Jörg Böckem Danach war alles anders

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Inhaltsangabe zu „Danach war alles anders“ von Jörg Böckem

Ergreifend geschilderte Schicksale, die Mut und Hoffnung geben, aber auch tief in die Abgründe der Sucht führen
Sucht, so erfuhr Jörg Böckem bei den Lesungen aus seinem Bestseller „Lass mich die Nacht überleben“, beherrscht das Leben unzähliger Menschen. Menschen jeden Alters und aus allen sozialen Schichten schilderten ihm ihre persönliche Abhängigkeit oder die Not von Angehörigen. Jörg Böckem hat einige dieser Geschichten aufgeschrieben: Einfühlsame Porträts zwischen Hoffnung und Verzweif lung, Liebe und Sucht, Hass und Versöhnung.

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  • Rezension zu "Danach war alles anders" von Jörg Böckem

    Danach war alles anders

    HelgaR

    16. November 2010 um 21:00

    2.Buch. Es handelt sich um das zweite Buch von Jörg Böckem. Nachdem er in seinem ersten Buch über seine eigene Drogenerfahrung erzählt hat, berichtet er in diesem von verschiedenen Menschen, die auch mit diversen Süchten in Berührung gekommen sind. Es sind Menschen, die Jörg Böckem aufgrund seiner eigenen Geschichte ihre Lebensläufe erzählten und die er in wunderbarer Weise emotionslos, aber trotzdem sehr ergreifend zu Papier brachte. Es ist ein Querschnitt von Schicksalen, die einem alle zu Herzen gehen und einem hilflos alles miterleben lassen. Es kommt Wut auf, Traurigkeit, Mitgefühl und Hilflosigkeit. Manches kann man nachvollziehen und irgendwie verstehen, aber manches wiederum nicht. Im Grunde genommen aber sind sie alle in ihren Süchten bzw. Krankheiten gefangen und nur wenige schaffen den Weg zurück. Ein wunderbares Buch, das ich in einer Leserunde mit Autor gelesen habe und das ich nur empfehlen kann.

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  • Rezension zu ""Danach war alles anders"" von Jörg Böckem

    Danach war alles anders

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2010 um 08:37

    Zuerst dachte ich: Noch solch eintönige Drogengeschichten. Aber weit gefehlt. Geht es doch in diesen Storys nicht nur um Erlebtes sondern auch um die Sucht generell. Endlich mal jemand der wenigen, der aufzeigt, das das Problem Sucht durch ALLE Bevölkerungsschichten geistert und nicht nur einer Minderheit "angehört". Vor allem aber zeigt es auf, das wir mit Augen die Sehen sollten durch unsere Welt gehen müssen, damit wir frühzeitige Warnsignale unserer Mitmenschen deuten können. Nicht nur der Penner an der Ecke hat ein Alkoholproblem, sondern vielleicht auch der Bekannte neben uns auf Arbeit!!!

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  • Rezension zu ""Danach war alles anders"" von Jörg Böckem

    Danach war alles anders

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. April 2009 um 12:02

    Das Nachfolgebuch zu "Lass mich die Nacht überleben". Nachdem Jörg Böckem das Geständnis über seine Heroinsucht in seinem ersten Buch abgelegt hatte, hat er eine Menge Zuschriften von Leuten bekommen die ebenfalls Probleme mit einer Drogensucht im weitestens Sinne hatten. Einiger dieser Leute hat er dann besucht und deren Geschichten in diesem Buch dargstellt. Interessant an dem Buch ist zum einen das man sieht wieviele unterscheidliche Arten von Süchten es geben kann und auf welche unterschiedliche Weise man süchtig werden an. Zum anderen ist am Ende des Buches auch ein Interview mit einem Suchtforscher und einge gute Erklärungen zum Thema Sucht. Andererseits fesselt das Buch nicht ganz so wie die das erste Buch zu dem Thema. Denn die Geschichten der Personen sind zwar gut beschrieben, aber im Gegensatz zur Suchtgeschichte von Böckem selbst nicht unbedingt neu. Vielmehr kennt man die meisten Probleme und Abläufe schon so ungefähr. Dennoch kann ich das Buch praktisch uneingeschränkt allen Leuten empfehlen die das Thema Sucht interessiert.

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