Jörg Benne Dämonengrab (Fantasy-Roman)

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Inhaltsangabe zu „Dämonengrab (Fantasy-Roman)“ von Jörg Benne

Es will deine Seele...

Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe des Dorfes Brensacker nach einer verschütteten Tempelanlage und deren legendärem Schatz. Als zwei Jungen zufällig einen verborgenen Eingang entdecken und einer der beiden unter mysteriösen Umständen verschwindet, schließen sich dem Suchtrupp auch einige Schatzsucher an. Doch auf das, was in den finsteren Gängen der Ruine auf sie lauert, ist keiner von ihnen vorbereitet...

Klaustrophobischer Fantasy-Horror aus der Feder von Nuareth-Schöpfer Jörg Benne.

Spannender Dark-Fantasy Roman mit vielen Horrorelementen

— Nenatie

ein fantasy-horror - Roman, der es in sich hat

— annlu

Spannend mit vielseitigen Charakteren

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine tolle Mischung aus Fantasy und Horror mit Dämonen und Magiern. Absolut lesenswert.

— kleinwitti

Atmosphärischer Dungeon-Crawling-Horror, an dem vor allem Rollenspielfans ihre Freude haben werden.

— Lothen

Für Horror-Fans ist dieses Buch durchaus einen Blick wert, für Liebhaber klassischer Fantasy eher weniger.

— Frank1

Eine gut gelungene Genre Mischung aus Fantasy, Horror und Mystery.

— AdamBlue

Ein spannendes neues Abenteuer in Nuareth

— phantastische_fluchten

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Fairwater

eine tolle Idee, ich brauchte nur zu lange um mit dem Schreibstil und der Geschichte warm zu werden.

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  • Fantasyhochgenuss der Extraklasse

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    Emma.Woodhouse

    01. April 2018 um 15:57

    Inhalt:Eine Kultistentempel wird durch ein Unwetter freigelegt und ein Eingang wird von einem Jungen gefunden. Dieser Junge geht nun mit seinem Freund auf Abenteuer und sie klettern hinab um sich den angeblichen Schatz zu sichern. Doch mehr als verlassene Räume und Bücher finden sie nicht oder doch?Nachdem einer der Freunde nicht mehr auftaucht und die ganze Familie verschwunden scheint machen sich Stadtgardisten und Schatzsucher auf in die Kultistenstätte um die Familie zu finden und natürlich auch den Schatz. Doch was finden sie in den alten staubigen und augenscheinlich verlassenem Tempel?Meinung:Wow, ist das ein Buch!Es hat mich gefesselt und nicht mehr los gelassen. Es ist so spannend das man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann.Die vielen Charaktere erscheinen einem wie Menschen die man schon länger kennt und doch sollte man sich nicht zu lange an sie binden. Nein im Ernst die Charaktere sterben wie die Fliegen und das ist auch gewollt und die Stimmung wird dadurch noch bedrückender und düsterer.Selten habe ich etwas gelesen das ich auch so gespürt habe. Die Dunkelheit ist greifbar und die Ängste umklammern einen als wäre man selbst in dem Tempel.Natürlich ist die Geschichte schnell erzählt und die Charaktere werden auch nicht bis ins kleinste beschrieben aber das muss hier auch nicht sein. Dieses Buch lebt von der Spannung und natürlich auch von den verschiedenen Ansichten die bei einer Entscheidung betrachtet werden müssen.Es scheint wie eine Geschichte die in einer Rollenspielrunde gespielt wurde.Jörg Benne zeigt, das er es perfekt versteht die Spannung aufzubauen, zu halten und auch die ruhigeren Passagen nicht langweilig erscheinen zu lassen.Ein Buch das man nicht nur gelesen haben sollte, sondern auch in keiner guten Fantasysammlung fehlen darf.

