Ivy Paul Ghost Lover

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Inhaltsangabe zu „Ghost Lover“ von Ivy Paul

"Wer will schon ein altersschwaches Cottage aus dem 17. Jahrhundert besitzen, in dem es obendrein noch spukt?" Mit diesen Worten versucht Steven Stapleton, Viscount Wyndham, der Autorin Ella den ehemaligen Witwensitz der Stapletons abzuluchsen. Ella verliebt sich auf den ersten Blick in das romantische Cottage in Kent, das sie überraschend geerbt hat. Die Spukgeschichten, die sich um das Haus ranken, und die penetrante Aufdringlichkeit Steven Stapletons schrecken sie nicht ab. Als sie tatsächlich dem Geist des Cottages begegnet, ist sie hingerissen, denn die Spukgestalt ist der Offizier Marcus Stapleton, ein Vorfahr Stevens, und noch dazu höllisch attraktiv! Doch was hält Marcus im Diesseits fest? Liegt die Lösung in seinen verlorenen Erinnerungen? Ellas Freundin Sofie beginnt mit der Entschlüsselung von Marcus' alten Tagebuchaufzeichnungen. Wollen Ella und Marcus überhaupt das Rätsel um Marcus' Vergangenheit lüften und dabei riskieren, für immer getrennt zu werden? Aber nicht nur ihr geisterhafter Liebhaber hält Ella auf Trab, sondern auch der Fund eines Skeletts in ihrem Keller, die Spukstimmen, die Ellas und Marcus' sinnliche Lustnächte stören, und die Motorradgang, die es auf Ella abgesehen hat. Als ob das alles nicht genug wäre, taucht auch noch ein Geisterjäger auf, der es sich in den Kopf gesetzt hat, Ellas Hausgeist zu erlösen.

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  • Geisterstunde

    Ghost Lover

    dorothea84

    03. October 2015 um 11:46

    Ella hat ein Cottage in Kent geerbt und will es nun verkaufen. Doch als sie dann das Cottage sieht und durch das Haus läuft verliebt sie sich in es. Auch wenn aus dem 17. Jahrhundert stammt. Dann hört sie Spukgeschichten und der Viscount Wyndham versucht Ella aus dem Cottage zu vertreiben. Tatsächlich lebt ein Geist in dem Cottage, der Offizier Marcus Stapleton und allein Ella kann ihn sehen und spüren. Das er auch noch gut aussieht das macht es Ella nicht leicht. Der Titel und das Cover hat mich neugierig gemacht. Der Klappentext hat dann die Spannung noch verstärkt, ich wurde nicht enttäuscht. Voller Spannung habe ich das Buch verschlungen, so dass ich kaum Schlaf bekommen habe. Es fängt alle so normal an und dann bekommt einen kleinen Schnipsel der Vergangenheit von Marcus gezeigt, dann will man mehr wissen. Aber auch wie es zwischen Ella und Marcus weiter geht. Die Anziehungskraft ist spürbar und man wünscht und hofft, das die beiden zusammen finden. Die Umgebung und der Garten werden sehr schön beschrieben. Ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein. Wie ein Geist der klamm heimlich zu sieht.

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  • Ghost Lover

    Ghost Lover

    Tigerbaer

    02. March 2014 um 17:52

    Nachdem ich den Roman "Tigerlilie" von Ivy Paul verschlungen hatte, stand "Ghost Lover" ganz oben auf meiner Liste für neues Lesefutter und der bevorstehende Urlaub lieferte das passende Kaufargument ;-) "Ghost Lover" bietet eine sehr romantische Geschichte und wie schon in "Tigerlilie" baut die Autorin auch in diesem Buch ein besonderes Highlight ein, dass sich wunderbar mit der Geschichte verknüpft. In diesem Fall ist es die Geheimsprache der Blumen. Gleich auf den ersten Seiten finden sich einige Blumen und ihre Bedeutung. In der Geschichte wird dieses Element immer wieder aufgegriffen und sorgt - aus meiner Sicht - für eine zauberhaft romantische Stimmung *schmacht* Die Erotikelemente passen wunderbar in die Handlung und sind wunderschön beschrieben. Zum Inhalt will ich gar nichts sagen, da die Inhaltsangabe vom Verlag eigentlich schon alles sagt. Ivy Paul hat eine wunderbare Art zu schreiben, die mich schon bei "Tigerlilie" begeistert hat. Im Gegensatz zum 1. Roman, der mir stellenweise zu flott abgehandelt wurde, passt hier - für mein Gefühl - einfach alles. Kennt ihr den Film "Kate & Leopold", wo es einen Adligen aus dem 19. Jahrhundert in die moderne Zeit verschlägt? Ein bisschen hat mich die Geschichte an diesen Film erinnert =) Für mich stimmt bei "Ghost Lover" einfach alles: tolle und sehr sympathische Charaktere, unterhaltsamer Humor und eine romantische Sinnlichkeit, die mich einfach schmachtend zurücklässt.

