Jérémy Fel Die Wölfe kommen

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Inhaltsangabe zu „Die Wölfe kommen“ von Jérémy Fel

Das Virus des Bösen Was verbindet einen Jugendlichen, der in den 70er Jahren in Kansas das Haus seiner schlafenden Eltern anzündet, einen New Yorker Stricher, der Jahrzehnte später den dreijährigen Sohn einer Kundin entführt, die Kellnerin in Indiana, die von einem grauenhaften Ereignis aus ihrer Vergangenheit eingeholt wird, und den Ehemann, der auf der anderen Seite des Atlantiks rasend vor Eifersucht seine Frau umbringt? Kapitel für Kapitel, Geschichte für Geschichte führt J. Fel den Leser hinein in ein beängstigendes Labyrinth: Im Epizentrum des von den USA bis nach Europa wabernden Bösen steht der Psychopath, eiskalte Mörder und Gangsterboss Walter Kendrick.

Sehr spannendes und besonderes Buch

— leseratte69

Das richtige Buch für Halloween! Viele unterschiedliche Geschichten, die unerwartet miteinander verknüpft sind. Ich fand es genial.

— Sancro82

Ein außergewöhnlicher Thriller, der düster, brutal und doch sehr facettenreich ist. Mal ein anderes Buch!

— Fleur_de_livres

Beängstigend grausam und ungemein spannend.

— twentytwo

Nicht wirklich Fisch, nicht wirklich Fleisch - dieses Buch konnte mich so gar nicht packen, aber weglegen ging auch nicht.

— calimero8169

Genial, einfach nur genial!

— tootsy3000

Ich war ständig hin und her gerissen.

— ChattysBuecherblog

Ein Kaleidoskop des Bösen

— raveneye

Ganz anders als erwartet, aber gut

— SillyT

Spannung, Grusel, Entsetzen- dieses Buch hat alles, lesen,lesen!!

— mesu

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  • Kurzgeschichten über die Abgründe der menschlichen Seele

    Die Wölfe kommen

    bieberbruda

    10. October 2017 um 14:26

    Im Episodenroman "Die Wölfe kommen" gibt uns Jérémy Fel Einblicke in die tiefsten Abgründe der Menschheit!Inhalt:Normalerweise fasse ich meine Bücher immer in eigenen Worten zusammen. Doch da es sich hier um rund ein Dutzend abgeschlossene Kurzgeschichten handelt, ist es gar nicht so einfach, die Story in wenigen Worten zu umschreiben...Weshalb zündet ein Kind sein Elternhaus an, in dem seine Eltern noch friedlich schlafen? Was treibt einen eifersüchtigen Ehemann zum Mord? Und was haben die unterschiedlichen Geschichten mit dem Gangsterboss Walter Kendrick zu tun?Meine Meinung:Ich muss gestehen, dass ich statt einem eher lose verknüpften Episodenroman mit einen geschlossenen Thriller gerechnet hatte. Ich hatte beim Lesen also immer wieder nach dem roten Faden und nach Gemeinsamkeiten der Geschichten gesucht...doch diese sind wie gesagt eher lose vorhanden. Zunächst war ich davon enttäuscht, aber im Nachhinein muss ich gestehen, dass der Nenner der Kurzgeschichten klar ersichtlich ist: Sie behandeln alle die Abgründe der menschlichen Natur oder spielen mit den Urängsten des Lesers!In seinem recht emotionslosen/neutralen Stil verstrickt sich der Autor in immer grausamere Geschichten, die praktisch allesamt böse enden. Hier geht es vor allem zum Schluss ganz schön zur Sache, sodass das Buch definitiv nichts für schwache Nerven ist!Da es sich um Kurzgeschichten handelt, kann der Autor natürlich nicht allzu tief ins Detail gehen und bleibt deshalb an der Oberfläche der Psyche der Jäger/Gejagten. Das ist schade, denn genau darum soll es in diesem Buch doch gehen, oder? In einem zusammenhängenden Thriller hätte er tiefer auf die Schicksale eingehen können. Oder auf die Konsequenzen der Handlungen und wie die Zurückgebliebenen damit umgehen. Weniger Geschichten mit mehr Tiefgang hätten mir also wesentlich besser gefallen.Nichtsdestotrotz haben mir auch die Kurzgeschichten gut gefallen und Spannung war durchweg vorhanden. Gleichzeitig gibt das Buch genügend Stoff zum Nachdenken, sodass es definitiv länger im Kopf bleibt...Fazit:Eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten über die Abgründe der menschlichen Seele: Wie weit sind Menschen bereit zu gehen? Und was treibt sie dazu? Aufgrund der kurzen Episoden wurden diese Fragen nur angeschnitten und ich hätte mir mehr Tiefgang erhofft. Aus diesem Grund vergebe ich solide 3 Sterne.

