste. Rasant und Actiongeladen, voller Spannung und Überraschungen, mit düsterer Atmosphäre und ein bisschen schwarzem Humor ausgestattet - das ist Ivo Palas Dark World Saga. Zumindest der erste Band "Schwarzer Horizont", mit dem er mich definitiv überzeugen konnte, weiterlesen zu wollen.

    Mehr
  • Faszinierender Auftakt der "Dark World"-Saga

    Schwarzer Horizont
    Nirena

    Nirena

    02. June 2017 um 18:03

    "Schwarzer Horizont" ist der Auftakt der "Dark World" - Saga von Ivo Pala, dessen zweiter Teil "Schwarzer Sturm" bereits erschienen ist.Ich habe bisher nur Thriller aus der Feder des Autors gelesen, da mir seine Fantasywerke meist von vornherein mit Drachen einherkamen, denen ich wenig abgewinnen kann."Schwarzer Horizont" entführt uns von der ersten Seite an in eine Welt, die der unseren nicht so unähnlich ist: verschiedene Länder, die um die Oberherrschaft Krieg führen und dabei schwächere Länder und deren Einwohner unterjochen; Adel, der auf Kosten der normalen Bevölkerung lebt und seine Intrigen spinnt - so ist es auch hier.Unsere Hauptprotagonisten Raymo, Lizia und Ash sind sehr unterschiedlich, aber alle sehr bildhaft und vielschichtig charakterisiert. Dies trifft auch auf wichtige Nebencharaktere wie die Königin Rielle, die "Herrin der Perlen" Wenda Weeman, ein unglaubliches Original, und den General ak Sokay zu.Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Raymo, Lizia und Ash erzählt und jeder Einblick endet mit einem fiesen Cliffhanger, wodurch Neugier und Spannung immer präsent bleiben. Entsprechend gut ist der Lesefluss. Dazu trägt auch bei, dass man nie weiß, worauf Ivo Pala abzielt, so ändert sich der Weg der Protagonisten immer wieder auf eine Weise, mit der man als Leser nicht unbedingt gerechnet hätte.Allerdings hätte ich mir auf der Umschlaginnenseite eine Karte der "Dark World" gewünscht, die mir die optische Orientierung erleichtert hätte."Schwarzer Horizont" ist für mich ein sehr guter Auftakt einer faszinierenden Fantasy-Saga, deren weitere Entwicklung ich sicher wieder begleiten werde.

    Mehr
  • Düster, brutal, grausam - sehr gelungener Auftakt der "Dark World" Saga!

    Schwarzer Horizont
    _Vanessa_

    _Vanessa_

    07. April 2017 um 13:53

    Der Weltendonner liegt nun schon zwei Jahre zurück. Zwei Jahre, in denen die Welt in Dunkelheit liegt, die Welt immer kälter wird, nichts mehr wächst. Die Menschen verhungern und leben ein sehr hartes Leben in Angst vor dem, was die Zukunft bringt und vor den Kreaturen, die mit der Dunkelheit gekommen sind. Als wäre das nicht schon genug, herrscht zwischen Twyddyn und Milara Krieg um die letzten Ressourcen und natürlich um die Macht über des jeweils anderen. In dieser Welt leben der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash, drei Menschen, die nicht Unterschiedlicher sein können und die von ihrem unbarmherzigem Schicksal herausgefordert werden..Meine Meinung:"Schwarzer Horizont", der Auftakt zu Ivo Palas "Dark World"-Saga, wurde vom Verlag als düsterer und actiongeladener Fantasyroman mit hohem Blutzoll betitelt und hat mich so in der Vorschau schnell auf sich aufmerksam gemacht. Auch das Cover schrie danach, dass es hier düster zur Sache geht, die Inhaltsangabe ebenfalls und es versprach, ein spannender und packender Fantasyroman zu sein, der mich sehr überzeugen könnte.Bis zu diesem Buch habe ich noch nie etwas von Ivo Pala, der schon ein paar andere Fantasybücher und Thriller geschrieben hat, gelesen. Viel über ihn und seine Werke gehört habe ich ebenfalls nicht, der Autor scheint komplett an mir vorbei gegangen zu sein.Sein Schreibstil gefiel mir von Anfang an sehr gut, das Buch las sich sehr flüssig, flott und fesselnd. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen. Diese wird abwechselnd aus der Sicht von Raymo, Lizia und Ash, den drei Hauptfiguren, erzählt, was mir ebenfalls sehr gut gefiel.Raymo, Lizia und Ash können nicht Unterschiedlicher sein. Raymo, ein ehemaliger Adliger, hat bei dem Weltendonner seine Familie verloren und kämpft sich seit dem durch die Welt. Lizia ist die niederste Dienerin in einem Adelshaus, die Selbstmord als einzigen Ausweg aus ihrer schrecklichen Situation sah, doch Raymo, der zufällig in der Nähe war, rettete sie. Für kurze Zeit reisen sie gemeinsam, bis sich in der nächsten Stadt ihre Wege wieder trennen. Der Mönch Ash hat bei einem Angriff von schrecklichen Kreaturen der Dunkelheit auf das Kloster seine Kameraden verloren, wurde im selben Moment aber von seinem Gott auserwählt das Licht zurück über die Welt zu bringen und begibt sich auf eine gefährliche Reise ins Ungewisse..Drei völlig verschiedene Personen mit völlig verschiedenen Geschichten und Schicksalen, dessen Wege sich auf ihrer Reise aber trotzdem zum Teil immer wieder kreuzen. Raymon, Lizia und Ash wurden sehr überzeugend und realistisch dargestellt, sie konnten mich packen und mitreißen. Die anderen vorkommenden Figuren hingegen fand ich zum Teil ein wenig blass und sie konnten mich nicht immer 100%ig von sich überzeugen, was ich ein bisschen Schade fand.Durch die drei Hauptpersonen mit ihren unterschiedlichen Schicksalen gab es drei Handlungsstränge im Buch, die mich alle gleichermaßen packen konnten. Sie alle haben mein Interesse die ganze Zeit auf sich gezogen und war bei der einen Person für den Moment Pause, habe ich begierig die Handlung um die nächste Figur verschlungen, wollte gleichzeitig das der Abschnitt nie endete, aber doch das er eben schnell vorbei war, damit ich bei den anderen Personen weiterlesen konnte.. Falls das irgendwie Sinn ergibt. So konnte ich das Buch natürlich nur schwer aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Der Handlungsverlauf ist einfach zu fesselnd, spannend und interessant gewesen, es gab immer wieder Dinge, die mich überrascht haben und die ich definitiv nicht kommen gesehen habe.Ich muss aber sagen, dass das Buch definitiv nichts für schwache Nerven ist. Es geht wirklich sehr düster, brutal, grausam und blutig zu, was zum Buch passte und mir deswegen echt gut gefiel, aber ich bin mir sicher, dass das nicht jeder haben kann und es deswegen nicht für jeden gemacht ist."Schwarzer Horizont" ist der Auftakt einer neuen Reihe. Wem das im Vorfeld nicht bewusst war, der hat es spätestens auf den letzten Seiten gemerkt. Das Ende ist ein absoluter Cliffhanger und schreit geradezu nach Fortsetzung, zu der man in dem Moment, in dem man die letzten Zeilen gelesen hat, am liebsten direkt greifen würde. "Schwarzer Sturm" heißt der zweite Band, der im März 2017 erscheinen soll und den ich kaum erwarten kann.Fazit:"Schwarzer Horizont" ist der wirklich überaus gelungene Auftakt zur "Dark World"-Saga, der definitiv Lust auf mehr macht. So düster, brutal und grausam wie das Buch ist, ist es bestimmt nicht für jeden etwas, mich konnte es aber absolut von sich überzeugen und sehr packen.Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarzer Horizont" von Ivo Pala

