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Dryas_Verlag

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Suche 15 Testleser/innen, die bereit sind, in die Vergangenheit zu reisen und eine große Liebe zu begleiten.

Zum Buchinhalt: Als gebildete Tochter eines Damasthändlers unterstützt Luisa ihren Vater in seinem Geschäft. Doch die Zeiten sind schlecht: Mit dem einst florierenden Weber-Gewerbe geht es bergab, seit Damast und Leinen maschinell hergestellt werden können. Das merkt auch Caspar, ein Webersohn mit schicksalhafter Vergangenheit, in den Luisa sich verliebt. Um Webermeister zu werden, muss Caspar heiraten, doch das kann er sich nicht leisten.

Als Luisas Vater Caspars Bruder Clemens, einem erfolgreichen Offizier, die Hand seiner Tochter verspricht, kommt es zum Eklat – und Luisas und Caspars Glück scheint in weite Ferne zu rücken …

Frage zur Bewerbung: Stell dir vor, du lebst Anfang des 19.Jh., dein Vater leitet ein florierendes Unternehmen und du hast keine andere Wahl als in seine Fußstapfen zu treten und dir wird obendrein ein(e) Ehepartner/in vorgesetzt. Wie würdest du mit diesen Lebensumständen leben (lernen)? Was würdest du tun?

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 25. September 24 Uhr. Die Autorin Ivonne Hübner wird vom 1. bis zum 6.10. an der Runde teilnehmen.

Autor: Ivonne Hübner
Buch: Die Tuchhändlerin

AddictedToBooks

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Oh, da würde ich sehr gerne mitlesen. :)
Wenn ich im 19. Jahrhundert leben würde, mein Vater ein erfolgreiches Unternehmen hätte und ich in seine Fußstapfen treten müsste und auch noch zwangsverheiratet werden würde, dann würde ich erst mal versuchen, mit meinem Vater zu reden.
Ich würde ihm sagen, dass ich das Unternehmen gerne übernehme, aber nicht den von ihm vorgesehenen Mann heiraten möchte. Wenn er das nicht akzeptiert, würde ich gerne weglaufen, aber ich glaube das ist im 19. Jahrhundert nicht so einfach. Wahrscheinlich würde ich nachgeben und doch heiraten. Es heißt ja immer, man verliebt sich erst nach der Hochzeit so richtig in den Ehepartner (oder sind das die Ausreden von denjenigen, die zwangsverheiratet worden sind? Ich weiß nicht). Jedenfalls würde ich mein Bestes geben, mich an die Situation zu gewöhnen und falls mein Ehemann sich auch etwas Mühe gibt, würde es hoffentlich schon klappen.

ChattysBuecherblog

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich liiiiebe historische Romane, deshalb bewerbe ich mich hiermit für ein Leseexemplar. Meine Rezi würde ich auf mind. 8 bekannte Plattformen posten.

Tja, was würde ich im 19. Jahrhundert tun? Nun, ich denke, dass ich zu damaliger Zeit ja in Gehörsam aufgewachsen wäre. Somit müsste ich natürlich in den Gewissenskampf gehen. Entweder der Kampf gegen die Eltern, mit dem evtl. Ausschluß aus der Familie, aber ohne Gewissheit, dass das Leben danach besser wird. Oder sich dem Schicksal beugen und einfach mal abwarten und das Beste daraus machen.

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Seite 179-236
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Ein schöner Abschnitt, das finde ich auch.
Nun wird klar, was Luisa mit dem Tuch wollte und wozu sie es hat weben lassen. Die Heimlichtuerei am Stand fand ich witzig - auch wenn ich mir vorstelle, dass es für sie doch recht anstrengend gewesen sein muss, das vor ihrem Vater geheim zu halten.

Elsbeth hätte ich auf S. 229 nur noch knuddeln können! :) Ich fand das so süß, fast noch schöner, als wenn Caspar selbst Luisa eine Liebeserklärung gemacht hätte. Einfach toll. Wahrscheinlich konnte sie sich das Elend auch nicht mehr mit ansehen, wie die beiden umeinander herum tanzen, aber keiner wagt, den ersten Schritt zu machen. :)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Seite 236-292
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Auch mir gefiel die erste Szene dieses Abschnittes ganz gut. Und ich kann mir vorstellen, dass es für Caspar wirklich eine Offenbarung war, dass die "feinen" Mädchen gar nicht allein im Alltag klar kommen. Wenn man mal bedenkt, wie lange es teilweise gedauert hat, bis sie vollständig angezogen waren?! Wie viele Lagen so ein Kleid hatte, noch dazu das Mieder, das geschnürt werden musste, all die Haken, die geschlossen werden wollten - und ja; da die Reichen ja für alles Angestellte hatten, hätten sie sicherlich nicht einmal selbst Kaffee kochen können. So ein Leben kann auch ein Fluch sein, gerade wenn man so wissbegierig und interessiert ist wie Luisa und dem Müßiggang nicht viel abgewinnen kann.

