Jógvan Isaksen Endstation Färöer

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Inhaltsangabe zu „Endstation Färöer“ von Jógvan Isaksen

Während einer Mittsommerfeier in den färöischen Bergen stürzt die Journalistin Sonja Pætursdóttir vom Rande des Plateaus. Ein Unfall, laut Polizeibericht. Für Hannis Martinsson ist der Tod seiner Freundin aus früherer Zeit ein Grund, in seine Heimat zurückzukehren. In einem Bierclub trifft er Sonjas Lebensgefährten Hugo, der sich damit brüstet, etwas über die Umstände ihres Todes zu wissen. Was das ist, erfährt Hannis jedoch nicht mehr, denn am nächsten Tag bricht sich Hugo beim Sturz auf der Kellertreppe das Genick. Dies sind zu viele Unfälle für den Journalisten, der eine große Story wittert. Denn Sonja wurde mehrmals an Bord eines Schoners aus Paraguay gesehen, der seit einigen Wochen im Hafen von Tórshavn liegt – und dessen Besatzung benimmt sich höchst merkwürdig … Die färöische Landschaft, das Leben auf der rauen Inselgruppe im Nordatlantik und immer wieder der Tanz ums Goldene Kalb Fischereirechte bilden den Hintergrund für diesen Krimi der Extraklasse.

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  • Rezension zu "Endstation Färöer" von Jógvan Isaksen

    Endstation Färöer

    Wortklauber

    07. December 2012 um 13:59

    Als eine alte Freundin des Journalisten Hannis Martinsson überraschend zu Tode kommt, kehrt der in seine Heimat, die Färöer Inseln zurück. Sonja soll bei einem Fest von einer Hochebene gestürzt sein. Ein Unfall, daran hat die Polizei keinen Zweifel, Hannis allerdings kommt die Sache seltsam vor. Als dann auch noch ihr Freund Hugo durch einen Sturz umkommt, ist sein Misstrauen endgültig geweckt. Zusammen mit Karl, dem Wirt eines Bierclubs, in den Hannis gerne und oft einkehrt, macht er sich auf die Suche nach Spuren. Wieso erwartete Sonja so plötzlich Geld? Und was hatte sie auf dem Segelschiff aus Paraguay verloren, das seit einiger Zeit im Hafen liegt? In ihrer letzten Artikelserie beschäftigte sie sich mit dem Zweiten Weltkrieg, mit deutschen Kriegsverbrechern … Der Roman (lt. Verlag der erste Krimi von den Färöern) ist in der Ich-Form erzählt. Besondere Raffinesse kann man Hannis Martinsson nicht unbedingt unterstellen – er tappt nicht nur einmal ins Unheil, sondern wiederholt - während die Polizei lange, lange alles nur für Unfälle und Zufälle hält. Trotzdem hat mich der Roman gut unterhalten. Eigentlicher Star sind die Färöer Inseln. Natur, Land, Leute und Wetter sind so lebhaft beschrieben, dass man sich fast dort wähnt.

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