Ivo Stourton Die Nachtgänger

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Inhaltsangabe zu „Die Nachtgänger“ von Ivo Stourton

Die Nachtgänger – das sind vier College-Studenten, die nur ein Lebensziel kennen: grenzenlose Freiheit. Sie fühlen sich unverwundbar. Francis, James, Jessica und Lisa sind intelligent, kreativ, gerissen und haltlos. Nichts finden sie langweiliger als ein arbeitsreiches Studentenleben, und mit dem Geld von Francis’ Vater kommen sie ohne große Anstrengung durchs Leben. Als dieser seinen Sohn nicht mehr unterstützen will, gerät ihre grenzenlose Freiheit ernsthaft in Gefahr. Da hat Francis eine ebenso geniale wie riskante Idee: Sie tauschen ein wertvolles Gemälde aus dem College gegen eine Kopie und wollen es verkaufen. Die vier stürzen sich in diesen neuen Rausch – doch das Erwachen ist alles andere als harmlos …

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  • Rezension zu "Die Nachtgänger" von Ivo Stourton

    Die Nachtgänger
    *Wölkchen*

    *Wölkchen*

    14. March 2010 um 22:17

    Sie nennen sich die Nachtgänger. Vier Studenten, die besonders in der Nacht aktiv werden und über die Dächer von Cambridge wandeln. Nicht im Schlaf, wie der Name der Gruppe vermuten lässt, sondern bei vollem Bewusstsein und Risiko. Überwindung von Langeweile und Konformität, Austesten der eigenen Grenzen, Zusammenhalt in der Gruppe, sich über die Köpfe der anderen Studenten erheben, in mehrfacher Hinsicht herabblickend – das ist der angestrebte Lebensstil der vier Protagonisten. Doch die nächtlichen Aktivitäten alleine reichen nicht aus, um sich ihren Mitstudenten überlegen zu fühlen, eine wesentliche Rolle spielt wie so oft das Geld. Geld für teure Kleidung, teure Clubs, teure Restaurants, teure Drogen. Geld, mit dem ein ausschweifendes und sorgenfreies Leben finanziert werden kann. Geld, das vom Vater des Gruppenmitglieds Francis kommt. Wie nicht anders zu erwarten, kann dieses Leben nicht von Dauer sein. Der Geldhahn wird zugedreht, der Lebensstil der vier Studenten scheint in Gefahr. Es ist undenkbar, sich auf das Niveau der anderen Studenten herabzulassen, ernsthaft zu studieren und sich sein Studium mit Nebenjobs zu finanzieren. Kreativität ist gefragt. Die Lösung: Ein Picasso im Besitz der Universität soll gefälscht und ausgetauscht, das Original verkauft werden. Jahre später werden die ehemaligen Gruppenmitglieder, mittlerweile fest im Beruf und im Leben, von ihrer Vergangenheit eingeholt: Die Universität ist in Geldnöten und möchte einen Teil ihrer Gemäldesammlung verkaufen. Fliegt nun der Schwindel auf? Ivo Stourton behandelt in seinem Roman interessante Themen: Der Weg ins Erwachsenenleben, die Angst, Verantwortung zu übernehmen und Verpflichtungen einzugehen, der Drang, Freiheiten zu fordern und auszuleben, das Gefühl, dazu gehören zu wollen und dafür die eigene Persönlichkeit zurück zu stellen. Doch leider werden diese Themen und Fragen oft nur angerissen und gehen in einer über viele Seiten eintönigen Handlung verloren. Analog zum Lebensstil der Nachtgänger ist auch die Sprache des Romans oft ausladend. Sowohl bedeutende als auch nebensächliche Beobachtungen werden ausgeschmückt oder mit Metaphern versehen. Häufig wirkt das übertrieben und gekünstelt, teilweise nimmt es schon fast skurrile Züge an: „Sie trauerte um ihre platonische Beziehung wie um eine Totgeburt, von Herzen und dennoch in dem Wissen, dass sie keine Ansprüche anzumelden hatte.“ Insgesamt ein Buch, das mich leider nicht überzeugen konnte. Die Idee ist durchaus interessant, die Umsetzung jedoch über weite Strecken langatmig. Die FAZ bezeichnete „Die Nachtgänger“ als „rasante Mischung aus Bildungsroman, Krimi und englischem Gesellschaftsporträt“. Bei der Mischung stimme ich zu, die rasante Geschwindigkeit habe ich vermisst.

