Jón Kalman Stefánsson Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit

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Inhaltsangabe zu „Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit“ von Jón Kalman Stefánsson

Zehn Jahre ist er jung und steht vor dem ersten Abenteuer seines Lebens: einer Flugreise zu den Großeltern nach Norwegen - und das zu einer Zeit, es sind die siebziger Jahre, als von Island aus "höchstens Stewardessen und Politiker ins Ausland reisten".§Lange Sommerferien also im "heißen" Süden, in der Nähe von Stavanger, wo es - ganz anders als in Island - Bäume und Männer in kurzen Hosen gibt und bald auch neue Freunde. Tarzan und Flinker Hirsch, Helge, der alles aus Büchern weiß, Björn, der alles auseinander nimmt und mit dem es sich trefflich mit der Unterwäsche der schon recht erwachsenen Halbschwester Handel treiben lässt.§Großmutter ist eher eine Strenge, Großvater hingegen der bewunderte Schatz, der sich bei häuslichen Konflikten immer augenzwinkernd auf die Seite des Jungen schlägt und für die heitere Stimmung dieses Sommerbuches sorgt.§Aber: "Wo Leben ist, da ist auch Tod" - so weiß der Erzähler zu berichten (der als der kleine Junge von zehn Jahren und gelegentlich als erwachsener Schriftsteller zu uns spricht). Nur drei Jahre nach diesem Sommer wird Großvater tödlich verunglücken.§Dies Wissen um den traurigen Ernst des Lebens und die vielen kindlichen großen Fragen, die auch Erwachsene ja nicht beantworten können - Fragen über die Erinnerung und die Vergänglichkeit der Zeit - , vergegenwärtigen in vielerlei Episoden, mit scheinbar leichter Hand erzählt, eine ganze Welt.

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  • Rezension zu "Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit" von Jón Kalman Stefánsson

    Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2009 um 20:11

    Ein netter kleiner Schmöker. Für mich aber schwer zugänglich, was an der Sprache liegen kann. Zudem fand ich oftmals die Story zu holperig, auch, wenn es die Gedankengänge eines 10jährigen beschreiben sollte. Seine Fantasiewelt - nicht schlecht, aber ich fand es übertrieben und zu "künstlerisch", dass ein Erwachsener (eben der Autor als Erzähler) immer erklärend seine Zusätze abgeben musste, die jedoch durch ihre Sparsamkeit nicht wirklich viel zu der Geschichte beitrugen und erst recht das Erzählte "unrund" machten. Fazit: Nett, aber man soll nicht viel erwarten - weder inhaltlich noch sprachlich.

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  • Rezension zu "Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit" von Jón Kalman Stefánsson

    Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit

    BertieWooster

    29. May 2009 um 15:45

    Die Erzählung handelt von einem zehnjährigen Isländer, der seine Sommerferien bei den Großeltern in einem Vorort von Stavanger (Norwegen) verbringen darf. Ich weiß nicht ob es sich insoweit um eine Autobiografie handelt. Dem Autor gelingt es auf jeden Fall, die denk- und ansichtsweise eines zehnjährigen gekonnt zum Ausdruck zu bringen, auch wenn der Autor selbst zugibt, dass die Sprache eines Kindes und eines Erwachsenen diametral entgegen gesetzt sind. Es muss ein genialer Sommer gewesen. Geschildert werden die kleinen Abenteuer, die der Bub mit seine realen und seinen fiktiven (Tarzan und flinker Hirsch) Freunden erlebt. Besonders gefallen haben mir seine realen Freunde, wie den kleinen Erik, vor dem nichts sicher ist, was auseinander gebaut werden kann oder Helge einen altklugen Besserwisser. Aber auch sein Opa, der die Fantasien des Kindes unterstützt ist gut getroffen. Das Buch regt dazu an, über die eigenen Kindheitserlebnisse nachzudenken.

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