Jörg Blech Die Psychofalle

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Inhaltsangabe zu „Die Psychofalle“ von Jörg Blech

Müde und ausgebrannt?

Anstrengende und aggressive Kinder?

Zerstreut und vergesslich?

Lassen Sie sich nicht irre machen – Gefühle und Wünsche sind keine Krankheiten.

Immer mehr Menschen mit Alltagsproblemen werden als psychisch krank abgestempelt – zu Unrecht!

Immer öfter werden gesellschaftliche Probleme wie Arbeitsbedingungen oder das Schulsystem zu Psychomacken Einzelner gemacht – zu Unrecht!

Hier ist ein Buch, das sich wehrt!

Der Bestsellerautor Jörg Blech enthüllt, wie die Grenze zwischen psychisch gesund und gestört von Ärzten, Psychologen und Pharmafirmen zunehmend verschoben wird, und zeigt einen Ausweg aus der Psychofalle.

Diagnose: unbedingt lesenswert.

Kürzer wäre besser gewesen. Mit (für mich zu) viel Polemik trotz etlicher guter Ansätze. Eher in "Häppchen" lesbar.

— StefanieFreigericht

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  • Die Psychofalle

    Die Psychofalle

    MarTina3

    12. April 2016 um 09:57

    In diesem Buch zeigt der Autor auf, dass viele Menschen zu Unrecht als psychisch krank gelten und dann auch mit Medikamenten behandelt werden. Die Ursachen werden oft gar nicht mehr gesucht. Der Begriff "Normal" wird immer enger, dadurch steigt natürlich auch die Anzahl der psychisch Kranken, ganz nach dem Grundsatz "was früher normal war, ist heute krank". Da diese nicht immer in eine bereits vorhandene "Schublade" passen, werden immer neue psychische Störungen "entdeckt". Daneben mischen auch viele Pharmafirmen bei der Medikamentenwahl mit. Sie beeinflussen Psychiater und Psychologen, die dann oft die Medikamente einer bestimmten Firma vorziehen. Dieses "Krankheitserfinden" kannte ich bisher noch nicht. Eigentlich ist klar, dass irgend jemand die Punkte festlegt, die zutreffen müssen, dass man zu einer bestimmten Diagnose kommt. Doch ich habe mir bisher noch nie überlegt, wie dies eigentlich geschieht. Dass die Beteiligten dann auch meist noch Verbindungen zu Pharmafirmen haben, ist schon harter Tobak. Aber auch, dass die Pharmafirmen die Ärzte mit Geschenken umwerben, sollte sofort verboten werden. Man spielt hier mit der Gesundheit der Menschen.Dass die wirklich psychisch Kranken hierbei ebenfalls verlieren, zeigt der Autor auch auf. Für sie haben die Ärzte durch die irrtümlich als psychisch krank diagnostizierten Menschen nicht mehr ausreichend Zeit.Fazit:Ein interessantes Buch, das aufzeigt, dass man manche Dinge bzw. Diagnosen lieber hinterfragen sollte.

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  • Erkennbar gute Absichten, etwas viel Polemik

    Die Psychofalle

    StefanieFreigericht

    10. March 2016 um 17:38

    In Kurzform: Kürzer wäre besser gewesen. Leicht lesbarer Überblick - mit (für mich zu) viel Polemik trotz etlicher guter Ansätze. Mittellang: Jörg Blech wechselt zwischen Polemik, fast selbstreflexiven Beweisen, teils einer Deutung von Quellen für seine Bedürfnisse – und erkennbar guten Absichten gegen Überdiagnostizierung bzw. schlechte Behandlung. Teilweise (besonders in der zweiten Hälfte) gelingt es ihm, letzteres sogar richtig gut umzusetzen. Mit Beispielen: S. 11, die erste Seite nach dem Inhaltsverzeichnis „…bereits 5 Prozent aller Menschen in Deutschland schlucken Tabletten gegen Antidepressionen“. Sowohl Internet-Suchmaschine als auch Fußnoten-Quelle belegen, dass laut OECD-Studie 2010 in Deutschland je 1000 Menschen 50 Tagesdosen Antidepressiva verbraucht wurden. 50 von 1000 = 5 % denke ich – aber: „Tagesdosis“ ist eine rechnerische Größe in der Arzneimittelforschung – wieviel der einzelne nimmt, deutlich mehr oder weniger, ist damit nicht geklärt. Theoretisch könnten ja auch 10% nur die halbe übliche Dosis nehmen – oder 2,5% die doppelte. Im Schnitt passt’s?! S. 22 „[Einer der wenigen deutschsprachigen Experten im Gremium für die Klassifizierung als seelische Krankheit]…leerte…viele Schachteln „Lord Extra“ an seinem Schreibtisch.“ – dieser Satz ist doch reine Polemik. Ob jemand raucht, wäre vielleicht interessant, wenn es um die Tabaklobby, Lungenkrebs oder ähnliches ginge, was soll das hier an Erkenntnissen bringen? Immerhin folgende Erkenntnisse: Schwere Krankheiten gibt es über die Jahre nicht häufiger, leichte Beschwerden werden gerne von den Ärzten finanziell ausgebeutet. Patienten mit schweren Beschwerden warten zu lange, andere wollen mit leichten Beschwerden einfach ernst genommen werden. Dafür wäre weniger mehr gewesen. Das Buch ist dabei gut lesbar, als „Zwischendurch“-Buch in Episoden geeignet.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Wenn „normal“ zu „krank“ wird

