Ivy Paul Tigerlilie: Erotischer Roman

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Inhaltsangabe zu „Tigerlilie: Erotischer Roman“ von Ivy Paul

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    Tigerlilie: Erotischer Roman

    Tigerbaer

    02. March 2014 um 17:48

    Zuerst hat mich Tigerlilie ja mit dem Cover verführt, aber auch der Inhalt klang nicht schlecht. Die Autorin entführt uns mit ihrer Geschichte ins 19. Jahrhundert nach England. Hier treffen Christopher, Kit genannt und Anna aufeinander. Anna steht nach dem Tod ihrer Eltern von dem finanziellen Aus und muss sich dann auch noch mit ihrem hochmütigen Stiefonkel - eben Christopher- , der alles erbt und ungewohnte Gefühle in ihr weckt befassen. Die Figuren sind sympathisch gezeichnet und kommen mit ihren Stärken und Schwächen toll rüber. Die Erotik fügt sich schön in die Handlung ein und eignet sich vom Niveau her sicherlich auch gut für Einsteiger in dieses Genre. Besonders schön fand ich die Zitate, Lebensweisheiten aus China, die sich zu Beginn jedes Kapitels finden. Sie führen den Leser in den jeweiligen Abschnitt ein, runden ihn ab und stellen einen schönen Bezug zu Christophers Abstammung aus China her. "Tigerlilie" bietet einen schönen Mix aus historischen Liebesroman und verführerischer Erotik. Zwischendurch habe ich mir manchmal ein bisschen "mehr" gewünscht, was aber angesichts der gerade mal 208 Buchseiten wohl eher schlecht machbar war.

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  • Rezension zu "Tigerlilie: Erotischer Roman" von Ivy Paul