Emilies Schwangerschaft treibt einen Keil zwischen sie, denn Luisa lässt ihn nicht ausreden. Ich kann verstehen, dass sie verletzt ist und sich erst einmal zurück zieht. Aber ist es wirklich die Lösung, für so lange Zeit wegzufahren? In Zeiten, wo man nicht mal eben schnell anrufen und sich aussprechen kann? An mir würde es nagen, und ich würde zumindest erst einmal seine Sichtweise hören, bevor ich mir ein Urteil über die Situation bilde und einfach so mir nichts dir nichts verschwinde. Dazu noch Caspars Krankheit.. Man kann wirklich nur hoffen, dass er wieder gesund wird..

Dryas_Verlag

vor 4 Jahren

Seite 1-87
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@Ein LovelyBooks-Nutzer

Danke, dass du dich von der Technik nicht entmutigen lässt:)
Als Maßschneider kennst du zumindest die Branche und kannst sicher die Faszination für ein gut gewebtes Damasttuch verstehen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Seite 293-324
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Dass Clemens sie besuchen kommt (und ihr Vater so begeistert von ihm ist) und ihr auch den Brief als C. Weber schreibt, ist eine interessante Entwicklung. Wird das Caspar und Luisa noch nützen?

Und ich fand auch gut, dass Caspar Luisa mal auf den Boden der Tatsachen herunter holt. Zwar war das ganz schön hart, allerdings scheint sie das wirklich bitter gebraucht zu haben. Sie hat eben doch eine (anerzogene) hohe Meinung von sich und stellt ihr Verhalten zu keiner Zeit in Frage. Da ist es ganz gut, dass Caspar ihr mal den Spiegel vorhält und sie auch zwingt, hinein zu schauen. Das bestärkt mich in der Meinung, dass sie gut zueinander passen und sich gegenseitig ergänzen - diese Rolle würde Clemens sicherlich nie einnehmen können, genau wie Matthias es auch nicht gekonnt hätte.

Die Geschichte mit Hermine fand ich schrecklich. Und das macht ihren Vater noch sehr viel unsympathischer. Wie kann man nur?! Sein eigenes Kind! Einfach nur grausam. Und auch ich war an dieser Stelle sehr dankbar dafür, in der heutigen Zeit aufwachsen zu dürfen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Seite 324-358
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Ein relativ kurzer Abschnitt, der es aber in sich hat. Er Plan mit dem Antrag vor Luisas Vater - an dem Tag, als Caspar und Clemens sich zum verwechseln ähnlich sehen - toll :D

Und auch ich habe nur darauf gewartet, dass Luisas Lügengerüst in sich zusammen fällt. Es kam, wie es kommen musste. Aber damals hatte Frau eben nur wenige Möglichkeiten..

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Seite 358-380
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Ein versöhnliches Ende - Clemens' Idee beim Duell fand ich schön, ich hatte mich schon gefragt, wie das gut ausgehen soll.
Dass das Duell beendet ist, sobald Blut floß, war mir nicht ganz klar, deswegen hat mich der Ausgang überrascht. Aber das hätte den Figuren klar sein müssen, denn sie müssten die Regeln kennen; da finde ich ihr Verhalten nicht ganz authentisch. Auch dass der alte Meister Luisa so lange auf die Folter spannt und erst zu einer Rede ausholt, bevor er sie vom Ergebnis unterrichtet - wo er doch weiß, dass es sie schier zerreißen muss (natürlich ist das der Dramaturgie geschuldet; aber es wirkt nicht ganz "echt").. Mhh..
Ein kleines Minus für mich.

Insgesamt hatte ich aber sehr viel Freude an dem Buch und entschuldige mich nochmals dafür, dass ich so lange auf meine Notizen habe warten lassen. Ich habe den Arbeitsaufwand der letzten Wochen arg unterschätzt und bin dadurch so ins Hintertreffen geraten.

Rezi folgt!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Rezensionen

An dieser Stelle noch einmal Entschuldigung dafür, dass ich so lange gebraucht habe. Und vielen herzlichen Dank, dass ich mitlesen durfte. Ich hatte sehr viel Freude mit diesem Buch.

Lovelybooks:
http://www.lovelybooks.de/autor/Ivonne-H%C3%BCbner/Die-Tuchh%C3%A4ndlerin-1060205261-w/rezension/1065958745/

Amazon:
http://www.amazon.de/review/R1TA16JFMH3QQC/ref=cm_cr_rdp_perm

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