Jörg Hintenberger Yoktokosmos Erde

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Inhaltsangabe zu „Yoktokosmos Erde“ von Jörg Hintenberger

"Ein klitzekleiner, furchtbar prall gefüllter Staubsaugerbeutel, der in einem unendlich großen, luftleeren Raum zerplatzt, hinterlässt, neben vielen Antworten und einem Hauch von Schmutz, auch die Frage danach, woher der Beutel und der ganze Staub ursprünglich eigentlich kamen und wer sich in Gottes Namen dazu veranlasst sah, ausgerechnet in einem riesigen, luftleeren Raum zu saugen." Aus dem Exposee zur Vorlesung "Philosophie für Erstsemester" des Studienganges "Planetares Verwaltungswesen" an der gregorianischen "Universität für angewandte Ordnung und Sauberkeit". "Nur was für echte Freunde des Universums." Huxel Pringsta, preisgekrönter Nebendarsteller des ungemein erfolgreichen Musicals "Universum – Der Superstar bin ich" "Ziemlich plausible Geschichte!" Die Zeitschrift "Das Universum in Zahlen" in ihrer zwölften Ausgabe

Nicht das was ich erwartet habe, mal eine ganz andere SF Story

— DianaE
DianaE
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  • Jörg Hintenberger – YoktoKosmosErde

    Yoktokosmos Erde
    DianaE

    DianaE

    12. June 2016 um 10:37

    Jörg Hintenberger – YoktoKosmosErde Vor vielen vielen Jahren hat ein Vorfahr von Bennart Crumb den Planten Erde in einem kleinen unbedeutenden Sonnensystem entdeckt. Dieser kleine rote Ball, so denkt es sich zumindest Crumb heute, eignet sich hervorragend zum Umbau in ein Raumschiff und so beauftragt er Rubart Knox, die Erde zu evakuieren: genau 96,8 kg unbedeutende Biomasse. Doch das stellt sich schwieriger raus als vermutet, denn der kleine rote Ball ist in der heutigen Zeit ein blaugrüner Planet auf dem das Leben tobt. Rubart findet Digger (96,8 kg „unbedeutende“ Biomasse) und um seinen Lohn für die erfolgreiche Evakuierung zu bekommen, „lädt“ er ihn zum Hoppeln (interstellare Reisen mit Hilfe von speziellen Turnschuhen) ein. Doch schnell wird die Reise zu einer Rettungsmission, denn Crumb ist nicht amüsiert darüber, dass die Erde sich verändert hat. Ich muss zugeben, dass dieses Buch nicht das ist, was ich erwartet habe. Angefangen über eine Weltraum-Kindergeschichte bis hin zu einem Science-Fiction-Abenteuer a la Perry Rhodan habe ich alles vermutet, und doch kommt nichts an die Beschreibung des Buches heran. Der Schreibstil selbst ist locker und flüssig. Allerdings ist die gewählte Schriftart des Buches etwas zu schnörkelig und auf Dauer macht es das Lesen recht schwierig. Die Handlung selbst ist humorvoll, aber auch übertrieben und vor allem viel zu detailreich. Hier könnten einige Beschreibungen deutlich kürzer ausfallen, was dem Buch mehr Spannung verliehen hätte. Trotzdem ist die Grundidee gar nicht mal so schlecht. Durch die vielen Schachtelsätze und teils recht langatmigen Erklärungen ist es aber manchmal sehr beschwerlich an der Story dran zu bleiben. Die verschiedenen Charaktere sind gut ausgearbeitet, detailreich beschrieben und aus den verschiedensten Ecken des Universums zusammen gewürfelt. Wenn man über die Geschichte nachdenkt, gibt es eine klare Botschaft: Unsere Erde muss gerettet werden, denn sie gehört uns allen und wir müssen was dafür tun. Natürlich ist diese Botschaft in eine skurrile, etwas chaotische, durchaus witzige aber eben meistens übertriebene Story versteckt. Wer mal etwas andere Science-Fiction lesen möchte, ist mit dem Buch von Jörg Hintenberger gut bedient. Hervorheben möchte ich noch die niedlichen Zeichnungen von Martin Pritzel, die mir sehr gut gefallen haben. Das Cover ist in dunkelblau gehalten, mit Zeichnungen von krakenähnlichen miteinander verbundenen Planeten. Fazit: Eine etwas andere Science-Fiction-Story. 3 Sterne.

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  • Buchverlosung zu "Yoktokosmos Erde" von Jörg Hintenberger

    Yoktokosmos Erde
    Logdan

    Logdan


    Eine skurrile Weltraumkomödie für science-fiction-affine Nach-Innen-Schmunzler.

    Verlost werden Taschenbücher.
    Eine einfache Interessenbekundung reicht aus.

    Wünsche allen Gewinnern viel Freude mit dem Buch.






    • 39
  • konnte mich nicht fesseln

    Yoktokosmos Erde
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    27. February 2016 um 19:11

    Dieses kleine Büchlein (235 Seiten) konnte mich leider nicht überzeugen, da ich mich beim Lesen relativ schnell gelangweilt habe. Der Anfang war noch sehr interessant und ich wollte wissen, wie es weitergehen würde, doch das ließ dann schnell nach. Der Schreibstil ist... interessant. Einerseits lässt sich die Geschichte gut lesen, doch schon von Beginn an wirken die Sätze sehr langsam und schleichend. Das hat natürlich einerseits eine beruhigende Wirkung, doch kann einen auch schnell zur Weißglut treiben. Bei mir bewirkte es leider nur, dass ich mich nicht gut unterhalten fühlte und es nichts gab, was mich fesselte. Beispiel: Schon auf Seite 11 geht es nur eine einzige Sache: einen Bleistift.

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