Jörg Juretzka Prickel

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Inhaltsangabe zu „Prickel“ von Jörg Juretzka

Prickel ist ein bisschen langsam und spricht kaum mehr als drei Worte. Sein Freund Det ist schlauer und nimmt ihn nach einer Kneipentour mit zu Nina. Dann ist Nina tot, und Prickel sitzt mit einem blutigen Messer auf dem Dach. Von Det keine Spur, und 'der Schlächter von Bottrop' wird bis auf Weiteres in eine Irrenanstalt eingeliefert. Die schönste aller Anwältinnen Mülheims beauftragt den schäbigsten aller Privatdetektive, den dauerverkaterten Ex-Knacki und Ex-Junkie Kristof Kryszinski, im hoffnungslosesten aller Fälle zu recherchieren. Zwischen Frühschoppen mit Autoschraubern, Lunch-Joints mit Computer-Fantasy-Freaks und Schlummertrunks mit der rasantesten Motorradbraut des Reviers reitet er mit getunten Schüsseln furchtlos durch das Stadtgestrüpp zwischen Mülheim und Ratingen. Doch seine Besuche bei Prickel treiben Kryszinski den Schweiß auf die Stirn.

Rasend, lustig, spannend - und dabei ist die Story Nebensache!

— TheSilencer
TheSilencer

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  • Kryszinkis Erster!

    Prickel
    TheSilencer

    TheSilencer

    18. May 2016 um 07:01

    Prickel heißt eigentlich Bernd Roselius. Bernd ist etwas anders als andere. Geistig zurückgeblieben, in seiner eigenen Welt, megamäßig introvertiert. Irgendwas dazwischen. Sein Spitzname drängt sich irgendwie auf; den einzigen Satz, den er zustande kriegt, ist: "Das finde ich gar nicht prickelnd."Genau so findet er es auch nicht, als er neben einer Gelegenheitsprostituierten zu sich kommt, denn jene Dame wurde bestialisch mit einem Messer dahingemetzelt. Und Prickel hält das Messer in seinen Händen.Kryszinski, klassischer Ruhrpott-Detektiv zwischen Philip Marlowe und Schimanski, soll für Prickels Anwältin ein wenig recherchieren, denn die traut ihrem einfach gestrickten Mandanten eine solche Tat nicht zu. Lenken Kryszinski anfänglich noch andere Fälle von seinem neuen Auftrag ab, steckt er irgendwann mittendrin in Prickels Fall. Blöd nur, daß Prickel wenig kommunikativ ist ...Klar, die Story ist einfachste Krimi-Kost. Der Fall ist eigentlich auch irgendwie Nebensache. Viel mehr Drall geben die ausschweifenden, frechen und wortreichen Umschreibungen Juretzkas. Neben neuen Wortschöpfungen, die den Nagel auf den Kopf treffen, scheint der Autor auch über einen überdurchschnittlich großen Wortschatz zu verfügen, der das Lesen einfach nur zum Kicher-Vergnügen macht.Ja, ich bin infiziert. 

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  • ein etwas anderer krimi?

    Prickel
    liyah40

    liyah40

    04. August 2013 um 15:45

    der privatdetektiv kristof kryszinski, über dem immer der pleitegeier kreist, bekommt ein paar mehr oder weniger lukrative aufträge. Zu den weniger lukrativen gehört die aufklärung eines mordes. das erweist sich als schwierig, denn der verdächtige sitzt im irrenhaus und wird mit medikamenten ruhiggestellt, obwohl er auch sonst nicht viel sinnvolles von sich gibt, und der anstaltsleiter verweigert jede mitarbeit. mit einer horde von "seltsamen" freunden, einen hang zum alkohol und zigaretten, einem schrottreifen auto und kreativen methoden, löst kristof den fall. und alle anderen nebenbei auch. eine geschichte, bei der alles stimmt. tolle figuren, spannung, und eine große portion humor---> so machen deutsche krimis spaß!

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  • Rezension zu "Prickel" von Jörg Juretzka

    Prickel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. February 2011 um 18:07

    Der erste Kriminalroman um Privatdetektiv Kristof Kryszinski ist das ungeschliffene Juwel dieser Krimiserie. Kryszinski ist dabei so etwas wie die Antithese der Hardboiled Ermittler der usamerikanischen Krimiliteratur der 1930er Jahre (Hammet, Chandler etc.). Zwar ist er selber krummen Dingern und coolen Sprüchen nicht abgeneigt, dabei geraten seine chaotischen Aktionen jedoch jedes Mal zur Satire und unter seiner vorgeblich harten Schale liegt ganz offen ein weicher Kern, manchmal zu gut für seinen Job. Denn trotz aller Komik, die insbesondere den Menschen, die im Ruhrgebiet aufwuchsen, quasi aus der Seele sprechen dürfte, sind die Fälle und Geschehnisse oft sehr tragisch und real und veranlassen ihn, seinem Gewissen und nicht dem schnöden Mammon zu folgen. Seine Ermittlungsmethoden, aberwitzigen Pläne und oft parallel laufenden Kriminalfälle missraten immer und brechen am Ende einem Crescendo gleich über ihm zusammen. Wenn die Romane jemals verfilmt werden müsste ein Atze Schröder die Hauptrolle spielen (große Klappe, nichts dahinter) oder ein etwas jüngerer Ralf Richter (als Ikone des Ruhrpott). Sprachlich überzeugt Juretzka mit gekonnten Wortspielen und maßlosen Übertreibungen, die sich jedoch niemals wiederholen oder vorhersagbar sind. In diesem Debüt "Prickel" sind sie vielleicht noch nicht ganz so ausgereift wie in den aktuellen Veröffentlichungen. Trotzdem gelingt es Juretzka, authentische Charaktere zu erschaffen, die in Mülheim und der restlichen Umgebung tatsächlich auffindbar sind, obwohl sie stark überzeichnet wirken.

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  • Rezension zu "Prickel" von Jörg Juretzka

    Prickel
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    25. August 2009 um 16:29

    Die pointenreiche Sprache des Autors ist wirklich klasse. Man hat das Gefühl dass einem ein heruntergekommener Privatdetektiv à la Marlowe gegenübersitzt und mit Ironie und Sarkasmus von einem Fall erzählt. Die Story an sich ist interessant, wenngleich auch kaum glaubwürdig (aber darauf kam es dem Autor bestimmt auch nicht an). Richtig schlecht ist aber meiner Meinung nach der Schluss, der den Leser trifft wie ein Handkantenschlag ins Genick. Davon war ich doch ein bisschen enttäuscht. Dennoch: Ein Krimi der etwas anderen Art, von dem man gut unterhalten wird. Diese Rezension hat mdatab eingereicht.

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  • Rezension zu "Prickel" von Jörg Juretzka

    Prickel
    beedaddy

    beedaddy

    29. June 2009 um 09:28

    Die pointenreiche Sprache des Autors ist wirklich klasse. Man hat das Gefühl dass einem ein heruntergekommener Privatdetektiv à la Marlowe gegenübersitzt und mit Ironie und Sarkasmus von einem Fall erzählt. Die Story an sich ist interessant, wenngleich auch kaum glaubwürdig (aber darauf kam es dem Autor bestimmt auch nicht an). Richtig schlecht ist aber meiner Meinung nach der Schluss, der den Leser trifft wie ein Handkantenschlag ins Genick. Davon war ich doch ein bisschen enttäuscht. Dennoch: Ein Krimi der etwas anderen Art, von dem man gut unterhalten wird.

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