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  • Dämonengrab

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    Nenatie

    28. March 2018 um 18:59

    Meinung Dämonengrab ist ein weiterer Roman von Jörg Benne der in seiner Welt Nuareth spielt. Ich mag diese Welt und ich mag die Bücher von Jörg Benne, deshalb war mir sofort klar das ich das Buch lesen werde. Und dann sind auch das Cover und der Klappentext sehr gelungen, daran kann ich einfach nicht vorbeigehen."Dämonengrab" ist ein Einzelband der zwar in Nuareth spielt aber problemlos ohne Vorwissen gelesen werden kann.Los geht es sofort spannend und mit einer kleinen Überraschung. Dann lernt man Ordo und sein kleines Dorf Brennsacker kennen.Die Geschichte ist eine typische Dungeon-Crawler Story und auch wieder nicht. Man erkundet ziemlich verwinkelte und düstere Ruinen und trifft dabei auf allerhand Überraschungen. Dabei gibt es nicht die üblichen Überraschungen (Falltüren und Stacheln zum Beispiel), dafür wurden wirklich interessante neue Ideen eingebaut. Viel Zeit zum durchatmen bleibt während dem lesen nicht, die Spannung wird gehalten und die düstere und unheimliche Atmosphäre erledigt den Rest. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen weil ich wissen wollte was nun genau los ist und vor allem ob die Abenteuerer da wieder heil rauskommen. Ab der Hälfte konnte ich dann einfach nicht mehr aufhören und dann war das Buch zu Ende und die Nacht um, es hat sich aber gelohnt die Nacht durchzulesen. Lange weiß man nicht was nun wirklich los ist und kann wunderbar miträtseln. Und es passiert dann einfach nicht das was man erwartet. Ich kann auch schon mal verraten, dass Jörg Benne kein Problem damit hat den einen oder anderen Charakter abzumurksen. Das Ende war dann überraschend und gelungen.Die Charaktere sind gut, aber ein bisschen mehr Hintergrundinfos hätte ich mir gewünscht. Ordo lernt man recht gut kennen und auch Nilra. Nilra gehört zur Stadtgarde von Terida und ist eine der wenigen weiblichen Charaktere die im Buch auftauchen. Und sie ist erfrischend unklischeehaft. Die Gruppe die in die Ruinen geht bleibt sonst leider sehr blass, aber man lernt sie genug kennen um Lieblinge zu finden oder auch den einen oder anderen unsympathisch zu finden.Man ist zwar die meiste Zeit zusammen mit den Charakteren in den Ruinen, lernt dabei aber auch einiges über die Welt. Etwas über die unterschiedlichen Glaubensrichtungen und über Magie. Es ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, auch wenn das Buch zu kurz ist um wirklich tief ins Detail zu gehen bei diesen Themen. Der Leser erfährt genug um sich ein Bild machen zu können und die Infos reichen aus damit die Welt wirklich lebendig wirkt.Jörg Benne hat eine tolle Art zu schreiben. Er schafft es die Atmosphäre einzufangen und den Leser direkt nach Brennsacker und in die Ruinen zu packen. Man ist immer mitendrinn. Das Buch lässt sich flüssig lesen.Für Fans von Dark-Fantasy und für Fans von Dungeonabenteuern sehr empfehlenswert. Nuareth Fans werden sich über ein weiteres Abenteuer freuen und Neueinsteiger können ein bisschen in die Welt schnuppern.

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  • ein geheimnisvoller Kult, Dämonenbeschwörung und eine düstere unterirdische Ruine

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    annlu

    04. March 2018 um 15:30

    *Der Anblick verursachte Ordo Übelkeit. War das der Fluch der Gottkönigin? Und wenn ja, wann würde er Ordo treffen?* Ein Sturm legt den Zugang zum Kultistentempel der Jekari frei und bringt Unruhe in ein kleines Dorf. Abenteurer, Schatzsucher, eine Magierin, aber auch die hinzugezogene Stadtwache bilden die Gruppe, die sich in die Ruinen wagt. Unter ihnen auch der junge Einheimische Ordo, der wissen will, was aus seinem Freund und dessen Familie geworden ist. Hat dieser einen verschütteten Dämon der Jekari geweckt? Oder ist es der Fluch der Göttin, der das Tal erneut trifft? Die Geschichte wird einerseits aus Sicht von Ordo erzählt, wechselt sich aber mit Abschnitten um Nilra ab, die als einzige Frau in der Teridanischen Stadtwache die Stellung hält. Der junge Ordo hat einerseits immer eine Möglichkeit gesucht, mehr vom Leben zu sehen, als das bäuerliche Leben. Nun muss er aber erkennen, dass damit auch Furcht und Unbehagen verbunden sein kann. Als Einheimischer glaubt Ordo an die Gottkönigin, Flüche und das böse Übernatürliche. Auch einige seiner neuen Begleiter bringen Gerüchte um Dämonen mit. Nilra und besonders auch ihr Vorgesetzter versuchen ihren Auftrag – das Verschwinden der Familie von Ordos Freund, das nur blutige Spuren hinterlassen hat – mit Logik anzugehen. Schon der erste Besuch im Kultistentempel brachte eine unheimliche Stimmung mit sich, die durch das Verschwinden der Familie verstärkt wurde. Der erneute Abstieg in die verschütteten Ruinen – verbunden mit einigen unerklärlichen Angriffen – brachte noch mehr düstere Spannung mit sich. Dadurch, dass es viele unterschiedliche Theorien gab, die sich mit übernatürlichen Mächten beschäftigten, andererseits menschliche Spuren hinterlassen wurden und auch einige unbekannte Fremde in der Gegend gesichtet wurden, wurde die Spannung noch mehr geschürt. Mit dem Eintritt ins Dämonengrab glitt die Geschichte immer mehr in Richtung Horror. Nicht nur die düstere Umgebung, auch die damit einhergehenden Gefahren dienten dazu, dass nie sicher war, wer die Geschichte überleben würde. Fazit: Ein fantasy-Horrorroman, der es in sich hat.