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  • Rezension zu "Die Nachtgänger" von Ivo Stourton

    Die Nachtgänger
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    06. April 2009 um 21:18

    Universität Cambridge. Fünf Studenten genießen ihr Leben ohne an die Zukunft zu denken. Sie wollen im hier und jetzt leben und um keinen Preis Erwachsen werden. James erzählt die Geschichte der vier Freunde, die sich in seinem ersten Jahr in Cambridge kennenlernten. Diese Gruppe ist auf Spaß und Spiel aus, wird von der Universitätsleitung gejagt und entkommt auf Nerven aufreibenden Wegen immer wieder. Aber jeder Spaß hat irgendwann sein Ende… Diese Gruppe besteht aus Michael, Francis, Lisa und Jessica. James, der Ich-Erzähler, trifft eines Nachts auf Michael und ehe er sich versieht ist er Mitglied in dieser Gemeinschaft. Francis ist derjenige, dessen Vater ein Lord ist und viel Geld hat. Er verschleudert dieses wo er nur kann und unterstützt auch seine Freunde finanziell, damit diese sich ein schönes Leben machen können. Als Francis’ Vater allerdings den Geldhahn zudreht, stehen die jungen Leute vor einem Problem. Das Buch lebt von seinen Charakteren. Sie sind strahelnd, voller Freude und Lebenslust, aber auch voll von Verschwendungssucht und ohne Hang zur Realität. Einerseits ist der Leser, andererseits aber zugleich auch schockiert, wenn er liest, wie genau sich die Studenten, deren Welt nur aus Spaß besteht, sich amüsieren. Ein Schauer läuft einem über den Rücken, wenn man die Passage liest, in der Francis und James heimlich zu Leichenobduktionen gehen, die den Medizinstudenten vorbehalten sind und Francis den Kopf eines toten Mannes aufsägt. Das Buch glänzt durch seine bildlichen und ausweitenden Beschreibungen, die sich aber an manchen Stellen zu lang ziehen. Die Atmosphäre an der Universität, die Emotionen und Beweggründe der Protagonisten werden aber unheimlich gut eingefangen und an den Leser weitergegeben. Ivo Stourtons Figuren sind besonderes. Sie sind alle exzentrisch und werden aber genau dadurch lebendig. Jeder für sich hat seine Macken und sticht damit aus der Masse der alltäglichen Studenten heraus.

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  • Rezension zu "Die Nachtgänger" von Ivo Stourton

    Die Nachtgänger
    rezeptfrei

    rezeptfrei

    22. February 2009 um 16:03

    Das Erstlingswerk von Ivo Stourton beschreibt das Studentenleben von 4 Freunden in Cambridge. Sie leben vom Geld ihrer Eltern , beziehungsweise von einem ihrer Freunde, Francis. Dekadent werden teure Reisen unternommen, in teuren Hotels gewohnt, Drogen werden konsumiert, die Hausarbeiten lassen sie sich schreiben, private Boxkämpfe werden ausgeübt und über Dächer geklettert. Das ganze nimmt eine Wendung als Francis Vater den Geldhahn zu dreht und die jungen Leute alleine klar kommen müssen. Da sie aber ihren Lebenstil nicht missen wollen und für immer beibehalten wollen, schmieden sie einen Plan der ihr ganzes Leben verändern wird. Gutes Buch, mit einem Ende nach meinem Geschmack.

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  • Rezension zu "Die Nachtgänger" von Ivo Stourton

