Jörg Fauser Die Tournee

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Inhaltsangabe zu „Die Tournee“ von Jörg Fauser

Ende 1986 beginnt Jörg Fauser mit der Arbeit an einem neuen Roman, neun Monate später kommt er bei einem Unfall ums Leben. Der ehemalige Mitarbeiter des Ostbüros Harry Lipschitz, der Münchner Galerist und gescheiterte Lebenskünstler Guido Franck und die alternde Schauspielerin Natascha Liebling sind die Protagonisten dieses unvollendeten Romans – verlorene Menschen auf einer Tournee durch die Welt.

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    Die Tournee
    Duffy

    Duffy

    07. June 2015 um 08:13

    "Die Tournee" ist der letzte Roman, an dem Fauser vor seinem rätselhaften Tod gearbeitet hat. Er blieb unvollendet, war jedoch schon so weit fortgeschritten (184 Seiten), dass er für die Diogenes Werkausgabe als eigenständiges Buch veröffentlicht wurde. Es ist die Geschichte von drei Personen, denen der Abstieg in ihren Branchen gemein ist. Ein alter SPD-Funktionär, eine gescheiterte Schauspielerin und ein Galerist, der mehr schlecht als recht als Lebenskünstler durchs Leben stolpert. Es gibt eine geheimnisvolle Person, die mit allen dreien zu tun hat. Natürlich ist es schade, dass der Roman nicht beendet wurde. Doch Fausers Können rechtfertigt natürlich die Veröffentlichung dieses Teilstücks, denn es stellt einen Schnitt in seinem Schaffen dar. Er hat sich von seinen Krimis abgewandt, in denen er auch ein Stück weit immer sich selbst in seinem Umfeld eingebracht hat. Dieser Roman war anders aufgebaut und umfangreicher, Fauser brilliert auch hier wieder mit seinem wortgewaltigen und doch so vertraut bodenständigen Stil, dass es eine Freude ist. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass das ein "großer" Roman geworden wäre. Das Manuskript wird ergänzt durch seine Notizen und Exposés. Außerdem findet man auch noch seinen Artikel über das Tourneetheater, das er aus Recherchegründen begleitet hat, in TransAtlantik, der Zeitschrift, für die Fauser ebenfalls geschrieben hat. Kurze und persönliche Einlassungen der beiden Herausgeber Bürger und Weiss runden den ganzen Komplex gelungen ab. Es ist gut, dass dem Autoren schon zu Lebezeiten Anerkennung entgegengebracht wurde. Sein früher Tod ist wirklich ein Verlust, wenn man sich überlegt, wie viel er noch hätte schreiben können. Und um wie viel mehr er von Buch zu Buch besser wurde.

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  • Rezension zu "Die Tournee" von Jörg Fauser

    Die Tournee
    damentennis

    damentennis

    17. January 2009 um 16:05

    Die Lektüre der Tournee machte mich sehr traurig, denn es war das letzte Buch der tollen Jörg-Fauser-Edition des Alexander Verlags. Nun stehen die Bände Seite an Seite in meinem Regal und erfreuen mich immer, wenn ich das Zimmer betrete. Ansonsten gibt es aber keinen Grund für Traurigkeit, denn die Tournee ist mal wieder ganz wunderbar. Harry Lipschitz, eine der besten Fauser-Figuren, spielt die Hauptrolle (es war doch Lipschitz, der in einem anderen Buch mal sagte, er würde deshalb in den Puff gehen, weil ihm echte Frauen einfach zu teuer wären?). Auch der grandiose Charles Kuhn (allein schon der Name!) ist wieder mit von der Partie. Es geht um Kunst, Liebe, Sex, das Leben, Scheitern, Kriminalität und noch viel mehr, aber im Grunde geht es eben um Fausers Story. Dass dieses Buch unvollendet ist, ist überhaupt sehr egal, denn hier geht es nicht um einen geschickten Kriminalfall, sondern um Fausers grandiose Schreibe, um die Situationen, in denen die Figuren handeln. Und davon gibt es reichlich, denn es scheint zu stimmen: Fauser wurde immer besser, bis der Tod ihn stoppte.

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