    Schwarzer Horizont
    LaDragonia

    LaDragonia

    16. March 2017 um 10:30

    Zitat: Sie sagen, solange jeden Morgen die Sonne aufgeht, besteht Hoffnung. Hoffnung, dass alles wieder gut wird, ganz egal wie schlimm es auch kommen mag. Was aber, wenn sie nie wieder aufgeht, die Sonne? Was, wenn es dunkel bleibt … für immer … Zum Inhalt: Raymo, ein Krieger der seine gesamte Familie am Tag des Weltendonners verloren hat. Lizia, eine Sklavin die ein unglaubliches Geheimnis umgibt. Ash, ein Mönch der miterleben musste wie alle Brüder seines Ordens hin gemetzelt wurden und nun dazu bestimmt ist, der Welt die Sonne zurück zu bringen. Seit dem großen Weltendonner herrscht Dunkelheit in der Welt. Die beiden Reiche Twyddyn und Milara führen einen grausamen Krieg gegeneinander um den neuentdeckten Kontinent Kutera. Und mittendrin soll sich das Schicksal der drei Helden Raymo, Lizia und Ash erfüllen. Werden sie es schaffen, der Welt die Sonne zurückzubringen und mit ihr vielleicht sogar den von den Mensch ebenso herbeigesehnten Frieden? Wird es durch die Ressourcen auf Kutera wieder genug zu essen geben, auch für die Ärmsten der Armen, oder reiben die Herrschenden auch diesen neuen Kontinent solange untereinander auf, bis auch dort nur noch Armut herrscht? Meine Meinung: Vielleicht bin ich ja schon voreingenommen, weil ich die Bücher des Autors Ivo Pala so sehr liebe. Aber ich finde mit dem vorliegenden ersten Band seiner neuen Dark World Saga hat er mal wieder ein absolutes Meisterstück abgeliefert. Düster und grausam erscheint mir das Cover und genauso ist erst einmal auch der Inhalt. Die drei Protagonisten leben in einer grausamen Welt in der es ausgelöst durch ein großes Unglück keine Sonnenlicht mehr gibt. Doch im Laufe der Geschichte merkt man als Leser trotzdem dass da Hoffnung ist. Vielleicht können die drei es ja tatsächlich schaffen im Lauf der kompletten Saga alles zu verändern. Wer weiß, man darf sich überraschen lassen. Ich persönlich bin auf jedenfall schon mehr als gespannt. Schließlich kommen in diesem ersten Teil schon viele Geheimnisse ans Licht, mit denen ich als Leser nie und nimmer gerechnet hätte. Das macht doch auf jedenfall Lust auf mehr, so das man an den Folgebänden einfach nicht vorbei kommt. Die Protagonisten sind mir alle drei wirklich sehr sympathisch. Sie müssen aber im Lauf der Geschichte auch wirklich viel ertragen so das ich jedes Mal total mit ihnen gelitten und gehofft habe. Ivo Palas Schreibstil ist spannend und authentisch und sehr bildhaft. Manchmal vielleicht sogar schon zu bildhaft, so das sich ein zartbesaiteter Leser durchaus schon einmal wünschen könnte, sein Kopfkino ausschalten zu können. Mir persönlich gefällt es so wie es ist allerdings sehr gut. Deshalb vergebe ich auch fünf von fünf Sternen für diesen phänomenalen Auftakt der Dark World Saga und warte sehnsüchtig wie es im nächsten Band weitergehen wird.

    Mehr
  • Düster & brutal

    Schwarzer Horizont
    Mara85

    Mara85

    12. March 2017 um 08:22

    Willkommen in einer Welt in der die Dunkelheit herrscht, in der es heißt "wer überleben will, muss kämpfen"!Mein erster Pala und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe schon viel positives über die Bücher des Autors gelesen und nun habe ich es endlich geschafft auch mal ein Werk von ihm zu lesen.Grandios ist der Schreibstil des Autors, bildlich, ausführlich, man ist genau im Geschehen dabei. Hier hätte ich mir manchmal gewünscht er hätte mal Details weggelassen, brutal geht es in der Welt von Raymo, Lizia und Ash zu. Während die Obersten noch ihre Machtspiele austragen, haben die normalen Menschen mit dem überleben zu kämpfen. Gewalt, Raub und Mord steht hier an der Tagesordnung.Die Geschichte wird in 3 verschiedenen Strängen erzählt, dieses wird auch in jedem Kapitel vorher bekannt gegeben. Ash, begleiten wir auf seiner Reise alleine, er wurde von seinem Gott "auserwählt" er solle die Dunkelheit über die Menschheit bringen. Er begibt sich auf eine sehr gefährliche Reise.Lizia, eine Dienerin will sich umbringen, da ihr kein gutes Schicksal bevorsteht. Sie wird allerdings von Raymo, einem ehemaligen Prinzen, gerettet und die zwei kämpfen sich zusammen durch die Wildnis, bis sich ihre Wege fürs erste trennen.Die Charaktere haben mir eigentlich ganz gut gefallen, Ash vielleicht etwas weniger, ich weiß nicht wieso aber seine Reise fand ich eher als etwas langatmig, wobei wer weiß was uns im zweiten Band erwartet.Raymo und Lizia fand ich dann doch etwas interessanter, von der ganzen Aufmachung her kam hier für mich mehr Action auf. Besonders Lizia, ein toller Charakter mit einem besonderen Geheimnis. Im ganzen muss ich sagen das Buch hat es in sich. Es passieren Dinge mit denen ich nie gerechnet hätte, es kommen Geheimnisse ans Licht an solche denkt man gar nicht. Das Buch lässt einem den Atem stocken, man ist voll im Geschehen dabei und will immer mehr.Wenn man mal etwas durcheinander kommt, hilft einem auch ein Glossar am Ende des Buches. Ich mag solche kleinen Extras ganz gerne, für manche mag es überflüssig sein, aber ich finde sowas immer ganz nett. Ein großes Lob an Herrn Pala für so eine wirklich großartige Umsetzung. Ich bin gespannt was mich beim zweiten Band "Schwarzer Sturm" erwartet.Für Schwarzer Horizont vergebe ich 5 von 5 Sternchen!

