Ivonne Hübner Im Land der Sümpfe

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Inhaltsangabe zu „Im Land der Sümpfe“ von Ivonne Hübner

Mitte des 12.Jh. Fjäder, die Tochter eines Fischers vom Oberuckersee, und Erik, der Sohn des hiesigen Töpfers, wachsen gemeinsam auf und können sich ein Leben ohne den anderen nicht vorstellen. Doch die Idylle im Land in den Sümpfen, dem nordöstlichsten Winkel des Heiligen Römischen Reichs, ist trügerisch, denn der machthungrige Markgraf Albrecht von Askanien will in einem blutigen Kreuzzug die Wenden zu Christen bekehren. Fjäder und Erik werden auseinander gerissen und für beide beginnt eine jahrelange Irrfahrt.
Die Kultur der ehemals zwischen Elbe und Oder siedelnden Stämme wurde fast vollständig zerstört. Museen wie das Ukranenland in Torgelow bemühen sich, das Leben der Slawen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Um diese Arbeit zu unterstützen, wird ein Teil des Erlöses vom Buchverkauf an das Ukranenland gespendet.

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  • Rezension: Im Land der Sümpfe von Ivonne Hübner

    Im Land der Sümpfe

    Lumi

    04. June 2014 um 15:35

    Fjäder und Erik wachsen im 12. Jahrhundert gemeinsam im selben wendischen Dorf im äußeren Nordosten des heiligen römischen Reiches auf. Sie können sich nicht vorstellen, einmal getrennt zu werden oder ihre Heimat verlassen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen: Die Wenden werden verfolgt, sie sollen zum Christentum bekehrt werden. Im Zuge dieser Ereignisse werden die beiden auseinandergerissen. Jahrelang müssen sie getrennt voneinander leben und viele schwere Prüfungen überstehen, bis irgendwann keiner der beiden mehr zu hoffen wagt, den Anderen jemals wiederzusehen... Mit "Im Land der Sümpfe" legt Ivonne Hübner einen ganz besonderen historischen Roman vor. Die Thematik, also die Verfolgung des slawischen Stammes der Wenden zwecks ihrer Bekehrung zum Christentum, ist ungewöhnlich und neu. Das lässt diesen Roman aus der Masse der historischen Romane der letzten Jahre hervorstechen. Zudem ist der Roman gut geschrieben und man kann sich wunderbar mit den Charakteren identifizieren. Abgerundet wird das Buch durch eine Zeittafel, ein Namensregister sowie ein Slawisch-Glossar. Sehr löblich ist außerdem, dass je 50 Cent des Buchpreises an das Ukranenland gespendet wird, einem Freilichtmuseum, in dem ein frühmittelalterliches Slawendorf zu neuem Leben erweckt wird.

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  • Leserunde zu "Die Tuchhändlerin" von Ivonne Hübner

    Die Tuchhändlerin

    Dryas_Verlag

    Suche 15 Testleser/innen, die bereit sind, in die Vergangenheit zu reisen und eine große Liebe zu begleiten. Zum Buchinhalt: Als gebildete Tochter eines Damasthändlers unterstützt Luisa ihren Vater in seinem Geschäft. Doch die Zeiten sind schlecht: Mit dem einst florierenden Weber-Gewerbe geht es bergab, seit Damast und Leinen maschinell hergestellt werden können. Das merkt auch Caspar, ein Webersohn mit schicksalhafter Vergangenheit, in den Luisa sich verliebt. Um Webermeister zu werden, muss Caspar heiraten, doch das kann er sich nicht leisten. Als Luisas Vater Caspars Bruder Clemens, einem erfolgreichen Offizier, die Hand seiner Tochter verspricht, kommt es zum Eklat – und Luisas und Caspars Glück scheint in weite Ferne zu rücken … Frage zur Bewerbung: Stell dir vor, du lebst Anfang des 19.Jh., dein Vater leitet ein florierendes Unternehmen und du hast keine andere Wahl als in seine Fußstapfen zu treten und dir wird obendrein ein(e) Ehepartner/in vorgesetzt. Wie würdest du mit diesen Lebensumständen leben (lernen)? Was würdest du tun? Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 25. September 24 Uhr. Die Autorin Ivonne Hübner wird vom 1. bis zum 6.10. an der Runde teilnehmen.

