Das Schicksal der Paladine - Gejagt

von Jörg Benne 
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Das Schicksal der Paladine - Gejagt
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Der Kampf in Nuareth geht in die nächste Runde

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Der Kampf der Palatine geht weiter

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Inhaltsangabe zu "Das Schicksal der Paladine - Gejagt"

Eigentlich soll Tristan nur noch das magische Amulett zurück zum Anführer der Paladine bringen und dann zur Erde zurückkehren, doch dann kommt alles anders und er strandet in Nuareth. Nun muss er das Amulett so lange verteidigen, bis sein Vater zurückkehrt, aber es beginnt, die Persönlichkeit des Jungen auf unheimliche Weise zu verändern. Noch dazu wollen die Nekromanten das Amulett um jeden Preis und sie sind nicht die Einzigen, die Jagd auf Tristan machen. Gleichzeitig kämpfen Martin und die verbliebenen Kinder der Paladine gegen die Übermacht der Nekromanten. Auch sie werden unerbittlich gejagt, denn dank ihrer Fähigkeiten lässt sich aus jedem von ihnen ein mächtiger Untoter machen, der die Armee der Nekromanten weiter verstärkt.

"Das Schicksal der Paladine" wird erzählt in:

Die Bedrohung - Die kostenlose Vorgeschichte
Verschollen - Band 1
Gejagt - Band 2
Gestrandet - Band 3

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783902837103
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:370 Seiten
Verlag:Koios Verlag in Praesens
Erscheinungsdatum:01.10.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    dia78s avatar
    dia78vor 4 Monaten
    Der Kampf geht weiter

    Das Buch "Das Schicksal der Paladine - Gejagt" wurde von Jörg Benne verfasst und erschien 2018 im Papierverzierer Verlag.


    Achtung! Wer Teil 1 "Das Schicksal der Paladine - Verschollen" noch nicht gelesen hat, sollte hier stoppen, sonst sind Spoiler möglich!
    Tristan erhält von seinem Vater den Auftrag das Amulett zurück zu bringen und dann seinem Vater zu folgen. Doch das Leben hat anderes mit ihm vor. Er wird unerbittlich gejagt. Kann er seinen Auftrag erfüllen?

    Dem Autor gelingt es einem sofort wieder in die geschaffene Welt rund um Nasgareth hineinzuziehen und die Abenteuer mit Tristan und verstärkt auch mit Martin zu erleben. Traurige Momente stehen genauso auf dem Plan, wie spannende. Es ist eine Freude auch mehr von Martin zu erfahren, welcher mit dem modernen Frauenbild, welches sich ihm immer mehr zeigt, nicht gut zurechtkommt.
    Die Wortwahl und der Sprachstil sind auch dieses Mal wieder perfekt für das Buch gewählt. Es liest sich flüssig und fast in einem Rutsch durch.

    Wer eine kurzweilige Fantasylektüre sucht, ist mit diesem Buch perfekt beraten. Allerdings sei auch gesagt, dass man auf jeden Fall den 1. Teil bereits kennen sollte!

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    bk68165s avatar
    bk68165vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der Kampf in Nuareth geht in die nächste Runde
    Der Kampf in Nuareth geht in die nächste Runde