    Die Nachtgänger
    HeikeG

    HeikeG

    14. August 2008 um 17:14

    Orientierung an Ängsten "Sein oder Nichtsein, ach darauf kommt es an." Wie vier junge College-Studenten Irrtümer zur Grundlage ihres Lebens machen, versucht Ivo Stourton in seinem etwas zu verspielten Erstlingswerk "Die Nachtgänger" zu veranschaulichen. Die Adoleszenz, das Übergangsstadium von der Kindheit zum Erwachsensein, stellt eine wichtige Phase im Leben eines Heranwachsenden dar. Die jungen Menschen versuchen ihre eigene Identität zu finden und verändern ihre sozialen Beziehungen und Rollen. Neue, möglicherweise widersprüchliche Wertvorstellungen werden entdeckt, es entsteht ein starkes Bedürfnis nach Unterstützung und Anerkennung durch Gleichaltrige. Unter Umständen können sehr divergente Anschauungen aufeinander treffen. Dies kann dann mitunter bei einem jungen Menschen zu ambivalenten emotionalen Einstellungen führen, die sich für das soziale Umfeld in mehr oder weniger auffälligen Verhaltensänderungen äußern. Der Wunsch, Lebensproblemen mit Alkohol oder Drogen zu entfliehen, das Gefühl von Macht und Stärke, wodurch die eigene Statusunsicherheit kompensiert wird, ist in der heutigen Zeit immer stärker ausgeprägt. Ivo Stourtons Erstlingswerk "Die Nachtgänger" zeichnet diese Phase der Rebellionsbereitschaft nach. Der Ich-Erzähler James Walker - in eben dieser Lebens-Sinnsuche und neu im Elite-College Cambridge - hat nur ein Ziel: sich aus dem Schatten seiner Kleinbürgerlichkeit herauszubewegen, um in den Personenkreis, "über die alle Welt redete", einzutreten. "Damals war es mir gleichgültig, welchen Ruf ich genoss, solange ich nur aus der Masse herausragte … Ich war von der Sehnsucht erfüllt, dazuzugehören." Der charismatische dunkelhäutige Francis Soulford, illegitimer Nachwuchs eines "stinkreichen", politisch engagierten Lords des englischen Oberhauses, die blonde Schönheit Jessica Katz, der Leadertyp Michael Findlay und die gewiefte Lisa sind diese "Lichtgestalten" und sie gewähren ihm "gnädigerweise" Einlass in ihre elitäre Welt: ein Leben im Drogen- und Partyrausch, fernab vom regulären Alltag der anderen Studenten. Die immerwährende kreative Suche nach neuen Abenteuern, nach einem Leben ohne Regeln und Verpflichtungen, bestimmt ihr Dasein. Das finanzielle "Beiwerk" steuert Francis bei. "Sein Reichtum war einfach ein wichtiger Bestandteil dessen, was seine Persönlichkeit ausmachte." Die Crew gestaltet illegale Boxwettkämpfe, wandert des nächtens über die Dächer der Stadt, verkehrt in elitären Clubs und erzielt gute Noten mittels eines von Lisa gemanagten "Beleg-Beschaffungs-Systems". Doch die Exzesse werden immer extremer und Francis’ Vater dreht seinem Sohn eines Tages den Geldhahn zu, wodurch dieses grenzen- und regellose Leben der "Fab Four" arg ins Wanken gerät. Ein flüchtiger Einfall Francis' entwickelt sich zur Obsession: Sie stehlen eine Original-Picasso-Studie aus ihrem College und fälschen diese, tauschen sie gegen die Kopie ein und versuchen das Original zu verkaufen. Das Risiko und die Möglichkeit eines Gelingens vermitteln einen neuen ekstatischen Taumel. Doch schon bald werden sie mit der Wirklichkeit konfrontiert - und das Erwachen aus dem kollektiven Rausch ist für alle entsetzlich... Ivo Stourton (Jahrgang 1982) könnte man, wenn er denn nicht in London geboren wäre, durchaus zu der neuesten amerikanischen Literaturerfindung seit Marisha Pessl oder Jonathan Safran Foer zählen: den "American Streber", diesen Wunderkindern, die all das sind, was im Wörterbuch unter precocious steht. Aber immerhin ist er in Washington (und Paris) aufgewachsen. Er hat die Schule in Eton besucht, war später selbst in Cambridge am College, wo er sein Examen in Englisch ablegte. Bevor er sich entschloss, Jura zu studieren. "Die Nachtgänger" ist sein erster Roman. Stourton erzählt die Geschichte als gedankliche Rückblende des mittlerweile im dreißigsten Lebensjahr stehenden James Walker, dessen gewöhnliches, aber finanziell abgesichertes Leben als Juniorpartner einer angesehenen Kanzlei, mit einer Neigung zu Edelprostituierten und einer veritablen pornografischen DVD-Sammlung, durch das plötzliche Auftauchen von Jessica, die der Protagonist seit Jahren nicht mehr gesehen hat, ins Wanken kommt. Seine Erzählung ist ein "Meisterwerk" der Metapher, ja der Autor scheint geradezu süchtig nach Vergleichen zu sein. Doch die Überstrapazierung mit selbigen ist nicht immer von Vorteil, und der Leser gewinnt zunehmend den Eindruck des eher krampfhaften Bemühens. So finden sich zwar immer wieder gute Einfälle wie diese: "Auf das richtige Stichwort sprudelte er einen Schwall wertvoller Informationen hervor wie ein Geysir, der unter Hochdruck Öl aus dem Boden schießen lässt" oder "Ich fühlte mich wie ein Entdecker, der sich in den Tempel eines längst vergessenen Stammes wagt". Doch wenn er praktisch ausblendbare Situationen wie eine Fahrt im Aufzug ("So sanft wie auf der Handfläche eines Riesen setzte uns der Aufzug in der obersten Etage ab.") oder das Schließen einer Tür ("Ich zog die Tür hinter uns zu und hörte das beruhigende Klicken, als sie ins Schloss fiel und meine Berufswelt im Inneren des Hauses einsperrte wie den Leichnam eines Tyrannen in einem riesigen Grabmal aus Stein.") derart mystifiziert, wirkt es eher ärgerlich oder gar lächerlich: "Die Antwort lies er vor meiner Nase baumeln wie ein Stück Fleisch über der Schnauze eines ausgehungerten Hundes." oder "… mich vor den Zuneigungsbekundungen meiner Mitstudenten zu flüchten wie vor den damenbartstoppeligen Küssen einer altjüngferlichen Tante." Und derer Unsinnigkeiten gibt es noch extrem viele, so dass der Leser es als geradezu störend empfindet. Stourton appliziert zwar exorbitanten Aufwand in die Beschreibung von Gegenständlichkeiten, äußerlicher Charakteristika und Nebenschauplätze, aber dies ist der eigentlichen Handlung und vor allem der Profilierung der Protagonisten nicht dienlich. Er hätte gut daran getan, dem Ich-Erzähler James Walker ein sich entwickelndes literarisches Profil zuzuweisen. Dies alles auf wenige Seiten am Schluss zu konzentrieren, wirkt bemüht und vermittelt ein an den Haaren herbeigezogenes Finitum. "Im Grunde sind die Einzelheiten einer menschlichen Biographie ab einem gewissen Alter sowieso ohne Bedeutung ... Viel wichtiger ist es, die Natur des Betreffenden zu verstehen", sinniert der Protagonist zu Beginn des Buches. Gerade dieses Verständnis versucht Stourton mühsam und teils recht konstruiert auf 400 Seiten herauszubilden, was ihm aber nicht durchgängig und schlüssig gelingt. Mit Karin Dufner haben "Die Nachtgänger" jedoch eine erfrischend bewegliche Übersetzerin bekommen. Fazit: Mit einem durchaus brisanten und hochaktuellen Thema - die persönliche Identifikation in der Adoleszenz, Verlorenheit, falsche Freunde und Ideale - versucht Ivo Stourton in seinem Erstlingswerk ein Achtungszeichen zu setzen. Eine schlüssige Umsetzung ist ihm jedoch nicht gelungen. Die sichtbaren Anteile des Lebenslaufes der jungen Menschen werden zu ausschweifend gezeichnet, die inneren Beweggründe jedoch nur konturiert.