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    • 399
  • Schaurig schöne Urlaubslektüre - Dryas und Ivonne Hübner verlosen 10x den historischen Krimi "Teufelsfarbe"

    Teufelsfarbe

    Huebner

    Du brauchst noch spannende Unterhaltung für die Urlaubszeit? Dryas und Ivonne Hübner verlosen bis zum 07.06. 10 Exemplare des historischen Krimis "Teufelsfarbe". Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantwortet nur eine Frage: Wie weit würdet ihr gehen, um euer heeres Ziel, euren größten Traum, euren innigsten Wunsch in die Realtiät umsetzen zu können? Seid kreativ Viel Vergnügen und viel Erfolg wünschen der Dryas Verlag und Ivonne Hübner

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  • Rezension zu "Im Land der Sümpfe" von Ivonne Hübner

    Im Land der Sümpfe

    elane_eodain

    24. May 2012 um 13:43

    >> Erik wurde nicht von Sonnenstrahlen geweckt. Nicht von Janno, der mit seinem Spielzeug um sich warf, und nicht von Drago, der sich breitmachte, sondern vom Horn des Kriegers Arndies ... Es war nicht der Ruf eines Mannes, der zu einem Fest, sondern der eines Kriegers, der zum Aufbruch in die Schlacht rief. << (aus "Im Land der Sümpfe" von I. Hübner) INHALT: 12. Jahrhundert - Erik und Fjäder, zwei junge Leute vom Stamm der Wenden, verbringen schon ihr ganzes Leben gemeinsam am Oberuckersee. Doch kurz nach ihrer Hochzeit nimmt das gewohnte Leben eine tragische Wendung als Marktgraf Albrecht von Askanien sich zu einem brutalen Kreuzzug gegen die heidnischen Wenden berufen fühlt. Fjädar und Eric werden in den wirren des Krieges, der von Machtkalkül und Intrigen geprägt ist, getrennt und es beginnt für beide eine Zukunft mit ungewissem Ausgang. GEDANKEN: Anfangs fiel es mir etwas schwer in die Geschichte hineinzufinden, da mir Hintergrundwissen zum Volk der Wenden und der Geschichte fehlte. Beispielsweise schon die Zuordnung bzw. Unterscheidung von Wenden, Ukranen und Slaven war mir zu Beginn nicht möglich. Die zahlreich genannten Personen und vielen angedeuteten Ereignisse (des Königs Kreuzzüge, frühere und aktuelle Streitigkeiten, Geschichte der Christianisierung usw.) sind nicht immer einfach zu erfassen und deren Bedeutung zu begreifen, das erforderte viel Konzentration für einen Roman. Geholfen haben dabei auf jeden Fall der ausführliche Anhang zu Personen, Orten und Ereignissen und die Karte hinten im Buch. Und nach und nach bin ich in die politischen und geschichtlichen Hintergründe eingestiegen und habe es genossen, diese auf so angenehme Weise aufzunehmen und zu lernen. Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin Ivonne Hübner unglaublich viel für ihre Geschichte recherchiert hat und auch, dass sie ganz persönlich emotional in dieser Geschichte steckt, war zu erkennen. Von den Charakteren, war für mich auf jeden Fall Eric der herausragende des Romans, der mir liebste Charakter mit sehr viel Tiefe. Er macht eine starke Entwicklung durch, dabei waren seine Handlungen stets nachvollziehbar. Auch wenn mir sein Verhalten nicht immer zugesagt hat, mir war Eric insgesamt näher als Fjäder, wahrscheinlich eben wegen der stärkeren Entwicklung und auch der Fehltritte, die er durchgemacht hat. FAZIT: Ein wirklich fordernder, aber interessanter und sehr gut geschriebener historischer Roman, der mich auf überzeugende und angenehme Weise auf einen Teil der deutschen Geschichte und den innerdeutschen Kreuzzug aufmerksam machte, der durch die Charaktere und ihre Schicksale lebendig wird. Was besonderes!

