Jérôme Delafosse

 3,4 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Im Blutkreis, Schwarze Tränen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jérôme Delafosse

Jérôme Delafosse, 1972 in der Bretagne geboren, ist Fotoreporter und Filmregisseur mit den Spezialgebieten Wissenschaft und Abenteuer. Sein besonderes Interesse gilt Unterwasseraufnahmen - er ist professioneller Taucher. Seit zwölf Jahren ist er für seine Reportagen und Dokumentationen überall in der Welt unterwegs. Er hat an verschiedenen Expeditionen teilgenommen und Grabungsarbeiten, auch unter Wasser, begleitet. Neben seinen Dokumentarfilmen für das Fernsehen werden seine Beiträge in internationalen Magazinen und Zeitungen veröffentlicht, darunter "Le Figaro", "Paris Match", "The Sunday Times", "The Independent", "Der Spiegel" und "Geo". Mit seinem Debütroman "Im Blutkreis", der in zehn Sprachen übersetzt wurde, stürmte Jérôme Delafosse in kürzester Zeit die Bestsellerliste

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jérôme Delafosse

Cover des Buches Im Blutkreis (ISBN: 9783641135331)

Im Blutkreis

 (34)
Erschienen am 05.12.2013
Cover des Buches Schwarze Tränen (ISBN: 9783734101601)

Schwarze Tränen

 (11)
Erschienen am 20.04.2015
Cover des Buches Im Blutkreis (ISBN: 9783866045057)

Im Blutkreis

 (11)
Erschienen am 10.11.2008

Neue Rezensionen zu Jérôme Delafosse

Cover des Buches Schwarze Tränen (ISBN: 9783809026280)Emilis avatar

Rezension zu "Schwarze Tränen" von Jérôme Delafosse

Umfangreicher, komplexer und interessanter Thriller
Emilivor 3 Monaten

Über den Autor: 

Jerome Delafosse ist ein fünfzigjähriger Schriftsteller, der in Bretagne geboren worden ist und mit dem Thriller "Im Blutkreis" bekannt geworden ist. Seitdem kenne ich den Autor und wollte gern weitere Bücher von ihm lesen. Jerome Delafosse ist außerdem Fotoreporter und Filmregisseur mit den Spezialgebieten Wissenschaft und Abenteuer. Seine Schwerpunkte und Interessen spiegeln sich in seinen Romanen.


Kurzbeschreibung:

Irland, Herbst 1994. Die Kriegsreporterin Sinead McKeown überlebt als Einzige das Bombenattentat, bei dem sie ihr ungeborenes Kind verliert und ihr Mann stirbt. Als die Polizei herausfindet, dass er bereits vor der Explosion erstochen wurde, gerät Sinead selbst unter Verdacht. Auf der Flucht hat sie nur noch ein Ziel: sich an dem wahren Mörder zu rächen, der ihre Familie umgebracht hat. In ihrem Haus entdeckt sie eine erste Spur: ein Glas mit merkwürdig tätowierten Augenlidern. Sie ahnt nicht, dass dieser Fund sie an einen bedrohlichen Ort führen wird, der dem tiefsten Wahnsinn der Menschheit entspringt – dort, wo die Tränen nie aufhören zu fließen und eine schreckliche Wahrheit auf sie wartet …


Meine Meinung:

Der Roman beginnt spektakulär. Die Hauptdarstellerin Sinead ist schwanger und glücklich verheiratet. Als es ihr eines Abends gewöhnlich schlecht wird, will sie kurz in den Garten an die frische Luft. Ihr Partner, ein Reporter, der kein Blatt vor den Mund nimmt, schreibt zu der Zeit in seinem Arbeitszimmer. Ohne Vorwarnung explodiert das Haus, Sinead wird schwer verletzt und ihr Mann überlebt das Inferno nicht. Später bei der polizeilichen Untersuchungen wird bekannt, dass der Ehemann schon vor der Explosion erstochen worden ist... Sinead wird als Terroristin verdächtig, und die einzige Chance ihre Unschuld zu beweisen, ist, die Ermittlungen selbst durchzuführen...


Der Beginn der Geschichte fand ich sehr spannend. Der Autor bedient sich in diesem Roman sehr vielen Themen. Es geht um die Anschläge in Nordirland 1994 und Strahlungsopfer in Frankreich. Es geht um die Geheimdienste, Verschwörungen und Wissenschaft. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt: Handlungsort Irland und Frankreich. Die Erzählstränge finden recht lange nicht zusammen, doch auch dann, wenn es so weit ist, kann ich nicht behaupten, dass der Roman übersichtlicher wird. Delafosse hat einen sehr komplexen Roman erschaffen. Es gibt viel zu viele Themen, meiner Meinung nach, die er versucht in "Schwarze Tränen" zu packen. Die passen zwar alle zu der Geschichte und fügen sich harmonisch in das Geschehen ein, doch insgesamt wirkt der Roman wenig überschaubar, etwas chaotisch und überladen.