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  • Urängste

    Die Wölfe kommen

    ChrischiD

    07. October 2017 um 18:46

    Alles beginnt mit einem Feuer – oder loderten die Flammen schon viel länger in ihm? Doch nicht nur Daryl, der vor mehreren Jahrzehnten sein Elternhaus niederbrennt, trägt Wut und Verzweiflung in sich. Jeder könnte sich getrieben fühlen, äußerliche wie innerliche Faktoren spielen dabei eine Rolle. Es ist und bleibt nur die Frage, inwiefern es diversen Charaktereigenschaften gelingt ans Tageslicht zu gelangen... In seinem Episodenroman setzt Jérémy Fel in jedem Kapitel eine andere Figur in den Mittelpunkt. Dem Leser ist natürlich sofort klar, dass sich mitunter Schnittpunkte zwischen den Ereignissen ergeben werden. Diese können mal nur nebensächlich, aber manchmal auf sehr konkret auftauchen. Je näher man dem Höhepunkt kommt, desto mehr ahnt man, dass noch etwas bevorsteht, was alles andere in den Schatten stellen soll. Doch wird dies gelingen? Spannung und Tempo stehen und fallen mit den einzelnen Episoden sowie ihren Protagonisten. Manche Geschichten werden in einer solch fesselnden Art und Weise erzählt, dass man reflexartig den Atem anhält, um keine Silbe zu verpassen. Dann aber gibt es auch zähere Passagen, bei denen das Weiterlesen nicht unbedingt flüssig vonstatten geht, man möglicherweise sogar zwischenzeitlich unterbricht. Daher ergibt sich ein nicht einheitliches Niveau, wodurch gleichzeitig der Gesamteindruck geschmälert wird. Die Idee, die hinter diesem Roman – ihn als Thriller zu bezeichnen, würde tatsächlich etwas zu weit gehen – steckt, bietet sehr viel Potential, das leider nicht konsequent umgesetzt werden konnte. Jérémy Fel zeichnet ein Bild diverser Persönlichkeiten, ihrer Ängste, Wünsche und Träume, aber auch der Abgründe, die sich innerhalb der menschlichen Seele auftun können. Einige Figuren sprechen den Leser sofort emotional an, andere wiederum hat man leider fast sofort wieder vergessen. So bleiben auch die Verknüpfungen zwischen den einzelnen Episoden nicht immer im Gedächtnis, manches Mal muss man zurückblättern, um sich die Zusammenhänge in Erinnerung zu rufen. Hier zeigt sich, dass eine pfiffige Grundidee mit ordentlichem Tiefgang allein leider nicht immer ausreichend ist. Ein eher mittelmäßiges Debüt, welches aber Hinweise darauf gibt, was alles möglich ist und dass der Autor durchaus zu mehr in der Lage ist.

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  • Sehr spannendes und besonderes Buch

