Iwan Jefremow Andromedanebel

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Inhaltsangabe zu „Andromedanebel“ von Iwan Jefremow

Aufbruch nach Andromeda

Wir schreiben das Jahr 3000, und das Universum ist komplett erforscht. Die Menschheit hat die nächste Entwicklungsstufe erklommen und zusammen mit den anderen zivilisierten Völkern des Universums den »Großen Ring« gegründet, eine Art intergalaktischen Staatenbund, der sich hauptsächlich der Weiterentwicklung von Wissenschaft und Kunst verschrieben hat. Als ein Forscherteam der Erde auf einem namenlosen Planeten notlanden muss und dort ein verlassenes Raumschiff entdeckt, das anscheinend von einer bisher unbekannten Zivilisation konstruiert wurde, steht die Menschheit vor einem Rätsel ...

Ein sehr interessantes Zeitdokument, aber als Unterhaltungsliteratur ungeeignet.

— MilaW

Geht besser....

— seitenweiser

...Naja...

— LuckyStarr

In der Zukunft hat sich die Menschheit weiterentwickelt. Sie sind Teil einer interplanetaren Staatenbundes, der auf den Namen "Großer ...

— Splashbooks

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Die Formel

Ein Buch, das provokant, nervenaufreibend, humorvoll ist und doch nachdenklich stimmt …

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    Andromedanebel

    MilaW

    03. February 2018 um 14:53

    Es handelt sich um einen Roman der wissenschaftlichen Phantastik (naučnaja fantastika) aus dem Jahre 1957 und zwar einen der Ersten in der Sowjetunion, was man bei der Lektüre immer im Hinterkopf haben muss. Historisch wichtig ist das Werk allemal, viele sehen den Roman als Grundstein für die sich in der Sowjetunion rege entwickelnde wissenschaftliche Phantastik. Viele Autoren der Zeit, wie beispielsweise die Brüder Strugackij nennen Andromedanebel als ihre Inspirationsquelle. Inhalt: Im Jahr 3000 sind alle intelligenten Rassen des Universums im „Großen Ring“ vereinigt und Raumschiffe führen Expeditionen durch. Auf der Erde wiederum plant der Ingenieur Mwen Mass ein gefährliches Experiment, dass nicht den Interessen der Gemeinschaft entspricht und es finden Ausflüge und Expeditionen statt. Die „Handlung“ ist eigentlich nur ein Vorwand, um die Gesellschaft auf der Erde, die Denkweise der neuen Menschen und ihre Unterschiede zur kapitalistisch geprägten Welt der 50er/60er Jahre zu verdeutlichen. Das Buch ist sehr interessant, wenn man sich mit der Sowjetgeschichte und kommunistisch-sozialistischen Ideen beschäftigt, als Unterhaltungsliteratur eignet es sich weniger. Spannende Stellen sind vorhanden, werden aber kaum ausgebaut. Man merkt deutlich, dass der Autor Naturwissenschaftler ist, teilweise referiert er seitenlang über physikalische Gegebenheiten oder Gesellschaftstheorie. Es geht vor allem um eine Vision einer durch den Kommunismus perfekt geordneten Gesellschaft. Arbeit wurde neu organisiert, Reisen sind für alle Menschen möglich, Kinderzeugung ist Pflicht und die Erziehung staatlich reguliert, die Klimazonen wurden perfektioniert (durch Abschmelzen der Polkappen) etc. Krieg, Hunger und Armut wurden abgeschafft, der Preis dafür ist eine starke Fremd-, aber vor allem Selbstkontrolle. Wer für die Gesellschaft schädliche Dinge tut, lässt sich freiwillig auf eine abgeschiedene „Insel des Vergessens“ verbannen. Die Menschen sind geradezu ekelhaft moralisch und unterdrücken ihre Triebe nach Kräften. Männer sind selbstlose Helden, Frauen wunderschön und klug. Das mag uns allen sehr übertrieben und propagandistisch erscheinen, war aber zu der Zeit, als das Buch erschien, stark diskutiert. Manche Aussagen über Unzulänglichkeiten des Kommunismus gefielen der Partei auch gar nicht, weswegen es bei älteren DDR-Auflagen sein kann, dass strittige Kapitel fehlen (beispielsweise über die Insel des Vergessens). Das Buch existiert als deutsche Übersetzung auch zweimal, nämlich unter dem Titel „das Mädchen aus dem All“ oder als „Andromedanebel“. Auf jeden Fall ein sehr ergiebiges Zeitdokument, wenn auch nicht immer ein Lesegenuss.