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  • Eine außergewöhnliche Liebe

    Ghost Lover

    Arcobaleno

    20. July 2013 um 12:40

    Ella erbt ein Cottage in England. Sie nimmt sich Urlaub und zieht für ein paar Wochen an diesen Ort, um sich darüber klar zu werden, was mit dem Anwesen geschehen soll.  Sehr schnell meldet sich ein Nachbar, Besitzer des Herrenhauses, zu dem dieses Cottage einst gehörte, und möchte das Anwesen kaufen.   Doch dann lernt Ella Marcus kennen, den Geist dieses Hauses. Und während sie gemeinsam herauszufinden versuchen, was ihn auf Erden gefangen hält, verlieben sich die Zwei. Eine aussergewöhnliche Liebesbeziehung entsteht, die von Anfang an sehr intensiv und gut beschrieben wird. Das Buch liest sich fließend, hatte für mich allerdings gelegentliche Längen. Zum Schluss allerdings wird es richtig spannend. Für meinen Geschmack war das Buch einen Tick zu romantisch und blumig. Marcus Avancen einfach zu "frauenfreundlich". Ein bisschen mehr Mann hätte er gern bleiben dürfen.  Aber wer Liebesromane der klassischen Art mag, ist mit diesem Buch mit Sicherheit gut unterhalten.

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  • Ghost Lover

    Ghost Lover

    Sunnyle

    30. March 2013 um 21:42

    "Ghost Lover" ist der Debütroman der Autorin Ivy Paul. Mit Ella hat sie eine Hauptprotagonistin geschaffen, welche mir durch ihre authentische Art von Beginn an sympathisch war. Nachdem sie ihr Erbe zum ersten Mal in Augenschein nimmt, verliebt sie sich sofort in das Cottage. Ein idyllisches Plätzchen zum Abschalten und Erholen - zumindest auf den ersten Blick. Denn Ella muss sich nach und nach mit mehr Problemen auseinandersetzen, als ihr zunächst lieb ist. Als wäre der sowohl aufdringliche als auch unsympathische Steven Stapleton und eine Schlägerbande nicht schon aufwühlend genug, spukt es in ihrem Haus. Doch der Geist, welcher sich in ihrem Haus befindet, ist alles andere als furchterregend! Das komplette Gegenteil ist der Fall. Er ist sympathisch, gut aussehend, ein wahrer Gentleman und der perfekte Mann - wäre da nicht dieses eine kleine Hindernis: Er ist ein Geist! Das Szenario, welches die Autorin geschaffen hat, hält den Leser wahrlich auf Trab. Ella muss sich mit so einigen Schwierigkeiten auseinandersetzen. Was hält Marcus in der Gegenwart und seit ewigen Jahren im alten Cottage fest? Und will sie dem überhaupt auf den Grund gehen? Die Anziehungskraft der Protagonisten ist von Beginn an greifbar. Ellas anfängliche Zweifel sich mit einem Geist einzulassen sind durchaus verständlich, weshalb das langsame Angehen der Liebesgeschichte sehr authentisch wirkt. Wie jedoch der Titel des Buches verrät, können beide doch nicht so recht voneinander lassen. Doch hat ihre Liebe überhaupt eine Chance? Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig und leicht lesen.  Zu Beginn erhält man einen Überblick über Blumen und deren Bedeutung. Das Einbinden dieser Bedeutungen in die Handlung fand ich so schön umgesetzt und künftig werde ich wohl bei jeder geschenkten  Blume deren Bedeutung nachschlagen. Durch Marcus galante Art entweichen einem als Leserin so einige "Aaaah´s" und lassen einen schmachten. Doch auch für viele Lacher ist gesorgt, welche die Autorin ab und an in zweideutigem Humor widerspiegelt. Ich gestehe, ich habe mich bei dieser Stelle im Zusammenhang mit Ella´s unbefriedigter Lust kaputt gelacht: "Energisch betrat sie das Haus, ging in die Küche und holte eine unterarmlange Salami aus dem Kühlschrank. "Musst du eben Abhilfe schaffen", drohte sie der Salami an. Kurze Zeit später stand sie am Fenster und biss genüsslich in ein Salamibrot."  Zitat "Ghost Lover" Doch nicht nur hiermit konnte die Autorin bei mir punkten. Alleine schon, dass Marcus und Ella in verschiedenen Zeiten aufgewachsen sind und leben (bzw. gelebt haben) bietet Spielraum für so manch lustige Situation. Es gibt so einiges für Marcus zu entdecken und hinterfragen - was Ella natürlich auch laut beantwortet und sie dadurch in so manch prekäre Situation bringt.   Die erotischen Szenen sind sinnlich dargestellt und lassen die Haupthandlung nicht untergehen. Die Autorin folgt einem roten Faden und durch die auktoriale Erzählperspektive erhält man Einblick sowohl auf Marcus als auch Ella. Durch den Mix von romantischen aber auch action- sowie aufschlussreichen Szenen erhält man einen romantischen Erotikroman, welcher nicht ins Kitschige abfällt, sondern dessen Rätsel man mit der Protagonistin zu Lösen versucht. Man fühlt und leidet mit Ella und kann deren Gefühlschaos stets nachvollziehen.  Ivy Paul hat einen sowohl sinnlichen als auch emotionalen Debütroman geschrieben, welcher ebenfalls durch dessen Spannung glänzt. Der leicht und flüssig zu lesende Schreibstil lässt die Seiten geradezu dahinfliegen. Manche Dinge waren für mich nach Beenden des Buches, sofern man von Logik in diesem Genre sprechen darf, etwas unverständlich. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass Marcus Essen und seine Klamotten wechseln kann, ohne das diese von außenstehenden Personen gesehen werden können. Doch abgesehen davon hat mich die Geschichte wahrlich gefesselt und in seinen Bann gezogen.