    Die Wölfe kommen

    leseratte69

    06. October 2017 um 15:23

    KlappentextDas Virus des BösenWas verbindet einen Jugendlichen, der in den 70er Jahren in Kansas das Haus seiner schlafenden Eltern anzündet, einen New Yorker Stricher, der Jahrzehnte später den dreijährigen Sohn einer Kundin entführt, die Kellnerin in Indiana, die von einem grauenhaften Ereignis aus ihrer Vergangenheit eingeholt wird, und den Ehemann, der auf der anderen Seite des Atlantiks rasend vor Eifersucht seine Frau umbringt? Kapitel für Kapitel, Geschichte für Geschichte führt J. Fel den Leser hinein in ein beängstigendes Labyrinth: Im Epizentrum des von den USA bis nach Europa wabernden Bösen steht der Psychopath, eiskalte Mörder und Gangsterboss Walter Kendrick.Der AutorJérémy Fel, geboren 1979 in Le Havre, Drehbuchautor und ehemaliger Buchhändler, ist ein großer Fan amerikanischer Literatur und US-amerikanischer Drama-Serien. Sein grandioses Romandebüt ›Die Wölfe kommen‹ war für Kritik und Leser die Entdeckung der Rentrée 2015 und wurde auf dem Quais du Polar, dem größten Krimifestival Europas, mit dem »Prix Polar en Séries 2016« ausgezeichnet.Meine MeinungStorySchon der Klappentext, das Cover und der tolle Buchschnitt (schwarz mit Blitz) haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Der Autor präsentiert dem Leser 12 spannende Kurzgeschichten, die im ersten Moment eigenständig erscheinen, doch je mehr man liest, merkt man, das alle irgendwie miteinander verwoben sind. Alle Kapitel sind sehr spannend und alle handeln von der Bestie Mensch. Jérémy Fel präsentiert dem Leser die tiefsten Abgründe des Menschen und dieses wird sehr brutal dargestellt. Mich hat die Grausamkeit an Bücher von Richard Laymon und an Hardcore-Slasher-Romane aus dem Festa Verlag erinnert. Wer schwache Nerven hat und vor blutrünstigen und brutalen Szenen zurückschreckt, sollte das Buch besser nicht lesen. Mir jedoch hat es gefallen und ich fand, dass die Story von Seite zu Seite spannender wurde. Man sollte die Kapitel jedoch zügig hintereinander lesen, da man sonst den Zusammenhang vergessen könnte, der sich wie ein dünner roter Faden durchs Buch zieht.SchreibstilDer Autor hat einen sehr leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil. Er versteht es gekonnt Spannung aufzubauen und den Leser so zu fesseln. Den Schreibstil würde ich mit dem von Richard Laymon vergleichen, seine Charaktere und Handlungen sind teilweise genau so durchgeknallt wie bei Laymon,CharaktereIn diesem Buch lernt man sehr viele Charaktere kennen, die man aber eher mit Abstand betrachtet und ihnen auch nicht wirklich nahe kommt, was der Spannung aber keinen Abbruch getan hat. Die einzigen die etwas mehr beleuchtet waren, sin Mary Beth und Scott.Mein FazitIch muss mich zuerst beim dtv Verlag bedanken, ohne die ich niemals auf diese spannende Buch gestoßen wäre. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, dem Gewalt und Brutalität nichts ausmacht. Das Buch ist mal was ganz anderes gewesen durch seinen einzigartigen Aufbau (zumindestens für mich). Spannung, Nervenkitzel und ein toller Schreibstil lassen den Leser nicht mehr los.Von mir gibt es fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Ein Thriller Puzzle der Extraklasse

    Die Wölfe kommen

    Sancro82

    25. September 2017 um 18:23

    Was verbindet mehrere Personen, verstreut über mehrere Kontinente mit einem knallharten Gangsterboss in der USA? Um dies herauszufinden müsst ihr dieses Buch lesen! „Die Wölfe kommen“ ist ein Thriller Puzzle der Extraklasse. Über verschiedene Episoden wird man dem Rätsel, wie die Protagonisten mit dem Gangsterboss verwoben sind, immer ein Stück näher kommen bis zum ziemlich krassen Ende. Die Geschichte ist durchweg spannend geschrieben und lässt sehr tief in dunkle Abgründe blicken. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven und Leute die kein Blut sehen können.  Ich fand dieses Buch einfach der Wahnsinn! 

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  • Mal was ganz anderes vom Stil her, ich fand's klasse!

    Die Wölfe kommen

    tootsy3000

    17. September 2017 um 16:47

    Noch nie, wirklich noch nie, hab ich einen solchen Thriller gelesen. Ein Thriller, der aus zwölf scheinbar unabhängigen Kurzgeschichten besteht, welche aber doch miteinander verwoben sind. Geschickt ist dieses Labyrinth aufgebaut, führt den Leser einmal in die Richtung, einmal in die andere. Nicht immer ist klar, ob die Hauptperson Täter oder Opfer oder gar beides gleichzeitig ist. Mit seinen düsteren Einblicken in das Abartigste zu dem Menschen möglich sind, ist dieser Thriller definitiv nichts für schwache Nerven. In den Kapiteln ist das ganze Spektrum an Bosheit vertreten, das es im Reich der Homo Sapiens zu bieten gibt. Mord aus Eifersucht ist dabei das Harmloseste. Wer mit gewissen Themen in Thrillern, wenn es z. B. Kinder betrifft, nicht zurecht kommt, sollte sich wirklich gut überlegen, ob  er dem gewachsen ist, was er in diesem Thriller geboten bekommt. Auch wenn die Geschichten kurz sind, heftig, nervenaufreibend und grausam ist jede Einzelne! Gleich mit der ersten Geschichte geht Jérémy Fel mächtig zur Sache, zeigt das Gesicht des reinen Bösen. Man fragt sich, wie ein junger Mensch zu so etwas fähig ist. Erst glaubt man noch es ist eine Tat aus Verzweiflung, aber man merkt dann doch schnell, dass es eine Tat aus reiner Boshaftigkeit ist. Wie schwarz diese junge Seele ist, eröffnet sich erst später, welcher Psychopath sich hinter dem Gesicht verbirgt. Auch welche Auswirkungen die Person Daryl Grear auf die Menschen in seinem Umfeld und welchen Einfluss er auf jene hat, die weit, weit vom Ursprung der Geschichte entfernt wohnen, klärt sich erst allmählich, ohne dass die Person Daryl Grear in den jeweiligen Abschnitten präsent ist. Diese böse geisterhafte Macht, sorgt für zusätzlichen Nervenkitzel. Jérémy Fel ist für diesen Debütroman 2016 in Lyon mit dem “Prix Polar en Série” – Europas größtem Krimifestival – ausgezeichnet worden. Zu recht, wie ich für mich behaupten, denn auch mich konnte er, mit seiner spannungsgeladenen Erzählkunst der etwas andere Art, überzeugen! Das Cover finde ich gut gewählt.  Dieses allesumfassende Schwarz, welches nur durch einen hellen Blitz durchbrochen wird, passt zur düsteren Atmosphäre, die die Kurzgeschichten auf einem Großteil der Lesestrecke vermitteln.Mein Fazit: Ein Thriller mit kaum zu übertreffender Bösartigkeit, der vor nichts zurückschreckt was an menschlichen Abgründen vorhanden ist. Schockierend, brutal, grausam, nichts für schwache Nerven, aber genial konstruiert und genial umgesetzt!

