Jörg Böckem Freitags Gift

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Inhaltsangabe zu „Freitags Gift“ von Jörg Böckem

Die Fortsetzung des Bestsellers „Lass mich die Nacht überleben“ Jörg Böckem, 42, führte viele Jahre ein Doppelleben als Journalist und Junkie. Heute ist er clean, kämpft aber noch immer mit den Folgen seiner Sucht, einer Hepatitis-C-Infektion. Als die Krankheit sein Leben immer stärker beeinträchtigt, entschließt er sich zu einer Behandlung. Sie dauert 48 Wochen und wird von heftigen Nebenwirkungen begleitet. „Freitags Gift“ ist das Protokoll dieser Therapie. Als Jörg Böckem von seiner Hepatitis-C-Erkrankung erfuhr, war er 31 Jahre alt und heroinabhängig. Zehn Jahre später, frei von der Drogensucht, überschattet die Leberkrankheit seinen Alltag so sehr, dass er eine Therapie beginnt. Jeden Freitag setzt sich der Ex-Junkie nun wieder eine Spritze: den für seine Nebenwirkungen berüchtigten Wirkstoff Interferon, der die potenziell tödlichen Viren aus seinem Blut verbannen soll. In seinem Tagebuch schildert Jörg Böckem Fortschritte und Rückschläge, Hochs und Tiefs der Behandlung. Ein Jahr lang, Monat für Monat, Woche für Woche – bis das Virus und damit die letzte lebensbedrohliche Auswirkung seiner Drogensucht schließlich besiegt ist. Das Buch klärt auf: In Deutschland sind 400000 bis 500000 Menschen Hepatitis-C-infiziert, aber über die Krankheit ist wenig bekannt.

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  • Rezension zu "Freitags Gift" von Jörg Böckem

    Freitags Gift

    Strixi

    19. July 2009 um 14:06

    Nach Jörg Böckem's ersten zwei Büchern "Lass mich die Nacht überleben" und "Danach war alles anderes" veröffentlichte er Anfang des Jahres nun sein drittes Buch "Freitags Gift". In diesem erzählt er von seiner einjährigen Hepatitis C-Behandlung, den dabei auftretenden Nebenwirkungen, sowie den Auswirkungen auf sein sonstiges Leben. Dies geschieht in Kapiteln die immer eine Woche abhandeln, also die Zeit zwischen den wöchentlichen Medikamenten-Spritze. Das Buch besteht größtenteils aus Berichten die er während seiner Behandlung schon auf Spiegel-Online veröffentlicht hatte. Ich hatte die beiden ersten Bücher verschlungen und fand seine Art zu schreiben, sowie die Thematik Sucht und Entzug sehr spannend. Böckem's neustes Buch ist immernoch gut geschrieben. Ich mag seinen leicht verständlichen Schreibstil, der einen direkt in die Situation hineinversetzt, sodass man die Gefühle gut nachvollziehen kann. Leider ist das Buch selbst nicht allzu spannend. Die meiste Zeit wiederholen sich in den Kapiteln die Abfolgen von Medikamenteneinnahme - Nebenwirkungen - weniger Nebenwirkungen - Medikamenteneinnahme. Dazwischen sind kleinere Beiträge über Freunde und Bekannte eingestreut, die sich auch behandeln lassen. Ganz am Rand erfährt man noch etwas über die Beziehung Böckem's zu seiner Freundin. Die monotone Abfolge mit den vielen Wiederholungen mag daran begründet sein, dass das Buch auf den Beiträgen bei Spiegel-Online beruht, die ja immer ohne Vorgeschichte auskommen mussten. Man möge mich nicht falsch verstehen: Hepatitis C und die Behandlungsmethoden in Deutschland bekannt zu machen ist es gutes und wichtiges Anliegen, jedoch in dieser Form nur ein mäßig spannendes Buch.

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