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  • Frage zu "Der Name der Rose" von Umberto Eco

    Der Name der Rose

    LESE-ESEL

    Wer kennt einen guten, anspruchsvollen Historischern Roman aus dem Mittelalter? - "anspruchsvoll" heißt, er soll ähnlich sein wie "Der Name der Rose" von Umberto Eco: Viel Informationen über das Mittelalter (auch philosophisch), aber kein "Herz-Schmerz-Liebesleid".

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  • Der letzte Satz meines aktuellen Historischen Romans

    Im Land der Sümpfe

    Huebner

    Liebe Leser, heute ist mir aufgefallen, dass ich fertig bin ... mit meinem nächsten Roman, aber der letzte Satz des Romans ist sehr schwer zu finden. Ich möchte deshalb den letzten Satz verlosen und den Gewinner mit einer Zeile in der Danksagung belohnen. Ob das geht, weiß ich nicht. So was habe ich noch nie gamcht. Versuchen wir es mal. Umschreibung der Schlussatmosphäre: 1. Der Satz sollte zu einem Historischen Roman im 12. Jh. passen (Es handelt sich um die Fortsetzung zu "Im Land der Sümpfe", also wer den kennt, nur zu, wer den nicht kennt - kein Problem) 2. Der Satz sollte in nicht zu modernen Deutsch sein 3. Der Satz kann universal sein, muss also nicht direkt an den Inhalt geknüpft sein 4. Der Satz kann durchaus philosopisch sein, oder alchimistisch angehaucht 5. Der Satz kann ein Happy end abdämpfen, aber auch ein nicht so glückliches Ende motivatorisch aufwerten - ihr seht, ich möchte gar nicht zu viel verraten Ich bin gespannt. Auf gehts Liebe Grüße Ivonne Hübner

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    Krinkelkroken

    04. August 2011 um 18:17
    Huebner schreibt In der manessischen Liederhandschrift gibt es natürlich wahnsinnsviele tolle Wörter, aber ich will mir ja nicht selber den Preis geben ;-) Das lateinische Sprichwort ist aber auch nicht schlecht, ...

    ja, das dacht' ich mir schon, dass das nicht ganz der sinn ist...wollte aber trotzdem helfen - ich finde im gegensatz zu anderen einen letzten satz nämlich richtig und wichtig. :D ich bin gerade ...