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  • Mehr als nur typische Horror-Literatur

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    CallaHeart

    23. February 2018 um 18:45

    Ordo, ein Junge aus einem kleinem Dorf der Welt Nuareth träumt von Abenteuern und einem Leben als Helden. Doch dieses Einstellung hat unser Protagonist nicht lange. Anfangs war er mir noch relativ unsympathisch, zumindest bin ich nicht wirklich mit ihm warm geworden. Er ließ sich zu waghalsigen Dingen hinreißen und verhält sich nicht wirklich erwachsen. Doch im Laufe des Abenteuers lernt er dazu. Letztendlich liefert er sehr beachtliche Entscheidungen und verdient sich wieder meinen Respekt. Unsere zweite Protagonistin Nilra war mir von Anfang an ziemlich sympathisch. Hinter ihr steckt ebenfalls eine Geschichte, die wir erfahren dürfen. Sie ist sehr angenehm mitzuerleben, entwickelt sich aber nicht so stark wie Ordo, den ich in manchen Situationen am Anfang am liebsten geschüttelt hätte. Auch die anderen Charaktere fand ich sehr facettenrech beschrieben, obwohl ich mich, wie so oft, mit der Fülle der Namen überfordert gefühlt habe. Auch die Beziehungen unter den Personen entwickelt Jörg Benne mit der Zeit weiter und letztendlich bilden sie ein tolles Team in den Höhlen. Und irgendwann begannen die Spekulationen: Wer überlebt es und schafft es wieder hinaus aus dem unterirdischen Labyrinth?Das Buch ist sehr spannungsorientiert und man merkt, dass der Autor lieber auf Handlung, als auf das Worldbuilding setzt. Aber das hat mich persönlich ehrlich gesagt auch nicht gestört und ich habe mich nicht von der Welt verwirren lassen, weil der Großteil des Buches sowieso in dem unterirdischen Tempel spielt. In Jörg Bennes Schreibstil habe ich mich sehr schnell wohlgefühlt. Er schreibt nicht zu ausschmückend, aber trotzdem bringt er die Atmosphäre gut herüber und baut die Spannung logisch und authentisch auf. Fazit: Albträume hat mir "Dämonengrab" nicht beschert, aber es war schon nah dran und es gab teilweise sehr spannende Entdeckungen und einige blutige Horror-Szenen. Zwar kein Roman mit einem unglaublichen Bestseller-Potential, aber nichtsdestotrotz durchaus lesenswert für Fans von Dark-Fantasy. 3,5 Sterne für Dämonengrab!

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  • Rezension "Dämonengrab"

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    Doscho

    20. February 2018 um 13:59

    Ordo führt ein recht beschauliches Dasein im Dorf Brensacker und träumt davon, mal ein richtiges Abenteuer zu erleben. Da trifft es sich ja eigentlich gut, dass sein Freund zufällig den Eingang zu einer Tempelanlage entdeckt. Allerdings ist weder Ordo noch die Abenteurer, die ihn begleiten werden, darauf gefasst, was sie erwarten wird...Jörg Bennes „Dämonengrab“ ist ein sehr kurzes Buch – die Geschichte ist nicht einmal 300 Seiten lang. Dennoch wird hier ein packender Fantasyroman mit einer Prise Horror erzählt, der noch dazu meist an einem Ort spielt. Der Begriff „Dungeon Crawler“, den ich im Zusammenhang mit dem Buch oft gehört habe, trifft es also ganz gut. Der Horroraspekt ist erfreulich unaufdringlich und setzt hauptsächlich auf eine beklemmende und bedrückende Atmosphäre, statt mit Schockbildern um sich zu werfen, wie es leider viele Werke aus diesem Genre tun.Schwierigkeiten hatte ich nur vor allem zu Beginn des Buches. Denn „Dämonengrab“ spielt in der vom Autor erschaffenen Welt Nuareth. Diese Welt wird gerade am Anfang des Buches quasi en passant erklärt – soweit man in der Knappheit des Buches davon sprechen kann. Dies war für mich als Neuling zunächst ungewohnt und ich fühlte mich etwas unsanft in die Welt hineingeworfen. Hierzu ist aber zu sagen, dass das Buch wie erwähnt meist an einem Ort spielt, die Welt also gar nicht wirklich verstanden werden muss. Wer hier also auf eine ausführliche Weltbeschreibung wert legt, wird wohl eher enttäuscht werden.Wer aber einen stark handlungsorientierten Fantasyroman für zwischendurch sucht ist mit „Dämonengrab“ bestens bedient. 

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  • Genialer Fantasy-Horror!

