Oblomow

von Iwan A. Gontscharow 
4,4 Sterne bei78 Bewertungen
Oblomow
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Inhaltsangabe zu "Oblomow"

Wenn einer weiß, was nötig ist, und es trotzdem nicht tut, dann leidet er an Oblomowerei. Gontscharows Meisterwerk ist heute zeitgemäßer denn je: Mit der Figur des lebensuntüchtigen Oblomow, der lieber seine Tagträume pflegt, als Ordnung in seinem Leben zu schaffen, hat Gontscharow eine prophetische Figur der modernen Welt geschaffen. Nicht nur in Politik und Wirtschaft ist das sprichwörtlich gewordene Laster zur Krankheit unserer Gegenwart geworden. Die Neuübersetzung des Klassikers aus Russland schafft den Witz, die Originalität, aber auch die tragische Tiefe von Oblomows Schicksal neu und ist dabei provozierender als mancher Gegenwartsroman.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446238749
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:840 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:27.02.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2003 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Andrejribanovvor 2 Jahren
    Oblomow von Gontscharow

    Oblomov von Gontscharow ist definitiv mein Lieblingsbuch. 
    Ein volltreffliches Leseerlebnis, in Form einer mir nie zuvor aufgekommenen Kombination aus Humor und Dramatik. 
    Ein tiefenpsychologisches Werk, dass einen herzhaft zum Lachen bringt, und anschließend bis zu den Tränen rührt.
    Ich konnte mich hierbei in den Gedanken und Ideen des Werkes aus psychologischer Sicht gut selbst nachempfinden


    Man sagt, dass der Protagonist Oblomow das urtypische Bild und die Seele Russlands wiedergibt. Ein wunderschöner Roman, wie alle Werke Gontscharows. 

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    chrissiberg81s avatar
    chrissiberg81vor 5 Jahren
    Ein Windmühlenkämpfer bleibt heute im Bett

    Hunderte von Seiten braucht er, um sich nach allen Gesprächen - mit anderen und sich selbst - endlich einmal aus dem Bett zu quälen... und wofür? Seht selbst. Ein Stern Abzug, da mir die Übersetzung manchmal zu alt erscheint. Aber für andere wäre das vielleicht sogar ein Stern mehr wert, wer weiß?

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    HeikeMs avatar
    HeikeMvor 5 Jahren
    vom Müßiggang

    Der russische Gutsbesitzer Oblomow verlässt nur ungern seine Liegestatt. Dort empfängt er seine Besucher, dort verbringt er den Tag, dort schmiedet er große Pläne, die er aber nie umsetzt. Der Schlafrock ist sein liebstes Kleidungsstück. Im Nichtstun sieht er seinen Lebensinhalt. Seit 12 Jahren wohnt er bereits in St. Petersburg, seit dem hat er sein Gut nicht mehr besucht. Weil er sich nicht kümmert und weil er bis an die Grenzen des Erträglichen ausgenutzt wird, fallen die Erträge jährlich geringer aus. Seine Freunde sind, bis auf eine Ausnahme, Schmarotzer, die ihm die Zeit und vor allem sein Geld stehlen. Auch sein Diener Sachar ist Nutznießer von Oblomows Desinteresse und Gleichgültigkeit. Einzig sein Freund aus der Jugendzeit, Andrej Karlowitsch Stolz, schafft es, ihn aus seiner Lethargie herauszureißen. Ist er da, was auch in Oblomows Augen viel zu selten geschieht, verlässt er seine Ruhestätte, er rafft sich auf, die vom Freund empfohlenen Bücher zu lesen und zeigt Interesse an seiner Umwelt. Stolz gelingt es auch, Oblomow mit Olga bekanntzumachen. Für kurze Zeit kann Oblomow über seinen Schatten springen und die Liebe genießen. Jedoch lassen ihn Selbstzweifel und Unentschlossenheit diese Beziehung beenden und er fällt in stärker denn je in alte Verhaltensmuster zurück.