    Auf seinem Weg zurück in unsere Welt schlägt das Schicksal erneut bei Tristan zu. Er schafft den Weg bis zum Portal nicht und befindet sich auf einmal in einer mehr als brenzligen Situation. Eigentlich jeder in Tristans Umgebung hat es auf das Amulett abgesehen. Und Tristan weiß wie wichtig das Amulett ist. Er kämpft um das Amulett mit allem was er hat. Aber das Amulett zeigt auch seine dunkle Seite. Tristan scheint ein anderer zu sein aufgrund des Amuletts. Und diese Veränderung ist nicht nur positiv. Martin ist ebenso auf der Flucht und versucht für die Kinder der Paladine einen sicheren Ort zu finden. Aber wem kann man in einer Welt trauen, in der jeder an seinen eigenen Zielen arbeitet? Es werden Bündnisse geschlossen, die eigentlich undenkbar sind. Tristan und Martin sind die Gejagten und müssen um ihr eigenes Leben und um das Überleben von Nuareth schwer kämpfen.
    Ein paar Worte möchte ich zu dieser Fortsetzung gerne schreiben. Der zweite Teil schließt nahtlos an den ersten Teil an, so dass es hier auf jeden Fall Sinn macht erst den ersten Teil gelesen zu haben. Tristan wirkt in diesem Buch immer mehr erwachsen und lernt klug und weise in vielen Situationen zu entscheiden. Diese Entwicklung gefällt mir persönlich sehr gut und wirkt auch nicht zu übertrieben. Ein bisschen störend fand ich die sehr vielen Wechsel in der Geschichte zwischen den Situationen, in denen sich Tristan und auch Martin gerade befinden. Da muss man die Gehirnzellen an manchen Stellen gut mitarbeiten lassen. Aber das ist nur ein kleines Manko. Die Geschichte ist weiterhin sehr spannend, gerade da man nie weiß, wer welche Ziele genau verfolgt. Auch ist die Geschichte düsterer geworden. Ich kann hier gerne 4 Sterne geben.

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    Nenatievor 4 Monaten
    Vom Jäger zum Gejagten

    Meinung
    Nachdem die Paladine nun zum Papierverzierer Verlag umgezogen sind und es so schicke neue Auflagen gibt war es endlich mal an der Zeit Band 2 der Reihe zu lesen. Ich habe noch die Ausgabe vom Prometheus Verlag, aber der Inhalt hat sich nicht geändert.

    Band 2 geht direkt dort weiter wo Band 1 endete. Die Geschichte startet gleich mit einer bösen Überraschung und einem echt traurigen Moment. Dann bekommt man nur eine kurze Verschaufpause bevor es Schlag auf Schlag weiter geht. Dieses mal begleitet man als Leser abwechselnd Tristan und Martin. Dadurch entsteht noch etwas mehr Spannung und man hat auch eine ungefähre Ahnung was sonst gerade auf Nasgareth los ist. Es gibt Begegnungen mit bekannten Charakteren und auch viele neue Verbündete und Feinde. So ganz durchschaubar ist aber keiner und es warten auch einige unerwartete Überraschungen auf die Leser. Man lernt die Charaktere ein bisschen besser kennen. Es war interessant wie Tristan sich verändert. Auch Martin macht sich. Martin hat noch eine recht altmodische Weltansicht und er tut sich schwer damit das in Nasgareth Frauen auch kämpfen. Aber schön war dass er versucht seine Einstellung zu überdenken auch wenn es nicht einfach für ihn ist. Ein bisschen etwas über ihn und seine Vergangenheit erfährt man als Leser auch, allerdings war mir das fast zu wenig und vielleicht kommt da ja noch ein bisschen mehr.
    Es gibt auch eine kleine Liebesgeschichte, die allerdings nur so am Rande erwähnt wird.

    Auch in diesem Teil der Reihe lernt man neue Gegenden auf Nasgareth kennen und entdeckt sie zusammen mit Tristan. Neue Völker gibt es auch und einen Einblick in die lange und teilweise blutige Geschichte der Insel. Dabei gibt es auch wieder neue Fragen und ich bin gespannt was Jörg Benne noch so auf Lager hat.

    Insgesamt ist Band 2 eine gute und spannende Fortsetzung. Es gibt viele neue Fragen aber auch ein paar Antworten. Die Geschichte endet ohne Cliffhanger. Allerdings bleiben so viele Fragen offen das man fast Band 3 lesen muss.