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    Books-have-a-soul

    20. February 2018 um 08:06

    Die Genres Fantasy und Horror mag ich sehr gerne, aber eigentlich war ich bisher kein großer Fan von einer Mischung. Doch als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, musste ich es einfach lesen. Das Cover ist schön düster, dämonisch und passt damit super zum Inhalt.Die ersten paar Seiten zeigen deutlich, dass die Geschichte in einer Fantasywelt spielt, Nuareth, auch die Sprache zeigt deutlich Anzeichen einer anderen Zeit. Man gewöhnt sich aber sehr schnell daran und es war sofort Spannung vorhanden. Tatsächlich konnte ich das Buch wirklich nicht aus der Hand legen. Zunächst wird man langsam an das Mysterium des Dämonengrabs herangeführt. Vor allem Varjan, der seine Neugier nicht zügeln kann, findet den Eingang und möchte den ehemaligen Tempel erkunden. Er überredet seinen Freund Ordo dazu, ihn zu begleiten und hat keine Ahnung, was er damit in Gang setzt.Es kommen viele verschieden Charaktere zur Geltung in diesem Buch. Vom bodenständigen, sympathischen Polizisten, typischen gierigen Schatzjägern bis hin zu Magiern ist alles dabei und ergibt eine richtig tolle Mischung.Die Erkundung des unterirdischen Grabes fand ich wirklich perfekt dargestellt. Die unheimliche, bedrückende Atmosphäre kam hervorragend rüber und ich fand es stellenweise wirklich richtig gruselig, denn man hat ständig mitgefiebert und sich gefragt, was sich wohl wieder an der nächsten Ecke ereignen mag. Man konnte die Angst und die Beklemmung richtiggehend fühlen und hatte selbst keine Ahnung, was als Nächstes kommt. Die Geschichte vereint auf sagenhafte Weise Fantasy-Elemente mit blutigem Horror, ohne dass es einem zu viel erscheint oder gar zu unrealistisch wirkt. Ganz im Gegenteil, ich hatte oft sogar das Gefühl, so etwas hätte es in der Vergangenheit schon mal ereignen können. Der Autor hat wirklich meisterhaft erzählt und auch mit dem Leser gespielt und an der Nase herumgeführt.Fazit: Dämonengrab ist ein grandioser Fantasy-Horror-Roman, den ich nur jedem empfehlen kann. Beklemmender Grusel, Spannung pur, ein blutiger Albtraum mit ein paar Fantasy-Elementen führen den Leser durch diese Geschichte und lassen kaum zu Atem kommen. Man hat das Gefühl, als wäre man selbst dabei, spürt die Angst und die Verzweiflung und man kann das Buch wirklich nicht aus der Hand legen. Für mich ist das Buch in diesem Genre ein echtes Highlight und ich möchte unbedingt mehr davon lesen!

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  • Dämonisches Nuareth

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. February 2018 um 16:52

    Mit „Dämonengrab“ hat der Autor einen Fantasyroman geschrieben, in dem sich unter anderem auch Horrorelemente wiederfinden. Allerdings dominiert für mich eindeutig der Fantasyanteil, alleine schon deswegen weil wir auf ausgefeilte Fantasywelt mit Magiern, Gnomen und anderen fantastischen Wesen treffen.   Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Der Perspektivenwechsel mag vielleicht anfangs noch irritieren, aber im Verlauf der Geschichte macht sich die Notwendigkeit dessen bemerkbar. Doch auch so steigt der Leser direkt in zwei verschiedene Lebenswelten ein: in die eines Dorfjungen und in die einer Gardistin. An dieser Auswahl zeigt sich bereits, dass in dieser Welt geläufige Geschlechterklischees überwunden werden, was mir überaus gut gefallen hat. Der Schreibstil ist des Weiteren klar und flüssig zu lesen, so dass schnell Bilder der verschiedenen Settings im Kopf entstehen können. Hin und wieder hätte den eigenen Geschöpfen der Fantasywelt Nuareth ein wenig Erläuterung, bzw. Beschreibung gutgetan, doch mit ein wenig Gelassenheit schafft auch ein „unerfahrener“ Nuareth-Leser einen guten Einstieg in das Buch.   Die Charaktere sind vielfältig und außergewöhnlich, wie schon an der Gardistin erläutert. Wir treffen hier auf unterschiedliche Wesen mit verschiedenen Fähigkeiten, die für die Exkursion in die Tempelruinen noch wichtig sein werden. Der doch recht zusammengewürfelte Haufen entwickelt eine nachvollziehbare Eigendynamik, die Platz für Charakterentwicklungen und Plotwendungen lässt. Bei so vielen Charakteren, die lediglich durch zwei Blickwinkel zu beobachten sind, kann nicht jedem Charakter die Beachtung geschenkt werden, die ihm vielleicht zusteht und so bleiben einige Randcharaktere ein wenig blass. Doch tut dies der Spannung des Romans, auf die der Fokus des Romans liegt, keinen großen Abbruch.   Vor allem durch die Kürze des Fantasyromans schafft der Autor es durchweg einen Spannungsbogen aufzubauen. Durch den flüssigen Schreibstil bleibt der Lesefluss erhalten und die Seiten fliegen so dahin. Die Welt Nuareth gefiel mir gut und ich denke, dass es nicht mein letzter Ausflug dorthin sein wird.

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  • Heldenhafte Unterhaltung

