Ivonne Keller Unglücksspiel

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Inhaltsangabe zu „Unglücksspiel“ von Ivonne Keller

Nerina hat Angst. Todesangst. Besonders seit jenem Tag vor elf Jahren, an dem sie etwas Unverzeihliches tat. Die Angst vor der Strafe Gottes und vor der Abschiebung zurück in den Kosovo, aus dem sie einst floh, verfolgt sie. Immer. Als eine junge Frau mit Kind in die Nachbarschaft zieht und sich mit ihr anfreundet, sieht Nerina einen Hoffnungsschimmer, vergisst für einen Moment ihre Angst. Doch dann macht die neue Nachbarin einen Fund, der Nerinas Geheimnis in Gefahr bringt. Für Nerina beginnt ein Alptraum, aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint …

Wieder ein toller Spannungsroman der Autorin, auf jeden Fall zu empfehlen, von mir 4,5 Sterne

— lenisvea
lenisvea

spannend, bewegend, erschütternd

— lobole
lobole

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    Unglücksspiel
    Kleine8310

    Kleine8310

    17. July 2017 um 21:49

    Lesegrund:  Von Ivonne Keller wollte ich schon lange mal etwas lesen und als dann "Unglücksspiel" damals erschien klang die Story für mich nach einem spannenden Inhalt, der meine Neugier wecken konnte! Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Nerina. Nerina lebt mit einer ständigen Angst um ihr Leben, denn sie hat elf Jahre zuvor etwas unverzeihliches getan. Nicht nur die Angst vor der Strafe Gottes ist stets präsent, sondern auch die zurück in den Kosovo zu müssen, aus dem sie geflohen ist. Als eines Tages eine junge Frau mit ihrem Kind in ihre Nachbarschaft zieht freunden sich die beiden an und Nerina's Ängste rücken ein wenig in den Hintergrund. Doch als ihre neue Freundin auf etwas stößt, was Nerina's Geheimnis aufdecken könnte, sieht Nerina nur einen einzigen Ausweg ... Schreibstil:  Der Schreibstil von Ivonne Keller hat mir richtig gut gefallen. Die Autorin schreibt flüssig und mit einem großen Augenmerk auf die psychologischen Anteile einer Situation oder Person. Die vielen kurzen Kapitel fand ich gelungen und habe immer gerne weitergelesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von fünf verschiedenen Personen erzählt, was mir persönlich ein bisschen zuviel war. Ich mag wechselnde Perspektiven sehr, aber mir hätten zum Beispiel auch drei Perspektiven, die dann noch ein bisschen ausführlicher gewesen wären, ein kleines bisschen besser gefallen.  Charaktere:  Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin gibt den Charakteren den nötigen Tiefgang und baut hier auch ein paar Facetten ein, die die Personen, für mich, noch ein bisschen interessanter gemacht haben. Klischee's gibt es nur ein zwei Stück, die ich aber im Gesamten gar nicht als störend empfunden habe. Spannung:  Die Spannung steigt, besonders durch die wechselnden Erzählperspektiven, richtig gut an. Ich habe es genossen die Entwicklungen mitzuverfolgen und war gespannt auf die Auflösung, die letztlich durch Raffinesse auch überraschendes hatte. Perfekt wäre es, in meinen Augen, gewesen, wenn es auch zwischendurch noch den einen oder anderen deutlichen Spannungsanstieg gegeben hätte, aber das ist Kritik auf hohem Niveau.  Emotionen:  Auch die Darstellung der Emotionen hat Ivonne Keller super hinbekommen. Ich habe mit den einzelnen Charakteren nicht nur mitgefiebert, sondern auch mehr als einmal mitgefühlt. Die Bandbreite verschiedenster Emotionen ist in dieser Geschichte auf jeden Fall gegeben! Mit "Unglücksspiel" hatte ich interessante und spannende Lesestunden! Dieses Buch besticht durch einen guten Aufbau und den Drang immer weiterlesen zu wollen!

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  • fesselnd bis zum Schluss!!!

