Jörg Juretzka Sense

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Inhaltsangabe zu „Sense“ von Jörg Juretzka

'Ich bin Detektiv, und da im Auto zu hocken oder im Kaufhaus herumzulungern furchtbar öde ist, habe ich mich weitgehend auf das Aufspüren von Vermissten spezialisiert. Und weil Vermisste für gewöhnlich in Schwierigkeiten stecken, kommt es immer mal vor, dass Freund Hein schneller war.'
Eigentlich hätte das Aufspüren des vermissten Zockerkönigs Sascha eine fette Belohnung einbringen sollen. Doch als Privatdetektiv Kristof Kryszinski am nächsten Morgen völlig verkatert aus dem Bett steigt, liegt dieser Sascha in seiner Küche – mausetot. Natürlich kann die Polizei mit Kryszinskis Aussage, er könne sich an nichts erinnern, wenig anfangen. Der Detektiv unter Mordverdacht macht sich – assistiert von seinem Freund und Dealer Scuzzi – auf die Suche nach dem Täter und zieht eine Spur der Verwüstung quer durchs Ruhrgebiet.

Haarscharf am Klamauk vorbei, aber sehr unterhaltend

— TheSilencer

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  • Der zweite Kryszinski

    Sense

    TheSilencer

    06. December 2016 um 07:23

    Weil seine Herzdame nicht die Treueste ist und mal eben mit ihrer Band auf Skandinavien-Tour geht, leidet Krystof Kryszinski in tiefer Eifersucht und kippt sich zu.Bei seiner aktuellen Sauftour lernt er Sascha kennen. Eigentlich ganz praktisch, denn von dessen Frau hatte der Privatdetektiv den Auftrag bekommen, eben ihn aufzuspüren. Weniger praktisch ist, daß Sascha nach dem Saufgelage tot in Kryszinskis Küche liegt. Erwürgt.Die erfolgsverwöhnten Bullen setzen ihm zu und möchten Kryszinski ein Geständnis abringen. Der zieht es aber vor, dem ganzen selbst auf die Spur zu kommen."Sense" erinnert ein klein wenig an "Prickel", dem Vorgänger. Das ist jedoch völlig schnuppe, denn die Story ist wie bei "Prickel" Nebensache. Das Agieren und die Beschreibungen der Gedankenwelt stehen im Mittelpunkt. Immer haarscharf am Klamauk vorbeischlitternd unerhält Juretzka seine Leser.

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  • Rezension zu "Sense" von Jörg Juretzka

    Sense

    RiaKlug

    13. January 2012 um 15:55

    Der Junge aus der Krachmacherstraße Jörg Juretzka lässt es krachen. Es ist schon erstaunlich, mit wie viel Lust Juretzka Anarchie im Straßenverkehr verbreitet. Erstens ist sein Prota Kristof Kryszinski dauernd von diversen Rauschmitteln benebelt und fährt zweitens genauso dauernd herum. Fahren hat er anscheinend bei den Autoscootern auf dem Jahrmarkt gelernt, denn dabei ereignet sich eine nicht enden wollende Kette von Missgeschicken. Zum krachenden Finale schrottet er auch noch den Ferrari seines Widersachers. Das ist der Stoff, aus dem Jungenträume gemacht sind. All das ist flott und witzig erzählt und mit etlichen Ausfällen gegen gegen dies und das garniert. Ganz nebenbei entwickelt er noch einen unterentwickelten Kriminalfall, der jedoch nur als Tapete und Verklammerung der Vorfälle dient. Der löst sich auch eher zufällig, nachdem er vorher kaum Tiefe erreicht. Das macht aber nichts, denn darum geht es eigentlich nicht. Im Grund ist es eine Semiparodie auf den trinkenden und dauerklammen private eye des klassischen Kriminalromans. Fazit: Gute Unterhaltung, wenn man ein Faible für Sarkasmus und Anarchie hat.

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  • Rezension zu "Sense" von Jörg Juretzka

    Sense

    RiaKlug

    27. September 2011 um 14:29

    Der Junge aus der Krachmacherstraße, Jörg Juretzka, lässt es krachen. Es ist schon erstaunlich, mit wie viel Lust Juretzka Anarchie im Straßenverkehr verbreitet. Erstens ist sein Prota Kristof Kryszinski dauernd von diversen Rauschmitteln benebelt und fährt zweitens genauso dauernd herum. Fahren hat er anscheinend bei den Autoscootern auf dem Jahrmarkt gelernt, denn dabei ereignet sich eine nicht enden wollende Kette von Missgeschicken. Zum krachenden Finale schrottet er auch noch den Ferrari seines Widersachers. Das ist der Stoff, aus dem Jungenträume gemacht sind. All das ist flott und witzig erzählt und mit etlichen Ausfällen gegen gegen dies und das garniert. Ganz nebenbei entwickelt er noch einen unterentwickelten Kriminalfall, der jedoch nur als Tapete und Verklammerung der Vorfälle dient. Der löst sich auch eher zufällig, nachdem er vorher kaum Tiefe erreicht. Das macht aber nichts, denn darum geht es eigentlich nicht. Im Grund ist es eine Semiparodie auf den trinkenden und dauerklammen private eye des klassischen Kriminalromans. Fazit: Gute Unterhaltung, wenn man ein Faible für Sarkasmus und Anarchie hat.

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  • Rezension zu "Sense" von Jörg Juretzka

    Sense

    Heathcliff

    21. May 2008 um 17:34

    fein

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