Als eine alte Freundin des Journalisten Hannis Martinsson überraschend zu Tode kommt, kehrt der in seine Heimat, die Färöer Inseln zurück. Sonja soll bei einem Fest von einer Hochebene gestürzt sein. Ein Unfall, daran hat die Polizei keinen Zweifel, Hannis allerdings kommt die Sache seltsam vor. Als dann auch noch ihr Freund Hugo durch einen Sturz umkommt, ist sein Misstrauen endgültig geweckt. Zusammen mit Karl, dem Wirt eines Bierclubs, in den Hannis gerne und oft einkehrt, macht er sich auf die Suche nach Spuren. Wieso erwartete Sonja so plötzlich Geld? Und was hatte sie auf dem Segelschiff aus Paraguay verloren, das seit einiger Zeit im Hafen liegt? In ihrer letzten Artikelserie beschäftigte sie sich mit dem Zweiten Weltkrieg, mit deutschen Kriegsverbrechern …
Der Roman (lt. Verlag der erste Krimi von den Färöern) ist in der Ich-Form erzählt. Besondere Raffinesse kann man Hannis Martinsson nicht unbedingt unterstellen – er tappt nicht nur einmal ins Unheil, sondern wiederholt - während die Polizei lange, lange alles nur für Unfälle und Zufälle hält. Trotzdem hat mich der Roman gut unterhalten. Eigentlicher Star sind die Färöer Inseln. Natur, Land, Leute und Wetter sind so lebhaft beschrieben, dass man sich fast dort wähnt.





