Räume der Gewalt

von Jörg Baberowski 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Räume der Gewalt
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Inhaltsangabe zu "Räume der Gewalt"

Warum tun Menschen einander Gewalt an? In seiner eindringlichen und vieldiskutierten Studie 'Räume der Gewalt' zeigt der bekannte Historiker Jörg Baberowski, Autor des mit dem Leipziger Buchpreis 2012 augezeichneten Buches 'Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt', warum ein Ende der Gewalt so schwer zu erreichen ist.

Eigentlich sehnt jede Erklärung der Gewalt zugleich ihr Ende herbei. Das Leben soll schöner werden und die Gewalt aus ihm verschwinden. Doch die Gewalt war und ist eine für jedermann zugängliche und deshalb attraktive Handlungsoption – und kein 'Betriebsunfall' oder 'Extremfall'. Wer wirklich wissen will, was geschieht, wenn Menschen einander Gewalt antun, muss eine Antwort auf die Frage finden, warum Menschen Schwellen überschreiten und andere verletzen oder töten.

Jörg Baberowski präsentiert nicht nur klare Einsichten über den sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Umgang mit Gewalt. Er zeigt zugleich, warum die Abwesenheit von Gewalt sowohl Sehnsucht als auch Utopie bleiben muss.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596185795
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:25.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Sokratesvor 2 Jahren

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    Pressestimmen

    eingehend und kenntnisreich

    nach der Lektüre steht man weniger fassungslos vor dem Phänomen, begreift besser, warum [die Gewalt] nicht aufhört.

    Jörg Baberowskis kluger, fragender und damit philosophischer Essay konfrontiert uns mit einem anthropologischen Dilemma. Der Einladung zum Nachdenken sollten wir folgen.

    klar und präzise

    [Das Buch] bringt ein paar unangenehme Wahrheiten in einen schlüssigen Zusammenhang. Wer diese scheut, muss auch vor den Nachrichten die Augen verschliessen.

    Zur Bekräftigung seiner These hat Baberowski einen mitreißend-verstörenden Essay geschrieben, der argumentative Eleganz mit der Kraft suggestiver Rhetorik und der Anschaulichkeit schwer erträglicher Augenzeugenberichte verbindet.

    Jörg Baberowski hat ein überaus kluges Buch über die Gewalt geschrieben, weil er auf große Theorien und einfache Lösungsvorschläge verzichtet hat.

    Mehr kann ein Historiker mit seiner Feder wohl nicht erreichen.

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