Iwan S. Turgenjew

 4 Sterne bei 189 Bewertungen
Autor von Väter und Söhne, Erste Liebe und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Iwan S. Turgenjew

Iwan Sergejewitsch Turgenew wurde im November 1818 in Russland geboren. In seiner Kindheit wurde er von Privatlehrern unterrichtet, bevor er 1827 in ein Internat kam. Anschließend studierte er Literatur in Moskau, Sankt Petersburg, Berlin und Heidelberg. Nach seinem Studium arbeitete er kurzzeitig als Beamter und kehrte dann in seine Heimat Orjol zurück, wo er die Leibeigenen seines Vaters freiließ. Seine Erzählungen "Aufzeichnungen eines Jägers" kamen heraus. Ab 1855 verbrachte er sein Leben hauptsächlich in Frankreich und Deutschland mit seiner Geliebten Pauline Viardot und kehrte nur selten nach Russland zurück. Er arbeitete als freier Schriftsteller und veröffentlichte mit großem Erfolg seine Werke. Turgenew starb 1883 in Paris aufgrund von Rückenmarkkrebs.

Alle Bücher von Iwan S. Turgenjew

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Cover des Buches Väter und Söhne9783423433020

Väter und Söhne

 (83)
Erschienen am 08.12.2017
Cover des Buches Erste Liebe9783458348382

Erste Liebe

 (36)
Erschienen am 25.04.2005
Cover des Buches Aufzeichnungen eines Jägers9783458344452

Aufzeichnungen eines Jägers

 (15)
Erschienen am 20.11.2007
Cover des Buches Unheimliche Geschichten9783423136440

Unheimliche Geschichten

 (7)
Erschienen am 01.03.2008
Cover des Buches Fantastische Erzählungen9783866475007

Fantastische Erzählungen

 (4)
Erschienen am 31.01.2010
Cover des Buches Rauch9783746628240

Rauch

 (4)
Erschienen am 21.05.2012
Cover des Buches Meistererzählungen9783717514688

Meistererzählungen

 (4)
Erschienen am 01.09.1995

Neue Rezensionen zu Iwan S. Turgenjew

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Rezension zu "Erste Liebe" von Iwan S. Turgenjew

Ach ja, noch einmal jung sein und der ersten Liebe Leid erdulden...
Monika_Brigittevor einem Jahr

"Dadurch eben ist die Poesie schön, dass sie uns sagt, was nicht ist, und das nicht nur besser ist als das, was ist, sondern sogar der Wahrheit näher kommt...Das man nicht lieben kann, was man lieben möchte, aber nicht kann!" S. 38

1833, Wladimir Petrowitsch ist 16 Jahre alt als er seine erste Liebe, die Fürstentochter Zinaida Alexandrowna kennenlernt. So weit so gut, doch  natürlich gibt es da einen Hacken... Sie ist fünf Jahre älter und in einen anderen verliebt. Doch wer ist der geheimnisvolle Verehrer und warum verhält sie sich so sprunghaft in ihrem Umgang mit Wladimir?
"Fürchte dich vor Frauenliebe, fürchte dich vor diesem Glück, diesem Gift." S.77

Eine absolut zeitlose Novelle, die im Jahre 1860 veröffentlicht wurde, eine Geschichte die ans Herz geht und einen über die wahre Liebe nachdenken lässt.
Eine gefühlvolle, aber auch schmerzhafte Darstellung einer ersten Liebe- zeitlos und mit einer sprachlichen Leichtigkeit, die Freude macht. 
Sehr zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach eindrucksvollen kurzen Klassikern ist. Ich hatte die Geschichte an einem Abend durch.