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    LadySamira091062s avatar
    LadySamira091062vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der Kampf der Palatine geht weiter
    Der Kampf der Palatine geht weiter

    Tristan soll das Amulettt in Sicherheit bringen .Doch das ist nicht so einfach ,denn der Drache wird angegriffen und  Tristan stürzt ab .Nun muss er mit neuen Verbündeten versuchen das Amulett so lange zu behalten bis sein Vater wieder zurück kommt.Derweil versuchen Martin und die restlichen Nachkommen der Paladine sich wacker gegen den Nekromaten zur Wehr zu setzten.
    Tristans Vater   eilt während dessen zu seiner kranken Tochter ,doch als er nach Nuareth zurück kehren will muss er feststellen das das Tor nicht zu öffnen ist und er sucht fieberhaft nach einem anderen Weg zurück.

    Auch in diesem Band gibt es viel neues zu erkunden  und Kämpfe zu bestehen .Tristan wird  erwachsener und  lernt viel dazu ,auch Martin ,der zweite Held des Buches wird einem immer sympatischer und man fiebert mit  den beiden  mit .Wird es ihnen gelingen Nuareth aus der Hand des Nekromaten zu befreien?

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    Nirenas avatar
    Nirenavor 4 Jahren
    ein faszinierender Mittelteil einer tollen Trilogie - nicht nur für eingefleischte Fantasy-Fans

    "Das Schicksal der Paladine, Gejagt" ist der zweite Teil der Trilogie um Tristan und die Paladine. Dass mir der erste Band "Verschollen" in die Hände fiel, war eher Zufall - dass er mir derart gut gefallen hat, war wohl vor allem für mich selbst eine Überraschung, denn wie viele von euch wissen, bin ich kein Freund der High Fantasy und auch wenn anfangs und später ganz am Rande die "normale" Welt auftaucht, spielt der überwiegende Teil in der fiktiven Welt Nuareth.

    Eben weil mir der erste Band so gut gefallen hat und natürlich einiges an Fragen offen ließ, war ich gespannt, ob der zweite Teil "Gejagt" weiter so faszinieren konnte.

    Erzählt wird in zwei Handlungssträngen - zum einen Tristan, der, plötzlich auf sich allein gestellt, versuchen muss, das Amulett in Sicherheit zu bringen und zum anderen Martin und die Paladjur, die sich der Armee der Nekromanten stellen müssen. Zusätzlich zu vielen faszinierenden Wesensformen, die bereits im ersten Teil auftauchten, lernen wir hier auch noch die Nurasi, die Katzenfrauen, kennen.
    Überhaupt hat mich sehr beeindruckt, wie tiefgehend jede Wesensform stets dargestellt und charakterisiert wurde und so sehr umfassend im Gedächtnis blieb.

    Anfangs gibt es ein ziemliches Schlachtengetümmel, was nie so ganz meins ist. Aber direkt danach hatte mich die Welt der Paladine wieder eingefangen. Jeder Perspektivenwechsel ist gerade so gesetzt, dass man natürlich wissen will, wie es mit den Beteiligten weiter geht, sodass man das Buch nur ungern beiseite legt und auch hier ist der Schluss des Buches derart perfide gewählt, dass man am liebsten direkt den dritten und letzten Teil beginnen möchte.
    Dieser allerdings wird erst im Juni erscheinen, sodass ich mich noch etwas gedulden muss....

    Für das Verständnis des zweiten Teils sollte man den ersten Teil "Das Schicksal der Paladine, Verschollen" auf jeden Fall gelesen haben und wie ihr seht, lohnt sich diese Trilogie nicht nur für eingefleischte Fantasy-Fans!


    http://ninis-kleine-fluchten.blogspot.de/2014/03/jorg-benne-das-schickal-der-paladine.html

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    utaechls avatar
    utaechlvor 5 Jahren
    gelungene Rückkehr nach Nuareth


    Inhalt:
    Auf dem Flug zum Anführer der Paladine wird Tristan angegriffen und stürzt ab. Er muss nun mit neuen Verbündeten das ihm anvertraute magische Amulett so lange verteidigen, bis sein Vater zurückkehrt. Eine heikle Aufgabe, da die Nekromanten alles daran setzen, es in ihre Hände zu bekommen und es selbst Tristan zu verändern scheint. Die Zeit wird knapp, auch für Martin und die restlichen Kinder der Paladine, die gleichzeitig auf der Flucht vor den Nekromanten und ihren Gefolgsleuten sind.