    Die Psychofalle

    michael_lehmann-pape

    11. April 2014 um 14:17

    Wenn „normal“ zu „krank“ wird Es ist gar keine einfache Antwort zu finden auf die Frage, ob durch moderne Forschungsmethoden „neue“ Krankheiten tatsächlich entdeckt werden oder ob eher „Althergebrachtes“ unter nur „neuem Namen“ plötzlich zu einer ausgewachsenen Diagnose und dann zu einer ebenso ausgewachsenen, dringend notwendigen, Therapie dann wird. Ob das altertümliche „schwer von Gemüt“ dann irgendwann zu „depressiv“ bis hin zum „Burnout“ erst „benannt“ wurde und somit plötzlich in aller Munde und pharmazeutisch von hohem Interesse wurde. Wie auch „ADHS“ oder vielfache andere psychische Krankheitsbilder. Nun zeigt Jörg Blech in seinem neuen Buch, durchaus nicht zu Unrecht, vielfache Auswüchse des „psychologischen und psychiatrischen Systems“ auf, die auf den ersten Blick in Teilen fast schockierend wirken. Auf den zweiten Blick wird deutlich, wie vor allem durch ein einfaches „enger ziehen“ eines Rahmens bereits medizinischer Druck entsteht. Jahrhundertelang war so z.B. das „Trauerjahr“ gesetzt, schon bevor es im katholischen Brauch mit festen Riten zusätzlich versehen wurde. Das nun jemand schon behandlungsbedürftig sein soll, der nach 2-3 Wochen noch um einen lange verbundenen, geliebten Menschen trauert, kann man beruhigt als offenkundig nicht gerechtfertigt bezeichnen. Oder dass pubertierende Kinder einfach altersgemäß, an sich, nicht immer „ganz normal“ sind und das sein dürfen, ja, eigentlich sein müssen, auch das ist einfach nur einsichtig. Demgegenüber die „bipolaren Störungen“ oder „Psychosen“ die da behandlungsbedürftig vermutet werden, zu allererst mal den Pubertierenden unter hohen Druck setzen, sein Umfeld gleich mit dazu und sowohl Therapeuten, als auch pharmazeutischen Unternehmen vor allem ein Absatzfeld eröffnen. Das sind klare Worte, die überzeugen. Wobei die „andere Seite“ im Buch ein stückweit zu kurz kommt und daher in Gefahr steht, unter den Tisch zu fallen. Neben diesen „Auswüchsen“ ist eben nicht alles so einfach zu erklären, so auf ein „gab es immer, ist so, kein Grund zur Sorge“ zurückzuführen, wie es phasenweise im Buch wirkt. Es ist die Stärke des Buches, die Auswüchse der „psychischen Krankheiten“, die gerade in den letzten Jahrzehnten zu einer kaum glaublichen Quantifizierung psychisch behandlungsnotwendiger „Störungen“ geführt haben, aufzuzeigen. Mit der Gefahr, über diese Ziel hinauszuschießen und „echte Störungen“ klein zu reden. Natürlich glaubt man Blech in seiner Vermutung, dass der ein oder andere Forschende intensiv (oft auch in bestem Wissen) versucht, seine „kleine“ Entdeckung oder Vermutung zu einer „Volkskrankheit“ auszuweiten. Aber eben nicht jeder und nicht überall. Was Blech auch nicht behauptet, was aber als Wirkung der vielen Beispiele im Buch sich verankern könnte. Somit steht Blech im Buch in Gefahr, über das Ziel hinaus zu schießen, faktische Problematiken und belastende psychische Störungen zu einfach zu erläutern und zu weit in seinen nun geweiteten Rahmen zu fassen. Andererseits ist und bleibt es überzeugend und durch dutzende praktischer Beispiele von Blech im Buch erläutert und belegt, dass der Rahmen, der früher noch als „normal“ durchging, inzwischen so eng gefasst wird, dass man fast jede Regung und Äußerung des „inneren Menschen“ als Krankheit benennen könnte. Hier ein gesundes Maß zu finden, psychisch notleidenden Menschen tatsächlich (auch pharmazeutisch) zu helfen, die Kirche dabei aber weitgehend im Dorf zu belassen, dazu könnte dieses Buch ein Beitrag auch für den Leser sein (der sich nicht immer gleich „irre“ vorkommen muss bei „Auffälligkeiten“ die zur Person und zum Leben vielleicht einfach hier und da dazugehören). „Wohl dem, der eine Macke hat“ ist einerseits zwar oberflächlich plakativ formuliert (und daher auch mit Vorsicht zu betrachten, wie so manch anderes im Buch), andererseits aber, und das ist ebenfalls Blechs Anliegen, auch ermutigend und entlastend für Menschen, einfach „anders als die Anderen“ auch sein zu dürfen. Lesenswert, aber differenziert zu betrachten.

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