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarzer Horizont"

    Schwarzer Horizont
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    11. February 2017 um 11:39

    Seit dem Weltendonner geht die Sonne nicht mehr auf. Die Welt bleibt im Dunkeln, Kälte breitet sich aus. Nichts wächst mehr, das Essen wird allmählich knapp. In der Welt regiert das Recht des Stärken - wer zu schwach ist, bleibt auf der Strecke und geht unter. Während die beiden großen Reiche Twyddyn und Milara Kriege um die letzten Ressourcen führen, lauern in der Dunkelheit grausige Kreaturen auf ihre Opfer... Die Welt ist zu einem durch und durch grausamen Ort geworden. Heimtückische Morde, Misstrauen, Ausbeutung und Verrat bestimmen das Leben der Menschen. Hier hinein wirft Ivo Pala seine drei Protagonisten: die Sklavin Lizia, den Krieger Raymo und den Mönch Ash, die alle drei ihren Weg durch die dunkle Welt gehen, immer mit der - vielleicht aussichtlosen - Hoffnung, dass die Sonne irgendwann zurückkehrt. Während sich die Wege von Lizia und Raymo jedoch kreuzen, bleibt Ash für sich allein auf einer fast schon unglaublichen Mission. Die Handlung ist actionreich und spannungsgeladen, von der ersten bis zur letzten Seite. Sie springt immer wieder zwischen den drei Protagonisten. Kurze Kapitel fordern regelrecht zum Weiterlesen auf. Plötzliche, unvorhersehbare Wendungen halten die Spannung durchweg auf einem hohen Niveau. Langweilig wurde es mir beim Lesen kein einziges Mal, ganz im Gegenteil! Neben den drei Protagonisten gibt es eine ganze Reihe von Nebenfiguren mit teils sehr außergewöhnlichen Namen. Nach einer kurzen Einlesephase fiel es mir allerdings nicht schwer, damit umzugehen und den Überblick zu behalten. Die Charaktere selbst sind durchweg lebendig und glaubwürdig dargestellt und spiegeln recht oft die Dunkelheit der Welt wider. Hinterhältigkeit, Lügen und Grausamkeit stehen da oft weit oben auf der Liste der Charaktereigenschaften. Die Beziehungen der Charaktere untereinander waren ebenfalls überwiegend glaubhaft. Lediglich die Liebesbeziehungen von Raymo und Lizia bzw. dahingehende Gefühle ließen mich ab und an die Stirn runzeln. Sie entstanden mir einfach zu schnell und insbesondere bei Raymo wirkte es zum Teil wie "Liebe auf den ersten Blick im Beschleunigungsmodus". Überrascht war ich von dem offenen Umgang mit Sexualität. In vielen Fantasy-Büchern wird dieser Part meistens ausgeklammert oder nur am Rande erwähnt, während Ivo Pala ihn mehrfach deutlich beschreibt. Angesichts der Grausamkeit der Welt, die sich auch in der Sexualität wiederfindet, verzichtet Ivo Pala auf Beschönigungen, was für mich sehr gut in den Erzählkanon der gesamten Geschichte gepasst hat. In Ergänzung zur eigentlichen Handlung gibt es in dem Buch am Ende noch einen Glossar mit den wichtigsten Namen und entsprechenden Beschreibungen. Wirklich gebraucht habe ich den nicht. Viel lieber wäre mir angesichts der Größe der Welt, die Ivo Pala zeichnet, eine Karte zur besseren Übersicht gewesen. Aber vielleicht kommt die dann im zweiten Band? Fazit Mit "Schwarzer Horizont" liefert Ivo Pala den ersten Teil seiner neuen "Dark World Saga". Spannend, actionreich und blutig geht es in diesem düsteren Fantasy-Werk zu. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven. Wer dagegen jedoch mal eine Abwechslung von der oftmals "weichgespülten" Romantasy sucht, ist hier bestens beraten. Für mich ist "Schwarzer Horizont" eindeutig eines der Highlights 2016!