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  • Rezension zu "Ghost Lover" von Ivy Paul

    Ghost Lover

    terii

    23. June 2012 um 13:51

    Inhalt: Ella erbt ein altes Cottage aus dem 17. Jahrhundert von ihrer Tante. Die Deutsche reist nach Maidenly Green, England, um sich ihre Erbschaft genauer anzusehen und das Cottage entweder zu behalten oder weiterzuverkaufen, denn der Viscount Wydham Steve Stapleton ist komischerweise äußerst interessiert daran. Warum ist der Viscount denn nur so interessiert an dem Cottage, in dem es angeblich auch noch spukt? An das mit dem Spuk glaubt Ella natürlich zuerst nicht, aber dann lernt sie Marcus kennen - den Geist. Der ehemalige Besitzer ist nicht nur unglaublich attraktiv, sondern weckt in Ella auch noch Gefühle. Doch warum ist Marcus gestorben? Was suchst Steve in dem Cottage? Und wie soll die Liebe zwischen Ella und Marcus denn weitergehen? Er ist immerhein ein Geist... Eigene Meinung: Da ich in letzter Zeit gerne Love-Storys mit Geistern lese, wollte ich auch dieses Buch ausprobieren. Das Buch ist ganz schön, aber umgehauen hat es mich nicht wirklich... Ella ist am Anfang ein starker Charakter, der weiß was sie will und sich von niemanden etwas einreden lässt - auch nicht von dem aufdringlichen Steve Stapelton. Aber dann trifft sie den Herr, äh, den Geist des Hauses Marcus und ist nach einigen anfänglichen Streitereien hin und weg von dem ehemaligen Offizier und Wiscount Wydham. Meiner Meinung nach entwickelte sich diese Liebesgeschichte ein wenig zu schnell. Marcus gefiel mir als Charakter viel mehr als Ella: Da ihn kaum jemand sieht ist er unglaublich froh als Ella mit ihm redet. Auch wenn er zuerst nicht mit der "aufreizenden" Kleidung seiner neuen "Untermieterin" oder ihren Essgwohnheiten klar kommt. Außerdem verfügt er über eine aristokratische und veraltete Ausdrucksweise die ihn einfach unglaublich witzig wirken lässt :D Da Marcus in der Lage ist sich zu materialisieren sind die Erotikszenen, wirkliche Erotikszenen und nicht nur leichte Andeutungen. Außerdem gibt es in diesem Buch viele witzige und romantische Stellen und auch an Spannung fehlt es nicht. Dennoch fehlte das gewisse etwas... Cover und Gestaltung: Das Cover ist wirklich traumhaft schön: Zwei Liebende verloren in der Sinnlichkeit. Dazu wurde das Cover in dunklen Rot- und Violetttönen gehalten, was das gesamte Bild sehr stimmig wirken lässt. "Ghost Lover" ist zwar kein wahnsinnig kreativer Titel, aber er passt zu der Liebesgeschichte mit einem Geist ;) Empfehlung: An zwei Bücher mit Geistern hat mich dieser Roman erinnert: Zum einen an "The Hollow" von Jessica Verday, welches aber mehr ein Jugendbuch ist, und an "...und der Preis ist dein Leben" von C. M. Singer, was auch mehr für die "erwachseneren" Lesern ist. Wer gerne einen paranormalen Liebesroman mit prickelnder Erotik für Zwischendurch haben will, sollte sich überlegen dieses Buch zu kaufen. Bewertung: Wie gesagt: Das Buch ist für Zwischendurch und fesselte mich daher nicht wirklich. Trotzdem ist es eine schöne Liebesgeschichte, die einem des Öfteren ein schwärmerisches "Ach!" ausstoßen lässt. 4 von 5 Herzen!

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  • Rezension zu "Ghost Lover" von Ivy Paul