    Tigerlilie: Erotischer Roman

    Luminchen

    24. May 2012 um 18:20

    Kurzbeschreibung Nach dem Tod ihrer Eltern bleibt Anna Drysdale mittellos zurück und so hofft sie auf die Unterstützung ihres Stiefonkels Christopher Drysdale. Dieser stellt sich als attraktiver Halbchinese heraus, der nicht nur reich ist, sondern auch einen denkbar schlechten Ruf hat. Obwohl Anna sich vom ersten Moment unwiderstehlich von dem dominanten Christopher angezogen fühlt, nimmt sie nur aus gesellschaftlichen Gründen sein Angebot an, gegen Geld seine Gemahlin zu spielen. In Christophers Armen erlebt sie die Erfüllung nie gekannter Sehnsüchte. Dennoch bleibt ihr Christopher ein Rätsel - nächtliche Besuche von Straßendirnen, Konkubinen und Gerüchte über Opiumschmuggel wecken Annas Zweifel ... Meine Inhaltsangabe (Achtung Spoilergefahr) Die Geschichte um die verwaiste Anna Drysdale spielt im London des Jahres 1811. Nach dem Tod ihrer Eltern bleibt die junge Anna Drysdale beinahe mittellos zurück und sieht sich bereits ihren Unterhalt als Kindermädchen, Zofe oder Magd verdienen. Da taucht unerwartet ihr Onkel Christopher, den sie bis dahin nur einmal kurz gesehen hat, in ihrem Zuhause auf und unterbreitet ihr ein „unmoralisches“ Angebot. Sie solle seine „Schein-Ehefrau“ werden und dafür auch gut bezahlt werden. Nach anfänglichem Zögern weiß sich Anna keinen Ausweg aus ihrer prekären Lage und geht auf das Angebot zur Scheinehe mit Kit, so der Spitzname von Christopher ein. Das nunmehr enge Zusammenleben mit dem äußerst attraktiven Kit führ natürlich dazu dass sich Anna immer mehr zu ihm hingezogen fühlt und schließlich seinen sexuellen Avancen nicht mehr wiederstehen kann. Als sich jedoch Gerüchte verdichten, dass Christopher in illegalen Opiumschmuggel verwickelt ist verlässt Anna ihn kurzerhand…mit dem Ergebnis von ihm nach China, in seine zweite Wahlheimat „verschleppt“ zu werden wo Anna beinahe ermordet wird… Cover Ich finde das Cover von „Tigerlilie“ ausgesprochen schön. Zu sehen sind zwei Körper (Mann/Frau), jedoch kann man bei Beiden das Gesicht nicht erkennen bzw. beim Mann nur erahnen. Zudem ist das Cover mit chinesischen Symbolen bemalt und man erkennt sofort dass die Geschichte asiatische Anteile hat. Protagonisten Die Hauptprotagonistin Anna kam mir Anfangs sehr „farblos“ vor. Sie scheint keine eigene Meinung zu haben und lediglich nach dem Willen ihrer (da noch lebenden) Eltern zu funktionieren und gänzlich von deren Gunsten abhängig zu sein. Diese Abhängigkeit zeigt sich dann auch deutlich als die Eltern versterben und Anna plötzlich ohne Verdienst etc. dasteht und von jetzt auf gleich mittellos wird. Hier fängt sie dann an einen eigenen Charakter zu entwickeln…sie fängt an zu überlegen wie sie ihr Leben künftig gestalten kann / will. Letztendlich geht sie dann doch den „einfachsten“, wenn auch nicht moralisch einwandfreien Weg und willigt zur Scheinehe ein…und hier lernt sie sich und wir auch eine ganz neue Seite an ihr kennen. Sie wird selbstbewusster und damit auch leidenschaftlicher und unabhängiger. Ich fand die Protagonistin von ihrer Art und Weise her sehr sympathisch…und die Entwicklung die sie in der Geschichte durchlebt ist nur zu ihrem Vorteil. Der Gegenpart zu Anna ist der gutaussehende und geheimnisvolle Christopher…auch Kit genannt. Ihm eilt ein zweifellos unvorteilhafter Ruf als Frauenheld und „skrupelloser“ Geschäftsmann voraus. Er hat asiatische Wurzeln und strahlt daher eine exotische und geheimnisvolle Attraktivität aus, der schließlich auch Anna nicht widerstehen kann. Um sein soziales Ansehen zu steigern und seine Geschäftspartner zufrieden zu stellen. Da kommt ihm seine mittellose und attraktive Nichte Anna gerade recht. Schneller als ihm lieb ist merkt er dass er mehr für Anna empfindet als es für eine „Scheinehe“ bedürfte und als sich Anna von ihm abzuwenden droht greift er daher zu „drastischen“ Maßnahmen. Geschichte/Schreibstil Tigerlilie zeichnet sich durch eine schöne und durchdachte Geschichte mit guter Handlung, etwas Spannung und genügend Erotik aus. Die erotischen Szenen sind sehr schön auf die Geschichte verteilt und reihen sich nicht nur willkürlich aneinander. Der unglaublich bildhafte und erotische Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Erotik der Geschichte kommt beim Leser gut an ohne ordinär oder billig zu wirken. Eine Besonderheit des Buches ist es, dass die einzelnen Kapitel mit chinesischen Weisheiten beginnen die ich total gerne gelesen haben und die den chinesischen Bezug zur Zweitheimat von Kit noch zusätzlich untermalt haben! Z.B. Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang zu deinen Taten. Fazit Tigerlilie ist eine Geschichte der besonderen Art. Sie entführt den Leser in eine längst vergangenen Zeit und lässt die Vergangenheit durch kleine Details vor den Augen wieder aufleben. Es gibt eine gut durchdachte und lebendige Geschichte mit charmanten und gut schön ausgearbeiteten Persönlichkeiten. Die erotischen Szenen reihen sich nicht wahllos aneinander sondern sind schön in die Geschichte „eingebettet“ und zeichnen sich durch ihre Bildhaftigkeit aus und sind dabei nicht ordinär oder gar langweilig sondern einfach prickelnd. Für mich ist Tigerlilie einer der besten erotischen Romane die ich bisher gelesen habe!

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  • Rezension zu "Tigerlilie: Erotischer Roman" von Ivy Paul