    Mehr
  • Schwarzer Horizont von Ivo Pala

    Schwarzer Horizont
    Helli

    Helli

    08. February 2017 um 14:46

    Schwarzer Horizont von Ivo Pala Buch:     Seit dem Weltendonner herrscht überall ewige Nacht. Asche verdunkelt den Himmel, die Welt wird zunehmend eisiger. Äcker und Felder sind tot; nichts wächst mehr. Menschen verhungern auf den Straßen. Andere verschwinden spurlos auf mysteriöse Weise. Zwei Hochkulturen, Twyddyn und Milara, bekämpfen einander zu Land und See um die letzten Ressourcen und die Macht auf dem neu entdeckten, geheimnisvollen Kontinent Kutera. In einem Sturm aus Schlachten und Intrigen trotzen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ebenso der feindseligen Natur wie ihrem unbarmherzigen Schicksal. Der Auftakt zur 'Dark World Saga': Ein düsterer, actiongeladener Fantasy-Roman mit hohem Blutzoll   Autor:     Ivo Pala wurde 1966 im Rheingau geboren. Mit dem Schreiben begann er bereits in früher Jugend. Gleich nach dem Abitur hat er sich die Ausbildung in der Hotellerie und das Studium der Volkswirtschaftslehre an der Johannes-Gutenberg- Universität in Mainz mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und Artikeln für diverse Zeitschriften finanziert. Im späteren Verlauf seiner beruflichen Karriere als Vertriebs- und Marketingleiter in der Telekommunikationsbranche kam er in Berlin mit Film- und Fernsehproduzenten in Kontakt, und seine alte Leidenschaft fürs Schreiben wurde wieder geweckt. Er wurde Drehbuchautor, entwickelte und schrieb für Produktionsfirmen wie Ufa, Rialto, Action Concept, Odeon Film, Hofmann & Voges und Teamworx, Filme und TV-Serien für die Sender RTL, ZDF, Pro7 und Sat.1 – darunter „Alarm für Cobra 11“, „Der Clown“ und „Der Staatsanwalt“. Mit dem Science-Fantasy- Thriller „Die Lazarus-Formel“ veröffentlichte er 2011 bei Blanvalet seinen ersten Roman in Deutschland. Es folgten beim selben Verlag die Krimi-Thriller „Ihr unschuldiges Herz“ und „Bluthatz“ (beide unter dem Pseudonym Richard Hagen) und die beiden Umwelt-Katastrophen- Thriller „H2O – Das Sterben beginnt“ und „GIFT – Der Tod kommt lautlos“. n„Ihr unschuldiges Herz“ ist inzwischen unter dem Titel „T4 – Die verlorenen Kinder“ unter seinem echten Namen Ivo Pala neu aufgelegt. Parallel dazu schrieb er die AllAge-Fantasy- Trilogie „Elbenthal-Saga“, die im Hardcover bei den S. Fischer Verlagen und als Taschenbücher bei dtv Hanser erscheint. Bei Fischer Sauerländer hat er außerdem das Kinderbuch „Der Drache hinter dem Spiegel“ veröffentlicht. Die gerade gestartete „Shared World“-Reihe „Elbenthal-Chroniken“, die er zusammen mit anderen AutorInnen verfasst, läuft im Programm des Dresdner Buchverlags. Heute lebt und arbeitet der Autor an der Ostsee. Sein neuestes Projekt ist eine Dark-Fantasy- Reihe für Erwachsene, mit dem Titel „Dark World Saga“. Der erste Band „Schwarzer Horizont“ erscheint im Oktober 2016 bei Droemer Knaur, der zweite Band „Schwarzer Sturm“ folgt schon im nächstenProgramm März/April 2017. Quelle: https://www.lovelybooks.de/autor/Ivo-Pala/   Meinung:   Der Autor, Ivo Pala, präsentiert dem Leser sein neues Werk, Schwarzer Horizont, der Auftakt zu Dark World Saga. Düstere Geschichten sagen mir weniger zu, doch hat mich Ivo angenehm überrascht. Eigentlich mag ich es lieber, wenn die Figuren plastisch beschrieben werden, hier jedoch, gerade für meinen Geschmack, ausreichend beschrieben wurden. Aber dies ist kein Kritikpunkt, sondern eher Geschmacksache… Wie schon gesagt, wurde ich angenehm überrascht, zum Einen durch den tollen Schreibstil des Autors, zum Anderen weil mich das Buch in seinen Bann gezogen hat und regelrecht fesseln konnte. Für mich war das besondere Highlight an der Story die Liebesgeschichte, die aber für meinen Geschmack viel zu kurz war, da hätte ich gerne mehr von gelesen.   Fazit:     Toller Auftakt zu einer Dark-Fantasy-Reihe, gepaart mit Liebe, Düsterheit und Brutalität.    Meine Bewertung:   Ich vergebe           ★★★★★ ©Helli's Bücher-Land

