Jörg Juretzka Bis zum Hals

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Inhaltsangabe zu „Bis zum Hals“ von Jörg Juretzka

Sixpack Bier, Schachtel Kippen, eine Dose Katzenfutter, damit Kryszinksi daheim überhaupt reingelassen wird. Er ist glücklich im Sinkflug auf zuhause, ausnahmsweise mal nur mit Taurin und Koffein im Blut, als ihm ein Mann vor den Kühler seines Toyotas geworfen wird. Der ist sofort »auf eine Art und Weise tot, die keinen Raum für Hoffnung oder Zweifel lässt.«

Privatdetektiv Kryszinksi beginnt, sich auf eigene Faust umzuhören und erfährt zwischen Wodka-Abstürzen und Magenkrämpfen die Identität des überfahrenen Mannes. Und so beginnt ein Reigen mit russischen Investoren, Sprachlehreren, Geheimdienstlern und gepfählten Bikern. Und plötzlich steht die Witwe des Toten vor Kryszinskis Tür. Anoushka ist so schön, dass jeder Mann für sie töten würde – oder sterben …

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    Bis zum Hals

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. September 2015 um 14:19

    und in Mülheim noch schicke Leute spazieren gingen, wurde der Stoff geboren aus dem Juretzkas Romane ihren Esprit beziehen. Alte japanische Autos, stets übermotorisiert, Mülheim heute dank der Verkehrsplaner ein in sich selbst verdrehter Kreisverkehr - und jede Menge Typen, Kneipen ohne Gäste, Villen an der Ruhr - tja, wo wenn nicht hier im Schatten von Düsseldorf ist das Verbrechen daheim? Juretzka und eine Pulle Bier (mindestens 0,5 Liter, besser 2 Pullen) und der Tag ist deiner - und dann bei autoscout24 nach corolla, cressida und Datsun suchen.

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  • Rezension zu "Bis zum Hals" von Jörg Juretzka

    Bis zum Hals

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2010 um 14:08

    Jörg Juretzkas Erzählungen um den Privatdetektiv Kristof Kryszinski sind bitterböse Satiren gespickt mit Sarkasmus und schwarzem Humor, der, wenn der denn den Geschmack der Leserin oder des Lesers trifft, eine Gefahr für Menschen mit frischen OP Narben in Bauchhöhe darstellt. Kryszinski ist Privatdetektiv, weil er nichts anderes kann und weil er Geld benötigt, weil er sich aus eigener Erfahrung mit dem Strafgesetzt auskennt, welches er gezwungenermaßen selbst oft zu umgehen versucht. Er ist ein Chaot und zieht das Chaos magisch an, so dass ihn seine Fälle quasi heimsuchen. Dabei lässt er keine Gelegenheit aus, lokalen Vertretern des (organisierten) Verbrechens auf die Füße zu treten und bringt sich dabei regelmäßig in unglaublich peinliche und damit für uns amüsante Situationen. Die Romane erhalten dadurch eine gewisse Rasanz und besinnliche Momente sind rar gesät. Zumeist "bearbeitet" er mehrere Fälle gleichzeitig, die einem Crescendo gleich am Ende des Buches über ihn hereinbrechen. Das aktuelle Buch "Rotzig und Rotzig" oder auch ältere wie "Der Willy ist weg" sind Paradebeispiele dieser liebenswerten Possen, in denen auch die bekannten Nebencharaktere vortrefflich geschildert werden. Juretzka spielt gekonnt mit Stereotypen, die zu den Schauplätzen im Ruhrgebiet passen ebenso wie seine humorvolle Schreibe, die sich selbst sowie die Region gerne hochnimmt und damit mehr Lokalkolorit versprüht als noch so detaillierte Ortsangaben, mit denen viele andere deutsche Krimis ihre Verwurzelung mit einer Region vorgaukeln wollen. Auch "Bis zum Hals" ist ein typischer Juretzka, der jedem empfohlen werden kann, der bei seiner Kriminalkost gerne herzlich lacht und auch mal etwas derbere, aber passende Ausdrücke verkraftet, die sich immer wieder kontrastierend zu den filigranen Wortspielen einfinden. Die oben genannten Bücher gefielen mir zwar einen Tick besser, dennoch hatte ich auch mit "Bis zum Hals" wieder viel Spaß.

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