    Unglücksspiel
    UnsereBuecherwelt

    UnsereBuecherwelt

    06. February 2017 um 10:25

    Meine Meinung Fesselnd bis zum Schluss.... Bei einem Spannungsroman, ist es mir besonders wichtig, dass meine Neugier sofort geweckt wird, die Spannung durchgehend erhalten bleibt und die Story gut durchdacht ist. Ich muss sagen, das hat Ivonne Keller ganz fantastisch hin bekommen! In den ersten drei Kapiteln wird man gleich in die Welt von unterschiedlichen Personen hinein katapultiert und steckt von da an sofort mitten in der Geschichte! Und genauso fesselnd liest es sich dann auch weiter. Das Wechseln der Charaktere kapitelweise bleibt durchgehend bestehen, wobei sich zwei weibliche Protagonisten, die keinerlei Verbindung zueinander haben, abwechseln und hin und wieder noch zwei mysteriöse Nebenpersonen aus der Ich-Perspektive berichten. Ich habe diesen Wechsel der Personen beim Lesen als sehr positiv empfunden! So wurde die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht erhalten und ich fragte mich ständig: „Was haben die nur alle miteinander zu tun???“ Die Verknüpfung all dieser Personen ist der Autorin dann im Laufe der Geschichte wirklich sehr gut gelungen! Je tiefer man in die Geschichte ein tauchte, desto neugieriger und kribbeliger wurde man, dem Rätsel nun endlich auf die Spur zu kommen..... Als sehr aufregend habe ich persönlich es auch empfunden, dass die Geschichte im Raum Frankfurt spielt, der nicht allzu weit von meinem zu Hause entfernt liegt. Das lässt die Story noch realer wirken. Ivonne Keller hat einen tollen Schreibstil! Sie erzählt die Geschichte auf eine ganz ruhige und gediegene Art, ohne Hetze und ohne ausgefallene Aktionen, wie es für viele Psychothriller typisch ist. Sie beschreibt die Personen sehr intensiv und einfühlsam. Die Charaktere sind gut gewählt, es sind Personen wie du und ich..... und auch Personen aus dem sogenannten „Randgruppenmilieu“. Gegen Ende kommt die Geschichte dann sehr in Fahrt! Es gibt unvorhersehbare Wendungen und definitiv „aha- und- ohh-Effekte“. Wenn ich einen Punkt zu kritisieren hätte, dann lediglich, dass mir die letzten 30 Seiten dann alles ein wenig zuuuu schnell ging. Das passte für mich nicht so recht in die vorherige ruhige und sehr ausführliche Atmosphäre. Fazit Wer Spannungsromane mag, die nicht unbedingt durch eine aktionsreiche Handlung geprägt sind, die aber dennoch fesselnd geschrieben sind und gleichzeitig noch ein soziales Thema aufgreifen, der hat hiermit sein nächstes Buch gefunden!!!

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  • Unglücksspiel

    Unglücksspiel
    lenisvea

    lenisvea

    11. October 2016 um 20:26

    Taschenbuch, Knaur TB 01.09.2016, 448 S. ISBN: 978-3-426-51883-0 Diese Ausgabe ist lieferbar Nerina hat Angst. Todesangst. Besonders seit jenem Tag vor elf Jahren, an dem sie etwas Unverzeihliches tat. Die Angst vor der Strafe Allahs und vor der Abschiebung zurück in den Kosovo, aus dem sie einst floh, verfolgt sie. Immer. Als eine junge Frau mit Kind in die Nachbarschaft zieht und sich mit ihr anfreundet, sieht Nerina einen Hoffnungsschimmer, vergisst für einen Moment ihre Angst. Doch dann macht die neue Nachbarin einen Fund, der Nerinas Geheimnis in Gefahr bringt. Für Nerina beginnt ein Alptraum, aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint … Zum Buch: http://www.droemer-knaur.de/buch/8848074/ungluecksspiel Meine Meinung: Ich habe ja schon Lügentanz und Hirngespenster von der Autorin gelesen und musste das neue Buch auch schnellstmöglich lesen, da mir alle Bücher sehr gut gefallen haben. Der Einstieg in das Buch ist mir nicht ganz leicht gefallen, das hat etwas gedauert, aber danach konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Trotz der 448 Seiten habe ich das Buch innerhalb von 24 Stunden am Wochenende verschlungen. Zum einen geht es um Nerina, die lebt seit Jahren in Deutschland, nachdem sie aus dem Kosovo geflüchtet ist mit ihrem Mann und Sohn. Zum anderen geht es um Anja und ihrer Tochter Mina, die von ihrem Mann einfach vom Eigenheim in ein Mietshaus verfrachtet wurde und ihr Mann seitdem verschwunden ist und es geht um Anjas Vermieter, deren Tochter vor Jahren spurlos verschwunden ist. Ich kann nur sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat, hoffe, dass die Autorin bald ein neues Buch herausbringt, da mir bisher alle Bücher von ihr sehr gut gefallen haben. Alles in allem kann ich hier nur eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen, ein toller Spannungsroman mit einer gut durchdachten Story und überraschenden Wendungen. Das Buch konnte mich auf jeden Fall begeistern und überzeugen, von mir bekommt es sehr gute 4,5 Sterne.

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  • Sehr gelungener Spannungs-Roman von Ivonne Keller

    Unglücksspiel
    lobole

    lobole

    30. September 2016 um 15:18

    Jahrelang wird nach außen hin die heile Welt gespielt, trotzdem tief im Inneren nur Hass, Wut u. Rache toben und auf einen geeigneten Zeitpunkt warten um ihr „wahres“ Gesicht zu zeigen. Ohne Umschweife werden Gefühle, Ereignisse und Handlungen erzählt und ich dachte an einigen Stellen „Ooooh - wie abgebrüht, kaltherzig, gemein und hinterhältig!“ Psychische und physische Erniedrigungen stehen an der Tagesordnung, werden aber von allen Seiten vertuscht… Aber es gab auch Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Am Anfang des Romans werden mehrere Charaktere parallel beschrieben – ihr Leben früher u. heute, ihre Ängste u. Nöte. Mit der Zeit fügen sie sich mehr und mehr zu einem großen Ganzen zusammen und es wird klar, wie die absolut verschiedenen Personen miteinander verknüpft sind.   Mich hat dieser Roman von Ivonne Keller in den Bann gezogen - sodass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte! Ein gelungener Spannungs-Roman und deshalb: Daumen hoch für „Unglücksspiel“

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