Jörg-Uwe Albig Berlin Palace

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Inhaltsangabe zu „Berlin Palace“ von Jörg-Uwe Albig

«Ein intelligentes, funkelndes, witziges Lesevergnügen.» (Süddeutsche Zeitung. China im Jahr 2032: Deutsche Arbeiter verlassen die marode Heimat, um in Asien ihr Glück zu finden. Doch die Germanen sind nicht nur geduldet - sie sind Kult. Der junge Li Ai begeistert sich für diese Folklore. Er liest Grimms Märchen und er liebt es, in der Pommesbude «Berlin Palace» die seltsamen Bräuche der Migranten zu studieren. Mehr noch liebt er nur die schöne Olympia. Und so verirrt er sich im Labyrinth der Gefühle wie Hänsel und Gretel im Wald. «Dieser Roman macht Geräusche. Komische, herrliche, lyrische Geräusche.» (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

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  • Rezension zu "Berlin Palace" von Jörg-Uwe Albig

    Berlin Palace
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    11. August 2010 um 19:32

    „Ich wusste fast nichts über die Germanen. Ich wusste, dass sie mit Fingern aßen, mit Bernstein zahlten und in einem Zug Ochsenhörner voller Bier leerten. (…) Ich wusste, dass die Germanen in der Ost-Drachen-Vier hausten, in der Schwalbenstadt, zusammen mit den anderen Migranten.“ Wir befinden uns im China der nahen Zukunft. Alles mutet seltsam an, denn nichts ist mehr so, wie wir es kennen. Die Deutschen drängen massenweise nach China, um dort die niedrigsten Arbeiten zu verrichten. Von den Chinesen werden sie angesehen und behandelt wie die jetzigen Migranten von uns. Als der Werbefilmer Li Ai einen Spot für das neue Parfüm „Wald“ drehen soll, fällt ihm ein altes Bild aus seiner Kindheit ein. Er bekommt die Idee, die Frau, in die er verliebt ist, als „Gretel“ ins Zentrum des Werbefilmchens zu stellen. Aber dazu muss er sich erst einmal näher mit den „Germanen“ beschäftigen und macht sich auf Erkundungsreise in deren Slum. Witzig fand ich die Namen der Firmen und der vielen Gerichte, die im Buch vorkommen. Herrlich komisch auch die Übersetzungen deutscher Begriffe ins Chinesische: Zum Beispiel isst Li Ai bei den Germanen „Kartoffelästchen“ und „Huhn Mann vom Dreh“ und hält das dauernd geäußerte „Shaizi“ für eine Begrüßung… Normalerweise mag ich surrealistische Romane nicht besonders, aber Jörg-Uwe Albig hat eine ganz eigene Sprache, die mich fasziniert hat. So habe ich dieses ungewöhnliche Buch mit besonderem Genuss gelesen.

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