    Ilja Oblomow ist wohl der faulste, trägste, unentschlossenste und apathischste Romanheld der Literatur, aber er ist ein auf seine Art ein liebenswerter Protagonist. Der Begriff der "Oblomowerei" für die Langeweile und den Müßiggang hat auch in den deutschen Wortschatz Einzug gehalten. Als Abkömmling des russischen Landadels steht Oblomow für das feudalistische Althergebrachte, sein Gegenspieler im Roman ist der deutschstämmige Kaufmann Stolz, der den Aufbruch in die neue Zeit verkörpert. Da Gontscharow seinen Roman logisch und intelligent aufgebaut hat, ist das Ende zwar vorhersehbar, aber nicht in der Vielzahl seiner Details. Hat mir der Roman in seinen ersten drei Teilen schon gut gefallen, war der Schlussteil sozusagen die Krönung für mich. Zu Beginn des Buches stellte ich mir immer wieder die Frage, wie man so wie unser Held werden kann. Die Beantwortung folgt in "Oblomows Traum", welcher als Erzählung bereits 1848 veröffentlicht wurde. Mit seinem Protagonisten provoziert Gontscharow gekonnt, seine feine Ironie macht das Buch zu etwas Besonderem. Hervorheben möchte ich die wunderbare Charakterisierung der in der Handlung vorkommenden Personen. Alle sind sie fein gezeichnete Individuen, die beim Lesen zum Leben erweckt werden.

    Heute, 150 Jahre nach seinem Erscheinen, hat dieser Roman eine ungeheure Aktualität erlangt - allerdings genau als Negation dessen, was Gontscharow aussagen wollte. In der heutigen Zeit mit ihrer Hektik, dem Hetzen von einem Termin zum anderen, dem Zeigen des aktiven Lebens, ist ein wenig Oblomowerei sicher ein gesunder Gegenpol zum geschäftigen Alltagsleben.

    Mein Fazit: Mit "Oblomow" schuf Iwan Gontscharow ein Meisterwerk, das ihn als Autor auf eine Stufe mit Tolstoi und Turgenjew hebt. Dabei ist dieses Buch einfach, mit vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten und schnörkellos geschrieben. Mich hat dieses Werk überzeugt. Zu Unrecht ist es nicht so bekannt wie die anderen Werke der großen russischen Literaten.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Oblomow" von Iwan A. Gontscharow