    Setting:
    Die schon aus Band eins bekannte Welt wird weiter erforscht, neue Kreaturen begegnen den Helden, neue Gefahren warten und unbekannte Orte werden erforscht. Die Magie funktioniert weiter, wird aber nicht mehr groß erklärt und bietet auch kaum noch neue Überraschungen. Dafür geht es darum, woher die Magie denn überhaupt stammt und wie die Paladine möglicherweise an sie gekommen sind. Es ist also, wie es sich für einen zweiten Band gehört eine konsequente Fortführung des ersten.

    Charaktere:
    Tristan muss sich weiter ohne seinen Vater durch die Welt schlagen und gleich zu Anfang wird alles, was geplant war, auf den Kopf gestellt. Man merkt, dass er langsam durch seine Aufgaben reift, wobei er immer noch auf die reichliche Hilfe anderer angewiesen und weit weg vom fertig ausgebildeten Paladin ist.
    Die zweite wichtige Hauptrolle spielt Martin, der zusammen mit den restlichen Paladinsprösslingen ums Überleben kämpft.
    Beide sind schöne Identifikationsfiguren, denen man gerne durch Nuareth folgt.
    Besonders gelungen finde ich die Charaktere anderer Völker, die schön ihre Eigenheiten ausleben dürfen und in ihrer Selbstverständlichkeit die beiden Helden immer wieder verblüffen.

    Geschichte:
    In diesem Band bleibt mehr Platz für die Handlung, da der Inhalt des ersten Bandes vorausgesetzt wird. So können sich die beiden Handlungsstränge klasse entwickeln, man bekommt viel Neues zu sehen, die Kämpfe sind reichlich und das Finale lesenswert. Nach dem ersten Teil sah es ja fast so aus, als ob alle Probleme gelöst wären, wie man sich doch irren kann. Ein Band, der die Handlung schön weiterführt und die ideale Voraussetzung für den dritten Teil schafft.

    Fazit:
    Wieder ist es Jörg Benne gelungen, mich mit seinem zweiten Fantasyroman zu fesseln. Nun heißt es bis Juni auf den dritten Teil zu warten. Die Geschichte ist abwechslungs- und actionreich, überraschend und mitreißend. Die gelungene Fortsetzung präsentiert neue Aspekte der Fantasywelt, offenbart neue Gefahren und lässt den Leser im Buch untertauchen, so dass die Zeit nur so verfliegt. Mit hat es sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich auf den letzten Teil. Das vorherige Lesen des ersten Teils ist zu empfehlen und alle die dies schon getan haben sollten auf jeden Fall zugreifen.

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    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor 5 Jahren
    Klare Leseempfehlung

    Bereits im letzten Jahr haben ich den ersten Band dieser Triologie gelesen. >> Tristan << und war begeistert. Das Eintauchen in Tristans Welt, welche nicht mehr länger so war, wie er sie gekannt hat, hat mich sofort fasziniert. Als der Autor selbst mich nun per Mail gefragt hat, ob ich Interesse daran hätte, den zweiten Teil der Reihe auch zu lesen, habe ich natürlich sofort zugesagt.


    Während sein Vater sich auf die Reise nach Hause gemacht hat, um Svenja aus dem Koma zu retten, verweilt Tristan noch immer in Nuareth. Eigentlich sollte er im Auftrag seines Vaters nur das Amulett zum Anführer der Paldine bringen und ihm anschließend durch das Portal folgen, doch es kommt wieder mal alles anders, als er denkt.

