Jörg-Uwe Albig

 3 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Berlin Palace, Land voller Liebe und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Zornfried

Erscheint am 28.02.2019 als Hardcover bei Klett-Cotta.

Alle Bücher von Jörg-Uwe Albig

Berlin Palace

Berlin Palace

 (8)
Erschienen am 01.12.2011
Land voller Liebe

Land voller Liebe

 (2)
Erschienen am 01.08.2006
Eine Liebe in der Steppe

Eine Liebe in der Steppe

 (1)
Erschienen am 10.07.2017
Ueberdog

Ueberdog

 (0)
Erschienen am 21.02.2013
Zornfried

Zornfried

 (0)
Erschienen am 28.02.2019

Neue Rezensionen zu Jörg-Uwe Albig

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buecher-beas avatar

Rezension zu "Eine Liebe in der Steppe" von Jörg-Uwe Albig

Die kleine übriggebliebene Kirche im Plattenbaugebiet
buecher-beavor einem Jahr

Judith ist Museumspädagogin aus Norddeutschland und Gregor Paläonthologe aus Niederfranken, sie lernen sich kennen und lieben in Zinnroda, einer Kleinstadt in Sachsen.

Dort ist der Rückbau der Plattenbauten in vollem Gange. Zusammen mit Le Bertram kämpfen sie dagegen an, weil sie vermuten, Gebäude haben auch eine Seele. Das wird Gregor nur zu sehr bewusst, als er die kleine Kapelle Maria Magdalena auf der Steppe der bereits zurückgebauten Wohnblöcke entdeckt. Er steht fortan unter ihrem Bann. 


Eine sehr feine Novelle auf sehr hohem Sprachniveau. Hier trifft Philosophie auf  Naturwissenschaft, verbunden mit einer etwas wahnhaften Geschichte von Objekt-Sexualität und dessen Folge. 


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Gospelsingers avatar

Rezension zu "Berlin Palace" von Jörg-Uwe Albig

Rezension zu "Berlin Palace" von Jörg-Uwe Albig
Gospelsingervor 8 Jahren

„Ich wusste fast nichts über die Germanen. Ich wusste, dass sie mit Fingern aßen, mit Bernstein zahlten und in einem Zug Ochsenhörner voller Bier leerten. (…) Ich wusste, dass die Germanen in der Ost-Drachen-Vier hausten, in der Schwalbenstadt, zusammen mit den anderen Migranten.“
Wir befinden uns im China der nahen Zukunft. Alles mutet seltsam an, denn nichts ist mehr so, wie wir es kennen. Die Deutschen drängen massenweise nach China, um dort die niedrigsten Arbeiten zu verrichten. Von den Chinesen werden sie angesehen und behandelt wie die jetzigen Migranten von uns.
Als der Werbefilmer Li Ai einen Spot für das neue Parfüm „Wald“ drehen soll, fällt ihm ein altes Bild aus seiner Kindheit ein. Er bekommt die Idee, die Frau, in die er verliebt ist, als „Gretel“ ins Zentrum des Werbefilmchens zu stellen. Aber dazu muss er sich erst einmal näher mit den „Germanen“ beschäftigen und macht sich auf Erkundungsreise in deren Slum.
Witzig fand ich die Namen der Firmen und der vielen Gerichte, die im Buch vorkommen. Herrlich komisch auch die Übersetzungen deutscher Begriffe ins Chinesische: Zum Beispiel isst Li Ai bei den Germanen „Kartoffelästchen“ und „Huhn Mann vom Dreh“ und hält das dauernd geäußerte „Shaizi“ für eine Begrüßung…
Normalerweise mag ich surrealistische Romane nicht besonders, aber Jörg-Uwe Albig hat eine ganz eigene Sprache, die mich fasziniert hat. So habe ich dieses ungewöhnliche Buch mit besonderem Genuss gelesen.

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