    Ghost Lover

    Lielan

    11. June 2012 um 17:48

    Ghost Lover ist ein erotischer Roman der von Ivy Paul verfasst wurde. Viele erotische Romane schaffen den Absprung von der Erotik nicht, und haben ansonsten keine Handlung, nicht so Ghost Lover. Hier hat mich vorwiegend die Geschichte um die Protagonistin Ella begeistert, die in ein verträumtes Cottage zieht und dort ihre große Liebe kennen lernt. Auch bei Ghost Lover hat das Cover den Ausschlag gegeben auf das Buch aufmerksam zu werden. Doch die Kurzbeschreibung hat mich schließlich voll und ganz überzeugt. Seit meine Mutter mich immer dazu gezwungen hat mit ihr Rosamunde Pilcher zu schauen, bin ich ein großer Südengland Fan, denn die Landschaft spricht einfach Bände. Umso mehr war ich von Ivy Pauls Landschaftsbeschreibungen begeistert und wurde förmlich süchtig nach ihrem Buch. Die Protagonistin Ella ist Autorin und erbt von ihrer Tante ein Cottage in England. Als sie dieses begutachtet verliebt sie sich sofort in dieses Blumenparadies und zieht prompt ein. Doch das wunderschöne Cottage hat nicht nur Vorteile, denn der Makler Steven Stapleton, Viscount Wyndham versucht Ella das Cottage abzukaufen und zusätzlich spukt es dort jede Nacht, sodass ihr das Schlafen immer schwerer fällt. Doch schließlich lernt sie ihren Hausgeist Marcus kennen und mit Marcus enden auch die einsamen Nächte. Marcus und Ella verlieben sich in einander und verbringen wundschöne gemeinsame Stunden, aber auch diese Liebe hat seine Kertseite, denn wie ist Marcus wirklich ums Leben gekommen? Dies ist mein erster Roman den ich von der in Augsburg lebenden Autorin Ivy Paul lese und ich muss sagen, dass sie mich mit Ghost Lover voll und ganz begeistert hat. Ivy Paul schreibt sehr flüssig und ihre Beschreibungen von den Handlungsorten ist einfach nur göttlich. Ich habe mich gefühlt als seie ich mitten im Geschehen, als würde ich selbst in dem wunderschönen Witwensitz wohnen und auf den malerischen, märchenhaften Garten schauen. Die Blumen konnte ich förmlich schon riechen. Auch sehr gut gefallen hat mir die Idee mit den Bedeutungen von Blumen, die als Überschrift jedes Kapitel verzierten. Ich habe mich sehr in Ivy Pauls bildlichen Schreibstil verliebt, der sowohl malerisch-romantisch als auch hocherotisch ist. Ivy Paul hat genau das richtige Maß an Erotik in ihrem Roman angewandt, fast schon ein klein wenig zu viel. Denn an einigen Stellen nervten die Innigkeiten zwischen Marcus und Ella schon ein bisschen, aber das hat Ivy Paul wieder durch andere Handlungen ausgeglichen. Der Roman ist nicht noch mit Erotik bestückt, sondern auch die Romantik und der Humor kamen keinesfalls zu kurz. Besonders durch Marcus altertümlichen Sprachgebrauch musste ich oft gegen Lachtränen an kämpfen. Eine meiner Lieblingsstellen zitiere ich hier nun einmal, denn hier war ich erst sehr entsetzt und dann musste ich einfach lachen, und ich denke es würde jedem von euch so gehen: Energisch betrat sie das Haus, ging in die Küche und holte eine unterarmlange Salami aus dem Kühlschrank. "Musst du eben Abhilfe schaffen", drohte sie der Salami an. Kurze Zeit später stand sie am Fenster und biss genüsslich in ein Salamibrot. (Zitat, S. 86) Ivy Paul hat ihren Roman mit einem Hauch von Spannung bedacht, denn der mysteriöse Mord an Marcus beschäftigt Ella und ihre Freundin über das komplette Buch. So auch den Leser, denn ich wollte unbedingt erfahren, wer dem armen Marcus denn sowas angetan hat. Zum Ende des Romans hat die Autorin schließlich auch noch meine Tränendrüsen betätigt, denn ich konnte nicht mehr aufhören zu weinen. Dabei hat das Buch ein schönes Ende, ein ZU schönes Ende. Mir hat dies jedenfalls sehr gefallen. Im Gesamtbild konnte ich nicht sagen, dass mir irgendetwas an Gefühlen gefehlt hat, denn ich habe gelacht, geweint, geschmunzelt und mich in die Personen und Landschaft verliebt. Zu den Personen kann ich einfach nur schreiben, dass man sie lieben muss. Die Protagonistin Ella ist als emanzipierte, ergeizige und selbstständige Frau zu beschreiben, die enttäuscht von der Männerwelt und der Liebe ist. Doch als sie Marcus kennen lernt ändert sich dies schlagartig. Sie lässt sich von ihm sogar auf Händen tragen und das meine ich wortwörtlich. Durch Marcus verändert sie sich immer mehr. Sie wird eher ängstlich und klammerte sich förmlich an Marcus, sie hatte ständige Angst ihn zu verlieren, was für den Leser mehr als nachvollziehbar ist. Gehasst habe ich hingegen Steven Stapleton, Viscount Wyndham. Er ist total schmierig und bösartig, nur um seinen Profit zu bekommen würde er über Leichen gehen. Alles in allem kann ich Ghost Lover nur empfehlen, auch an Leser, die normalerweise eher nicht zu erotischen Romanen greifen. Fazit: Ein toller Mix aus Romantik, Erotik, Humor und Spannung. Ivy Paul hat einen tollen Schreibstil, der einen vollkommen in Ellas Welt zieht und den Leser nicht mehr los lässt.

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  • Rezension zu "Ghost Lover" von Ivy Paul