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  • Rezension zu "Die Nachtgänger" von Ivo Stourton

    Die Nachtgänger
    moonlight89

    moonlight89

    07. July 2008 um 18:34

    Die vier studenten James, Jessica, Lisa und Francis finden nichts langweiliger als das öde Studentenleben. Also ziehen sie durch Bars, Clubs oder kletter auf Dächern herum. Ich dagegen finde nichts langweiliger als dieses Buch. Der Autor hat zwar einen schönen Schreibstil. Das tröstet aber nicht über die absolut langweilige und nicht spannende Story hinweg.

  • Rezension zu "Die Nachtgänger" von Ivo Stourton

    Die Nachtgänger
    Rainbow

    Rainbow

    03. March 2008 um 18:24

    Als James plötzlich in seiner Kanzlei Besuch von Jessica bekommt, holt ihn seine Vergangenheit ein. 10 Jahre ist es her, dass sie gemeinsam mit Lisa und Francis in Cambridge studiert haben - mehr oder weniger, denn eigentlich ging es den vier 'Nachtgängern' um ihre Freiheit, das zu tun, was die Welt nie von ihnen erwarten würde und sie damit von den anderen Studenten unterschied. Doch die Idylle ihrer Freundschaft hielt nicht allzu lange. Am Anfang gingen mir die Nachtgänger mit ihrer Vergnügungssucht und dem Leben über ihre Kosten ein wenig auf die Nerven. Was hatten die Feiern mit der erwünschten Freiheit zutun? Doch dann kam ein wenig mehr Schwung in die Handlung in der Vergangenheit und auch in der Gegenwartsebene bekommt der Leser mehr Informationen, um sich ein Bild davon zu machen, was wohl damals passiert ist, dass James von Jessicas Besuch so überrascht ist. Die Geschichte ist recht spannend erzählt und kann besonders am Ende mit einer überraschenden Wende aufwarten, auch wenn vorher gewisse Aspekte zu erwarten waren, wie zum Beispiel Francis' Entwicklung. Trotzdem wird der Leser von dem andersartigen aber schillernden Leben der 4 Studenten gefesselt und es macht auch Spaß, die Gedanken der Vier über Freiheit und ihre Rechte zu lesen. Die Charaktere sind unterschiedlich und sicher nicht für jeden 100% sympathisch, aber das muss ja auch nicht sein, solange Individualität vorherrscht. Ich fand's recht empfehlenswert, ob ich es mir gekauft hätte, kann ich aber nicht sagen. ;-)

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  • Rezension zu "Die Nachtgänger" von Ivo Stourton

    Die Nachtgänger
    marianderl

    marianderl

    22. January 2008 um 15:05

    Das Buch ist leicht zu lesen - aber dafür umso schwerer wegzulegen. Nicht für Ubahn oder eine kurze Pause geeignet, da man vor lauter Lesen vergisst, auszusteigen oder die kurze Pause eine sehr lange ist.