Jón Kalman Stefánsson Das Licht auf den Bergen

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Inhaltsangabe zu „Das Licht auf den Bergen“ von Jón Kalman Stefánsson

Fernab von Reykjavik, gewissermaßen hinter den sieben Bergen, ist Island bisher vom Fortschritt verschont geblieben. Es gibt keine Autobahnen, keine Straßenbeleuchtung und noch keine Touristen. Doch das soll sich bald ändern: Zuerst hat Björn auf Hnúkar eine ausländische Zeitschrift abonniert, dann verirrt sich das erste deutsche Touristenehepaar in der ländlichen Idylle, und plötzlich ist die Gemeinde in zwei Lager gespalten: Devisen und Globalisierung, Milchwirtschaft und Schrottlager oder Esoterik und Biokost? Eine etwas andere Gretchenfrage, lauter skurrile Gestalten voll sprühendem Witz: DAS ist Island at its best!

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  • Rezension zu "Das Licht auf den Bergen" von Jón Kalman Stefánsson

    Das Licht auf den Bergen
    BertieWooster

    BertieWooster

    03. October 2009 um 22:32

    Der jugendliche Ich-Erzähler (autobiografisch?) erzählt vom Leben auf dem Lande im Westen Islands Ende der 70er Jahre. Dort ist die Gegend landwirtschaftlich geprägt. Es gibt nur ein Fischerboot, dass von einem uralten Seebären gesteuert wird. Hauptfigur ist jedoch nicht der Erzähler, sondern sein Freund der Dichter Skalathur, der gerade schwer verliebt ist. Es geht jedoch auch um den Einzug der "Moderne" in das Dorf. Während der eine am Liebsten eine Kiesgrube und einen Schrottplatz gründen würde, versucht sich der andere im Tourismusgeschäft. Der Dichter beginnt eine Bezirkschronik, in der er angesichts des fortschreitenden Fortschritts die Geschichte, die Erzählungen und Traditionen festhalten will. Fast schon liebevoll gelingt es dem Autor, die einzelnen zum Teil ziemlich schrulligen Charaktere darzustellen. Gefallen hat mir die Auseinandersetzung des Gemeindevorstehers und leidenschaftlichen Verehrer von Halldór Laxness mit seinem Freund, der anlässlich einer Gemeindeversammlung nach reichlich genossenem geistigen Getränken vor der Tür in einer Rauferei endet. Sie streiten sich schon seit längerem, wer der beste Schriftsteller/Dichter Islands ist. Der erste Teil, in dem auch der Tourismus einzug hält, ist sehr amüsant geschrieben. Der zweite Teil, als ein geheimnisvoller Besucher auftaucht, hat mir nicht mehr so gut gefallen, da es fast schon etwas schwermütig bzw. mythisch geschrieben scheint.

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