    -Das ist eine einzige Oblomowerei!-
    Cover:
    Mir gefällt das Cover eigentlich ganz gut, weil es die wichtigste Situation in diesem Buch wiederspiegelt, aber gleichzeitig sieht die Gestaltung sehr modern aus, weswegen es für mich nicht 100%ig zum Inhalt passt. Aber die Art der Zeichnung ist auf jeden Fall schöner als so manch andere Cover von Klassikern.
    Meinung:
    Oblomow verbringt sein Leben damit, auf seinem Diwan zu sitzen, in seinen Chalat gehüllt und… ja, was? Nachzudenken? Bücher zu lesen? Briefe zu beantworten? Oder einfach nur dahinzusiechen und den Tag irgendwie gut hinter sich zu bringen?
    Letzteres ist der Fall.
    Ab und an empfängt Oblomow Besucher, die er aber so schnell es geht wieder abzuwimmeln versucht. Meistens ist noch nicht einmal genug Essen im Haus, um die Gäste anständig zu bewirten. Aber eigentlich ist es wichtiger, dass er vor sich hin dösen kann, seinen Kindheitsträumen nachhängen und sich auf das nächste Essen zu freuen, sofern Sachar Lust hat, seinen Herrn zu bedienen.
    Durch seine Trägheit und auch durch die ausgelebte Faulheit, versäumt Oblomow so einige Briefe seines Gutsherren und muss zusätzlich auch noch aus seiner Wohnung ausziehen. Da er diese Dinge nicht allein regeln kann, kommt ihn Stolz besuchen, der alte Jugendfreund Oblomows. Dieser ist genau das Gegenteil von dem träge daliegenden Protagonistin. Stolz strotzt nur so von Tatendrang und Reiselust. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, Oblomow aus seinem trägen Dasein zu erlösen und ihn mit seinen Interessen anzustecken. Er stellt Oblomow eine Bekannte vor, Olga, in die sich Oblomow sofort verliebt. Also macht er den großen Schritt und versucht sich aus seiner Lethargie zu lösen.
    Ich musste das Buch für die Uni lesen und hatte etwas Respekt davor. Russische Autoren sind meist schwierig zu lesen und die beinahe 700 Seiten sind auch nicht gerade wenig.
    Umso mehr habe ich gestaunt, dass ich Gontscharow sehr gut verstanden habe und sogar in einen richtigen Lesefluß kam, da es sich leichter lesen ließ, als ich dachte. Tolstoi fand ich jetzt auch nicht so schwer, wie manche behaupten, aber leichte Kost war er dennoch nicht. Gontascharow ist dagegen sehr viel leichter und schneller zu verstehen.
    Ich fand den Inhalt wirklich unglaublich interessant, auch wenn es sich nicht unbedingt so anhört. Man hat sich die ganze Zeit gefragt, weshalb Oblomow nicht einfach mal von seinem Diwan aufsteht und anfängt zu leben. Was hält ihn zurück? Wieso kann er sich nicht einfach die Dinge vornehmen, die zu erledigen sind und diese dann auch tun?
    Zeitweise ist man wirklich wütend auf ihn, weil man sich wünscht, dass er endlich aufwacht und sein Dasein nicht verschwendet, aber dann hat man auch wieder Mitleid mit ihm, weil man sich denkt, dass er es anscheinend gar nicht besser weiß.
    Ich habe auch jetzt, nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, keine wirkliche Antwort auf meine Fragen gefunden. Ich glaube auch, dass diese mich noch länger beschäftigen werden, denn es ist nicht einfach, die hoch komplexe Figur wirklich durchschauen zu können.
    Mir hat sehr gut gefallen, wie Gontscharow die Figuren gezeichnet hat, ohne sie zu plump wirken zu lassen. Teilweise war er schon etwas wertend, aber das setzt auch ein wenig die Handlung voraus, denke ich. Die Abgrenzung von Oblomow und Stolz hat mir sehr gut gefallen, da hier zwei Gegensätze aufeinander prallen, deren Konflikt sich durch die gesamte Handlung zieht und von der die Handlung lebt. Das fand ich sehr gut dargestellt und beschrieben.
    Ab und an wurde es mir auf den knapp 700 Seiten aber dann doch etwas zu viel. Immer wieder denkt man, dass Oblomow (gerade durch seine Liebe zu Olga) es endlich schafft, sich für das Leben zu entscheiden und dann doch wieder in seine endlosen Grübeleien versinkt und es nicht schafft, von seinem Diwan aufzustehen und den Chalat abzulegen. Man fiel als Leser immer wieder in seinen Sitz zurück und dachte sich „Och nee, nicht schon wieder“, aber genau das sollte ja erreicht werden. Anders käme man gar nicht dazu, über Oblomow nachzudenken und seine Beweggründe versuchen zu verstehen.
    Nebenbei erfährt man auch sehr viel über Russland zu der damaligen Zeit und auch über die Kultur. Das fand ich sehr interessant und ich glaube, dass ich mich für russische Romane wirklich begeistern kann.

    Fazit:
    Sehr interessante Figuren und ein sehr interessanter Konflikt machen das Buch für mich lesenswert. Es lässt sich sehr leicht lesen und gut zu verstehen, was ich so gar nicht erwartet hätte. Für mich war es dahingehend wirklich eine große Überraschung!
    Ich glaube aber, dass es nicht vielen gefallen wird, weil es einfach selten über den Punkt, an dem das Buch startet, hinauskommt und keine wirkliche Entwicklung stattfindet, die von Dauer ist. Dass man als Leser ermüden kann, ist bei dem Buch leider schnell möglich. Deswegen kann ich es nur eingeschränkt empfehlen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Oblomow" von Iwan A. Gontscharow

    Gontscharow ist ein Dichter; ein guter wie es scheint. Ein Meister des geschliffenen und des sitzenden Wortes. Das Wort Augenzwinkern kennt er auch. Nun wurde er in einer Zeit und einem Land geboren, die solche Fähigkeiten in viele Länge verpackte. Geschehen gibt es kaum. So wäre das Buch, auf die Hälfte zusammengestrichen, immer noch ein ansprechendes Werk. So ist es einfach zu langatmig.

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    luckyupvor 7 Jahren
    Rezension zu "Oblomow" von Iwan A. Gontscharow

    Bequemer kann ein Mensch nicht sein.