    Ghost Lover

    Bookilicious

    21. May 2012 um 19:05

    Inhalt Die Autorin Ella erbt unverhofft ein altes Cottage im schönen England und macht sich sofort auf die Reise um es zu besichtigen. Dort angekommen verliebt sie sich auf den ersten Blick in das wunderschöne Haus und verbringt direkt ein paar Tage dort. Unterdessen versucht Steven Stapleton, Viscount von Wyndham, ihr den alten Witwensitz abzuluchsen, indem er ihr Schauergeschichten erzählt - Ella jedoch lässt sich nicht abschrecken und verneint den Verkauf. Eines Tages begegnet sie jedoch tatsächlich dem Geist des attraktiven Marcus Stapleton, einem Vorfahren des aufdringlichen Viscounts und erschrickt erstmal fürchterlich. Nach und nach kommen sich die beiden jedoch näher, lernen sich besser kennen und bald schon beginnt eine erotische Liebschaft zwischen den beiden. Doch nicht nur der Geist hält sie auf Trab, auch eine Schlägerbande, die es auf Ella abgesehen hat, Geisterhafte Stimmen (die nicht von Marcus stammen) und der aufdringliche Steven Stapleton setzen ihr gehörig zu... Fazit Bei "Ghost Lover" handelt es sich um einen erotischen Roman der Autorin Ivy Paul. Bisher hatte ich noch keinen Roman dieser Art gelesen und ging an das ganze doch ein bisschen skeptisch aber sehr neugierig heran. Die Geschichte, auch die Nebenaspekte sind durchaus interessant, zeitweise auch sehr spannend. Außerdem liest man wunderschöne Beschreibungen des alten Cottage's und kann es sich richtig gut vorstellen - zeitweise fühlt man sich, als ob man dort wäre und all die Eindrücke selbst mitnehmen könnte. Auch die erotischen Szenen zwischen Marcus und Ella sind wunderschön ausgearbeitet und wirken keinesfalls obszön oder billig. Einzig die Häufigkeit der sexuellen Handlungen der beiden hat mich dann doch irgendwann regelrecht genervt, leider weiß ich jedoch nicht ob dies in erotischen Romanen generell einfach der Standard ist, oder ob es hier wirklich sehr häufig vorkommt. Irgendwann hatte ich zumindest den Eindruck dass der Autorin selbst keine neuen Ideen mehr kamen und so einfach nur die Orte gewechselt und die Textpassagen stellenweise komplett übernommen wurden - aber das nur so als kleine Kritik. Der Humor fehlte bei diesem Roman ebenfalls nicht, so manche Szene brachte mich sehr zum Schmunzeln und die Seiten flogen nur so dahin. Die Charaktere waren alle überaus schön und liebevoll beschrieben, besonders Marcus Stapleton - er war der perfekte Gentlemen und brachte etwas altertümlichen Schwung in die sonst so moderne Geschichte. Seine Sprache und sein besonderes Auftreten machten ihn einfach zu etwas besonderem und glichen das gegen Ende etwas weinerliche Verhalten der Hauptprotagonistin wieder aus. Ella selbst sollte eine selbstständige, emanzipierte Frau darstellen, was die meiste Zeit des Buches auch ganz gut rüberkam. Gegen Ende jedoch (nur um den vorhergehenden Satz einmal aufzugreifen) wird sie eher weinerlich, ängstlich und sehr anhänglich, was ich eher als störend betrachtete, vorallem weil ich mich nicht wirklich in sie hineinverstetzen und ihre Emotionen nachempfinden konnte. Die Nebengeschichte mit der Schlägerband fand ich durchaus gelungen und sehr interessant, es peppte die Geschichte etwas auf und verlieh dem ganzen ein wenig Würze. Besonders gut gefallen hat mir auch die "Sprache der Blumen", die Marcus immer wieder anwendet und gegen Ende auch wunderschön erklärt - ich persönlich werde mir das in Ehren halten und in Zukunft etwas mehr über die Bedeutung der einzelnen Blumen nachdenken, bevor ich sie verschenke (auch wenn die meisten vermutlich keine Ahnung davon haben). Sonistge Charaktere, wie Sophie, Beth oder Steven Stapleton fand ich sehr schön gestaltet, allerdings mit relativ wenig Tiefgang - man merkt, dass sie alle wirklich nur als Nebencharaktere gedacht sind. Dies störte mich als Leser jedoch relativ wenig, im Prinzip waren ja auch nur Ella und Marcus als Figuren wirklich von Bedeutung. Insgesamt bin ich von der außergewöhnlichen Sprache (durch Vermischung von "Moderne" und "Altertum") und dem Inhalt jedoch durchaus überzeugt und könnte mir gut vorstellen in Zukuft öfter Bücher dieses Genres zu lesen - irgendwie habe Gefallen daran gefunden! Die Kapitel an sich waren ausreichend lang und an den richtigen Stellen gesetzt, die Sprache war gut verständlich und sehr sehr schön ausgearbeitet. Einzig die Schrift hätte etwas größer sein können - bei Müdigkeit waren die Buchstaben doch manchmal schwerer zu entziffern. ;-)

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  • Rezension zu "Ghost Lover" von Ivy Paul

    Ghost Lover

    buchverliebt

    01. April 2012 um 20:52

    Auch, wenn die Grundidee an sich nichts Neues ist, birgt sie dennoch ihre ganz eigene romantic und durch die Einspielung einiger interessanter Aspekte bekommt auch "Ghost Lover" eine sehr eigene charmante Note. Und auch, wenn ab einem gewissen Punkt der Geschichte das Ende durchaus denkbar ist, nimmt nichts dem Leser die spannung oder verrät auch nur zu viel. Neben der außergewöhnlichen Sprachenvermischung zwischen modern und alt ist auch der Schreibstil der Autorin, Ivy Paul, nicht ganz alltäglich. Sie gibt sich nicht mit unwichtigem ab - ja, ich denke so kann ich es nennen. Mir ist aufgefallen, dass es doch sowohl relativ lang als auch relativ kurze Absätze gibt. Alles in einer Gesunden Mischung durch das Buch verteilt. Das liegt nicht nur daran, dass die Sichtweise der beiden Protagonisten, Ella und Markus, gerne und oft wechselt, sondern auch daran, dass "unwichtiges zwischengeplänkel" wie beispielsweise immer wiederkehrende Verabschiedungen von Ella und ihrer Freundin Sophie oder auch das vorüberziehen eines ereignislosen Tags einfach weggelassen wird und das Geschehen direkt mit einem Zeitsprung, wann anders, wieder eisetzt. Das klingt jetzt vielleicht etwas irritierend und vielleicht sogar langweilig, ist es aber keinesfalls, denn gerade dem verdanken wir Leser es, dass es eben nie langweilig wird. Die Protagonistin Ella sieht sich selbst als emanzipierte Frau. Sie ist Autorin von Sachbüchern und hat soeben das Cottage geerbt, welches sie nun in Augenschein nimmt und das ganze gleich mit einem ausgedehnten Urlaub dort verbindet. Was sie dann dort erwartet und was sie erlebt - damit hätte sie dennoch niemals gerechnet! So trifft sie auf den Geist von Markus Stapleton, welcher mit seinen nunmehr veralteten Umgangsformen, seinem Charm und Humor sehr Eindruck auf Ella macht. Und auch ihr charm und Aussehen - gerade durch die neumodischen Erscheinungen von Knappen Kleidern oder auch Röcken - lässt den auf den ersten Blick abgebrüht wirkenden Offizier nicht kalt. Zwischen den beiden fliegen die Funken! Da ist es nicht verwunderlich, dass diese Funken bald schon ein leidenschaftlich, erotisches Feuer entfacht. Und auch wenn diese Leidenschaft sehr im Mittelpunkt in "Ghost Lover" steht geht es nicht nur um Sex. Es kommt vor allem immer wieder die Frage auf warum nur Ella Markus sehen und berühren kann und ihn dadurch sehr menschlich werden lässt, denn ihm ist es ebenfalls vergönnt zu essen, zu trinken und auch zu durschen, sowie seine Kleidung zu wechseln oder unbelebte Gegenstände zu berühren und zu benutzen. Verständlich, dass das viele Fragen aufwirft! Aber auch die Frage wieso Markus noch immer im Diesseits verweilt wird immer brisanter und sie kommen dem ganzen so langsam auf die Schliche ... "Ghost Lover" ist gefüllt mit Emotionen aller Art. Grausamkeit und Angst, Liebe und Leidenschaft sind nur wenige Beispiele. Und dennoch konnte ich mich nie 100%ig in Ella hineinfühlen, irge Emotionen - so überschwänglich sie oft auf waren - konnten mich nicht richtig erreichen und berühren. Was allerdings sehr lehrreich, süß und durch die gesamte Geschichte immer dabei war, war die Bedeutung von Blumen. Markus, als Charmeur der alten Schule, wusste darum und drückt seine Gefühle mehr als einmal bewusst durch Blumen aus. Um dem Leser eine Übersicht zu geben gibt es sogar eine Chronik zu beginn des Buches. Alles in allem bin ich doch sehr positiv begeistert von "Ghost Lover". Ich habe das Buch verschlungen und bin mehr als geneigt auch noch das andere Werk der Autorin, "Tigerlilie", zu lesen. 4,5/5 Sternen!