  • Rezension zu "Im Land der Sümpfe" von Ivonne Hübner

    Im Land der Sümpfe

    joshi_82

    12. July 2011 um 11:07

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich Anfangs meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte. Durch die vielen slawischen Begriffe, die ungewohnten Namen und das viele politische Debattieren, war es für mich schwer, mich in die Geschichte einzufinden und ich hab mehr als einmal mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Ich habe es nicht getan und bin jetzt mehr als froh darüber. Wenn man sich erst einmal an all das gewöhnt hat und das politische Gerede weniger wird, dann kann man sich auf eine wunderbare historische Geschichte freuen, die wirklich gut recherchiert ist und zu fesseln weiß. Der Schreibstil der Autorin ist der Zeit angepasst und hat mir sehr gut gefallen. Wie gesagt, ist es eine Gewöhnungssache, sich mit den ganzen slawischen Worten (die jedoch immer als Fußnote auf der jeweiligen Seite erklärt werden) anzufreunden, doch nach einer Weile fällt das gar nicht mehr so schwer. Man lernt wirklich verdammt viel über die Geschichte der Slawen, über ihre Bräuche und Riten und vor allem auch über den Krieg im 12. Jahrhundert, der so grausam war und bei dem ich mehr als einmal schlucken musste, denn Ivonne Hübner nimmt hier kein Blatt vor den Mund. Ein bisschen weniger historische Fakten wären vielleicht sinnvoll gewesen, denn man wird zum Teil wirklich mit Informationen überhäuft, die man so gar nicht alle auf einmal aufnehmen kann. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Erik, Fjäder und dem Bischof Wigger von Brandenburg geschrieben. Mit Erik und Fjäder hat Ivonne Hübner zwei wunderbare Protagonisten geschaffen, die um ihre Liebe kämpfen müssen und dabei fast zugrunde gehen. Wie schlimm muss es sein, von seiner Familie, seinen Freunden und allem, was man kennt und liebt getrennt zu werden. Ivonne Hübner hat das wunderbar beschrieben und mich damit fesseln können. Ich musste unbedingt wissen, wie die Geschichte um Erik und Fjäder ausgeht, ob die beiden noch einmal zusammen finden oder sich in den Kriegwirren für immer verlieren. Die Liebesgeschichte der beiden bleibt jedoch die meiste Zeit im Hintergrund und der historische Teil ist es, der hier Vorrang hat. Am Ende des Buches gibt es noch eine Zeittafel, einen Glossar zur slawischen Sprache, sowie ein Namens- und Orts- und Sachregister. Ausserdem gibt es noch eine Karte, über den Weg, den Erik genommen hat, als er erst verschleppt wurde und auf dem er sich nachher auf die Suche nach Fjäder gemacht hat. Dadurch hat man nochmal eine gute Übersicht über die Ereignisse.

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  • Rezension zu "Im Land der Sümpfe" von Ivonne Hübner

    Im Land der Sümpfe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. July 2011 um 09:46

    Fjäder und Erik lieben sich und wollen so bald wie möglich heiraten. Aber dann brechen Chaos und Blut über ihr beschauliches Glück herein. Der Markgraf Albrecht von Askanien von Landgier beherrscht, zettelt mit einigen skrupellosen Mitschergen einen Kreuzzug gegen die Wenden an. Außerdem will er dieses heidnische Volk mit dem Schwert gewaltsam zum Christentum bekehren. Fjäder und Erik werden in diesen Wirren getrennt, und jeder kämpft jahrelang allein um sein Leben. Wird es ein Wiedersehen der Beiden geben? Normalerweise vermeide ich historische Romane zu lesen, finde die Bücher immer so trocken und voller Daten und Fakten. Aber bei diesem Buch reizte mich die Inhaltsangabe, und so wagte ich es. Aber schon der Prolog verwirrte mich wegen der vielen Namen , und mir fehlte noch der Überblick. Hielt durch und wurde mit einer spannenden und ans Herz gehenden Geschichte belohnt. Die Autorin Ivonne Hübner hat für dieses Buch unglaublich detaillierte Fakten recherchiert. Diese Informationsfülle kann einen Leseneuling abschrecken, aber nach den ersten Seiten hat einen das Buch gefesselt. Jahrelang müssen die beiden Hauptcharakter allein in einem fremden Land ihr Leben fristen. Immer sind die beiden in Gedanken bei dem anderen, allein mit ihren Wünschen und Hoffnungen. Verzweifelt versuchen Fjäder und Erik irgendwelche Nachrichten von dem jeweils anderen zu bekommen. Mich hat der Leidensweg der beiden Protagonisten unheimlich berührt, aber die Ignoranz der Kirchenoberen hat mich auch so wütend gemacht. Mit welcher Selbstherrlichkeit und Dummheit da über Völker entschieden wird, da schüttelte ich nur noch mit dem Kopf. Aber dieses Vorgehen findet man in unserer Weltgeschichte zu hauf - denke da an diverse Kreuzzüge oder die Besitznahme des amerikanischen Kontinents an. Es ging um erster Linie nicht um die Christianisierung, sondern um Landhunger und Geldgier einzelner. In unserer geschichtlichen Vergangenheit findet man viele solcher Beispiele. Wie Fjäder und Erik ihr schweres Schicksal meistern, ist besonders magisch beschrieben- beide erringern mit ihrer Bescheidenheit meine Hochachtung. All das hat die Autorin mit einfachen Worten spannend und bewunderswert in Szene gesetzt. Man fiebert als Leser am anderen Ende förmlich mit - so ging es mir. Fazit: Ein spannender Historienroman, der durch seinen Tiefgang aus der Masse heraus ragt.