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  • In den Weiten des Universums

    Andromedanebel

    seitenweiser

    19. June 2015 um 12:54


    Eine Geschichte ohne richtigen Höhepunkt und viele wissenschaftliche Ausdrücke, die das Lesen erschweren. Dieses Buch ist wirklich nur etwas für Science-Fiction Liebhaber. Mir hat es nicht gefallen. 
    Mehr lest ihr hier:
    https://seitenweiser.wordpress.com/2015/06/19/in-den-weiten-des-universums/

  • Fängt gut an, das wars dann aber

    Andromedanebel

    LuckyStarr

    03. May 2015 um 10:54

    Also...ich bin ja kein Typ der zu viele Worte nutzt was den Inhalt eines Buches angeht, ich versuche eher, Empfehlungen zu geben. Hier empfehle hier: wer kein Fan von Politromanen ist in welchen das All per Zufall erwähnt wird ist hier richtig. Für mich kein Highlight der SciFi wie Heyne sagt. Am Anfang werden die Protagonisten von einem schwarzen Stern eingefangen. Sehr gut geschrieben wie sie wieder weg kommen, nämlich dank Ausserirdischer Technologie welche sie auf einem Planeten um die Sonne finden. Als sie dann endlich heimkommen...geht es über die restlichen Seiten, ähnlich langweilig wie bei Clarkes Ramazyklus, nur darum, dass irgendwelche Menschen verhaftet werden und wie sie wieder frei kommen. Abartig überflüssig, nach der Landung geht nämlich keiner mehr ins All. Für mich keine wirkliche SciFi. Zu beginn dachte ich "Wow, etwas neues", aber das wars dann leider auch. Schade, man hätte die grosse Geschichte einer Entdeckung erzählen können. Leider wird einem nur gezeigt, wie man ein super Thema verlangweiligt und jegliche Spannung entfernt. Wie und warum jemand verurteilt wird und dann doch frei kommt (die Begründungen sind teilweise hanebüchen) kann besser erzählt werden.  Viel, viel, viel besser... Ich möchte nicht fies sein, rate Sci Fi Fans aber vom Buch ab, verlorene Zeit, verlorenes Geld, garantiert kein Highlight der Science Fiction.

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  • Andromedanebel: Meisterwerke der Science Fiction, besprochen von Götz Piesbergen

    Andromedanebel

    Splashbooks

    01. May 2015 um 09:23

    In der Reihe "Meisterwerke der Science Fiction" hat der Heyne-Verlag immer wieder Bücher herausgebracht, die das Genre geprägt haben. Der Fokus lag dabei natürlich auf Englischsprachigen Autoren. Jetzt liegt mit Iwan Jefremows "Andromedanebel" eines der seltenen Werke vor, das ursprünglich in Russland erschienen ist. Jefremow wurde 1908 in Wyriza geboren und verstarb 1972 in Moskau. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller war er hauptberuflich Paläontologe. Er studierte an der staatlichen Universität Sankt Petersburg, machte allerdings keinen Abschluss. Er hat viele Bücher und Artikel geschrieben, sowohl wissenschaftliche als auch fiktionale. Doch nur letztere sind mehrheitlich übersetzt worden. 2000 Jahre in der Zukunft hat die Menschheit sich weiterentwickelt. Man reist zu fernen Sternen, kontrolliert die Natur und ist Teil eines interplanetaren Staatenbundes, genannt "Großer Ring". Regelmäßig wird via speziellen Sendungen unter den verschiedenen Spezies Kontakt gehalten. Doch dann erhalten die Menschen eine Nachricht, die anders ist. Sie sehen menschenähnliche Wesen, die wunderschön sind. Doch sie leben zu weit entfernt, um sie innerhalb eines Menschenlebens zu erreichen. Nur, dass ein Wissenschaftler der Gedanke nicht loslässt, das Unmögliche möglich zu machen. Und diesen Plan verfolgt er mit aller Macht. Das Zukunftsbild, das Jefremow entwirft, hat schon etwas interessantes, schon fast possierliches. Man merkt, dass der Autor in der Sowjetunion aufwuchs, denn in seiner Vision der künftigen Zeit hat selbstverständlich der Kommunismus gewonnen. Natürlich war dies zum Besten der Menschheit, wie sich zum Zeitraum der Handlungsgegenwart zeigt. Aus heutiger Sicht wirkt vieles, was er damals geschrieben hat, amüsant und schon fast possierlich. Schon allein der Gedanke, die Erde umzugestalten, wirkt naiv. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21727/andromedanebel_meisterwerke_der_science_fiction

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