Jörg Bernardy

 4,4 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor*in von Der kleine Alltagsstoiker, Die Möwe Vagabundus und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Jörg Bernardy, geboren 1982, hat in Philosophie promoviert und beschäftigt sich mit dem kreativen Potenzial von philosophischen Ideen zwischen Theorie und Praxis. Er ist seit mehreren Jahren für DIE ZEIT und die "Maus zum Hören" tätig, ist Juror der LUCHS-Jury und lebt als freier Autor in Hamburg.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ein Ort, an dem du zuhause bist (ISBN: 9783758900426)

Ein Ort, an dem du zuhause bist

Neu erschienen am 20.05.2026 als Gebundenes Buch bei GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH.
Cover des Buches Die Taube Paloma (ISBN: 9783864297090)

Die Taube Paloma

Erscheint am 19.08.2026 als Gebundenes Buch bei TULIPAN.
Cover des Buches Woran glaubst du? (ISBN: 9783737373753)

Woran glaubst du?

Erscheint am 26.08.2026 als Gebundenes Buch bei Fischer Sauerländer.

Alle Bücher von Jörg Bernardy

Cover des Buches Der kleine Alltagsstoiker (ISBN: 9783833877643)

Der kleine Alltagsstoiker

(6)
Erschienen am 05.05.2021
Cover des Buches Die Möwe Vagabundus (ISBN: 9783864296680)

Die Möwe Vagabundus

(4)
Erschienen am 26.02.2025
Cover des Buches Philosophische Gedankensprünge (ISBN: 9783407822208)

Philosophische Gedankensprünge

(2)
Erschienen am 22.12.2017
Cover des Buches Mann Frau Mensch (ISBN: 9783407754424)

Mann Frau Mensch

(2)
Erschienen am 15.08.2018
Cover des Buches Ohne euch wär's echt scheiße (ISBN: 9783407756961)

Ohne euch wär's echt scheiße

(2)
Erschienen am 17.08.2022
Cover des Buches Philosophische Gedankensprünge (ISBN: 9783407755421)

Philosophische Gedankensprünge

(2)
Erschienen am 12.02.2020
Cover des Buches Das längste Picknick der Welt (ISBN: 9783779507635)

Das längste Picknick der Welt

(1)
Erschienen am 03.02.2025

Neue Rezensionen zu Jörg Bernardy

Cover des Buches Die Möwe Vagabundus (ISBN: 9783864296680)
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Rezension zu "Die Möwe Vagabundus" von Jörg Bernardy

SternchenBlau
Die Möwen zeigen's uns

Eigentlich ein total schönes Bilderbuch: Möwe Vagabundus liiiiiebt den Hamburger Fischmarkt. Aber nicht alle Menschen sind so freundlich wie Fischverkäuferin Katja und Flaschensammler Bodo. Auf alle Fälle verschmutzen sie das Meer, wenigstens können Vagabundus und seine Freundin Emma so Bodo einige Flaschen bringen. Aber irgendwann kommen die Menschen gar nicht mehr, weil sie lieber vor ihren kleinen Geräten sitzen, der Müll in der Stadt stört sie auch nicht mehr. Vagabundus hat allerdings einen tollen Plan, den er mit den ganz verschiedenen Möwenarten umsetzt.

Beim "Eigentlich" habt ihr es euch vielleicht schon gedacht, jetzt kommen ein paar Einschränkungen: Es scheint mir schon sehr kulturpessimistisch, dass es die Mobiltelefone sind, die dazu führen, dass die Leute nicht mehr auf den Fischmarkt gehen. Der Fischmarkt ist nun ja auch nicht unbedingt ein idyllischer Ort, sondern schon knallhartes Geschäft, da mag Katja noch so ein weiches Herz haben. Und wenn die Menschen der der Müll vorher schon nicht gestört hat, warum soll sie urplötzlich stören, wenn die Möwen dann zusätzlich noch den aus dem Meer bringen? Gut, es soll eine Parabel sein. Aber soweit, dass der Obdachlose dann eine Unterkunft bekommt, dafür reicht es dann doch in dem märchenhaften Setting nicht.

