Jörg Benne Dämonengrab (Fantasy-Roman)

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Inhaltsangabe zu „Dämonengrab (Fantasy-Roman)“ von Jörg Benne

Es will deine Seele... Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe des Dorfes Brensacker nach einer verschütteten Tempelanlage und deren legendärem Schatz. Als zwei Jungen zufällig einen verborgenen Eingang entdecken und einer der beiden unter mysteriösen Umständen verschwindet, schließen sich dem Suchtrupp auch einige Schatzsucher an. Doch auf das, was in den finsteren Gängen der Ruine auf sie lauert, ist keiner von ihnen vorbereitet... Klaustrophobischer Fantasy-Horror aus der Feder von Nuareth-Schöpfer Jörg Benne.

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  • "Heldenhafte" Abenteuergeschichte

    Legenden von Nuareth - Die Stunde der Helden

    AdamBlue

    Klappentext: "Die wilden Nordlande sind eine unzivilisierte Gegend, auf die kein Adliger Anspruch erhebt. Hier trifft der junge Schreiber Felahar auf eine Gruppe Krieger, deren Heldentaten legendär sind. Gelockt von neuen Abenteuern, beschließt Felahar die Helden zu begleiten. Bald gerät sein Bild vom edlen Krieger ins Wanken und er selbst muss beweisen, ob er zum Helden taugt." Cover: Eins der besten vom Mantikoreverlag. Es wirkt wie ein Gemälde. Ein Sonnenstrahl erhellt die Werkzeuge der Helden: Schild, Speer, Schwert und Hammer. Auch die Schriftart, die bei der "Legenden von Nuareth" Schrift benutzt wurde, gefällt mir sehr gut. Auch diese gelben Runen fast beim Buchrücken sind sehr gelungen. Einziges Manko: Das Format ist leider etwas klein geworden. Ich hätte lieber einen Euro mehr bezahlt, um ein größeres Buchformat in den Händen zu halten. Allerdings wird das Buch nächstes Jahr neu aufgelegt, mit größerem Format und neuem Cover (was übrigens auch sehr schick ist). Inhaltlich wird es keine Änderungen geben. Hier das Bild vom neuen Cover: https://www.facebook.com/MantikoreVerlag/photos/a.153712927439.117223.153550222439/10155523759782440/?type=3&theater Inhalt: Jörg Benne hat mit seiner kostenlosen Leseprobe "Heldentaten" einen klugen Schachzug gemacht. Es handelt sich dabei nämlich um ein Presequel. Man kann die Leseprobe also entweder vor dem Roman oder nach dem Ende lesen. Ich glaube den größten Lesespaß hat man, wenn man Heldentaten liest, nachdem man die Stunde der Helden gelesen hat. Man wird zwar als Leser von die Stunde der Helden einige Wiederholungen finden, da man die drei Helden bereits kennt, jedoch wird man dadurch ein rundes Leseerlebnis erfahren. Außerdem vermeidet man dadurch auch einen Spoiler*. Die Unentschlossenen sollten einfach die kostenlosen 20 Seiten von die Stunde der Helden lesen und dann entscheiden. Link: http://www.joergbenne.de/Heldentaten_GRATIS.pdf Zugegeben habe ich beim Kauf auch etwas gezögert. Mein Grund dafür: Der Protagonist Felahar von Brickstein. Man ist ja Leser von Heroic oder Low Fantasy Büchern gewohnt, einen tapferen Helden auf seiner Reise zu begleiten, der allen Widerständen trotzt. Diesen Helden wird man bei Felahar nicht finden, da es sich bei ihm um einen Antihelden handelt. Bei Felahar handelt es sich um das genaue Gegenteil von Conan: Er ist tollpatschig, kann nicht mit dem Schwert umgehen, feige, sehr sensibel, eher dicklich und ungeschickt, was Frauen angeht. Die Geschichte ist aus seiner Perspektive geschrieben (Ich-Erzähler). An solch einen "schwachen" Charakter muss man sich erst gewöhnen, doch je mehr ich lies, desto besser gefiel er mir. Felahar ist wohl einer der