     Er strandet in Nuareth und muss das Amulett nun solange verteidigen, bis sein Vater zurückkehrt. Ohne, dass er selbst etwas dazu oder dagegen tun kann, verändert das Amulett seine Persönlichkeit auf unheimliche Art und Tristan scheint bald selbst nicht mehr zu wissen, wer genau er nun eigentlich ist, welche Persönlichkeit in ihm schlummert.

    Gleichzeitig machen die Nekromanten nicht nur auf Tristan und das Amulett Jagd, denn auch Martin - welchen wir im ersten Teil schon kennengelernt haben - und die Kinder der letzten Paladine werden gnadenlos gejagt.


    Der Schreibstil hat mir auch hier wieder richtig gut gefallen und ich habe mich sofort mit Tristan auf dem Drachen Smurk gesehen, habe mit ihm mitgefiebert und so manches Mal die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen.

    Tristan war für mich wieder einer der Charaktere, die man einfach gerne haben muss. In Nuareth gestrandet weiss er anfangs nicht recht, wie er sich verhalten soll, geschweige denn wohin er soll und dennoch wächst er - trotz der vielen Steine, die ihm auch diesmal in den Weg gelegt werden - über sich hinaus.


    Über das Wiedersehen von Martin und der kleinen Gnomi Rani habe ich mich auch sehr gefreut, denn Rami war mitunter eine meiner Lieblingscharaktere aus dem ersten Band und sie hat mich auch dieses Mal wieder häufiger zum Schmunzeln gebracht, als dass sie das vielleicht sogar wollte oder sollte.


    Ich muss sagen, dass dieses Buch wirklich.. sagen wir anders war, als der Vorgänger, was in diesem Fall gewiss nichts schlechtes war, eher im Gegenteil. Tristan lernt sich zu verteidigen, lernst, dass nicht alles so ist, wie er es immer geglaubt hat und vor allem lernt er, was wirkliches Vertrauen bedeutet.

    Das Ende hat mich unglaublich neugierig gemacht und da bleibt nur wirklich nur eines zu sagen: Lieber Herr Benne: Ich will mehr! 


    5/5 Schneeflöckchenbäume für ein Buch, welches mich als Nachfolger wirklich überzeugen konnte und welches mich unglaublich neugierig auf den dritten Band und Tristans weiteren Lebensweg gemacht hat.

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    Manja82s avatar
    Manja82vor 5 Jahren
    spannender und düsterer als Band 1, absolut empfehlenswert

    Kurzbeschreibung:
    Eigentlich soll Tristan nur noch das magische Amulett zurück zum Anführer der Paladine bringen und dann zur Erde zurückkehren, doch dann kommt alles anders und er strandet in Nuareth. Nun muss er das Amulett so lange verteidigen, bis sein Vater zurückkehrt, aber es beginnt, die Persönlichkeit des Jungen auf unheimliche Weise zu verändern. Noch dazu wollen die Nekromanten das Amulett um jeden Preis und sie sind nicht die Einzigen, die Jagd auf Tristan machen. Gleichzeitig kämpfen Martin und die verbliebenen Kinder der Paladine gegen die Übermacht der Nekromanten. Auch sie werden unerbittlich gejagt, denn dank ihrer Fähigkeiten lässt sich aus jedem von ihnen ein mächtiger Untoter machen, der die Armee der Nekromanten weiter verstärkt…
    (Quelle: Koios Verlag)

    Meine Meinung:
    Kaum hat Tristan seinen Vater Darius wiedergefunden so müssen sich die beiden auch schon wieder trennen. Darius möchte zur Erde zurückkehren und versuchen seine Tochter zu retten. Tristan hingegen hat sich bereit erklärt das Amulett der Paladine zu Meister Johann zu bringen. Er danach will er seinem Vater folgen. Doch Tristans Weg wird schnell zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Die Häscher der Nekromanten sind ihm schnell wieder auf der Spur und nur mit Not kann er das Versteck der Vanamiri erreichen
    Aber auch Martins ehemalige Gefährten sind auf der Flucht und müssen in die Unterwelt zu den Nuareths hinabsteigen. Dort stoßen sie auf ein Geheimnis das lange gehütet wurde und welches zeigt wie es um die Welt wirklich steht.
    Kann Tristan seine Mission erfüllen? Und wie geht die Flucht der restlichen Paladine aus?