    Mehr
  • Eine leichte, aber düstere Fantasy-Lektüre

    Schwarzer Horizont
    horrorbiene

    horrorbiene

    03. January 2017 um 09:28

    Das Cover hat mich als Frau überhaupt nicht wirklich angesprochen. Ich habe zwar nichts gegen Schwerter oder andere Waffen auf (Fantasy-) Covern und auch eine düstere Stimmung finde ich eigentlich nicht unansprechend, aber in dieser Zusammenstellung gepaart mit einem computer generierten Bild und dem leicht unscharf wirkenden Titel hätte ich wahrscheinlich nie zu diesem Buch gefunden, hätte die Beschreibung nicht so interessant geklungen. Und so lag das Buch auch nur kurz im Regal, bis ich es dann tatsächlich gelesen habe. Dieses Buch hat drei Hauptcharaktere, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird: Raymo, Ash und Lizia. Alle drei, wie der Rest der Welt, leiden unter den Folgen einer verheerenden Naturkatastrophe in deren Nachwirkungen die Sonne nun schon mehrere Jahre von Aschewolken komplett verdeckt wird. Dies hat selbstredent deutlichen Einfluss auf die Natur, das Wetter und somit auch über die Menschheit. Raymo hat am Tag des Weltendonners seine gesamte Familie verloren und da es ihm zunehmend schwerer fällt, im Hochland zu überleben, zieht er gen Süden und trifft dabei auf Lizia, als diese ihr Schicksal nicht mehr ertragen kann und sich in den kalten See stürzt. Lizia ist eine Waise und arbeitet als niederste Dienerin bei einer adeligen Familie. Als sie in aller Öffentlichkeit entjungfert werden soll, sieht sie nur noch den Tod als Ausweg, bis Raymo sie rettet. Gemeinsam ziehen sie in die Hauptstadt, um dort festzustellen, dass die Naturkatastrophe die schlimmste Seite der Menschheit zu Tage gebracht hat. Und dann ist da noch Ash. Ein junger Mönch, dessen Kloster von Monstern überfallen wird. Eingeschlossen im Keller überlebt er und hat dennoch keine Hoffnung an den Menschenfressern vorbei zu kommen, bis er die Stimme seines Gottes hört und dieser ihm Anweisungen gibt, die nicht nur zu seiner Rettung führen, sondern letztlich die Sonne zurück bringen sollen. Auch wenn zwei der drei Handlungsstänge sich kreuzen, spielen sie alle doch unabhänig voneinander. Jeder der drei geht seinen eigenen Weg und erlebt seinen eigenen Überlebenskampf und alle sind sehr unterschiedlich. Bei all dem Negativen, das den Figuren passiert, gibt es jedoch immer noch ein klein wenig Hoffnung, was vor allem an den Charakteren selbst liegt. Raymo findet sich einfach nie mit einer Niederlag ab und versucht immer – recht planlos wie ihm mitgeteilt wurde – seinen Hals zu retten, mit seiner Art findet er dabei Verbündete und Freunde. Lizia entwickelt sich von der unterdrückten Dienerin zu einer Kämpfernatur und auch Ash, der obwohl er seinen Gott wahrhaftigt hört, immer noch an ihm zweifelt. Die Charaktere in diesem Buch haben mir daher wirklich gut gefallen. Anders als in anderen Fantasy-Werken wird hier nicht viel Wert auf Beschreibungen der Landschaft oder der näheren Umstände gelegt, sondern nur das erzählt, was für die Handlung gerade bedeutsam ist. Dadurch wird viel „unnötiger“ Text gespart, aber ohne dabei die Atmosphäre oder die Spannung zu mindern. Ähnliches kenne ich von neu aufgelegten Fantasy-Klassikern, hier jedoch ist der Schreibstil modern und dadurch lässt sich dieses Buch wirklich gut lesen. Ich bin eigentlich ein großer Freund von ausführlicher, machmal auch langatmig geschriebener Fantasy, weil man dabei so schön in die Tiefe abtauchen kann. Hier habe ich das jedoch nicht vermisst. Der Text ist wirklich kurz und knackig. Die Kapitel z.T. auch sehr kurz, so dass man die Geschichte als leichte Lektüre lesen kann. Da jedoch auch wirklich viel passiert in diesem ersten Teil, bleibt die Spannung konstant hoch. Die Geschichte an sich ist ebenso düster wie das Cover. Die Wandlung des Klimas hat zu einer Wandlung der Gesellschaft geführt und die Charaktere müssen sich nun mit den niedersten menschlichen Trieben und Abgründen beschäftigen. Dadurch hat dieses Buch eindeutig eine andere Grundstimmung als so manch anderes High-Fantasy-Werk und ist eher mit der Stimmung in den dystopischen Romanen zu vergleichen, ohne dabei viel Wert auf den Aufbau eines feindlichen, unterdrückenden Regimes zu legen. Statt dessen gibt es zahlreiche Feinde, da sich in dieser Welt nur jeder sich selbst der Nächste ist und es schlicht mehrere große Parteien bzw. Völker gibt. An dieser Stelle sei außerdem gesagt, dass es in diesem Buch keine Karte gibt. Diese ist zwar auch nicht notwendig, um die Geschichte zu verstehen, dennoch wäre sie für eine Übersicht schon hilfreich gewesen. Alles in allem hat mich dieser Auftaktband wirklich positiv überrascht, nachdem ich vom (unscharfen) Cover doch recht enttäuscht war. Ich bin mir sicher, dass ich die nachfolgenden Bände auch lesen werde, denn bei diesem Buch  bekam ich eine gute und spannende Fantasy-Geschichte, auf die ich mich auch nach einem anstrengenden Arbeitstag noch gut konzentrieren konnte. Fazit: Wer tiefgründige, ausführlich geschriebene High-Fantasy sucht, ist bei diesem Buch sicher falsch. Denn auf den knapp 400 Seiten begleitet der Leser die drei Hauptcharaktere, die in einer Welt ohne Sonne versuchen zu überleben. Dabei ereignen sich die Geschehnisse Schlag auf Schlag, was zu einer sehr actionreichen und spannenden Erzählung führt. Landschaftsbeschreibungen und Hintergründe werden auf das Notwendigste minimiert, doch dadurch dass die Erzählweise an sich sehr gut ist, bleibt die Geschichte dennoch atmosphärisch düster.  Ich persönlich empfand diesen Schreibstil als sehr erfrischend, denn momentan habe ich nicht immer den Kopf frei für Fantasy-Wälzer und dieses Buch kommt mir mit seiner Knappheit gerade recht. Sicher könnte man anmerken, dass die Charaktere so noch recht platt erscheinen oder sich manche Entwicklungen zu schnell vollziehen, dennoch finde ich, wirkt alles zusammen genommen, so wie es hier ausgeführt wurde, genau richtig. Auch wenn es mich ein klein wenig selbst überrascht, hat Ivo Pala mit diesem Buch genau meinen Geschmack getroffen. Gut, dass dies erst der Auftaktband war!

