Jérôme Eckmeier Das Rock ‘n’ Roll Veganer-Kochbuch

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Inhaltsangabe zu „Das Rock ‘n’ Roll Veganer-Kochbuch“ von Jérôme Eckmeier

Vegane Profi-Küche meets Rock 'n' Roll! In seinem ersten Kochbuch vereint Jérôme Eckmeier, Chefkoch des Vegetarierbundes Deutschland, seine beiden großen Leidenschaften und nimmt euch mit auf eine kulinarische Zeitreise in die 50er Jahre. Den Geburtsjahren des Rock 'n' Rolls entsprangen Partybuffet-Klassiker wie Fleisch- und Eiersalate, Toast Hawaii, Marmor- und Käsekuchen und der mit Salzstangen gespickte Mett-Igel. Jérôme Eckmeier zaubert euch mit den veganen Varianten dieser Gerichte den Flair der Hula Hoop- und Petticoat-Jahre tierleidfrei auf eure Teller. Aber auch die moderne vegane Küche kommt nicht zu kurz in diesem Kochbuch: Mit zahlreichen Gaumenfreuden wie rohen „Spaghetti Napoli“, Kürbissuppe mit karamellisiertem Ingwer, knusprigen CornDogs und Frozen Banana Ice schlägt Jérôme Eckmeier die Brücke zurück in die Gegenwart!

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  • Rezension zu "Das Rock'n Roll Veganer-Kochbuch" von Jérôme Eckmeier

    Das Rock ‘n’ Roll Veganer-Kochbuch
    literaturschock

    literaturschock

    06. March 2013 um 06:36

    Petticoats, Hula Hoop, Toast Hawaii & Elvis Presley: Rock 'n' Roll, inzwischen nicht nur eine Musikrichtung, sondern auch ein Lebensgefühl, das die 50er Jahre prägte. Die Partybuffets waren geprägt Fleisch- und Eiersalaten, Toast Hawaii, Marmor- und Käsekuchen und dem legendären mit Salzstangen gespickten Mett-Igel. Jérôme Eckmeier hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kulinarischen Klassiker dieser Zeit zu veganisieren und entstanden ist dabei dieses Kochbuch. Der gelernte Koch und staatlich geprüfte Lebensmitteltechniker entspricht nur geringfügig dem klischeehaften Bild, das sich die meisten unter blassen, mageren Veganern vorstellen. Dass ihm das Kochen großen Spaß macht, merkt man ihm an. Viele von uns werden ihre Kindheit in dem einen oder anderen Gericht wiederfinden, sein Umgang mit anderen Menschen im Internet zeugt von Respekt und auch in natura wirkt Jérôme Eckmeier einfach wie ein großer Bär, den man knuddeln möchte (ich durfte ihn kurz auf der VeggieWorld 2013 in Wiesbaden kennen lernen. Das Kochbuch ist aufgeteilt in die folgenden Kapitel: Grundrezepte (z.B.Soßen, Mayonnaise, Hefeschmelz usw.), Kalte Vorspeisen (z.B.Vleischsalat, Bayrischer "Wortscht"salat, Gevlügelsalat, veganer Eiersalat), Warme Vorspeisen (z.B. Gebackener Spargel im Knuspermantel mit Knoblauchdip, Couscous auf gebratenem Chicorée mit Balsamico-Dressing), Hauptgänge (Kohlrouladen, vegane Cevapcici mit Djuvec-Reis, Pflanzensteak-Bagel), Desserts und Kuchen (z.B.Tiramisu, schnelle Avocado-Mousse au Chocolat). Für meinen Geschmack enthält das Kochbuch einen Tick zu viele deftiger Rezepte und Fakegerichte. Fast kein Rezept kommt ohne eine Sojazutat aus. Aber: Das liegt auch nicht in der Intention dieses Kochbuches. Jérôme Eckmeier wollte die deftigen Partybuffets der 50er Jahre "veganisieren" und das ist ihm gelungen. Die Gerichte schmecken lecker, mehr oder weniger authentisch und vom Sojakram abgesehen sollte man das meiste auch problemlos im normalen Supermarkt kaufen können. Enthalten ist auch die für mich bisher beste Variante von Rührtofu (schön "schlonzig"!) und ich kann mir keinen Grund vorstellen, weshalb man da noch normales Rührei essen sollte. Das frische Fake-Zwiebelmett schmeckte nicht so stark nach echtem Mett (muss ich auch nicht haben). Schmeckt besser, wenn es noch ein Weilchen durchziehen kann. Ich habe Maiswaffeln statt der im Rezept angegebenen Reiswaffeln genommen, da letztere im Ruf stehen, teilweise zu viel Arsen zu enthalten. Auch die Nudeln mit Sojafleisch und "Käse" sind empfehlenswert. Zufällig hatte ich testweise geriebenen Wilmersburger hier, aber im Rezept wird auch eine Alternativversion aus Sojasahne mit Hefeflocken angegeben. Deftig und lecker, aber recht gewöhnlich und mir auch zu "schwer". Als Beilage zu Gemüse kann ich mir das aber sehr gut vorstellen. Viele gesunde Gerichte lassen sich hier kaum finden, weshalb ich das "Rock 'n' Roll Veganer-Kochbuch" mehr als Ergänzung zu anderen Kochbüchern sehen würde. Uneingeschränkt empfehlenswert ist es besonders für Umsteiger. Menschen, die gerne vegan werden möchten, die aber den Geschmack der ganzen "fleischigen" Gerichte vermissen. Und natürlich erhält man für Buffets so grandiose Anregungen, dass man versucht ist, eine vegane 50er-Jahre-Mottoparty zu organisieren. Einige Worte noch zum Verlag: Compassion Media legt seine Schwerpunkte ganz klar auf den Veganismus und die Tierrechte bzw. die Tierbefreiung und überzeugt mich seit Jahren durch seinen konsequente Kurs. Die Bücher werden auf Recyclingpapier von Dalum Papir aus Dänemark (einer der weltweit umweltfreundlichsten Papierhersteller) gedruckt und seit 2013 werden für die Herstellung der Produkte sogar nur noch mineralölfreie Druckfarben auf Leinöl-Basis verwendet. Aus diesen Gründen darf bitte man keine katalogtauglichen Hochglanzfotos der Gerichte erwarten. Neben Büchern gibt es auch noch der Shop von Roos of Compassion, in dem vegane Lebensmittel und fair gehandelte Kleidung angeboten wird - natürlich ebenfalls vegan. Ein kleines, bewundernswertes Unternehmen in einer Welt, die von Kapitalismus beherrscht wird. Macht weiter so!

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