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  • Die Wölfe kommen

    Die Wölfe kommen

    Fleur_de_livres

    17. September 2017 um 15:11

    Meinung: Das Cover ist schlicht und sehr düster. Die seitlichen Buchseiten sind mit einem schwarzen Buchschnitt und weißen Blitzen versehen. Das Buch wird dadurch zu einem Hingucker. Der Schreibstil ist flüssig, locker und punktet mit einer schnörkellosen Einfachheit, die mich einfach umgehauen hat. So einen Schreibstil habe ich sehr lange nicht gelesen. Der Autor schreibt fast emotionslos und ohne große Gefühlsduselei diese brutale, düstere und super spannende Geschichte, das man nicht anders kann, als das Buch durch zu suchten. Das Buch besteht aus 12 einzelnen Geschichten, die aber zum Ende hin den roten Faden zusammenfügen, da sie alle irgendwie miteinander verbunden sind. Jeder der 12 Protagonisten hat ein Erlebnis, welches grausam und manchmal auch sehr erschütternd ist. Aber genau das ist es, was dieses Buch ausmacht. Je mehr Geschichten man liest, desto größer wird das Grauen/der Horror und alles führt zu einem Täter. Dieser ist an Brutalität, Grausamkeit nicht zu überbieten. Das Buch zeigt einen menschliche Abgründe, die es wirklich so geben kann. Und das ist das bedrückende an diesem Buch. Es ist dem Autor gelungen, ein Labyrinth aus menschlichen Abgründen zu schaffen, welches so abartig ist, dass man es unbedingt zu Ende lesen muss. Fazit: Ein außergewöhnlicher Thriller, der düster, brutal und doch sehr facettenreich ist. Mal ein anderes Buch!

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  • Das Böse hat viele Gesichter

    Die Wölfe kommen

    Katinka17

    16. September 2017 um 14:49

    Die Wölfe kommen ist ein spannungsreicher und blutiger Thriller, welcher von Jeremy Fel geschrieben wurde.Das Buch hat 398 Seiten und ist 2017 in dtv Verlag erschienen. Der rote Faden, der sich durch das ganze Buch zieht ist der Tod. Der Mensch, der sich nach der Jagd schon nach seinem nächsten Opfer ausschau hält. Der Thriller enthält Kurzgeschichten über einzelne Charaktere, die zu einem großen ganzen zusammengehören. Der Leser begleitet Sie durch ihr Leben welches grausam, brutal, hoffnungsvoll oder schön ist. Die drei Hauptcharaktere sind Mary Beth, sie war mir von Anfang an sympathisch, Walter ein brutaler Typ und Scott. Die Nebencharaktere fügen sich mit ihren Geschichten passend ein. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Der Autor geht bei seinen Beschreibungen der Folter und des Todes äußerst detailliert vor. Mir hat das Buch gut gefallen. Die Spannung ging nie verlohren und ich konnte flüssig lesen. Der Schluss lässt auf einen zweiten Teil hoffen.

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  • Aneinanderreihung von Abartig- und Grausamkeiten