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  • Rezension zu "Im Land der Sümpfe" von Ivonne Hübner

    Im Land der Sümpfe

    Klusi

    04. July 2011 um 20:30

    Bereits seit ihrer Kindheit waren sie einander versprochen, und sie lieben sich: Erik, Sohn des Töpfers Danilo und Fjäder, Tochter des Fischers Bogdan vom Oberuckersee. Das Leben im Kreis ihrer Familien und Freunde ist beschaulich, und der Hochzeitstermin des jungen Paares rückt näher. Dann macht sich die Nachricht vom Krieg breit und zerstört die Idylle. Markgraf Albrecht von Askanien hat sich zum Ziel gesetzt, die slawischen Völker zum Christentum zu bekehren und plant mit einer Gruppe sächsischer, dänischer und polnischer Fürsten einen Kreuzzug gegen die Wenden. Es kommt zum Krieg, und kurz nach ihrer spontan vorgezogenen Hochzeit werden Fjäder und Erik brutal getrennt. Für die beiden jungen Menschen und ihre Familien beginnt ein unvorstellbarer Leidensweg. Sie geraten in Gefangenschaft und versuchen, jeder für sich, zu überleben, immer auf der Suche nach dem geliebten Partner. Anfangs braucht man etwas Geduld, um in die Handlung hinein zu finden, denn man wird schon im Prolog mit einer Vielzahl fremdartiger Namen und Begriffe konfrontiert. Auch ist es nicht ganz einfach, die politischen und kirchlichen Machenschaften zu durchblicken, über welche die Autorin sehr ausführlich berichtet. Aber die Mühe ist es Wert. Hat man sich erst einmal an den sachlichen, aber sehr schönen Schreibstil gewöhnt und mit den verschiedenen Personen vertraut gemacht, kann man die Geschichte uneingeschränkt genießen und mit großer Spannung verfolgen. Als sehr hilfreich habe ich gerade zu Beginn das Personenregister und die ausführliche Begriffserklärung im Anhang empfunden. Die Liebesgeschichte von Erik und Fjäder ist nicht vorherrschend, denn sehr bald werden die beiden getrennt. Jahrelang müssen sie sich allein durchs Leben schlagen, fortwährend schwankend zwischen Hoffnung und Resignation, denn lange Zeit haben beide nicht die Möglichkeit, sich auf die Suche nach dem anderen geliebten Menschen zu machen. Den Hauptanteil des Romans nehmen die Lebens- und Leidenswege der Protagonisten ein, immer unterbrochen von Passagen, in denen es um reale geschichtliche Entwicklungen der beschriebenen Zeit geht und wo auch einige authentische historische Persönlichkeiten angesprochen werden.Fasziniert haben mich an diesem Roman die intensiven und ausführlichen Beschreibungen der früheren Lebensumstände, der Sitten und Gebräuche der Slawen, bevor sie durch diesen Kreuzzug mehr oder weniger heimatlos und ihres alten Glaubens beraubt wurden. Die Tatsache, dass damalige „heidnische Beziehungen“ von den Christen nicht als Ehe anerkannt, sondern einfach ignoriert wurden und die Kinder der betroffenen Verbindungen als „in Sünde gezeugt“ galten, macht mich heute noch sprachlos. Es ist unfassbar, mit welcher Anmaßung die Christen über Recht und Unrecht entschieden und was sie mit ihren selbstherrlichen Bestimmungen den slawischen Völkern angetan haben.Das Ende ist großartig und hat mich sehr berührt. Trotzdem bleibt vieles ungesagt, es gibt noch jede Menge offene Fragen, was vielleicht auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Wer gerne historische, anspruchsvolle und gut recherchierte Romane liest und neugierig ist auf Teile der Geschichte, die uns heute fast unbekannt sind, obwohl sich dies alles ganz in unserer Nähe abgespielt hat, dem kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.