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Rezension zu "Ein Adelsnest" von Iwan S. Turgenjew

Als wenn es von Fontane wäre..
Pongokatervor einem Jahr

Wie ich gelesen habe, soll in Russland der Roman "Ein Adelsnest" noch populärer sein als das in Deutschland meist hervorgehobene Werk "Väter und Söhne". Aus meiner Sich sind beide Werke perfekt! Der Roman "Das Adelsnest" ist sicher weniger gesellschaftsbezogen, sondern stellt die Liebe und ihr Scheitern in den Mittelpunkt. Dabei hat die Geschichte einen gleichzeitig unwahrscheinlichen und doch glaubhaften Verlauf. Das Ende ist von tief bewegender Traurigkeit und Melancholie. Vieles hat mich beim Hören dieser Geschichte an Fontane erinnert. Und gibt es ein größerers Kompliment als das Urteil, das "Ein Adelsnest" auf einer literarischen Höhe wie die besten Werken von Theodor Fontane steht.

Auch die Lesung ist so, als wäre sie von der besten Fontane-Stimme, nämlich von Gert Westphal. So wie Tschechows Meisterschaft der Fontanes gleichkommt, so auch Peter Fitz' Vortrag dem von Gert Westphal.

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Rezension zu "Väter und Söhne" von Iwan S. Turgenjew

Meisterstück des poetischen Realismus - neu (aber nicht verbessert) übersetzt
Pongokatervor einem Jahr

"Väter und Söhne" ist das bekanntese Werk Tschechows in Deutschland. Das liegt wohl daran, dass man das Buch als Konflikt verschiedener Lebensphilosophien lesen kann. Im Mittelpunkt steht der junge Barsakow, Vertreter eines zynischen, naturwissenschaftlich (?) begründeten Nihilismus. Sein Gegenspieler ist (zunächst) nicht sein junger Freund Arkadi, sondern dessen Vater und Onkel, Vertreter einer (im alltagssprachlichen Sinn) idealistischen Lebenshaltung. Und zwischen diesen Männer sind es dann Frauen, die alles durcheinander bringen.

Man kann das Werk aber auch als Roman über eine bedingungslose elterliche Liebe lesen, die Barsakow -trotz des noch größeren Gegensatzes zu den Eltern- noch intensiver erfährt als Arkadi.

Wie immer man Tschechows Väter und Söhne liest: Es ist ein Meisterstück des poetischen Realismus, die den heutigen Leser ins ländliche Russland des 19. Jahrhunderts versetzt.

Die Neuübersetzung anlässlich des 200. Geburtstages des Autors hat aus meiner Sicht vor allem ein Verdienst: Sie hat die Aufmerksamkeit von Rezensenten und Lesern noch einmal auf Tschechows Werk gelenkt. Im Vergleich zu der von mir gleichzeitig gehörten Fassung von Fega Frisch wirkt die Neuübersetzung jedoch weniger elegant, teilweise sogar holprig. Ob sie dem Russischen näher kommt, kann ich nicht beurteilen. Aber mein Fazit lautet: Ein Meisterstück des poetischen Realismus - neu ,aber nicht verbessert, übersetzt.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Väter und Söhneundefined
Herzlich willkommen zu einer weiteren Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur"!

Im September lesen wir zusammen "Väter und Söhne" von Iwan Turgenjew.

Väter und Söhne ist der bekannteste Roman von Iwan Turgenew. Er wurde 1861 geschrieben; im selben Jahr hatte der russische Zar Alexander II. die Leibeigenschaft abgeschafft. Turgenew stellte in diesem Roman schon die neuen Verhältnisse und Anschauungen der jüngeren Generation dar, die der „Söhne“ (korrekt übersetzt heißt der Roman eigentlich „Väter und Kinder“). Der Romanstoff behandelt die gesellschaftlichen Konflikte zwischen den liberalen Slawophilen und den westlich orientierten Nihilisten und führte nach der Veröffentlichung im zaristischen Russland zu literarischen Kontroversen, die Turgenew veranlassten, sein Land zu verlassen.
(Quelle: Wikipedia)

Die Leserunde beginnt am 1. September und wir freuen uns über jeden, der mit uns liest!
336 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Iwan S. Turgenjew wurde am 08. November 1818 in Orjol (Russland) geboren.

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von 3 Lesern aktuell gelesen

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