Iwan S. Turgenjew Väter und Söhne

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Inhaltsangabe zu „Väter und Söhne“ von Iwan S. Turgenjew

Auf Kirsanows Gut herrscht dicke Luft. Nach dem Studium ist sein Sohn Arkadi heimgekehrt und bringt neben seinem Freund Basarow allerhand neumodische Ideen mit: dass alle Künste nichts als Romantik seien und man sämtliche Autoritäten und moralischen Werte ablehnen müsse. 'Nihilismus' ist das in den Augen des Alten - und Anlass zu einem heftigen Generationenkonflikt. Grau jedoch wird alle Theorie, als Basarow sich in die schöne Anna verliebt. 'Väter und Söhne' spielt zur Zeit der Aufhebung der Leibeigenschaft in Russland und ist Turgenjews bedeutendster Roman. (Quelle:'Fester Einband/31.03.2015')

Malerische Bilder Russlands

— Buchliese

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  • Väter und Söhne

    Väter und Söhne

    Hamlets_Erbin

    07. December 2016 um 15:28

    "Nirgends verläuft die Zeit schneller als in Russland, wenn nicht vielleicht noch rascher im Gefängnis." (S.40) Inhalt: Die Studenten Arkadi Kirsanow und Jewgeni Wassiljew Basarow kehren nach dem Ende ihrer Studien nach Hause zurück. Basarow ist ein Nihilist, was ihn in Konflikt mit Arkadis Vater und Onkel bringt und ihn auch seinen eigenen Eltern entfremdet hat. Arkadi eifert Basarow nach. Auf einem Ball lernen beide die Witwe Odinzow kennen und besuchen sie auf ihrem Landgut... Meinung: Der Roman ist über jeden Zweifel erhaben. Er steht in der Tradition der großen russische Literatur des 19. Jahrhunderts und ist reich an Substanz. Es geht es um die Gegensätze zwischen den Generationen, die Unvermeidlichkeit des Fortschritts, den Wandel in der Welt, die Dualitäten von Gefühlen und Verstand, sowie Pflichtbewusstsein und Infragestellen. Außerdem wird dargestellt, wie sehr uns andere Menschen beeinflussen können. Turgenjew hat eindrucksvolle Charaktere erschaffen, die er philosophische Diskussionen führen lässt, weswegen die Seiten nur so dahinfliegen. Unter dem eigentlichen Text liegen, die für Turgenjew typische Leidenschaft und eine entwaffnende Sentimentalität. Die Übersetzung ist dagegen ein echtes Ärgernis! Klassiker haben es ohnehin schon schwer genug, und gelten oft als unlesbar/schwer verstehbar. Da muss man sie nicht auch noch in einer Übersetzung veröffentlichen, die bestenfalls überholt, schlimmstenfalls aber unerträglich ist!Diese Übersetzung hier hat mich extrem genervt. Das fing bei den russischen Namen an, die für einige Figuren eingedeutscht wurden (aus Pawel wurde Paul, aus Jewgeni Eugen und Arkadi hieß Arkad), für andere hingegen nicht, setzte sich bei allgemeinen Uneindeutigkeiten fort und endete bei der unablässigen Verwendung längst nicht mehr gebräuchlicher Wörter. So weckt man keine Liebe zu Klassikern! Fazit: Der Roman ist unbedingt lesenswert, aber bitte in einer anderen Übersetzung. "Man müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick eine Bedeutung hätte,..." (S.157)

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  • Ein Roman voller Zeitgefühl