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    Wuerfelheld

    16. February 2018 um 12:35

    Brensacker ist ein kleines Dorf am Rande der Wildnis. Es besitzt zwar eine gut organisierte Dorfmiliz, aber die Bauern und Handwerker sind nichts gegen die Abenteurer, die ab und zu die Gegend heimsuchen. Denn irgendwo in der Nähe soll ein uralter, vergessener Tempel liegen – interessant für alle, die auf der Jagd nach Schätzen gleich welcher Art sind. Die wahre Natur dieses Ortes kommt aber erst zu Tage, als zwei junge Burschen einen Eingang aufspüren und einer davon kurze Zeit später mitsamt seinen Eltern spurlos verschwindet. Aus der Stadt Teridia reist ein Inspektor mit ein paar Stadtgardisten an, um herauszufinden, was passiert ist, aber diese Gruppe ist nicht die einzige. Auch Abenteurer haben Lunte gerochen und liefern sich nun eine regelrechtes Wettrennen, als es darum geht, in die Tiefen der Erde hinab zu steigen. Allerdings rechnet keine damit, was die düsteren Gewölbe wirklich beinhalten … und bald sind alle gezwungen, zusammenzuarbeiten, wenn sie Überleben wollen. MEDIADATEN …Autor: Jörg Benne…Verlag: Mantikore Verlag…Erschienen: Januar 2018…Format: broschiert…Seiten: 306…ISBN: 978-3961880386…Preis: 13,95 EUR MEINE MEINUNGDie Handlung ist im Grunde sehr einfach gestrickt und deckt eines der ältesten Themen ab, das es in der Abenteuerliteratur gibt: Nämlich die Erkundung alter Ruinen, die Überbleibsel einer Zivilisation oder eines Kultes, den die heutigen Bewohner des Landes nur vom Hörensagen kennen. Dementsprechend wenige Informationen haben sie, als sie in die Tiefe hinab steigen, um alles genauer in Augenschein zu nehmen … und daraus bezieht die Geschichte dann auch ihre Spannung. Denn hinter jeder Ecke lauert auf die Figuren eine mehr oder weniger unangenehme Überraschung, die sich nach und nach auch noch ausweitet, denn bald könnte jeder auf der Abschussliste stehen. Der besondere Reiz des Buches liegt wohl darin, dass jede der lieb gewonnen Figuren auf der Abschussliste stehen kann und man sich bis zum sicher sein darf, ob es auch die Charaktere, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, bis zum Ende schaffen. Das ganze hat viel von einem Dungeon-Abenteuer, nur dass hier nicht nur eine Heldengruppe unterwegs ist, sondern gleich mehrere, die sich am ende miteinander verbünden müssen, um ihre Fähigkeiten zusammen zu werfen. Der Autor stellt es sehr geschickt an, Sympathien beim Leser zu erwecken. Viele der Figuren sind ganz normale Leute mit Schwächen und Stärken, kleinen Wünschen und großen Hoffnungen, so dass man sich mit mindestens einer identifizieren kann. Auf der anderen Seite ist der Roman aber auch nichts für zart besaitete Gemüter – was in den labyrinthartigen Höhlen passiert ist konsequent geschildert, wenn natürlich auch nicht bis in die Details. Und auch romantische Gefühle haben in der Geschichte keinen Platz, da die Helden damit beschäftigt sind, eines zu tun: Irgendwie zu überlegen. In der Hinsicht spricht der Autor auch mit diesem Buch ganz gezielt Rollenspieler und junge männliche Leser an, die gegen ein paar kleine Horror-Momente und viel Action nichts einzuwenden haben. „Dämonengrab“ ist genau das, was der Titel schon andeutet – ein handfestes Dungeon-Abenteuer in Romanform und mit allen Konsequenzen, die auftreten können, wenn man sich mit Mächten anlegt, die man weder einschätzen noch beherrschen kann. MEINE WERTUNG4,25 bon 5 Helden

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  • Gelungener Fantasyroman mit Elementen aus dem Horrorgenré

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    kleinwitti

    10. December 2017 um 15:51

    Mit dem Fantasyroman "Dämonengrab" hat uns Jörg Benne einen tollen Roman gezaubert, der auch noch eioniges an Horrorelemente aufweist. Schon das Cover hat mich absolut in seine Bann gezogen, so schön düster wie das rüberkommt. Es scheint eine Mischung aus Totenschädel und Hörnern zu sein, was absolut für das Buch spricht.in dem Buch begleiten wir Ordo der eher unfreiwillig zum Führer einer Truppe wird die in die Tiefen eines seit langem verschütteten Tempels vordringt. Es wird eine verlustreiche Expedition von der nicht viele zurückkehren.Ordo ist in diesem Buch einer der Hauptprotagonisten. Er ist noch sehr jung und hat schon viel Verantwortung, er muss die Felder bestellen und sich um seine kranke Mutter kümmern. Natürlich hat er Träume von denen er sich wünscht sie würden wahr werden. Er ist anfangs eher schüchtern und bleibt auch ansonsten sehr im Hintergrund, aber zum Schluß fasst er eine Menge Mut in seiner letzten Handlung. Er war mir immer sehr sympathisch in seiner Art.Seljana ist eine Magierin, die extra anreist wegen dem Tempel. Aber auch ihre Kräfte sind nicht unermesslich und sie muss sehr leiden in den Tiefen des Tempels. Sie ist aber immer mit vollem Elan dabei und tut alles für die Truppe um sie zu beschützen. Erst dachte ich sie wäre total eingebildet und würde am liebsten über allen stehen, aber dieses Bild hat sich schnell bei mir wieder eingestellt.Nilra ist eine Soldatin der Stadtgarde, was nicht so alltäglich ist. Sie besticht aber wirklich durch ihre Schlagfertigkeit und auch durch ihren Mut. Sie will auch nicht als schlechter dastehen als ihre männlichen Kollegen und daher ist sie sehr taff und tut alles um mitzuhalten oder besser zu sein. Mir gefiel dieser Charakter von Anfang an sehr gut, ich würde gerne von ihr mehr lesen wollen. Vorallem merkt man das sie doch ein wenig anders als alle anderen ist, denn sie fühlt sich mit ihren Lügen nicht wirklich wohl, was ich auch verstehen kann.Auch die anderen Chararktere die in dem Buch auftreten passen wirklich sehr gut zu der Geschichte. Für mich hatten alle genug Tiefe und Charakter, aber es bleibt auch noch genug Platz für die eigene Vorstellungskraft. Die Handlungsorte, es waren ja nicht wirklich viel, sind gut gewählt und man konnte sich gut orientieren. Das einzige wo es mir etwas schwer fällt ist im Tempel, aber es liegt wahrscheinlich daran das er in einem Berg geschlagen ist und man seine Ausmaße nicht wirklich kennt. Von den Beschreibungen her aber konnte man sich die einzelnen Räume gut vorstellen.Der Schreibstil von Jörg Benne ist einfach toll, man liest das Buch nur so weg und man kann auch garnicht aufhören. Die Spannung steigt stetig und man ist dermaßen im Lesefluss das man garnicht merkt wie die Zeit vergeht. Auch finde ich es toll das das Buch mit nicht vielen Fremdwörten auskommt, sicherlich sind Eigennamen etc aus einem Fantasyroman nicht alltäglich, aber das gehört zum Genré. Auch die Kapitellängen fand ich nicht als sehr störend, denn dadurch das man in die Geschichte so schnell abtaucht merkt man garnicht wielange man liest.Zum Schluß kann ich nur eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen. Der gewisse Genrémix gefällt mir sehr gut und es lässt sich wirklich schön lesen.