    Die Wölfe kommen

    calimero8169

    14. September 2017 um 17:39

    InhaltAuf einer Farm inmitten der wogenden Weizenfelder von Kansas nimmt alles seinen Anfang. Zwölf Menschen werden in diesem grandios konstruierten Episodenroman Teil der Meute desBösen, mal selbst Raubtier, mal verfolgt von weitaus gefährlicheren Wölfen. Kapitel für Kapitel führt Jèrèmy Fel den Leser unausweichlich hinein in ein beängstigendes Labyrinth der menschlichen Niedertracht, das von den USA bis nach Europa reicht. Das Böse hat viele Gesichter. Es fasziniert, verführt, infiziert - und bleibt unberechenbar.EindruckDer Schreibstil von Fel ist flüssig, leicht verständlich und mit Sicherheit auch spannend. Allerdings konnte er mich mit seinem Debüt nicht fesseln, was daran lag, dass die Geschichte für mich nicht homogen war, sondern aus vielen kleinen Einzelepisoden bestand, in denen die 12 Protagonisten vorgestellt werden und tiefe Einblicke in ihre Leben offenbaren. Diese Kurzgeschichten allerdings haben meinen Lesefluss extem gestört, war ich gerade mit einer Person vertraut und habe mich in sie hineingefunden, zack - da kam schon die nächste. Für mich ist "Die Wölfe kommen" weder ein Thriller noch ein Roman, da mir einfach der leitenden rote Faden fehlte. Für mich stellt es sich als eine Aneinanderreihung von Abartig-und Grausamkeiten, die alles in allem am Ende irgendwie zusammen laufen mögen.Definitiv drüber war für mich die Verbindung zwischen Homosexualität und daraus resultierenden Verbrechen, sowie die Pauschalthese, das ein Verbrechergen existiert.FazitIch konnte nicht abbrechen, weil ich ständig gedacht habe, dass es mich noch fesseln würde ABER weiterlesen wollte ich eigentlich auch nicht. So gar nicht mein Buch.

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    • 2
  • Die Wölfe kommen

    Die Wölfe kommen

    twentytwo

    13. September 2017 um 14:05

    In kurzen, durchweg äußerst brutalen Episoden, werden zunächst die unterschiedlichsten Ereignisse aus dem Leben verschiedener Protagonisten beschrieben. Was anfangs zusammenhangslos erscheint, entwickelt sich immer mehr zu einer Horrorstory, die eine deutliche Verbindung zwischen den einzelnen Geschichten erkennen läßt. Erst gegen Ende, beginnt sich alles auf den Psychopathen Walter Kendrick und seine Opfer zu konzentrieren. Dieser ist nach einem einschneidenden Schlüsselerlebnis, bereits als Jugendlicher zu einem alle Grenzen überschreitenden Monster geworden, und treibt seitdem gnadenlos sein perfides Spiel.FazitEin ungewöhnlicher Thriller, der sich aus einzelnen Episoden zusammensetzend, recht schnell zu einer packenden Story mit Sogwirkung entwickelt.

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  • Das allgegenwärtige Böse

    Die Wölfe kommen

    twinklingletters

    12. September 2017 um 10:51

    In Jérémy Fels Episodenroman "Die Wölfe kommen" steht das allgegenwärtige Böse im Vordergrund. Komplex verspinnen sich die Handlungen der vielen Protagonisten zu einer Gesamtgeschichte, welche es wahrlich in sich hat ... Alles beginnt mit der Geschichte von Loretta. Zusammen mit ihrem Mann udn Sohn Daryl lebt sie auf dem Land in Kansas. Daryl, zunächst ein ruhiger unauffällige Junge, macht auf dem Weg zum jungen Erwachsenen eine Wandlung durch. Von seinem Vater seit der kindehit misshandelt, wird er verschlossener und unterschwellig aggressiv. Es mündet darin, dass eines Nachts Loretta aus dem Schaf erwacht und das Haus in Flammen steht. Für ihren Mann und sie besteht keine Hoffnung auf Rettung. Ihr letzter Blick geht raus aus dem Fenster: Dort steht Daryl und sieht gelassen den Flammen zu, die sein Zuhause und seine Eltern töten werden. Die Kategorie "Thriller" auf dem Cover des Buches, wird meiner Meinung nach der Handlung nicht gerecht. Es handelt sich hier um einen Horror-Roman mit klaren Grusel- und Splatterelementen. Es ist auf keinen Fall etwas für Leute mit schwachen Nerven. Trotz der drastischen und gewalttätigen Momenten im Buch, entwickelt sich ein Sog. Man möchte erfahren, auf welche Art die Geschichten der einzelnen Protagonisten miteinander in Verbindung stehen und wie löst sich das Ganze Gespinst wieder auf. Gibt es die Hoffnung auf ein gutes Ende, oder verschlingt das Böse am Ende alle? - Lesen!