    Mehr
  • Bildgewaltig, atmosphärisch, genial

    Schwarzer Horizont
    SillyT

    SillyT

    25. November 2016 um 14:35

    Nachdem der Weltendonner über die Welt gezogen ist, ist nichts mehr, wie es einst war. Es gibt keine Sonne mehr, Winter und Dunkelheit herrschen über die Welt. Doch auch zwischen den Menschen herrscht immer noch Krieg: die beiden Reiche Twyddin und Milara streiten sich um einen neu entdeckten Kontinent Kuteraan. In dieser Welt gibt es drei Menschen, deren Überlebenskampf geschildert wird. Raymo, früher einmal ein Prinz, schlägt sich alleine durch die Ödnis. Lizia, niedrigste Dienerin einer verstoßenen Königsfamilie, wird bei dem Versuch sich selbst das Leben zu nehmen, von Raymo gerettet. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise, doch am Ziel angekommen, trennen sie sich, geraten unabhängig voneinander in Gefangenschaft und werden versklavt. In einem Kloster fernab von diesem Geschehen lebt der Mönch Ash. Bei einem Angriff der Ripper, schaurige Gestalten, die sich von Menschen ernähren, wird er von Gott errettet. Gott schickt ihn auf die Reise, denn Ash sei der, die Sonne wieder zurückbringen kann. Meine Meinung:  Also gleich vorweg, das Setting und die dadurch entstandene Atmosphäre haben mich von der ersten Seite an abgeholt und bis zum Schluss gefesselt. Dunkel, grausam, kalt und doch extrem bildgewaltig, wird die schreckliche Welt direkt lebendig. Dabei wird aber auch nichts verschönigt und die grausame Welt, so wie sie scheint, wird glaubhaft und erschreckend realistisch, denn in der Zeit, in der es ums reine Überleben geht, zählt ein Mensch nichts. Wer Macht hat, der unterdrückt, schändet, tötet, so wie es ihm gefällt und wenn ich hier ehrlich bin, ist es genau das, was das Geschehen so glaubhaft werden lässt. Dadurch wirkt auch die Atmosphäre erst so richtig, alles dunkel und kalt, hart, schaurig, realistisch. Auch dadurch, dass der Autor sich hier nicht zurückhält und klar und deutlich beschreibt, was passiert, wirkt die Atmosphäre beinahe verzweifelt, zumindest für den Großteil der Menschheit. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, flüssig und schnörkellos, dabei aber mit klarer und verständlicher Sprache, ohne abgehoben zu wirken, erzählt Ivo Pala vom Geschehen. Erzählt wird das Ganze aus wechselnden Perspektiven zwischen den drei Hauptcharakteren Raymo, Lizia und Ash. Der gewählte Erzähler in der dritten Person gibt ein perfekte Sicht auf das Geschehen.Die Spannung ist von Beginn an vorhanden und läßt auch nicht nach, stattdessen gibt es unglaublich viele Ereignisse, von denen nichts zu erahnen war und eine Menge Wendungen, die mich immer wieder überraschen konnten. Also Spannung und Action gibt es hier zur Genüge.Die Charaktere haben mich überzeugen können, auch wenn jeder Einzelne immer wieder in aussichtslose Situationen gerät, wird gekämpft und nicht aufgegeben. Raymo ist der heldenhafte Krieger, der sich mit seinem Auftreten gerne selbst in Schwierigkeiten bringt. Lizia, mit ihr konnte ich so gut mitfühlen und bei ihr gibt es noch eine ganz besondere Überraschung. Ash, der Mönch, macht für mich die größte Entwicklung, denn aus dem doch recht behüteten jungen Mann soll der Erretter der Welt werden? Jeder einzelne verkörpert seinen Part sehr gut und glaubhaft. Mein Fazit: Bildgewaltig, mit düsterer Atmospähre, viel Action und Spannung wird hier eine Fantasygeschichte erzählt, die von der ersten Seite an zu fesseln weiß. Kälte, Härte und Grausamkeiten werden klar zur Sprache gebracht und somit fließt schon häufiger mal Blut oder werden Körperteile abgehackt oder verstümmelt. Wer solche Schilderungen nicht mag, sollte hier lieber einmal in eine Leseprobe lauern. Wer auf Atmosphäre, Action und Spannung mit glaubwürdigen Charakteren steht, ist hier perfekt aufgehoben. Mich konnte der Autor fesseln und in eine Welt entführen, die ich nicht erleben möchte. Das einzige Manko: wann kommt der nächste Teil? Denn das Ende läßt mich mit einem fiesen Cliffhanger zurück. So bekommt der erste Teil der Dark World Saga eine klare Leseempfehlung an alle Fantasyfans, die viel Action mögen.

    Mehr
  • Ein düsteres Fantasybuch, das es in sich hat

    Schwarzer Horizont
    Kanya

    Kanya

    09. November 2016 um 12:59

    InhaltRaymo, Lizia und Ash leben in einer finsteren Welt. Seit dem Weltendonner scheint keine Sonne mehr, denn sie ist hinter Asche verborgen. Kaum etwas wächst noch, die Tiere und Menschen sterben. Es wird immer kälter und es gibt so gut wie nichts mehr zu essen. Und als wäre das nicht genug, kämpfen die beiden Mächte Twyddyn und Milara um die letzten Ressourcen...Meine MeinungSchon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wollte ich es lesen. Es klang nach einem düsteren und spannendem Fantasyabenteuer und ich muss sagen, ich wurde hier nicht enttäuscht.Als Leser begleitet man abwechselnd Raymo, Lizia und Ash. Raymo ist ein ehemaliger Prinz und schlägt sich alleine durch die Wildnis bis er Lizia trifft und sie vor dem Ertrinken bewahrt. Diese wollte sich eigentlich umbringen, weil ihr als Dienerin ein schreckliches Schicksal bevorsteht. Zusammen begeben sie sich auf eine Reise, bis sich ihre Wege wieder trennen. Doch beide erwartet kein gutes Schicksal und später treffen sie sich erneut.Unabhängig von den beiden begleitet man den Mönch Ash, der angeblich von seinem Gott erwählt wurde um die Dunkelheit zu vertreiben. So begibt er sich auf eine gefährliche Reise.Ich finde die drei Protagonisten sehr gut ausgearbeitet und ich mochte jeden auf seine Art. Besonders Lizia konnte mich überzeugen, weil sie ein großes Geheimnis verbirgt auf das ich nie gekommen wäre.Das dargestellte Setting des Buches ist wirklich düster, trostlos, gefährlich und schockierend. Es passieren die brutalsten Dinge. Ein Mensch ist nichts mehr wert und wer zartbesaitet ist, sollte das Buch vielleicht lieber meiden. Es geht blutig zu und der Autor schreckt auch nicht vor schrecklichen Beschreibungen zurück. Dennoch finde ich die dargestellte Welt konsequent und realistisch. Ich könnte mir gut vorstellen, dass so eine Szenario eintrifft, wenn es keine Sonne mehr gibt.Alles hat eine beklemmende und düstere Atmosphäre, was durch den gelungenen und bildgewaltigen Schreibstil noch unterstrichen wird. Der Plot wird abwechselnd aus Raymos, Lizias und Ashs Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, was ich sehr passend finde.In dem Buch passiert so unglaublich viel. Zu keiner Zeit wusste ich, was mich als nächstes erwartet. Von der ersten bis zur letzten Seite ist es spannend und es konnte mich durchweg fesseln. Das Ende ist allerdings ziemlich fies, da es mit einem Cliffhanger endet und ich nun am liebsten weiterlesen würde.Fazit"Schwarzer Horizont" konnte mich komplett begeistern. Es ist zwar nicht ohne, aber durchweg spannend und das Setting ist auf seine düstere Art komplett faszinierend. Ich bin schon unglaublich gespannt auf die Fortsetzung.