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  • Dungeon-Crawling für Fortgeschrittene

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    Lothen

    06. December 2017 um 09:44

    Handlung: Der 18-jährige Ordo träumt von Heldentaten als großer Krieger, ist aber zu einem langweiligen Leben im abgelegenen Dorf Brensacker verdammt. Als ein Sturm unerwartet den Eingang zu einer sagenumwobenen Tempelanlage freilegt, ist die Neugier Ordos und seines Freunde Varjan geweckt. Doch nicht nur die beiden jungen Männer zieht der düstere Ort magisch an, auch Abenteurer und Schatzsucher wittern eine Chance auf Reichtümer. Denn niemand ahnt, welche Schrecken tatsächlich in den Untiefen des Tempels lauern … „Dämonengrab“ ist der mittlerweile fünfte Roman von Jörg Benne aus der Fantasy-Welt Nuareth, ist aber unabhängig von den anderen zu lesen und ein in sich abgeschlossener Einzelband. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.Meinung: Jörg Benne gelingt es souverän, den Leser schnell ins Geschehen zu involvieren und die Szenerie in dem kleinen Dorf vor dem geistigen Auge lebendig werden zu lassen.  Weltenbauelemente werden so geschickt in die Handlung verwoben, dass kein übermäßiger Infodump oder Längen entstehen, zumal sich der Autor auf die Elemente konzentriert, die für Schauplatz und Handlung wichtig sind. Das ermöglicht es, das Szenario schnell zu erfassen und sich darin heimisch zu fühlen.Der Sprachstil ist wie gewohnt flüssig und angenehm lesbar. Gerade die Action-Szenen sind temporeich und dynamisch beschrieben und lassen damit schnell Spannung aufkommen. Auch die zu Beginn eher subtile, später sehr manifeste Bedrohung im Tempel ist stimmungsvoll in Szene gesetzt.Die Handlung wird primär aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt: die des Bauernsohnes Ordo und die der Gardistin Nilra, die sich als Frau in einer männerdominierten Welt behaupten muss. Von beiden Charakteren bekommt man einen sehr schönen Einblick in ihr Leben und ihre Konflikte, die allerdings im Laufe der Handlung eher in den Hintergrund treten. Das ist leider auch das große Manko des Romans: Der Cast ist recht groß und bis auf die beiden Perspektivträger bleiben die anderen Figuren blasse Archetypen ohne spezielle Eigenschaften. Das kommt zwar der Dungeons-and-Dragons-Rollenspiel-Atmosphäre im Tempel zugute (da genügen dann auch die Labels Magierin, Abenteurer, Krieger und Diebin, um sich zu orientieren), eine echte Identifikation mit den Figuren kommt aber kaum zustande. Sie sind untereinander weitgehend austauschbar, sodass ich zwischenzeitlich sogar mit den Namen durcheinander kam und mir immer wieder vergegenwärtigen musste, wer nun eigentlich wer ist. Das schmälert auch ein wenig die Horror-Atmosphäre, denn statt um die Figuren zu bangen, war mir das Schicksal der meisten von ihnen ziemlich egal. Einzig die Perspektivträger Ordo, Nilra und ein paar andere sehr präsente Figuren (Ordos Freund Varjan und seine Familie, die beiden Gardisten Farun und Cunar) haben mich emotional in die Geschichte involvieren können.Nichtsdestotrotz ist der Roman ausgesprochen spannend und animiert immer wieder zum Weiterlesen, zumal Jörg Benne sehr schnell deutlich macht, dass in den Gängen des Tempels keine Figur vor dem sicheren Tod gefeit ist und ein kuscheliges Happy End nicht zur Debatte steht. Die beklemmende Atmosphäre wird hervorragend eingefangen und klassische Dungeon-Crawling-Elemente machen den Roman vor allem für Rollenspieler zu einem Leseerlebnis. Dabei stören die eher archetypisch konstruierten Figuren nur wenig.Fazit: Alles in allem ein spannender, unterhaltsamer Fantasy-Roman, der nicht mit Blut, Tod und Horror-Elementen spart. Auch Tieren und Unschuldigen geht es dabei an den Kragen. Die agierenden Figuren fungieren eher als Archetypen denn als echte Charaktere, was dem Rollenspiel-Feeling des Romans zwar zugutekommt, die emotionale Beteiligung aber deutlich abschwächt. Daher ein solider, aber kein herausragender Roman, der nicht ganz an den Vorgänger „Die Stunde der Helden“ heranreicht.  Von mir daher 3,5 Sterne

