Jörg Blech Heillose Medizin

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Inhaltsangabe zu „Heillose Medizin“ von Jörg Blech

Ob in der Frauenmedizin, Orthopädie oder Krebsvorsorge: Mythen sind in der Medizin weit verbreitet. Arzneimittel, Diagnosen und Therapien sind oft keine medizinischen Notwendigkeiten, sondern resultieren aus Irrtümern, Trugschlüssen - und finanziellen Interessen. Erschreckend deutlich wird dies, wenn Ärzte zu Patienten werden: Sie lassen sich viel seltener operieren als der Durchschnittsbürger. Viele Mediziner muten ihren Patienten Operationen zu, denen sie sich selbst nie unterziehen würden. Denn sie wissen am besten, welcher Eingriff wirklich notwendig ist, welche Behandlung ihren Patienten tatsächlich hilft. Und welche nur ihrem Geldbeutel.

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    Heillose Medizin

    abuelita

    27. December 2013 um 11:03

    Ich hatte schon immer ein gesundes Misstrauen gegenüber allem, was mit der Pharmaindustrie zu tun hat und freiwillig habe ich „nie etwas hergegeben“ – ausser, ein Eingriff musste eben wirklich unbedingt sein. Und trotzdem war ich schockiert - und habe nun auch einen Fragenkatalog im Kopf, den ich vor einer eventuell „notwendigen“ Operation meinem Arzt vorlegen würde. Vor allem voran die grosse Frage „würden Sie DIESE Operation auch an sich selbst vornehmen lassen oder an einem Familien-Mitglied“ ? Lt. dem Autor verneinen sehr viele Mediziner das, was sie ihren Patienten empfehlen… was also soll man davon halten? Ob in der Frauenmedizin, Orthopädie oder Krebsvorsorge: Arzneimittel, Diagnosen und Therapien sind oft keine medizinischen Notwendigkeiten, sondern resultieren aus Irrtümern, Trugschlüssen und finanziellen Interessen. Sagt Jörg Blech. Er - Medizin- und Wissenschaftsredakteur für den „Stern“, die „Zeit“ und den „SPIEGEL“ - legt in seinem Buch den Finger in eine Wunde unseres Gesundheitssystems und prangert teure, wirkungslose und fragwürdige Behandlungsmethoden an. Als Ursachen dieser systematischen Übertherapie diagnostiziert Blech pure Gewinnsucht und ein fehlgeleitetes Berufsethos der Ärzte, das nicht mehr das Nötige im Blick hat, sondern das Mögliche.  Es ist unheimlich schwierig, sich hier ein Urteil zu bilden. Schliesslich möchte ich als Patient natürlich, dass alles für mich getan wird und dass ich meinem Arzt auch hundertprozentig vertrauen kann. Was also ist wirklich notwendig, was dagegen dient nur dem finanziellen Wohlstand der Kliniken und der Pharmaindustrie? „Wissen ist die beste Medizin“ _ aber kann der Einzelne wirklich abschätzen, welche Prozedur sinnvoll ist und welche sinnlos? Das eben wage ich doch zu bezweifeln. Und werde doch wohl auch noch ein paar Tage länger über dieses Thema grübeln…..

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