    Mehr
  • Actionreich und sehr blutig

    Schwarzer Horizont
    Nenatie

    Nenatie

    02. November 2016 um 07:51

    MeinungDer Klappentext hatte mich ja schon überzeugt und wer meinen Blog kennt hat sicher auch schon was von "Schwarzer Horizont" gehört. Ich hab das Buch gleich bei Erscheinen geholt und nun auch gelesen. Die Erwartungen waren hoch, ob sie erfüllt wurden?Der Einstieg in die Geschichte ist sehr gelungen, spannend und man ist gleich mitten drin. Schnell lernt man die drei wichtigsten Charaktere kennen und begleitet sie auf ihrer Reise. Die Idee und der Weltentwurf sind toll, ich hätte aber gerne eine Karte gehabt zur besseren Orientierung.Ich mochte die düstere Atmosphäre die sich durch das ganze Buch zieht. Die Welt ist am Ende, fast alle kämpfen jeden Tag ums nackte überleben. Doch ein paar wenige wollen es nicht wahrhaben und spielen ihre Machtspielchen weiter. Jeder hat so seine eigenen, nicht immer durchschaubaren, Pläne und die drei Protagonisten sind mitten drin. Es war interessant wie die Wege von einigen sich immer wieder kreuzen.Die Geschichte ist spannend und actionreich. Es fliest viel Blut und es gibt viele Kämpfe. Man weiß nicht immer wo es hingehen soll und es gibt ein paar Überraschungen. Sehr komplex ist die Geschichte aber noch nicht. Der Anteil von Fantasy hält sich auch sehr in Grenzen. Die Welt ist trotzdem sehr gelungen.Als Leser begleitet man immer abwechselnd Raymo, Lizia und Ash. Zu Beginn eines jeden Kapitels weiß man wen man nun begleitet und wo sich die Person gerade aufhält.Leider waren alle Charaktere sehr Oberflächlich beschrieben. Kaum Gefühle und Gedanken wurden erwähnt und so waren mir alle drei doch immer recht fremd. Es war spannend ihnen zu folgen, aber die Verbindung und das gewisse Etwas haben leider gefehlt.Der Schreibstil ist wirklich gut zu lesen und sehr bildhaft. Ivo Pala versteht es die Welt zum leben zu erwecken und hat die richtige Mischung aus Detailbeschreibungen und Erzählung. Manche Stellen sind recht brutal und eklig, alle mit schwachem Magen sollten hier vorsichtig sein. Es gab sogar eine Stelle bei der mir wirklich sehr schlecht wurde, das passiert sehr selten.Fazit: Eine tolle, düstere Welt. Eine spannende und actionreiche Geschichte mit wenigen Fantasyanteilen. Und leider sehr flache Charaktere. Wer gerne Fantasy in fremden Welten mag, ohne aber große (High-)Fantasy Anteile sollte das Buch auf jeden Fall lesen. Auch Fantasyfans können das Buch lesen, erwartet aber nicht allzu viel Magie und vor allem keine typischen Fantasygestalten wie Elfen oder Zwerge.

    Mehr
  • Viel Gemetzel und blasse Charaktere

    Schwarzer Horizont
    mondy

    mondy

    30. October 2016 um 14:47

    The Dark World Saga 1InhaltIn einer Welt, in der es keine Sonne mehr gibt, kämpft jeder um sein Überleben. Vor gut zwei Jahren wurde die Sonne plötzlich von einer riesigen Aschewolke verdunkelt, übrig blieben nur Kälte, Trostlosigkeit und Hunger. Die Menschen gehen ganz unterschiedlich mit dieser Situation um: manche lassen für einen Bissen alles mit sich machen, andere leben nun ganz offen ihre Perversionen und Gelüste aus - es gibt nichts zu verlieren. In dieser brutalen Welt suchen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ihren Weg und dieser führt über Leichen, Verrat und Blut.  Meine MeinungDas Buch war leider nichts für mich. Ich bin nun wirklich nicht zart besaitet, aber das, was der Roman hier abliefert, war mir dann doch zu viel. Und damit meine ich nicht, dass mich die Brutalität und die expliziten Beschreibungen über Gebühr schockiert hätten ... nein, sie haben mich irgendwann nur noch genervt. Es gibt kein Kapitel, in dem nicht irgendwelche Abartigkeiten, Schlachtereien oder Folterungen beschrieben werden, das Buch kommt einfach nicht ohne aus. Mir persönlich hat das nicht gefallen, ich finde, ein gutes Buch muss mehr bieten können als Schockmomente und Gemetzel.Dadurch geraten leider auch die Charaktere etwas in den Hintergrund. Die Nebencharaktere erkennt man hauptsächlich an ihrem Namen, ansonsten sind sie alle gleich: bösartig, verlogen und egoistisch. Da macht es nicht mehr viel Unterschied ob die eine Frauen zum Foltern verleiht oder der andere Menschen mästet und danach ausstopft. Doch auch die Hauptcharaktere bleiben sehr blass. Ich weiß nur sehr wenig über ihre Vorgeschichte, sympathisch war mir keiner und ihre Beweggründe sind eher knapp beschrieben. Macht aber nichts, denn Lizia und Ash können sowieso nie selbst entscheiden, was sie machen wollen, sie sind völlig fremdbestimmt. Und Raymos Charakterstruktur hat man auch schnell begriffen: Er hat immer eine "Idee" und entkommt selbst aus den ausweglosesten Situationen.Ich kann verstehen, dass es in einer Welt ohne Sonne ums nackte Überleben geht. Und dass sich dann die gesellschaftlichen Strukturen auflösen, ist klar. Die Ausgangssituation finde ich auch sehr interessant und spannend, ebenso die grundlegende Handlung rund um Ash (er versucht, die Sonne zurückzubringen). Leider hat der Autor meiner Meinung nach den Fokus auf die falschen Dinge gelegt. Die Charaktere und die Handlung gehen unter in einem Wust aus Grausamkeiten, die von Mal zu Mal gesteigert werden. Und wird gerade mal nicht gekämpft, dann kann man sich sicher sein, dass wieder jemand jemanden verrät ... nach dem 5. Mal wird aber auch das langweilig.Ich denke, dass es für das Buch bestimmt die passenden Leser gibt. Ich gehöre leider nicht dazu und vergebe 2 Sterne.