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  • Rezension zu "Ghost Lover" von Ivy Paul

    Ghost Lover

    TrinityXL

    02. January 2012 um 22:41

    Ghost Lover hat mir eine Menge Spaß gemacht und war in Null Komma Nichts ausgelesen. Ivy Paul gelingt mit ihrem Buch die perfekte Mischung aus einfühlsamer Romantik, Suspense und Erotik. Die Erotik-Szenen sind zahlreich, keine Frage. Aber sie wirken nie deplatziert oder übertünchen die Romantik. Sie bekräftigen sie sogar. Ella und Marcus sind ein Paar, mit dem man gerne mitfiebert. Das Sahnehäubchen war die Einflechtung der heutzutage fast vergessenen Blumensprache. Sehr lehrreich - und wahnsinnig romantisch. Und dass die Geschichte in Südengland spielt, war für mich noch ein persönliches Zuckerl. Für jeden Paranormal-Romance Fan, für den es gerne auch eine Prise mehr Erotik sein darf, eine wahre Freude!

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  • Rezension zu "Ghost Lover" von Ivy Paul

    Ghost Lover

    AusZeit-Mag

    19. December 2011 um 13:43

    Inhalt Ella hat von ihrer Tante ein Haus in England geerbt und so fährt sie nach Maidenly Green, um es sich anzusehen und zu entscheiden, ob sie es behalten oder verkaufen will. Sie verliebt sich auf den ersten Blick in das Haus und auf den zweiten Blick in den gutaussehenden Geist eines verstorbenen Viscounts, der in ihrem Häuschen spukt. Diesem bekommt Ella’s Gegenwart gut, denn Ella kann ihn sehen und in ihrer Gegenwart kann er sogar Gestalt annehmen. Bald schon erobert er Ellas Herz mit seiner Blumensprache und seinem gentlemenhaften Benehmen. Doch gleichzeitig ballen sich dunkle Wolken über beiden zusammen, denn der aktuelle Viscount will das Haus kaufen und schreckt vor nichts zurück. Zudem stellt sich die Frage: Wie lange haben sie beiden zusammen, denn Marcus scheint nicht mehr lange bleiben zu können … Einschätzung Ich lese sehr gerne erotisch angehauchte Romantasy Bücher – meist mit Vampiren oder Gestaltwandlern – und ich war sehr gespannt auf das Erstlingswerk von Ivy Paul. Ein Geist als Hauptfigur ist mal etwas ganz Neues für mich und ich muss sagen, ich wurde sehr positiv überrascht! Das Cover des Buches alleine ist schon eine Augenweide. Es ist sehr romantisch und sinnlich gestaltet, was sehr gut zum Inhalt des Buches passt. Der Roman beginnt mit einer Auflistung von Blumen und ihrer Bedeutung – „der Sprache der Blumen“, mit der Marcus Ella umwirbt. Himmlisch! Die Liebesgeschichte wird wundervoll gefühlvoll erzählt – wer wünscht sich nicht so einen „antiquierten“ Gentlemen aus früherer Zeit, der gleichzeitig so sinnlich und erotisch ist, dass es beim Lesen bereits knistert und funkt? Marcus ist ein Kavalier der alten Schule. Er hält Ella die Tür auf, macht ihr romantische Blumengeschenke, verehrt sie … seufz Und dann haben wir Ella, die moderne Frau aus Deutschland und Autorin von Frauenratgebern, die sich selbst nichts sehnlicher wünscht, als einen Mann und die wahre Liebe! Die beiden Figuren sind so schön und authentisch gezeichnet und passen so gut zusammen, dass man stets mit den beiden mitfiebert und hofft, dass sie nicht doch noch für immer getrennt werden. Denn je weiter die Geschichte voranschreitet, desto traurigere Untertöne bekommt man zu spüren und die Grundstimmung schwankt von hoffnungsvoll zu hoffnungslos … Anmerken möchte ich auch noch, dass die erotischen Szenen sehr schön in die Geschichte eingearbeitet wurden. Sie wirken passend, nie deplatziert und sind sehr sinnlich und prickelnd beschrieben. Toll! Fazit “Ghost Lover” ist ein romantischer und erotischer Liebesroman, bei dem man einfach dahinschmelzen muss! Ivy Paul hat mit ihrem Erstling wirklich eine gelungene Mischung aus Liebe, Erotik, Krimianteil und Drama hingelegt. Ich fand es klasse! Es werden sehr sanfte Töne angeschlagen, bei denen man aber umso mehr mit den beiden Figuren mitfiebert. Und in diesen blumenschenkenden Gentleman muss man sich einfach verlieben! Verdiente 5 Punkte von mir für dieses wahrhaft „blumige“ Buch und ein *Amazing für die sinnlichen Erotikszenen.

