Jörg Berger Meine zwei Halbzeiten

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Inhaltsangabe zu „Meine zwei Halbzeiten“ von Jörg Berger

Deutsch-deutsche Geschichte aus der Sicht eines Sportlers Eigentlich ist Jörg Berger gerade dabei, in der DDR als Fußballtrainer Karriere zu machen. Da entschließt er sich 1979 zu einer waghalsigen Flucht in die Bundesrepublik. Warum er dem Arbeiter-und-Bauern-Staat den Rücken gekehrt hat, mit welchen Schwierigkeiten er im Westen kämpfen musste und wie ihn sein altes Leben weiter verfolgte – davon erzählt er in diesem Buch. Offen und ohne Bitterkeit, lebendig und voller Anekdoten. «Aufwühlend und emotionsgeladen.» Badische Zeitung «Ein herausragendes Buch, weil es Zeitgeschichte in einer persönlichen Biographie zu fassen vermag.» NZZ am Sonntag

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  • Rezension zu "Meine zwei Halbzeiten" von Jörg Berger

    Meine zwei Halbzeiten
    Savina

    Savina

    10. May 2009 um 22:07

    Ein wirklich gelungenes Buch! Es ist keine reines Fußballbuch, natürlich überwiegt dieses Thema weil es im Leben des Jörg Berges einfach eine große Rolle spielt und mit allen übrigen Dingen die so passieren eng verknüpft ist. Ich fand es echt sehr Interessant zu erfahren wie das wirklich so war im Osten, vorallen dann aber auch nach einer Flucht in den Westen. Wie das war Familie und Freunde zurückzulassen. Und dann auch im Westen war die Stasi immer an einem dran wenn man für sie nur wichtig genug war. Und das mit nicht immer ganz sauberen Mitteln und Wegen... Echt Spannend, fast wie ein Krimi. Aber es gab auch viele Stellen zum Lachen, da Jörg Berger seine Verfehlungen mit einer klasse Selbstironie beschreibt. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Kurzbeschreibung: Die DDR Ende der siebziger Jahre: Jörg Berger, jung, charmant, gut aussehend, gehört als erfolgreicher Fußballtrainer zu den Privilegierten des Systems. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis er die Nationalmannschaft seines Landes übernehmen wird. Allerdings wächst sein Unwille darüber, dass sich die Stasi ständig in sein Leben einmischt. Im März 1979 nutzt er ein Länderspiel in Jugoslawien, um zu fliehen. Nur mit Glück gelangt er in die Bundesrepublik. Hier muss er ganz von vorn beginnen. Aber er kämpft sich durch und wird zu einer der prominentesten Figuren der Bundesliga. Bis er 2002 mit seiner größten Herausforderung konfrontiert wird: der Diagnose Krebs. Bergers Buch schildert ein Leben in zwei Deutschlands. Offen und ohne Bitterkeit, lebendig und voller Anekdoten. Von lockeren Sitten in der DDR berichtet er ebenso wie von den Tücken des bundesrepublikanischen Alltags. Und er beschreibt, was schlimmer war als die Ignoranz westdeutscher Fußballgrößen: die beklemmende Erfahrung zu machen, dass der lange Arm der Stasi bis in den Westen reichte.

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