    Mehr
  • brutal, nichts für schwache Nerven

    Schwarzer Horizont
    Tara01092012

    Tara01092012

    17. October 2016 um 09:18

    Inhalt: "Seit dem Weltendonner herrscht überall ewige Nacht. Asche verdunkelt den Himmel, die Welt wird zunehmend eisiger. Äcker und Felder sind tot; nichts wächst mehr. Menschen verhungern auf den Straßen. Andere verschwinden spurlos auf mysteriöse Weise. Zwei Hochkulturen, Twyddyn und Milara, bekämpfen einander zu Land und See um die letzten Ressourcen und die Macht auf dem neu entdeckten, geheimnisvollen Kontinent Kutera. In einem Sturm aus Schlachten und Intrigen trotzen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ebenso der feindseligen Natur wie ihrem unbarmherzigen Schicksal."Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das Cover und da es sich um ein Buch aus dem Genre Fantasy handelt, war klar, dass ich es unbedingt lesen will.Durch die Axt auf dem Cover war mir zwar klar, dass es sich hier nicht um Fantasy gemischt mit einer Liebesgeschichte handelt, aber so wie es dann kam, hab ich es auch nicht erwartet... was jetzt nicht als negativ anzusehen ist, denn das Buch hat mir wirklich gut gefallen, es hat mich einfach nur überrascht und im ersten Moment vielleicht ein wenig schockiert!Es handelt sich hier um den ersten Teil der "Dark World Saga". Die meisten Fantasybücher sind ja in das Jugendbuchgenre eingegliedert, hier jedoch würde ich sagen handelt es sich um ein Buch ausschließlich für Erwachsene! Und diese sollten auch nicht zartbesaitet sein ... Action, Gemetzel und Verstümmelungen sind hier auf jeder Seite Standart!Der Weltendonner hat die Sonne verbannt und alles liegt im Dunkeln, hier ist sich jeder Selber am Nächsten ... alles andere zählt nicht mehr!Der Autor stellt die Situation der Protagonisten wirklich gut dar, man erlebt ihre Auswegslosigkeit und Hilflosigkeit mit und nimmt diese extrem wahr. Gefühle wie Hass, Neid werden realistisch dargestellt.Die doch recht sexuellen Szenen haben mich jedoch ein wenig gestört! Diese hätte ich auch nicht in diesem Buch erwartet. Sie haben zwar in die Handlung reingepasst, sind jetzt jedoch nicht unbedingt das was meiner Meinung nach in einem Fantasyroman erwartet wird. Aber das ist ja zum Glück Geschmackssache.Alles in allem ein gutes Buch, spannend und furchterregend!Für ein paar Unstimmigkeiten meinerseits ziehe ich einen Stern ab, ansonsten hat mich das Buch wirklich gut unterhalten.

    Mehr
  • brutal, nichts für schwache Nerven

    Schwarzer Horizont
    Tara01092012

    Tara01092012

    17. October 2016 um 09:18

    Inhalt: "Seit dem Weltendonner herrscht überall ewige Nacht. Asche verdunkelt den Himmel, die Welt wird zunehmend eisiger. Äcker und Felder sind tot; nichts wächst mehr. Menschen verhungern auf den Straßen. Andere verschwinden spurlos auf mysteriöse Weise. Zwei Hochkulturen, Twyddyn und Milara, bekämpfen einander zu Land und See um die letzten Ressourcen und die Macht auf dem neu entdeckten, geheimnisvollen Kontinent Kutera. In einem Sturm aus Schlachten und Intrigen trotzen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ebenso der feindseligen Natur wie ihrem unbarmherzigen Schicksal."Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das Cover und da es sich um ein Buch aus dem Genre Fantasy handelt, war klar, dass ich es unbedingt lesen will.Durch die Axt auf dem Cover war mir zwar klar, dass es sich hier nicht um Fantasy gemischt mit einer Liebesgeschichte handelt, aber so wie es dann kam, hab ich es auch nicht erwartet... was jetzt nicht als negativ anzusehen ist, denn das Buch hat mir wirklich gut gefallen, es hat mich einfach nur überrascht und im ersten Moment vielleicht ein wenig schockiert!Es handelt sich hier um den ersten Teil der "Dark World Saga". Die meisten Fantasybücher sind ja in das Jugendbuchgenre eingegliedert, hier jedoch würde ich sagen handelt es sich um ein Buch ausschließlich für Erwachsene! Und diese sollten auch nicht zartbesaitet sein ... Action, Gemetzel und Verstümmelungen sind hier auf jeder Seite Standart!Der Weltendonner hat die Sonne verbannt und alles liegt im Dunkeln, hier ist sich jeder Selber am Nächsten ... alles andere zählt nicht mehr!Der Autor stellt die Situation der Protagonisten wirklich gut dar, man erlebt ihre Auswegslosigkeit und Hilflosigkeit mit und nimmt diese extrem wahr. Gefühle wie Hass, Neid werden realistisch dargestellt.Die doch recht sexuellen Szenen haben mich jedoch ein wenig gestört! Diese hätte ich auch nicht in diesem Buch erwartet. Sie haben zwar in die Handlung reingepasst, sind jetzt jedoch nicht unbedingt das was meiner Meinung nach in einem Fantasyroman erwartet wird. Aber das ist ja zum Glück Geschmackssache.Alles in allem ein gutes Buch, spannend und furchterregend!Für ein paar Unstimmigkeiten meinerseits ziehe ich einen Stern ab, ansonsten hat mich das Buch wirklich gut unterhalten.

    Mehr
  • Wie ein Film von Tarantino

    Schwarzer Horizont
    Tree_Trunks

    Tree_Trunks

    12. October 2016 um 19:03

    Ivo Pala führt seine Leser in seiner neuen Fantasy-Reihe in den Abgrund. „Schwarzer Horizont“ erzählt von einer Welt ohne Sonne, in der die Menschen ums Überleben kämpfen. Nach vielen Jahren in der Dunkelheit mangelt es an allem. Frisches Obst, Fleisch und Gemüse sind eine ferne Erinnerung an bessere Tage, in denen der Himmel noch nicht voller Aschewolken war. Vor diesem Hintergrund werden die Machtkämpfe und Intrigen des Adels immer erbitterter, während die einfachen Leute alles tun, um zu überleben. Brutale Gewalt, Betrug und Diebstahl gehören zu den wichtigsten Überlebensstrategien. Ivo Pala hat sich eine erbarmungslose Welt ausgedacht, in der die Hauptpersonen Raymo und Lizia immer in Gefahr sind. Sie sind keine glanzvolle Helden, sondern werden gequält, gejagt, verprügelt und versklavt. Dabei bricht der Autor immer wieder mit den Erwartungen des Lesers. Der Autor hat es geschafft, einen Fantasy Roman für Fans von „Game of Thrones“ zu schreiben, der eigene Wege geht und immer wieder eine Überraschung für den Leser parat hat, der glaubt zu ahnen, wie die Geschichte weitergeht. Die düstere Geschichte mit reichlich Action liest sich so, als wenn „Game of Thrones“ von Quentin Tarantino gedreht worden wäre. Ivo Pala lässt Knochen splittern, Blut spritzt und jegliche Regeln der Moral brechen und bietet gleichzeitig ein durchdachtes mythologisches Setting mit vielen Geheimnissen. Ironie des Schicksals trifft hier auf göttliche Macht. Dabei ist das Erzähltempo hoch und der Autor rast auf ein Ende zu, dass ein Ausrufezeichen setzt und viel Lust auf den zweiten Band macht.

    Mehr
  • weitere