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  • Rezension zu "Ghost Lover" von Ivy Paul

    Ghost Lover

    Arwen10

    Endlich mal ein Roman dieser Sparte, der mir gefallen hat. Nachdem ich diverse Leseproben und Bücher in der Richtung angelesen habe, hatte ich schon die Hoffnung aufgegeben, etwas zu finden, was mir gefällt. Die Grundgeschichte ist wunderbar romantisch und die Einführung in die Blumensprache wunderschön. Schade, dass das heute in Vergessenheit geraten ist. Ella erbt von ihrer Tante überraschend ein Cottage aus dem 17. Jahrhundert.Steven Stapleton versucht nun Ella, das ehemalige Witwenhaus der Stapletons abzuluchsen, indem er ihr von einem Hausgeist erzählt. Doch Ella hat sich auf den ersten Blick in das Haus verliebt und kann sich erst recht nicht von dem Haus trennen, als sie dem Hausgeist Marcus Stapleton, einem Vorfahr von Steven begegnet. Marcus, ein Geist und doch für sie real, wird ihre große Liebe. Da es ein erotischer Roman ist, gibt es auch einige Erotikszenen, die zusammen mit der Geschichte sehr gefühlvoll und liebevoll sind. Freunde von erotischen Spielen aller Art werden weniger auf ihre Kosten kommen, da alles eher normal ist und daher für manche langweilig. Das Ende ist kitschig,passt aber wunderbar in diese romantische Geschichte. Empfehlenswert für alle, die gerne mal einen Roman Richtung Julia Quinn lesen.

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  • Rezension zu "Ghost Lover" von Ivy Paul

    Ghost Lover

    Ines_Mueller

    30. September 2011 um 18:07

    "Obwohl es absolut verrückt, undenkbar und sogar idiotisch war, empfand sie nicht bloße Lust für Marcus, sondern etwas viel tiefer Gehendes. Etwas, das sie in all den Jahren in dieser Reinheit noch bei keinem anderen Mann verspürt hatte: Liebe." . "Ghost Lover" war mein erstes Ebook, das ich jemals gelesen habe und stellte für mich somit eine Premiere dar, auch wenn dies eher nicht auf den Inhalt zutrifft. Zwar konnte Ivy Paul mich auf ihre Seite ziehen, indem sie als männlichen Protagonisten einen Geist und kein Vampir oder etwas ähnlich langweiliges wählte, doch ansonsten blieb dieses Buch bemerkenswert eintönig und durchschnittlich. Ich möchte nicht behaupten, dass mir dieses Buch überhaupt nicht gefiel, denn ich habe durchaus einige schöne Lesestunden mit ihm verbracht, doch fehlte mir hier eindeutig die Originalität. Es passiert so gut wie nichts unvorhergesehenes und es werden nur altbekannte und bewährte Ideen aufgegriffen, die ich schon zahlreiche Male lesen durfte. Das Ende war in meinen Augen zu kitschig und unwahrscheinlich. Allerdings gefile mir, dass die Autorin "Ghost Lover" mit einer Prise Erotik würzte, denn diese war durchaus geschmackvoll und ersetzte die eigentliche Handlung zu keiner Zeit. Auch den gewählten Ort der Handlung fand ich sehr geschmackvoll und passend: Ein schönes, altes Cottage im ländlichen England. . Fazit: "Ghost Lover" ist in meinen Augen kein überragendes Buch, doch kann man durchaus einige schöne Stunden mit dieser Lektüre verbringen. Also von mir eine absolute Leseempfehlung für Bücher für zwischendurch, allerdings auch nicht mehr als das. Von mir gibt es drei Sterne!