Nett, was die Möwen uns hier zeigen, aber manches ist nicht ganz zu Ende gedacht. 4 von 5 Sternen.

Cover des Buches Die Möwe Vagabundus (ISBN: 9783864296680)
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Rezension zu "Die Möwe Vagabundus" von Jörg Bernardy

Ramgardia
Wundervolles Bilderbuch mit wichtige Botschaften

Vor der grauen Kulisse des Hafens sehen wir die Möwe, die eine kleine rote Strickmütze trägt, vor ihr eine Angel an deren Harken eine PET-Flasche hängt.


Ganz am Anfang des Buches sehen wir „Fotos“ von ganz vielen unterschiedlichen Möwen, Vagabundus von dem hier erzählt wird, ist eine Lachmöwe und er „lebt zu der Zeit, als 9 Milliarden Menschen die Erde bevölkern.“ Das Bild zeigt auch ganz viele Menschen, die sich auf dem Platz knubbeln. Ich musste mir ein wenig Zeit nehmen alle anzuschauen und habe sicher noch nicht alles entdeckt. Täglich war Vagabundus in der Luft über der Stadt unterwegs, am liebsten war er auf dem Fischmarkt, ihr könnt euch denken warum. Wer Hamburg kennt, wird sich sicher zurecht finden, denn das Luftbild zeigt viele markante Gebäude. Die nächste Seite zeigt den Fischmarkt und viele betriebsame Menschen, auch den „streng riechenden Flaschensammler Bodo und die laute Fischverkäuferin Katja. Manchmal bringen die Möwen Bodo leere Flaschen, die sie im Wasser finden. Doch dann veränderte sich etwas, die Menschen kamen nicht mehr in die Stadt und die Möwen wunderten sich darüber.


Dieses Bilderbuch spricht viele aktuelle Themen auf sehr verständliche Weise an. Die Verwaisung der Innenstädte, die wir überall erleben. Die Menschen bestellen über das Internet und kommen nicht mehr auf die Märkte, wo sie sich treffen und unterhalten können. Menschen wie Bodo, die wir meiden und die Vermüllung der Meere werden hier angesprochen. Wie schön, dass die Möwen dann doch noch alles zum Guten wenden können. Neben den gut verständlichen Texten sind es die Illustrationen, die dieses Buch so besonders machen. Eine philosophisches Bilderbuch, dass auch uns Erwachsenen etwas zu erzählen hat.


 

Cover des Buches Das längste Picknick der Welt (ISBN: 9783779507635)
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Rezension zu "Das längste Picknick der Welt" von Jörg Bernardy

Ramgardia
Schneckenlanger weg zum Picknick

In unterschiedlichen Farben, bepackt mit den Picknicksachen und Schleim nach sich ziehend sind die drei Schnecken auf dem Cover zu sehen. 

Da die Sonne scheint, entschließen sich die drei Schneckenfreude ein Picknick zu machen. Natürlich geht das Packen der Sachen im Schneckentempo ab. Dann geht es los und mich verwirrt, dass man die Textblasen am sinnvollsten von rechts nach links liest. Jede Schnecke trägt ein Körbchen auf ihrem Häuschen. Doch bald knurrt der Magen, aber es geht weiter. Nach einem halben Jahr ist es Winter, aber zum Glück hat die gelbe Schnecke eine Schal dabei, so geht es durch den Schnee. Nach einem weiteren halben Jahr sind sie endlich angekommen. Doch als sie alles auf der Decke auspacken, merken sie, dass die Kleeblatt-Schorle fehlt. Otto soll als Stärkster zurück, doch das er befürchtet, dass die beiden anderen mit dem Picknick beginnen, dreht er schnell um. 

Die Bilder sind sehr kindlich gezeichnet, die Farben sind sehr bunt und die kurzen Texte stehen in Sprechblasen. Den Humor meiner Enkel traf das Buch wohl, während es mich nicht so ganz überzeugen kann. Besonders die letzte Seite, wo die gelbe Schnecke mit einem Mädchen aus einem Glas trinkt, verwundert mich etwas. Als Realist wundert es mich, dass der Quark nach all der Zeit noch genießbar ist. 

 

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