    Der Fantasyroman „Das Schicksal der Paladine: Gejagt“ stammt von Jörg Benne. Es ist der zweite Band der Trilogie um die Paladine. Bevor man sich als Leser diesem Teil widmet ist es ratsam den Vorgängerband „Das Schicksal der Paladine 1: Verschollen“ zu lesen, da es in diesem Buch keinerlei Rückblenden gibt und man sonst r Handlung nicht folgen kann.

    Die Charaktere im Buch sind zum Teil bereits aus Teil 1 bekannt, es kommen aber auch neue hinzu.
    Tristan wirkt gereift. Nur manchmal blitzt der Jugendliche in ihm durch und besonders wenn das Amulett keinerlei Einfluss auf ihn hat bemerkt man als Leser sein Gefühlchaos. Er ist nur kurz mit seinem Vater Darius vereint, dann allerdings wieder auf sich gestellt. Doch er findet auch recht schnell neue Verbündete, die ihm beistehen.
    Darius reist zur Erde zurück und möchte dort versuchen seine Tochter zu retten, die im Koma liegt.
    Martin ist gemeinsam mit den Kindern der Paladine unterwegs und es gesellen sich die Bewohner Nuareths zu ihm, im Kampf gegen die Nekromanten.
    Die neu eingeführten Charaktere fügen sich mühelos ins Geschehen ein und sind ebenso toll dargestellt.

    Der Schreibstil des Autors ist bekannt jugendlich und sehr gut zu lesen. Man ist schnell wieder von der Geschichte gefesselt.
    Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. Hierfür hat Jörg Benne die personale Erzählperspektive verwendet. So behält man gut den Überblick, es bleibt aber auch eine gewisse Distanz zum Geschehen.
    Die Handlung ist insgesamt spanend aber auch düsterer als im ersten Teil. Das Erzähltempo ist sehr hoch, es kommt keinerlei Langeweile auf. Einige Fragen aus dem ersten Band werden zudem auch beantwortet, es kommen dann aber auch neue hinzu.

    Das Ende kam für mich sehr überraschend. Es ist alles vollkommen offen und nicht vorhersehbar wie die Geschichte im 3. Teil, der Mitte Juni 2014 erscheinen soll, zu Ende gehen wird.

    Fazit:
    „Das Schicksal der Paladine 2: Gejagt“ von Jörg Benne ist ein bemerkenswerter zweiter Teil der Trilogie um die Paladine.
    Die gereiften Charaktere, eine spannendere und düstere Handlung sowie der gewohnt tolle Schreibstil toppen Band 1 und wissen zu überzeugen.
    Ganz klare Leseempfehlung!

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    DasBuchmonsters avatar
    DasBuchmonstervor 5 Jahren
    ein tolles Abenteuer!

    Das Abenteuer von Tristan geht weiter! Tristan soll das wichtige Amulett, das einen Paladin fast unsterblich machen kann, zu dem Paladinenmeister Johann bringen, doch daraus wird nichts, denn die Stadt der Paladinen ist zerstört und der Drache Smurk wurde vergiftet. Tristan fliegt zu den Vanamiri und begreift nach und nach, dass er eine große Bedrohung ist für jeden, der ihm hilft. Sein Vater scheint auch nicht bei zu kommen, dieser ist nämlich in unserer Realität und versucht sein kleines Mädchen zu retten. Wie soll ein Anfänger wie Tristan nur gegen die mächtigen Nekromanten bestehen? Die noch dazu die Körper sämtlicher Paladine und Paladjur kontrollieren können? Das Amulett ist zwar sehr mächtig, doch es ist auch Tristan unheimlich, denn es verändert seinen Charakter. Aus dem schüchternen, etwas zurückhaltendem, den Kampf zierenden Tristan wird eine kleine Kampfmaschine, die ohne Reue die Reihen der Feinde niedermetzelt. Ob Tristan am Ende der Macht des Amuletts widerstehen kann,falls er die Nekromanten vernichtet? 

