Jörg Fündling Asterix - 100 Seiten

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Inhaltsangabe zu „Asterix - 100 Seiten“ von Jörg Fündling

Nicht nur wir Deutsche lieben den kleinen frechen Gallier und seinen dicken (»Nein, ich bin nicht dick!«) Freund Obelix: Asterix’ Abenteuer wurden in unzählige Sprachen und Dialekte übersetzt und jeweils in den nationalen Kontext eingebettet. Mal sehr frei, manchmal wirklich genial. Man denke nur an die Namen, auch wenn es Methusalix schlimmer hätte treffen können: In Finnland wurde er zu Senilix, in den USA zu Arthritix. Jörg Fündling schildert die Geschichte des Comics, porträtiert Texter, Zeichner und Übersetzer und zeigt, welches Echo die einzelnen Bände hervorgerufen haben, welche wir besonders gerne lesen – und warum zum Beispiel Asterix bei den Goten gerade nicht. Eindrucksvoll beleuchtet der Althistoriker, wie sich die Antike in Asterix spiegelt und wie einzelne politische Ereignisse oder auch Charaktere – antike wie zeitgenössische – im Comic verarbeitet wurden.

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  • knappe informative Einführung

    Asterix - 100 Seiten

    derMichi

    28. February 2017 um 17:52

    Während diverse Aspekte der verschiedenen Bände bereits umfangreich erforscht wurden, fehlte es bislang an einer knappen und informativen Überblicksdarstellung, die nicht nur Vergleiche zu tatsächlichen geschichtswissenschaftlichen Erkenntnissen anstellt, sondern auch die Geschichte und Rezeption der Serie in den Blick nimmt. Nach einer knappen Einführung, in der der Autor auf seinen persönlichen Bezug zu den Galliern hinweist, geht es zunächst um die Geschichte von Asterix als Comicfigur. Von den ersten Gastauftritten im Jugendmagazin Pilote bis zum Hauptprotagonisten eigener Alben spannt Fündling den Bogen. Die unterschiedliche Rezeption der einzelnen Abenteuer und der umstrittene Wechsel von Goscinny & Uderzo zu Uderzo und schließlich zu Ferri & Conrad sind ebenso Thema wie die misslungene deutsche Erstausgabe unter Rolf Kauka, der aus den Galliern Asterix und Obelix kurzerhand die Germanen "Siggi und Barrabas" machte. Ergänzend finden sich praktische Übersichten zu den internationalen Varianten und den vielfältigen Übertragungen in diverse deutsche Dialekte, sowie in Latein und Griechisch. Interessant: nur in Deutschland gibt es derart viele Ausgaben in unterschiedlichen sprachlichen Varietäten, was wohl dafür spricht, dass sich so manches Völkchen immer noch als unbeugsame Minderheit begreift, die hochsprachlichen Einflüssen auch ohne Zaubertrank tapfer Widerstand leistet. Während solche Details langjährigen Fans längst bekannt sein dürften sind es vor allem die Erkenntnisse über die Vielschichtigkeit des Asterix-Universums, die den wahren Wert des Buches ausmachen. Anhand von Eigennamen, Andeutungen und visuellen Referenzen enthüllt Fündling zahlreiche Bezüge zu diversen Redensarten und der Entstehungszeit der jeweiligen Bände, insbesondere im Hinblick auf die französische Zeitgeschichte. Danach betrachtet man so manches gallische Abenteuer mit anderen Augen. Dem langjährigen Rechtsstreit der Familie Uderzo um die Verwertungsrechte von Asterix wird im letzten Viertel des Buchs ebenfalls reichlich Platz eingeräumt, ob das unbedingt notwendig war bleibt fraglich. Die Verfilmungen erwähnt Fündling nur knapp am Rande, doch gerade die vielfältigen Anspielungen in den Trick- und Realfilmen hätten ein eigenes Kapitel, womöglich sogar ein eigenes Buch verdient. Stattdessen findet sich auf mehreren Seiten diverses Infotainment, inklusive Grafiken über den römischen (!) Hinkelsteinbestand, sowie Fun Facts aus verschiedenen Bänden. Damit ist das Buch einerseits als Einführung zum Thema, aber auch als Fündlings ganz persönliche Hommage an seine favorisierte Comicfigur zu sehen. Dass die Schwerpunkte da subjektiver gesetzt werden als in manch anderem Sachbuch liegt auf der Hand. Jedenfalls liest es sich kurzweilig und dürfte allen Fans des gallischen Dorfes unterhaltsame Lesestunden bescheren.

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