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    StevenOmenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Oblomow" von Iwan A. Gontscharow

    Das ein Roman auch ohne große Handlung auskommen kann, sieht man an Oblomow von Gontscharow. Darin bleibt nämlich der Hauptakteur die ersten 100 Seiten des Romans erst mal im Bett liegen. Die inzwischen sprichwörtlich gewordene Faulheit Oblomows zieht sich durch das ganze Buch. Sein Freund kann ihn scheinbar aus seiner Lethargie ziehen, er aber fällt nach einer enttäuschten Liebe wieder in diesen Zustand zurück. Sehr feine Sprache und Stil. Ein Meisterwerk russischer Erzählkunst.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Oblomow" von Iwan A. Gontscharow

    Der russische Gutsbesitzer Oblomow verlässt nur ungern seine Liegestatt. Dort empfängt er seine Besucher, dort verbringt er den Tag, dort schmiedet er große Pläne, die er aber nie umsetzt. Der Schlafrock ist sein liebstes Kleidungsstück. Im Nichtstun sieht er seinen Lebensinhalt. Seit 12 Jahren wohnt er bereits in St. Petersburg, seit dem hat er sein Gut nicht mehr besucht. Weil er sich nicht kümmert und weil er bis an die Grenzen des Erträglichen ausgenutzt wird, fallen die Erträge jährlich geringer aus. Seine Freunde sind, bis auf eine Ausnahme, Schmarotzer, die ihm die Zeit und vor allem sein Geld stehlen. Auch sein Diener Sachar ist Nutznießer von Oblomows Desinteresse und Gleichgültigkeit. Einzig sein Freund aus der Jugendzeit, Andrej Karlowitsch Stolz, schafft es, ihn aus seiner Lethargie herauszureißen. Ist er da, was auch in Oblomows Augen viel zu selten geschieht, verlässt er seine Ruhestätte, er rafft sich auf, die vom Freund empfohlenen Bücher zu lesen und zeigt Interesse an seiner Umwelt. Stolz gelingt es auch, Oblomow mit Olga bekanntzumachen. Für kurze Zeit kann Oblomow über seinen Schatten springen und die Liebe genießen. Jedoch lassen ihn Selbstzweifel und Unentschlossenheit diese Beziehung beenden und er fällt in stärker denn je in alte Verhaltensmuster zurück.

    Ilja Oblomow ist wohl der faulste, trägste, unentschlossenste und apathischste Romanheld, der Literatur, aber er ist ein auf seine Art ein liebenswerter Protagonist. Der Begriff der „Oblomowerei“ für die Langeweile und den Müßiggang hat auch in den deutschen Wortschatz Einzug gehalten. Als Abkömmling des russischen Landadels steht Oblomow für das feudalistische Althergebrachte, sein Gegenspieler im Roman ist der deutschstämmige Kaufmann Stolz, der den Aufbruch in die neue Zeit verkörpert. Da Gontscharow seinen Roman logisch und intelligent aufgebaut hat, ist das Ende zwar vorhersehbar, aber nicht in der Vielzahl seiner Details. Hat mir der Roman in seinen ersten drei Teilen schon gut gefallen, war der Schlussteil sozusagen die Krönung für mich. Zu Beginn des Buches stellte ich mir immer wieder die Frage, wie man so wie unser Held werden kann. Die Beantwortung folgt in „Oblomows Traum“, welcher als Erzählung bereits 1848 veröffentlicht wurde. Mit seinem Protagonisten provoziert Gontscharow gekonnt, seine feine Ironie macht das Buch zu etwas Besonderem. Besonders hervorheben möchte ich die wunderbare Charakterisierung der in der Handlung vorkommenden Personen. Alle sind sie fein gezeichnete Individuen, die beim Lesen zum Leben erweckt werden.

    Heute, 150 Jahre nach seinem Erscheinen, hat dieser Roman eine ungeheure Aktualität erlangt – allerdings genau als Negation dessen, was Gontscharow aussagen wollte. In der heutigen Zeit mit ihrer Hektik, dem Hetzen von einem Termin zum anderen, dem Zeigen des aktiven Lebens, ist ein wenig Oblomowerei sicher ein gesunder Gegenpol zum geschäftigen Alltagsleben.

