Jörg Conradi Wunderwurzel Kurkuma

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Inhaltsangabe zu „Wunderwurzel Kurkuma“ von Jörg Conradi

Die Wunderknolle mit der großen Wirkung Kurkuma, hierzulande auch Gelbwurz genannt, wird schon in den uralten Sanskrit-Schriften der Ayurveda-Lehre erwähnt. Sie gilt dort als heißes, aber trotzdem leichtes und trockenes Gewürz mit reinigender und energiespendender Kraft. Auch die antiken Griechen schätzten die magische Knolle aus Indien. Dann geriet die Heilpflanze im Zuge der modernen Pharmazie erst einmal in Vergessenheit, doch mittlerweile feiert sie eine beachtliche Renaissance. Zu keiner anderen Heilpflanze gibt es so viele wissenschaftliche Studien wie zu Kurkuma. Hauptwirkstoff der Wurzelknollen sind ihre gelben Farbstoffe, und hier vor allem das Curcumin. Zusammen mit den ätherischen Ölen der Pflanze bringt es die Leber dazu, mehr fettverdauende Galle zu produzieren und hat so einen reinigenden und heilenden Effekt. Kurkuma beugt zudem Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor: die heilende Wurzel hemmt die Blutgerinnung und senkt den Cholesterinwert. In modernen Studien wurden die günstigen Wirkungen bei Arthritis, Schuppenflechte, entzündlichen Darmerkrankungen und bei Krebserkrankungen bestätigt. Kurkuma steigert auf natürliche Weise das Wachstum von Gehirnzellen und funktioniert auch als natürliches Schmerzmittel ohne Nebenwirkungen. Sogar gute Laune macht die Gelbwurz. Denn sie verringert den Abbau von Dopamin, Serotonin und anderen Neurotransmittern, die für ein leistungsfähiges und glückliches Gehirn benötigt werden.

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  • Schon wieder ein Wunder aus Indien

    Wunderwurzel Kurkuma
    R_Manthey

    R_Manthey

    24. June 2015 um 11:21

    Man kann schon verstehen, dass ohne solche Worte wie Wunder und Magie wohl weniger Menschen zu einem Buch über ein Gewürz greifen würden. Bei anderen Zeitgenossen, zu denen ich mich wohl zählen muss, erzeugen solche Titel eher Abneigung, weil man das Gefühl nicht los wird, mit unglaubwürdigen Beschwörungsformeln zum Lesen eines Buches gedrängt zu werden. Überraschenderweise erweist sich der Inhalt dieser kleinen Broschüre dann aber als sehr sachlich und informativ. Kurkuma ist ein Gewürz, das aus der Wurzelknolle einer in Indien wachsenden Pflanze gewonnen wird. Aus der Tatsache, dass Kurkuma sehr scharf ist, könnte man den einfachen Schluss ziehen, der liebe Gott möchte nicht, dass wir davon übermäßig viel zu uns nehmen. Aber die Menschheit hat sich irgendwann einmal an die Behauptung gewöhnt, dass es gegen jede Krankheit immer ein Heilmittel geben müsse. Wie es dann schmeckt, ist egal, Hauptsache es hilft. Und so werden seit Jahrhunderten immer wieder alle möglichen Stoffe auf ihre vermeintliche Heilwirkung getestet. Gelbwurz, wie Kurkuma bei uns auch heißt, ist seit einer gefühlten Unendlichkeit als Gewürz bekannt. Entsprechend oft und vielfältig wurde es auch als Heilmittel untersucht, getestet und beschrieben. Die Wirkung von Kurkuma wird in diesem Büchlein bei folgenden Leiden geschildert: Aphthen, Arteriosklerose, Arthritis, Blähungen, Erkältungen, Fußpilz, Gallenbeschwerden, Gastritis, Husten, Lern- und Konzentrationsstörungen, Muskelzerrungen, Rückenschmerzen, Schaufensterkrankheit, Schuppenflechte, Venenerkrankungen. Man sieht an dieser Aufzählung, dass es sich dabei um Anwendungen im Inneren und Äußeren des Körpers handelt. Für die Innenanwendungen findet man ohne Schwierigkeiten jede Menge Kapseln auch auf der Seite, auf der diese Rezension erscheint. Dabei wird Kurkuma mit einem Wirkstoff des Pfeffers gemischt, der die Wirkung verbessert. Offenbar hemmt der Hauptbestandteil von Kurkuma Entzündungen. Die äußerlichen Anwendungen sind dagegen wohl eher bekannt, denn ähnliche Stoffe gehören zu den Bestandteilen von manchen Wärmepflastern. Obendrein lautet die Botschaft des Autors auch noch, dass Kurkuma schön und schlank macht. Dieser Aussage widmet er das letzte Kapitel seines Textes. Was will man also mehr. Der einzige Nachteil dieses Stoffes ist hingegen seine ziemliche Schärfe, die nicht jeder vertragen wird. Falls einem dann die Augen tränen, kann man gewisse Teile des Buches noch schwerer lesen, denn manche Hinweise oder Erklärungen sind in recht kleiner Schrift auf grünem Untergrund gedruckt. Das mag modern sein. Lesefreundlich ist es eher nicht. Ob Kurkuma tatsächlich so wie beschrieben wirkt, kann ich nicht beurteilen. Das Buch hingegen erweist sich als gute Informationsquelle, wenn man etwas über dieses Gewürz lernen möchte. Am Ende enthält es auch noch einige Rezepte für alle, die es scharf mögen. Wenn dabei dann auch noch gewisse Heileffekte eintreten - umso besser.

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