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  • Frage zu "Im Land der Sümpfe" von Ivonne Hübner

    Im Land der Sümpfe

    Maiher

    30. June 2011 um 21:02

    Liebe Leute, in letzter Zeit wird ja viel zu "Im Land der Sümpfe" befragt. Kennt den jemand von euch historische Romane, die sich mit ähnlicher Thematik befassen - das Thema wurde meines Wissens noch nicht bearbeitet - oder?
    Gruß vom Maiher :-)

  • Frage zu "Im Land der Sümpfe" von Ivonne Hübner

    Im Land der Sümpfe

    suse

    Hallo, weiß man was auf dem Cover des Buches - dort rechts in der Liste "aktuell meist befragte Bücher" - gemeint ist? Schade, dass ich nicht auf historische Romane stehe. Aber das Cover ... das gefällt mir.
    LG S.

    • 6
  • Frage zu "Im Land der Sümpfe" von Ivonne Hübner

    Im Land der Sümpfe

    Mäccie

    Liebe Leser. Bin beim Stöbern auf Dryas-Verlag-präsentiert Ivonne Hübner gestoßen und auf der homepage auf eine wirklich witzige Rezension, die so beginnt: "Nicht nur Drogen bewirken Wunder, wenn es darum geht, dem Alltag zu entfliehen und sich selbst für ein paar Stunden zu vergessen. Nein, auch ein satter "Reise in's düstere Hau Drauf-Mittelalter"-Roman vermag es ..." Frage: verspricht die Rezension mehr als das Buch halten kann? Kennt das jemand von euch? Gut? Oder nicht gut? Suche Urlaubslektüre. LG Mäc

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  • Frage zu "Urlaub mit Esel" von Michael Gantenberg

    Urlaub mit Esel

    Yamuna

    Als geborene Angermünderin habe ich mal Bücher aus und um die Uckermark ergooglet und stieß auf Urlaub mit Esel.. gibt es da irgendwelche Leseproben? Fand nichts weiter, außer den Klappentext der auf ein Buch voller Selbstgespräche mit einem Esel hindeutet ;).. würde mich über mehr Infos freuen!!

    • 2
  • Leserunde zu "Das Amulett der Wölfin" von Marion Henneberg

    Das Amulett der Wölfin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wir suchen für den historischen Roman "Das Amulett der Wölfin" von der Autorin Marion Henneberg 10 Testleser - bewerben könnt ihr euch hier mit Kommentar bis zum 15.05.2011 - diese Leserunde wird von der Autorin persönlich begleitet, ihr könnt ihr also auch jederzeit Fragen stellen.

    • 301
  • Frage zu "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    CamCam

    Welches ist das Buch, das ihr immer versucht, der ganzen Welt aufzuschwatzen? So à la: "Dieses Buch... blabla... musst du UNBEDINGT lesen!" Von dem ihr absolut besessen seit und das ihr all euren Freunden schon anzudrehen versucht habt? Das - eurer Meinung nach - in jedem Bücherregal stehen sollte? Ein absolutes must-read ist und eure persönliche Bibel? Ich bin gespannt! (by the way: Meine die-müsst-ihr-alle-lesen-Bücher sind Panem, die Teeprinzessin, seit neuestem die Auswahl. Und das, von dem ich regelrecht besessen bin, ist "Die Stadt der träumenden Bücher" - mein absolutes Lieblingsbuch :D)

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