    Tigerlilie: Erotischer Roman

    gina1973de

    28. March 2012 um 12:43

    Wer meinen Blog ein wenig verfolgt wird wissen, dass Ivy Pauls ersten Roman "Ghost Lover" sehr begeistert war und er es zum meinem August-Highlight 2011 geschafft hatte. Dem entsprechen hoch waren natürlich meine Erwartungen und auch, wenn ich mir zunächst nicht sicher war, ob die Story mir gefallen könnte, so siegte natürlich wie immer meine Neugier. Was für ein Glück kann ich nur sagen :) Ivy steigt mit einer wundervollen chinesischen Weisheit. Ich persönlich liebe solche Weisheiten und deren Sinn und war natürlich hocherfreut, eben solche nicht nur zu Beginn des Romans sondern zu Beginn eines jeden Kapitels zu finden. Ich lese nicht wirklich viel erotische Literatur, aber, ich hätte darin nie solche Sinnsprüche erwartet. Eigentlich dumm von mir, denn in "Ghost Lover" überrasche Ivy Paul ihre Leser bereits mit einer Besonderheit. Da ging es um die "Sprache der Blumen"... Die erste Weisheit möchte ich euch gerne vorstellen: Mit Geld kannst du ein Haus kaufen - aber kein Zuhause Mit Geld kannst du eine Uhr kaufen - aber nicht die Zeit Mit Geld kannst du ein Bett kaufen - aber keinen Schlaf Mit Geld kannst du ein Buch kaufen - aber kein Wissen Mit Geld kannst du einen Arzt kaufen - aber nicht Gesundheit Mit Geld kannst du eine Position kaufen - aber nicht Respekt Mit Geld kannst du Blut kaufen - aber nicht Leben Mit Geld kannst du Sex kaufen - aber nicht Liebe Mit dieser nachdenklich stimmenden Weisheit startete ich also in die Geschichte um Anna und ihren Stiefonkel Christopher. Die beiden Protagonisten gefallen mir ausgesprochen gut. Anna, zunächst die klassische, mittellose, unerkannte Schönheit, die um ihre Stellung in der Gesellschaft kämpft und scheinbar vor Tugendhaftigkeit nur so strotzt, entwickelt sich im laufe des Romans zu einer selbstbewussten, leidenschaftlichen Frau, die man ihr zu Beginn des Romans gar nicht zugetraut hätte. Christopher hingegen, der respekteinflössende, reiche Mann, dessen schlechter Ruf ihm meilenweit vorauseilt entdeckt hinter seinem harten Kerl dennoch ungekannte Gefühle. Sein Charakter wird durch den Hauch Exotik unterstrichen, der ihn und sein "asiatisches Umfeld" umgibt. Die Nebendarsteller, egal wie wichtig oder unwichtig für die Geschichte , wurden detailliert beschrieben und und zum Leben erweckt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir erneut sehr gut. Flüssig zu lesen und mit angenehm gestalteten Sätzen flogen die Seiten nur so dahin. Die Story als solches ist gut durchdacht und strukturiert und die gesamte Idee gefällt mir ausgesprochen gut. Wie bereits erwähnt bin ich kein spezialist für erotische Literatur und lese diese nur hin und wieder. Dieser Roman hat aber für mich genau die richtige Menge Erotik und Geschichte. Denn auch wenn es sehr viele erotische Szenen gibt, so kommt dennoch der "Roman im Buch" nicht zu kurz. Hier findet man also keine einfache Aneinanderreihung willkürlicher Sexszenen sonder gut dosierte und in die Geschichte eingefügte erotische Momente. Erotik heisst in diesem Roman aber keinesfalls billig oder ordinär sondern niveauvoll und prickelnd - voller Leidenschaft. Den historischen Teil des Romans möchte ich aber auch kurz erwähnen, denn hier gefallen mir ganz besonders die Kleinigkeiten, die die Geschichte für mich sehr ansprechend gemacht haben. So nutzt Ivy Paul einige veraltete Bezeichnung wie beispielsweise Schute für Biedermeierhut oder Parasol für Sonnenschirm. Diese kleinen Details liessen mich nicht nur eintauchen in die vergangene Zeit sondern auch wohlfühlen in diesem Roman. Wie man also unschwer erkennen kann hat mich auch Ivy Pauls zweiter Roman absolut überzeugen können. So langsam ist sie wohl für mich ein Garant für erotische Literatur mit tollen Geschichten. Ivy hat übrigens auch einen eigenen tollen Blog, auf dem sie unterem anderem tolle Interviews mit einigen Autoren-Kolleginnen geführt hat. Zudem lernt ihr auch eine andere, sehr kreative Ader von ihr kennen.... aber schaut doch selber mal vorbei. Sie freut sich sicher sehr über euren Besuch. Auch auf Facebook ist sie zu finden :) Vor einigen Monaten, kurz nachdem ich Ghost Lover verschlungen habe, war Ivy so nett, mir ein Interview zu geben. Vielleicht habt ihr ja Lust, es zu lesen... Liebe Ivy, ich freue mich schon sehr auf deinen nächsten Roman und hoffe, dass wir uns dann irgendwann auch endlich mal persönlich kennen lernen können.

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