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  • Eine Tempelanlage mit Geheimnissen

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    winniehex

    03. December 2017 um 21:26

    In dem kleinen Dorf Brensacker zieht ein Sturm auf, dass Dorfwird zum Größenteils zerstört und die Menschen versuchen die Schäden zureparieren. Nur einer ist anderer Meinung und möchte sich den mächtigenErdrutsch genauer ansehen, es ist der junger Varjan. Während Varjan einen verschüttetenTempeleingang findet, kommt sein Freund Ordo ihm zu Hilfe. Doch statt wieder zurück zum Dorf zu gehen, machen diebeiden sich auf die Tempelanlage zu untersuchen. Beide erhoffen sich dort in derTiefe Schätze zu finden, aber es kommt alles andere als wie Sie gehofft haben. Man wächst mit den beiden Protagonisten mit, auch dieSpannung bleibt im Buch erhaben. Was ich mir gewünscht wäre etwas mehrPersönlichkeit der Charaktere, ich finde, dass Sie zum Teil sehr oberflächigbeschrieben wurden, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ansonsten kann ich das Buch gut weiterempfehlen, auf jedenFall an jeden der etwas Mystery/Horror mag.

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  • Fantasy gespickt mit der Dunkelheit

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    Spleno

    27. November 2017 um 17:59

    Eine friedliche Dorfidylle in der Erntezeit, wird von einem Sturm bedroht.  Dieser zerstört eine großen Teil der Ernte, Häuser und an ein normales Leben ist erst einmal gar nicht zu denken. Die Bewohner versuchen den Schaden zu beheben. Varjan hingegen findet mit seinem Freund Ordo einen Eingang einer verschütteten Tempelanlage, den er lieber nicht gefunden hätte.Das Buch hat mich richtig abgeholt. Ich bin eingestiegen in dem Bus und war vollkommen in den Zeilen vertieft. Die Geschichte ist wirklich gelungen aufgebaut. Es werden die Örtlichkeiten, Personen, das Leben und alles drum herum mit einem Können geschrieben, so dass ich mittendrinnen war.Die Charaktere wachsen an ihren Aufgaben. Sind wundervoll gezeichnet. Den ein oder anderen habe ich lieb gewonnen.Der Schreibstil ist lebendig - genau getroffen. Genau gesagt ist die Geschichte dunkel - der Titel ist Programm.Wer es ein bisschen dunkler mag, ist hier genau richtig. 

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  • Das Grauen im Tempel

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    Frank1

    20. November 2017 um 16:46

    Klappentext: Es will deine Seele... Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe des Dorfes Brensacker nach einer verschütteten Tempelanlage und deren legendärem Schatz. Als zwei Jungen zufällig einen verborgenen Eingang entdecken und einer der beiden unter mysteriösen Umständen verschwindet, schließen sich dem Suchtrupp auch einige Schatzsucher an. Doch auf das, was in den finsteren Gängen der Ruine auf sie lauert, ist keiner von ihnen vorbereitet... Rezension: Ordo träumt schon lange davon, ein Held zu sein. Als sich nach einem Sturm in der Nähe seines Heimatdorfes der Zugang zu einem legendären Tempel öffnet, beschließt er, diesen mit seinem Freund Varjan zu untersuchen. Doch bevor es dazu kommt, verschwindet Varjan mit seinen Eltern unter mysteriösen Umständen im alten Tempel. Zusammen mit Gardisten aus der nahegelegenen Stadt und Schatzsuchern, die im Tempel auf sagenhafte Schätze hoffen, macht sich Ordo auf die Suche. Im alten Tempel erwartet die Expedition jedoch das Grauen. Zunächst könnte man Jörg Bennes „Dämonengrab“ für Fantasy, beim Klappentext eventuell sogar für Urban Fantasy halten. Zumindest erstere Vermutung kann man nicht ganz von der Hand weisen, denn diverse Fantasy-Wesen spielen im Buch eine Rolle. Insgesamt fällt dieses Werk jedoch eindeutig ins Horror-Genre. Inspiriert wurde der Autor dabei nach eigenen Angaben von einem Rollenspiel. Erzählt werden die Ereignisse aus wechselnder Perspektive. Außer aus Ordos verfolgt der Leser das Geschehen über größere Zeiträume auch aus der Perspektive der Gardistin Nilra. Der durchaus gelungene Schreibstil des Autors kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die eigentliche Handlung überwiegend aus dem Dahinsterben der verschiedenen Protagonisten besteht. Erklärungen für die einzelnen Ereignisse bleiben leider Mangelware. So bleibt der Leser am Ende großteils ratlos zurück, was hier eigentlich wieso passiert ist. Fazit: Für Horror-Fans ist dieses Buch durchaus einen Blick wert, für Liebhaber klassischer Fantasy eher weniger. - Blick ins Buch - Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