    Väter und Söhne

    Buchliese

    12. December 2014 um 14:14

    Iwan S. Turgenjew nimmt uns in seinem Roman "Väter und Söhne" mit ins Jahr 1859. In Russland wurde gerade die Leibeigenschaft abgeschafft. Der junge Arkadi Kirsanow und sein Freund Jewgeni Basarow verbringen nach Abschluss ihres Medizinstudiums den Sommer auf dem Landgut von Arkadis Vater Nikolai, wo auch sein Onkel Pawel lebt. Die jungen Männer sind Nihilisten und verabscheuen beide jede Art von Autorität und bestehender Werte. Der Welt forsch entgegentretend wollen sie alles Bestehende zunächst niederreißen, um es nach einem neuen, noch nicht bekannten System wieder aufzubauen. Bald schon stellt sich allerdings heraus, dass der junge Arkadi nur ein Mitläufer ist. Basrow jedoch ist stolz und geht allem aus dem Weg, was für ihn eine ernsthafte Auseinandersetzung mit bestehenden Realitäten oder Emotionen darstellen könnte. Und so lässt uns Turgenjew an Konflikten teilhaben, die sich mühelos auf unser heutiges Wertsystem übertragen lassen. In malerischen Bildern lässt Turgenjew das ländliche Russlands entstehen, dass vom Stolz der Menschen erzählt, von der Hoffnung und natürlich von der Liebe. Ein sehr einfühlsamer Roman, in dem beide jungen Helden ihren Weg bis zum Ende gehen. Ein Klassiker, den ich sehr gern weiterempfehlen möchte.

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  • Rezension zu "Väter und Söhne" von Iwan S. Turgenjew

    Väter und Söhne

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. July 2012 um 21:20

    Die blasierte Jugend und die tradierten Alten. Ein klassischer Reibungspunkt. Und ein sehr spezifischer im Russland Turgenjews. Darum geht es in dem damals Aufsehen erregenden Buch. Turgenjew bekam dafür viel Schelte. Dabei geht das Buch. Nur ist es wieder zu zählaibig - russisch eben.

  • Rezension zu "Väter und Söhne" von Iwan S. Turgenjew

    Väter und Söhne

    luckyup

    27. February 2011 um 22:26

    Ein Hoch auf den ewig bestehenden Konflikt zwischen den Generationen, den Jungen und den Alten und den Kindern mit den Eltern und den Vätern mit den Söhnen. Die Söhne, Basarow und Arkadij leben in einer anderen (nihilistischen) Welt als ihre der Tradition verpflichteten Eltern. Trotz der radikalen Abwendung vom Alten holt beide die Liebe ein. Während Basarow auch hier ein Feld der eigenen Bestätigung sieht, gibt sich Arkadij seiner Neigung hin und geht den konventionellen Weg. Die ausserordentlich schön erzählte Geschichte mit einem durchgehend unterhaltsamen roten Faden zeigt detailliert ausgearbeitete Charaktere welche bildhaft zur Geltung kommen. Ein Buch mit einem dramatischen Ende wie andere wirklich grosse Klassiker.

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  • Rezension zu "Väter und Söhne" von Iwan S. Turgenjew

    Väter und Söhne

    Molks

    21. September 2010 um 12:46

    Ein Klassiker der russischen Weltliteratur und Freundscahft und Familienzusammenhalt

  • Rezension zu "Väter und Söhne" von Iwan S. Turgenjew

    Väter und Söhne

    walli

    22. March 2010 um 07:07

    Wer mal Lust hat einen Roman in dieser herrlich schnörkeligen Art des 19.Jahrhunderts zu lesen,kommt voll auf seine Kosten.
    Neben dem alten Thema Vater-Sohnbeziehung fand ich den Einblick in die alte russische Dekadenz der damals Wohlhabenen sehr viel interessanter-

  • Rezension zu "Väter und Söhne" von Iwan S. Turgenjew

    Väter und Söhne

    katermurr

    22. December 2008 um 02:23

    Ich möchte ja eigentlich "Ein Monat auf dem Lande" von Turgenjew lesen, als Nacharbeit zu "Actrices". Aber das hat die Bücherei nicht. So kam ich zu "Väter und Söhne". Wenn ich bedenke, wie alt das Buch schon ist, wie wenig es in unsere heutige Zeit und Gesellschaft passt, so kann ich nur staunen, wie viel es dennoch "hergibt". Und es ist wunderbar zum Lesen. Wie macht er das bloß? Scheinbar leicht geschrieben, mit nur wenigen Spannungsbögen und -momenten, hatte mich das Buch nach kurzer Gewöhnungszeit gefesselt. Da können sich viele heutige Autoren ein paar dicke Scheiben abschneiden. Hier wird mein Interesse nicht durch seltsame Konstuktionen oder aberwitzige Spannung geweckt, sondern durch schlichte, nachvollziehbare Familien- und Freundesgeschichte. Sehr einfühlsam, manchmal etwas fein-ironisch, manchmal auch witzig, aber nie langweilig. Eine Überraschung....

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