Nordirlandkonflikt, Familientragödie, Mordserie, radioaktive Bedrohung, Geheimdienste, Verschwörung, Mythologie, Astronomie und noch vieles mehr - alles sehr interessant und auch hervorragend recherchiert, das muss man an dieser Stelle, betonen, doch insgesamt wäre in dem Fall etwas weniger mehr. Die Figuren und deren Entfaltung blieben dabei etwas auf der Strecke. Was ich sehr schade fand.

Alles in allem ein temporeicher, gut recherchierter, politischer Wissenschaftsthriller mit mystischen Elementen. 

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Cover des Buches Im Blutkreis (ISBN: 9783866045057)silkedbs avatar

Rezension zu "Im Blutkreis" von Jérôme Delafosse

absolut undurchsichtig
silkedbvor 5 Jahren

„Im Blutkreis“ von Jérôme Delafosse habe ich als Hörbuch gehört und leider in keiner guten Erinnerung. Gelesen wird es von Simon Roden, der seine Aufgabe zwar solide erledigt, aber auch wenig markantes in der Rolle hinterlässt. Ich fand die Geschichte zu Anfang noch ganz interessant, auch wenn ich da bereits meine Probleme mit den Namen im Buch hatte. Bis ich zum Abschluss des Hörbuchs die Inhaltsangabe durchgelesen habe, war ich der festen Überzeugung die Hauptperson würde Laton Fohl (statt Nathan Falh) heißen, so wenig konnte ich mit der Aussprache hier anfangen. Ab ca. der Hälfte wurde die Handlung sehr verworren. Ständig reiste die Hauptfigur durch die Welt, traf sich mit diesem oder jenem, erfuhr in Telefonaten weitere Informationen und setzte alles zu einer Geschichte zusammen, die für mich einfach nur unglaubwürdig und maßlos übertrieben klang. Spannung kam kaum auf, da ich vielmehr damit beschäftigt war nicht den Anschluss zu verlieren in welchem Land wir gerade sind. Vielleicht ist dies einfacher und schlüssiger nachzuvollziehen, wenn man das Buch liest statt das Hörbuch zu hören. Für das Hörbuch kann ich leider keine Empfehlung aussprechen.

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Cover des Buches Schwarze Tränen (ISBN: 9783734101601)Janosch79s avatar

Rezension zu "Schwarze Tränen" von Jérôme Delafosse

Wenn Franzosen über Irland schreiben....
Janosch79vor 7 Jahren


Eigentlich hat mich dieser Thriller sehr gereizt, weil das Geschehen auf der Grünen Insel spielt. Irgendwie konnte mich dieses Buch aber nicht packen.

Inhalt: Irland, Herbst 1994. Die Kriegsreporterin Sinead McKeown überlebt als Einzige das Bombenattentat, bei dem sie ihr Kind und ihren Mann verliert. Als die Polizei herausfindet, dass er bereits vor der Explosion erstochen wurde, gerät Sinead unter Verdacht. Auf der Flucht hat sie nur noch ein Ziel – sich an dem wahren Mörder zu rächen. In ihrem Haus entdeckt sie eine erste Spur: ein Glas mit merkwürdig tätowierten Augenlidern. Sie ahnt nicht, dass dieser Fund sie an einen Ort führen wird, der dem tiefsten Wahnsinn der Menschheit entspringt – dort, wo die Tränen nie aufhören zu fließen und eine schreckliche Wahrheit auf sie wartet …


Größter Kritikpunkt waren für mich die vielen Handlungssträngen. Der Thriller spielt zum einen In Irland und zum anderen in Frankreich. Schon nach kurzer Zeit war mir das gesamte Geschehen zu verworren. Den roten Faden fand ich nicht. Ich hätte es wesentlich spannender gefunden, wenn die Geschichte nur in Irland gespielt hätte.


Der Einstieg ist richtig spannend und reizt zum Lesen, doch mit zunehmender Seitenzahl gerät der Autor Jerome Delafosse zu sehr ins Detail. 
Verschiedene Gruppen, Geheimdienste und viele wissenschaftliche Themen prägen das Buch im weiteren Verlauf. 
Eigentlich eine sehr interessante Sache, doch in diesem Fall passte es für mich leider nicht.
Die Grundidee finde ich schon gelungen, doch an der Umsetzung hapert es. 


Trotzdem sollte man diesen Thriller sicher nicht komplett verteufeln. Auf einen Versuch kann man es sicher ankommen lassen. 

Kommentare: 1
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