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  • Wenn die Wölfe kommen

    Die Wölfe kommen

    tootsy3000

    09. September 2017 um 15:13

    Noch nie, wirklich noch nie, hab ich einen solchen Thriller gelesen. Ein Thriller, der aus zwölf scheinbar unabhängigen Kurzgeschichten besteht, welche aber doch miteinander verwoben sind. Geschickt ist dieses Labyrinth aufgebaut, führt den Leser einmal in die Richtung, einmal in die andere. Nicht immer ist klar, ob die Hauptperson Täter oder Opfer oder gar beides gleichzeitig ist. Mit seinen düsteren Einblicken in das Abartigste zu dem Menschen möglich sind, ist dieser Thriller definitiv nichts für schwache Nerven. In den Kapiteln ist das ganze Spektrum an Bosheit vertreten, das es im Reich der Homo Sapiens zu bieten gibt. Mord aus Eifersucht ist dabei das Harmloseste. Wer mit gewissen Themen in Thrillern, wenn es z. B. Kinder betrifft, nicht zurecht kommt, sollte sich wirklich gut überlegen, ob  er dem gewachsen ist, was er in diesem Thriller geboten bekommt. Auch wenn die Geschichten kurz sind, heftig, nervenaufreibend und grausam ist jede Einzelne! Gleich mit der ersten Geschichte geht Jérémy Fel mächtig zur Sache, zeigt das Gesicht des reinen Bösen. Man fragt sich, wie ein junger Mensch zu so etwas fähig ist. Erst glaubt man noch es ist eine Tat aus Verzweiflung, aber man merkt dann doch schnell, dass es eine Tat aus reiner Boshaftigkeit ist. Wie schwarz diese junge Seele ist, eröffnet sich erst später, welcher Psychopath sich hinter dem Gesicht verbirgt. Auch welche Auswirkungen die Person Daryl Grear auf die Menschen in seinem Umfeld und welchen Einfluss er auf jene hat, die weit, weit vom Ursprung der Geschichte entfernt wohnen, klärt sich erst allmählich, ohne dass die Person Daryl Grear in den jeweiligen Abschnitten präsent ist. Diese böse geisterhafte Macht, sorgt für zusätzlichen Nervenkitzel. Jérémy Fel ist für diesen Debütroman 2016 in Lyon mit dem “Prix Polar en Série” – Europas größtem Krimifestival – ausgezeichnet worden. Zu recht, wie ich für mich behaupten, denn auch mich konnte er, mit seiner spannungsgeladenen Erzählkunst der etwas andere Art, überzeugen! Das Cover finde ich gut gewählt.  Dieses allesumfassende Schwarz, welches nur durch einen hellen Blitz durchbrochen wird, passt zur düsteren Atmosphäre, die die Kurzgeschichten auf einem Großteil der Lesestrecke vermitteln.Mein Fazit: Ein Thriller mit kaum zu übertreffender Bösartigkeit, der vor nichts zurückschreckt was an menschlichen Abgründen vorhanden ist. Schockierend, brutal, grausam, nichts für schwache Nerven, aber genial konstruiert und genial umgesetzt!

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  • Mein Leseeindruck

    Die Wölfe kommen

    ChattysBuecherblog

    05. September 2017 um 08:39

    Die Abenddämmerung senkte sich bereits auf die Weizenfelder. (1. Satz - Seite 7) Auffällig an diesem Buch ist schon der vordere schwarze Buchschnitt, der den Blitz der Vorderseite spiegelbildlich fortsetzt. Ebenso wie auf der Rückseite. Ein Buchschnitt, der mich sofort fasziniert hat. Aber zurück zur Story. Schon zu Beginn erfährt der Leser von Loretta und ihrem etwas verkorkstem Leben. Sie erscheint ängstlich, teilweise auch hörig, ohne jegliche Gefühle ihren Mitmenschen bzw. ihrer Familie gegenüber. Ich fand es sehr erschreckend zu lesen, mit welcher Emotionslosigkeit sie ihre Tochter und auch ihren Sohn erzogen hat. Hierzu hatte der Autor dann perfekt den Thrill eingebaut inform den Brandes. Plötzlich sind auch gewisse Erfindungen zu spüren. Es hatte den Anschein, als würde der Autor sehr auf die Psyche eingehen wollen. Aber gerade als ich mich so richtig mit Loretta Leben und Geschichte befasst hatte, kam der Break und eine neue Geschichte fing an. Ich war nun sichtlich irritiert. Stand doch im Klappentext nichts davon, dass es sich um mehrere Geschichten handelte. Gut, alle zwölf !!! Story zielen auf das Gleiche ab, nämlich die kaputte Psyche, dennoch hat mir jeweils auch das besondere Gespür gefehlt, dieses besondere Etwas. Ich war ständig hin und her gerissen, Auf der einen Seite war der Thrill vorhanden, aber für einen Thriller irgendwie dann doch nicht ausreichend. Was mich jedoch etwas irritiert hat war der Text auf der hinteren Innenklappe. Denn dort steht, dass es sich um einen Romandebüt handelt. Hm... hatte hier der Verlag etwa Vorder- und Klappentextbeschreibungen durcheinander gebracht? Denn vorne steht ganz klar, dass es sich um einen Thriller handeln würde. Sollte es jedoch ein Romandebüt sein, so finde ich ihn zu seiner auf die Psyche bezogen. Also für Thriller zu wenig, für Roman zu viel.