    Mein Fazit: Mit „Oblomow“ schuf Iwan Gontscharow ein Meisterwerk, das ihn als Autor auf eine Stufe mit Tolstoi und Turgenjew hebt. Dabei ist dieses Buch einfach, mit vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten und schnörkellos geschrieben. Mich hat dieses Werk überzeugt. Zu Unrecht ist es nicht so bekannt wie die anderen Werke der großen russischen Literaten. „Die Schlucht“, seinen letzten Roman, möchte ich in absehbarer Zeit auch noch lesen.

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    Schelmuffsky
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    Levi

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    Pressestimmen

    "Vera Bischitzky übersetzt den Roman mit leichter Hand, ihre Dialoge lesen sich wunderbar, die beschreibenden Passagen sind mustergültig präzise und poetisch." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.12
    "Jetzt wurde das Buch endlich neu übersetzt. Eine Meisterleistung.[.] Nach sieben Übertragungen ins Deutsche [.] hat sich die Slawistin Vera Bischitzky der großen Sache angenommen, und sie präsentiert einen Roman, dessen ruhiger Fluss, dessen Innehalten und Mäandern in jeder Passage, in jedem einzelnen Satz im Deutschen fühlbar wird. Die versunkene Welt, die sie wiederauferstehen lässt, kann wieder besichtigt, gehört, ertastet, geschmeckt und gerochen werden." Elke Schmitter, Der Spiegel, 15/2012
    „Ein völlig entstaubter, ganz heutiger ,Oblomow'.“ Karlheiz Kasper, Neues Deutschland, 17.06.12
    "Bischitzky arbeitet mit dem Florett, treffsicher und elegant, alles fließt, pulsiert, verbindet sich logisch und wirkt nie forciert modern, was ja manchmal schlimmer schmerzt als Holperigkeit. Leiden und die Lethargie Oblomows haben hier sprachlich die optimale Therapie erfahren: So überlebt auch ein Lebensuntüchtiger die nächsten 100 Jahre.” Werner Theurich, Spiegel Online, 18.06.12
    „Ein Jahrhundertwerk. In der neuen Übersetzung von Vera Bischitzky überzeugt es mehr denn je - sowohl durch seinen Witz wie durch seine Tiefe. Ist dieser Roman wirklich schon gut 150 Jahre alt?“ Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 24.06.12
    „Eine exquisite Neuübersetzung: Vera Bischitzky hat es nun im Rahmen der verdienstvollen Reihe von Klassiker-Neuübersetzungen im Hanser-Verlag unternommen, ,Oblomow' eine neue sprachliche Gestalt zu geben. Dabei geht es ihr gerade nicht um Modernisierung, sondern sie versucht, das Zeitkolorit des Romans auch im Deutschen zu bewahren.“ Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung,16.06.12
    „Diese Fassung liest sich vorzüglich und leichthändig; macht den feinen Witz des Romans deutlicher, bringt die einfache, aber rhythmisch versierte Prosa Gontscharows zur Geltung, frischt den Roman auf, ohne sich willkürliche Modernisierungen zuschulden kommen zu lassen. Ein Lektürevergnügen.“ Wolfgang Schneider, DeutschlandradioKultur, 06.06.12
    "Die Neuübersetzung des Romans "Oblomow" lädt dazu ein, die Abgründe der Untätigkeit zu erkunden." Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 18.06.12
    "Jetzt kann man die Urgestalt all dieser Zuschreibungen neu entdecken: in der poetisch-rhythmischen "Oblomow"-Übersetzung von Vera Bischitzky. Bischitzkys Übersetzung legt vor allem Energien und Dynamiken des Originaltexts frei, die die Zeitgenossen von Gontscharow so begeisterten, etwa, wenn sie das Dekor von Oblomows Wohnung zu Beginn des Romans in einer Form entfaltet, dass sich der Leser in den Text betten möchte." Gerald Heidegger, ORF.at, 18.03.12
    "Vera Bischitzky [.] verleiht dem Text einen neuen Glanz, indem sie, anders als ihre Vorgänger, die sprachliche Struktur des russischen Originals mit all ihren stilistischen Eigentümlichkeiten zu erhalten sucht. Gleichsam Archäologin der Sprache gräbt sie sich durch die Sprachschichten und hebt so manchen Wortschatz, den sie im eindrucksvollen Anmerkungsapparat begeisternd dem Leser von heute näher bringt. Man liest die Anmerkungen der Übersetzerin mit größtem Vergnügen und Gewinn." Ursula Keller, rbb Kulturradio, 02.03.12

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