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  • Rezension zu "Dämonengrab"

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    Zsadista

    20. November 2017 um 14:46

    In dem Dörfchen Brensacker leben die Leute ein recht beschauliches Leben. Es ist nicht einfach, doch die Dorfgemeinschaft hält zusammen. Auch sieht die Ernte dieses Jahr sehr gut aus, was einige Lichtblicke ins Dorfleben bringt. Doch gerade, als alles perfekt erscheint, zieht ein seltsamer Sturm auf. Er bricht so mächtig über das Dorf herein, dass einiges zu Schaden kommt. Vor allem die Ernte ist fast zerstört. Als alle damit beschäftigt sind, Häuser und Schuppen zu reparieren, zieht Varjan lieber los und sieht sich den mächtigen Erdrutsch an. Als Ordo, sein Freund, ihn suchen geht, findet er ihn mitten in den Schlammmassen. Varjan hat den Eingang des längst verschütteten geheimen Tempels gefunden. Natürlich steigen er und Ordo in die Tiefe um unermessliche Schätze zu finden und Abenteuer zu erleben. Doch aus dem vorwitzigen Spiel wird bitterer Ernst. „Dämonengrab“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors Jörg Benne. Die Geschichte fängt recht locker und leicht an. Ich musste auch schon das ein oder andere Mal schmunzeln. So hat mir die toughe Gardistin Nilra sehr gut gefallen. Sie konnte z. B. nicht verstehen, dass es normal ist eine Schankmaid zu betatschen. Oder die Figur des Inspektors. Irgendwie passte die Bezeichnung nicht in diesen Roman, aber gerade deswegen hat sie mir so gut gefallen. Die einzelnen Charaktere machen während der Story auch mehr oder weniger eine Wandlung mit. So ist Ordo am Anfang ein kleiner Junge, der aber von Seite zu Seite reift und am Ende Entscheidungen trifft, die man ihm an Anfang nicht zugetraut hätte. Die Mischung der einzelnen Personen ist sehr gelungen. Auch kann sich keiner seines Lebens in dem Tempel sicher sein. Mir hat die Story und der Schreibstil sehr gut gefallen. Der Spannungsbogen passte bis zum Ende hin. Er hat mich auf den letzten Seiten auch nicht aus seinen Klauen gelassen. Bis zum letzten Buchstaben dachte ich, da kommt doch noch eine Kralle am Ende, packt mich und zerrt mich mit in die Tiere. Ich kann den Roman wirklich weiter empfehlen. Wenn einem der Dämon erst einmal im Griff hat, kann man fast nicht mehr aufhören zu lesen. 

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  • Leserunde zu "Dämonengrab (Fantasy-Roman)" von Jörg Benne

    Dämonengrab (Fantasy-Roman)

    JoergB

    Liebe Leser und Blogger,am 6. November erscheint mein neuer Roman Dämonengrab als eBook. Pünktlich zum Start bieten der Mantikore Verlag und ich euch eine EBOOK Leserunde (ePub- oder Mobi-Format) und suchen Leser, die den Roman möglichst kurzfristig lesen und rezensieren möchten (er hat < 300 Seiten Umfang).Darum geht es:"Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe des Dorfes Brensacker nach einer verschütteten Tempelanlage und deren legendärem Schatz. Als zwei Jungen zufällig einen verborgenen Eingang entdecken und einer der beiden unter mysteriösen Umständen verschwindet, schließen sich dem Suchtrupp auch einige Schatzsucher an. Doch auf das, was in den finsteren Gängen der Ruine auf sie lauert, ist keiner von ihnen vorbereitet..." Die Idee hinter dem Roman war, eine klassische Fantasy-Dungeon-Erkundung, wie man sie aus Rollenspielen kennt, mit Mystery-Elementen und Grusel a la The Descent zu würzen. Wenn Ihr Euch vorab ein genaueres Bild machen wollt, könnt ihr auch in die Leseprobe auf meiner Webseite reinschnuppern (PDF). Habe ich Euer Interesse geweckt und habt Ihr Zeit und Lust, das eBook möglichst zeitnah zu lesen? Dann hüpft in den Lostopf. Bitte gebt bei Eurer Bewerbung an, welches eBook-Format Ihr bevorzugt und wo Ihr Eure Rezension veröffentlichen werdet. Ich freue mich auf die Leserunde mit euch.

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