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  • Rezension zu "Ghost Lover" von Ivy Paul

    Ghost Lover

    DarkReader

    14. September 2011 um 21:10

    Als ich die Inhaltsangabe las dachte ich: fein, ein erotischer Fantasy- Roman, also genau mein Beute- Schema. Ich bestellte das Buch und was ich bekam, war eine romantische Spuk- Geschichte mit einigen sehr schönen erotischen Szenen. War ich deswegen enttäuscht? Oh nein, ganz im Gegenteil! Ivy Paul webt eine wunderschöne Spuk- Geschichte, geheimnisvoll und romantisch, in einem alten, gemütlichen und heimeligen englischen Cottage, in dem ich mich sofort wohl fühlte. Genau wie in ihrer Geschichte auch. Ihre Protagonisten sind so sympathisch, ich hatte das Gefühl, ich würde sie kennen. Wie gute Freunde oder Nachbarn, die ich sehr mag. Ihre Schrift- Sprache ist klar und trifft genau den richtigen Ton für dieses Buch. Sie brachte mich dazu zu denken: ich möchte sofort nach England in so ein Cottage! Wunderschön auch die Blumensprache, die immer am Anfang eines Kapitels steht, was ich sehr gelungen fand, eine tolle Idee. An dieser Stelle möchte ich mich für die Erklärung selbiger am Anfang des Buches bedanken. Ich kannte das bisher nicht und werde mich nach dem Buch von Charlotte de Latours "Le Language des Fleurs" umsehen. Auch die Zitate aus Shakespeares "Romeo & Julia" passten wunderbar hier hinein. Der einzige Minuspunkt des Buches war für mich, dass die Vorgeschichte- nämlich warum Ella das Cottage erbte, etwas zu kurz abgehandelt wurde. Ich hätte gern mehr gewusst über die Tante, die Erblasserin des Hauses und ihr Verhältnis zu Ella und ihrer Familie in Deutschland. Das war aber auch der einzige kleine Minuspunkt. Ich kann das Buch den romantischen Fantasy- Erotik- Freunden problemlos ans Herz legen, man muss es einfach mögen. Ich hoffe, noch viel von dieser Autorin zu lesen, ihr Buch gefällt mir so gut, es hat mir Lust gemacht auf mehr von ihr. Noch eine deutsche Erotik- Autorin, die ich uneingeschränkt empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Ghost Lover" von Ivy Paul

    Ghost Lover

    gina1973de

    15. August 2011 um 13:27

    Ein geisterhafter Liebhaber ... "Wer will schon ein altersschwaches Cottage aus dem 17. Jahrhundert besitzen, in dem es obendrein noch spukt?" Mit diesen Worten versucht Steven Stapleton, Viscount Wyndham, der Autorin Ella den ehemaligen Witwensitz der Stapletons abzuluchsen. Ella verliebt sich auf den ersten Blick in das romantische Cottage in Kent, das sie überraschend geerbt hat. Die Spukgeschichten, die sich um das Haus ranken, und die penetrante Aufdringlichkeit Steven Stapletons schrecken sie nicht ab. Als sie tatsächlich dem Geist des Cottages begegnet, ist sie hingerissen, denn die Spukgestalt ist der Offizier Marcus Stapleton, ein Vorfahr Stevens, und noch dazu höllisch attraktiv! Doch was hält Marcus im Diesseits fest? Liegt die Lösung in seinen verlorenen Erinnerungen? Ellas Freundin Sofie beginnt mit der Entschlüsselung von Marcus' alten Tagebuchaufzeichnungen. Wollen Ella und Marcus überhaupt das Rätsel um Marcus' Vergangenheit lüften und dabei riskieren, für immer getrennt zu werden? Mit meinen Worten Als Ella, Autorin aus Deutschland, in Maidenly Green, einem kleinen englischen Dorf in Kent ankommt, weiß sie noch nicht, was sie von der ganzen Sache halten soll. Ihre Tante Edith hat ihr dort ein romantisches Cottage vererbt und eigentlich möchte sich Ella nur einmal ansehen um es dann schnellstmöglich zu verkaufe. Doch kaum ist sie dort angekommen verliebt sie sich auch schon in dieses schöne Haus. Die Bemühungen des Viscount Wyndham, Steven Stapleton, ihr seinen ehemaligen Besitz wieder ab zu kaufen fruchten von Anfang nicht. Das liegt aber nicht nur an der Tatsache, dass ihr dieser Mann gleich unsympathisch ist sondern auch an ihrem „Hausgeist“ Marcus. Marcus. Ein extrem attraktiver Vorfahre von Steven Stapletons wird im Diesseits festgehalten und durch seine Gefühle für Ella sogar „körperlich“. Auch auf die Gefahr hin für immer getrennt zu werden versuchen Ella und Marcus das Rätsel um Marcus Verschwinden und seinen Tod lüften…dabei kommt ihnen Marcus altes Tagebuch zu Hilfe,,, Meine Meinung Ein toller erotischer Roman mit einer wirklich romantischen Liebesgeschichte verbunden. Tolle Kombination! Die Story an sich ist schon, so muss ich zumindest sagen, eine sehr romantische Liebesgeschichte. Marcus, der Mann aus dem 17. Jahrhundert mit all seinem Charme und seinem Kavaliergehabe und Ella, die Autorin aus Deutschland. Zudem gibt es aber auch unzählige erotische Szenen in diesem Buch, die die Autorin, Ivy Paul, meines Erachtens im richtigen Maß an Erotik, ohne billig oder obszön zu wirken, beschrieben hat. Da ich sehr gerne Vampir-Fantasy-Romane lese in denen es auch sehr oft erotische Szenen gibt, war dieses Buch aufgrund der Charaktere eine sehr gelungene Abwechslung. Alles in allem wirkte diese Geschichte sanfter auf mich als die meisten Bücher dieses Genres die ich bisher gelesen habe ohne allerdings weniger erotisch zu sein. Besonders schön fand ich auch „Die Sprache der Blumen“ die Ivy Paul in ihrem Roman sehr häufig verwendete. Man ist geneigt, zu bedauern, dass diese "Sprache" fast in Vergessenheit geraten ist. Für Jemanden, der Liebesromane mit erotischem Inhalt mag kann ich dieses Buch bedenkenlos empfehlen.

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