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  • Ein Puzzle der Gewalt

    Die Wölfe kommen

    Maddinliest

    04. September 2017 um 17:27

    Loretta Greer lebt mit ihrem Mann George und ihrem Sohn Daryl auf einem einsamen Gehöft. Daryl wird in seinem jugendlichen Alter zunehmend eigensinniger und lehnt sich gegen seine Eltern auf. Er hat es auch nicht leicht, da George versucht, ihn mit Gewalt in die gewünschten Bahnen zu lenken. Eines nachts werden Loretta und George von Geräuschen geweckt und zu spät merken sie, dass ihr Haus brennt. George versucht verzweifelt das Feuer zu löschen, doch die Flammen haben sich schon zu weit entwickelt. Das letzte, was Loretta sieht, als sie verzweifelt aus dem Fenster schaut, ist ihr Sohn mit einem Benzinkanister in der Hand und einem wissenden Lächeln auf den Lippen... So beginnt der Trip in die Welt der Gewalt und des Bösen. Es folgen mehrere für sich durchaus abgeschlossene und sehr spannende Kurzgeschichten mit unterschiedlichen Protagonisten. Die Entwicklung von Daryl aber zieht sich als roter Faden durch das Buch. Auch die Protagonisten der vorherigen "Kurzgeschichten" werden gekonnt in die Szenerie um Daryl eingefügt und ergeben so wieder ein Ganzes. Aufgrund der Vielzahl der Protagonisten ist es aber nicht ganz einfach einen Überblick zu behalten und ich befürchte, dass ich nicht alle Überschneidungen beim ersten Lesen erkannt habe. Ein sicherlich spannender und außergewöhnlicher Stil. Der Autor Jeremy Fel erzählt die Geschichten in einem fesselnden und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil. Ich fühlte mich wie in einem Sog und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Darstellungen sind stellenweise schon brutal und blutig, aber aus meiner Sicht unausweichlich bei der Thematik des Buches. Um Daryl entwickelt sich eine Orgie der Gewalt und  Grenzen scheinen nicht vorhanden. Das Buch hat bei mir durchaus auch noch nachgewirkt und ich konnte es nicht einfach zur Seite legen und zur Tagesordnung übergehen. Ein äußerst interessanter und außergewöhnlicher Thriller, den ich gerne weiterempfehle, aber gleichzeitig dazu rate, sich bei den Kurzgeschichten Notizen zu den einzelnen Protagonisten zu machen, um das ganze Potential des Buches auszuschöpfen. Ich bewerte das Buch mit guten vier von fünf Sternen.  

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    • 2
  • Das Grauen und seine Facetten

    Die Wölfe kommen

    raveneye

    04. September 2017 um 16:25

    Anfang der 70er Jahre brennt der junge Daryl sein Elternhaus nieder und verschwindet danach spurlos. Jahre später geschehen viele böse Dinge. Das Cover ist schlicht schwarz und macht neben dem Titel nur durch einen Blitz auf sich aufmerksam, der die eine Seite ziert.Aber nicht nur hier, auch auf dem vorderen Schnitt ist der Blitz wiederzufinden. Mich spricht das Cover an. Bei dem Buch wird die Geschichte nicht geradlinig von A nach B erzählt, sondern anhand von kleinen Episoden, die immer wieder das Leben wechselnen Personen beleuchten. Da haben wir zum Beispiel Loretta, die sich sorgen um ihre Familie macht. Clare, die immerwieder von düsteren Träumen heimgesucht wird. Mary Beth, die mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird. Oder Damien, der versucht ein Sommercamp heil zu überstehen. Und noch einige mehr, doch was haben sie miteinander zu tun? Das Buch und seine Charaktere haben mich schnell in ihren Bann gezogen. Was auf den ersten Blick wie unzusammenhängende Einzelschicksale erscheint, offenbart nach und nach seine tiefere Bedeutung. Und nicht nur das. Der Autor, zieht einen hinein in den Abgrund der menschlichen Seele und präsentiert mit seinem Thriller ein Kaleidoskop des Bösen in all seinen Formen und Facetten. Manchmal wusste ich beim Lesen nicht wo sie die Charaketere gerade befinden. Manche Sequenzen lasen sich wie zwischen Realität und Fiebertraum gefangen. Und dabei war alles so eindringlich und intensiv geschrieben, das ich gar nicht aufhören wollte zu lesen um zu ergründen wo die Meschlichkeit aufhörte und das Grauen beginnt. Für mich sein sehr gelungener Thriller, gepaart mit Horrorelementen der definitiv nichts für Zartbesaitete ist.