    Meinung:
    Das Cover gefällt mir besser als das Cover des ersten Bandes. Es wirkt auf mich mysteriöser, gesetzter und entschlossener. Die jugendliche Schrift fand ich bereits im ersten Band gut gelungen. Der Titel "Gejagt" passt auch zum Inhalt des Buches.Insgesamt ist dieser Teil kampflastiger, ich finde, die Kämpfe werden sehr gut beschrieben und es wird zunächst auch auf Taktik gesetzt, manchmal funktioniert auch die Taktik nicht, das finde ich sehr gut in Balance gehalten. Es werden einige Fragen beantwortet, die im ersten Teil noch unklar waren, teilweise auch Dinge, die ich teilweise im ersten Band sehr schade fand, dass sie nicht erwähnt werden. Wie zum Beispiel, was mit Rani geschehen ist. Ich habe mich sehr gefreut, dass Rani wieder aufgetaucht ist. Aber nicht nur die alten Hasen tauchen wieder auf, es kommen noch neue Rassen und Berufe hinzu, ich finde das Volk der Nurasi zum Beispiel sehr interessant und auch die Runenmeister haben mir imponiert, das war eine positive Überraschung für mich, da ich nicht mit noch mehr neuem gerechnet habe. Den Runenmeistern hatte ich gegen Ende eher ein zwiespältiges Gefühl und auch die Felsenfresser sind mir ein Lob wert. Schöne, wohl formulierte Texte führen dazu, dass man schnell in der Geschichte ist und einfach nur mitfiebert. Manchmal hat man selbst das Gefühl gejagt zu werden, da die Situationen immer verzwickt und nie leicht bleiben. Also ein dickes Lob für den zweiten Teil, der mir sogar besser gefallen hat als der Erste! Das ist eigentlich erstaunlich, da ja eigentlich der zweite Teil bei einer Trilogie zumeist der Teil ist, der etwas schwächelt.Ich warte nun gespannt auf den dritten Teil, der Mitte Juni 2014 erscheinen soll!

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    Arcarnums avatar
    Arcarnumvor 5 Jahren
    Der Suchtfaktor hält an...

    Auch der zweite Teil von "Das Schicksal der Paladine" ist sehr spannend, so dass ich das Buch kaum beiseitelegen konnte.

    Eigentlich soll Tristan nur noch das magische Amulett zurück zum Anführer der Paladine bringen und dann zur Erde zurückkehren, doch dann kommt alles anders und er strandet in Nuareth. Nun muss er das Amulett so lange verteidigen, bis sein Vater zurückkehrt, aber es beginnt, die Persönlichkeit des Jungen auf unheimliche Weise zu verändern. Noch dazu wollen die Nekromanten das Amulett um jeden Preis und sie sind nicht die Einzigen, die Jagd auf Tristan machen. Gleichzeitig kämpfen Martin und die verbliebenen Kinder der Paladine gegen die Übermacht der Nekromanten. Auch sie werden unerbittlich gejagt, denn dank ihrer Fähigkeiten lässt sich aus jedem von ihnen ein mächtiger Untoter machen, der die Armee der Nekromanten weiter verstärkt.

    Das Einzige, was mich nun etwas negativ stimmt, ist das Warten auf den hoffentlich dritten Teil. Aber schlussendlich eine sehr schöne, spannende Fortsetzung.

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