realistischsten Charaktere, da er ziemlich menschlich ist und seine Schwächen haben ihn mir sympathisch gemacht. Er stammt aus einer Adelsfamilie und verdiente sein Geld als Gerichtsschreiber, bis ihn die Abenteuerlust packt und er in die wilden Nordlande reist, um Geschichtenerzähler zu werden. In einer Taverne erzählt er dort eine Geschichte über die drei legendären Helden Huk, Wim und Dalagar, die sich zufällig auch in der Taverne befinden und seiner erfundenen Geschichte lauschen. Sie bieten ihm an, sich ihnen anzuschließen, damit Felahar Geschichten über sie sammeln und niederschreiben kann. Dabei stellt er fest, dass die Helden gar nicht so heldenhaft sind, wie er vermutet hat. Viel eher handelt es sich dabei um Söldner, die sich mit verschiedenen Aufträgen ihren Lebensunterhalt verdienen. So müssen sie zu Beginn Ratten fangen oder Wolfsmenschen aus einem Dorf vertreiben. Bei späteren Aufträgen läuft jedoch nicht alles so ab, wie geplant und das Buch endet in einem packenden Finale. Während der Anfang der Geschichte nur relativ humorvoll ist, wird es spätestens ab der Hälfte des Buches ziemlich ernst und düster. Jörg Benne schreckt auch nicht davor zurück, Charaktere sterben zu lassen und trifft weitere mutige Entscheidungen. Die drei Helden fand ich zu Beginn ziemlich unsympathisch, was von Jörg Benne wohl so gewollt war, damit wir Felahars Enttäuschung über sie besser nachvollziehen können. Doch nach einer Zeit lernt man die "Helden" besser kennen. So ist der Einäugige Dalagar ein Hübschling und Frauenheld, Huk ein grimmiger "Zwerg" und Wim ein wortkarger, großgewachsener Mann. Am besten hat mir Dalagar gefallen und ich hätte mir auch einen Einzelroman über ihn vorstellen können. Später kommen noch mehr Charaktere hinzu, die jedoch nicht an die Charaktertiefe der Helden heranreichen können. Obwohl es in Nuareth Wesen wie Nobos (Reitechsen) gibt, wird auf Magie komplett verzichtet. Die habe ich jedoch nicht vermisst. Ich würde das Buch dem Subgenre Low Fantasy/ Heroic Fantasy oder Dark Fantasy zuordnen. Da bin ich mir nicht ganz so sicher. Auch auf eine Karte wird verzichtet, jedoch kann man sich auf http://www.nuareth.de/ einen Eindruck von der Welt machen. Gebraucht habe ich sie jedoch nicht. Der Schreibstil von Jörg Benne hat mir gut gefallen. Ich konnte mir von jeder Situation ein gutes Bild machen. Die Buchlänge ist mit 350 Seiten sehr angenehm und man kann noch 50 Seiten dazuaddieren, wenn man anschließend Heldentaten liest. Es eignet sich auch gut für längere Bahnstrecken für "zwischendurch", da die Handlung nicht so komplex ist. Kritisiert wurde ja von einigen das Questmäßige Ablaufen der Aufträge. Nun, da es sich um Söldner handelt, müssen diese ja von einem Auftrag zum nächsten wandern. Das hat mich nicht wirklich gestört. Ich habe nach einem kurzweiligen, spannenden Fantasybuch ohne große Magie oder Intrigen gesucht und bin hier fündig geworden. Insgesamt hat das Buch mich sehr positiv überrascht und ich hätte nicht gedacht, dass das Buch so packend sein wird. Ich gebe 4,5 Sterne und freue mich schon auf "Dämonengrab". *SPOILER Da Felahar alleine wieder seinen alten Beruf aufgenommen hat, konnte man davon ausgehen, dass es mit seiner Liebesgeschichte mit Claris nicht geklappt hat. Das fand ich etwas Schade für ihn, aber ein Happy End hätte wohl nicht mehr gepasst. Dass Felahar wieder seinen Beruf aufnimmt und Geschichten erzählt, habe ich nach dem Ende von die Stunde der Helden erwartet.

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