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  • Die Abgründe der Menschheit

    Die Wölfe kommen

    SillyT

    04. September 2017 um 15:41

    Normalerweise beginne ich meine Rezensionen ja immer mit einer kurzen Zusammenfassung in meinen eigenen Worten, doch dies ist dieses Mal gar nicht ganz so leicht, dazu später mehr. Bei einem Hausbrand in den siebziger Jahren kommt ein Ehepaar ums Leben. Viele Jahre später passieren immer mehr ungewöhnliche Dinge, mal in den USA, mal in Frankreich, mal in England, aber immer wieder sind die Taten böse, abgrundtief böse. Doch was hat das alles mit den Begebenheiten von damals zu tun? Gibt es dort überhaupt einen Zusammenhang?Meine Meinung: Dieses Buch besticht durch sein Cover und seinen seitlichen Buchschnitt, denn durch den Blitz wirkt es fast schon unheimlich und gibt dem Buch auf jeden Fall die passende Optik. Mit seinem Schreibstil konnte Jérémy Fel gleich von Beginn an bei mir punkten, denn die Geschichte lässt sich flüssig lesen, ist dabei inhaltlich gut verständlich und sehr mitreißend. Allerdings hat dieser Thriller einen Aufbau, der völlig ungewöhnlich ist, denn zunächst wirkt es, als hätte der Autor hier eine Reihe Kurzgeschichten aneinandergereiht. Diese wirken völlig zusammenhanglos und doch merkt man recht schnell, dass es hier durchweg einen roten Faden gibt, denn es sind gar keine Kurgeschichten, sondern eher kurze Episoden, kleine Puzzlestücke, die scheinbar willkürlich auf das Brett gelegt wurden, ohne das ein Bild entsteht. Doch der Autor ist hier extrem geschickt, denn die einzelnen Episoden haben durchaus eine Gemeinsamkeit, der rote Faden ist hier absolut gegeben, verlangt aber einiges an Aufmerksamkeit des Lesers. Seien es bestimmte Orte oder Personen, irgendwo gibt es einen Zusammenhang und einen Ursprung.Das Ganze lässt sich durchaus spannend lesen, denn in jeder Episode gibt es sowohl interessante Charaktere, als auch interessante Entwicklungen. Dabei steigert Fel die Spannung, in dem es immer grausamer wird und immer härter und auch wenn es nichts für zartbesaitete Leser ist, so ist es doch immer nur soweit beschrieben, dass es nicht platt wirkt. Mit jeder neuen Geschichte steigert er sich in den Grausamkeiten, in den Abgründen und doch wird man beim Lesen davon gefesselt. Er spielt mit den menschlichen Abgründen und es waren hier so einige, die er in seinen Thriller integriert und manches Mal scheint es, als würde auch das Übernatürliche lauern. Die einzelnen Abschnitte benennt er mit den Namen des jeweiligen Charakters, der hier seine Protagonistenrolle bekommt.Somit gibt es hier ein Vielzahl an Charakteren und auch wenn man glaubt, dass es hier gar keinen Protagonisten gibt, so sind es doch einige Personen, die hier eine wichtige Rolle spielen. Dabei möchte ich hier gar nicht zu sehr drauf eingehen, da es sonst zuviel vorwegnimmt. Eins haben jedoch alle gemeinsam, der Autor beschreibt sie so gut, dass sie schnell für den Leser lebendig werden und ich war immer wieder schnell in die jeweiligen Schicksale abgetaucht.Ganz besonders gelungen ist hier die Atmosphäre des Buches, jede Episode hat etwas beklemmendes, man spürt das Unheil und kann sich trotzdem nicht davor verschließen.Mein Fazit: Eine absolut ungewöhnliche Art, eine Geschichte zu erzählen, die für viele wohl gewöhnungsbedürftig sein könnte, denn der Thriller ist wirklich ungewöhnlich, einfach anders. Mir hat dieses Buch aber richtig gut gefallen, allerdings verlangt es die Aufmerksamkeit seines Lesers und ist nichts für Zartbesaitete, denn Fel erzählt doch ohne etwas zu verschönigen und auch wenn es nicht platt beschrieben ist, so werden die Bilder durchaus lebendig. Eine große Zahl an menschlichen Abgründen bekommt man geliefert und ist immer wieder entsetzt darüber, was alles im Menschen lauert. Spannend und mitreißend und sprachlich wirklich sehr gut gelungen, brachte mir dieses Buch interessante und aussergewöhnliche Lesestunden. Wer sich auf ein Buch einlassen kann, das einfach anders ist, wird hier eine sehr gute Lektüre finden.

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