Jörg Karweick Rönum

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Inhaltsangabe zu „Rönum“ von Jörg Karweick

Der Leuchtturm, ein düsteres, riesiges Ungetüm. Er sendet sein Signal aus. Mensch, Tier und Wasser spielen verrückt. Gibt es einen Zusammenhang? Und was ist eigentlich Rönum? Ein abgelegenes Dorf an der Nordsee. Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Rodacher ist zurückgekehrt, um im Ort seiner Kindheit das Reisebüro seines Vaters weiterzuführen. Doch jetzt, da die Nächte kalten Nebel von den Feuchtwiesen aufsteigen lassen und die Touristen verschwinden, kehren dunkle Bilder aus seiner Kindheit zurück und mit ihnen die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, für immer von hier fortzubleiben. Erst scheinen die Schafe den Verstand zu verlieren, dann verschwindet Rodachers langjährige Mitarbeiterin Maria Feinworth. Auf der Suche nach ihr entdeckt er, dass eine dunkle, geheimnisvolle Macht vom Leuchtturm und seinem Wärter ausgeht, der sich niemand entziehen kann. Und dann nimmt das Unheil seinen Lauf. Ein Mystery-Thriller zwischen Stephen King und Twin Peaks!

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  • Ein spannender und mystischer Thriller

    Rönum
    Sabine_Niedermayr

    Sabine_Niedermayr

    Inhalt: Ein abgelegenes Dorf an der Nordsee. Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Rodacher ist zurückgekehrt, um im Ort seiner Kindheit das Reisebüro seines Vaters weiterzuführen. Doch jetzt, da die Nächte kalten Nebel von den Feuchtwiesen aufsteigen lassen und die Touristen verschwinden, kehren dunkle Bilder aus seiner Kindheit zurück und mit ihnen die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, für immer von hier fortzubleiben. Erst scheinen die Schafe den Verstand zu verlieren, dann verschwindet Rodachers langjährige Mitarbeiterin Maria Feinworth. Auf der Suche nach ihr entdeckt er, dass eine dunkle, geheimnisvolle Macht vom Leuchtturm und seinem Wächter ausgeht, der sich niemand entziehen kann. Und dann nimmt das Unheil seinen Lauf. (Quelle: Amazon)   Cover: Das Cover gefällt mir gut und passt hervorragend zur Geschichte. Die Farbtöne sind schön gewählt und der Leuchtturm nimmt beinahe den ganzen Platz ein, strahlt eine unheilvolle Dominanz aus. Auch hier also ein guter Bezug zur Story.   Schreibstil: Der Schreibstil ist melodisch, flüssig und macht das Lesen zum Genuss! Er trägt maßgeblich zum Lesevergnügen bei!!   Meine Meinung: Die Geschichte ist spannend und mystisch erzählt und lässt sich schnell lesen. Anfangs bereiteten mir die Zeitangaben der Kapitel etwas Schwierigkeiten (was zum Großteil am Reader lag, da ich da nicht so leicht zurückblättern kann ;) ), aber ich fand mich schnell zurecht. Die Story ist hervorragend aufgebaut und man entdeckt nach und nach mit den Figuren die unheimlichen Vorgänge und Hintergründe der außergewöhnlichen Vorkommnisse. Zum Ende hin ergibt alles einen Sinn. Auch der Schluss selbst ist gut gelungen, rundet die mystischen Details ab und lässt einen übersinnlichen Nachgeschmack zurück. :)   Fazit: Ein spannendes Werk, das mit mystischen Elementen und einem tollen Schreibstil überzeugt. Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung!!    

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  • Tolle, unheimliche Nordsee-Geschichte mit

    Rönum
    AliceDreamchild

    AliceDreamchild

    28. August 2015 um 13:11

    Unheimliche Dinge geschehen in dem kleinen Dorf an der Nordsee ...Menschen verschwinden, Schafe spielen verrückt ... und welche Rolle spielt dabei der Leuchtturm von Rönum? Die Menschen hier hüten ein düsteres Geheimnis. Außenstehende werden nicht eingeweiht. Und auch nicht von allen gerne gesehen. Rodacher ist zwar im Ort aufgewachsen, dennoch gilt er wegen seiner langen Abwesenheit als Fremder, als er zurückkehrt, um das Reisebüro seines Vaters zu übernehmen. Er stößt auf lange begrabene Geheimnisse und mysteriöse Begebenheiten aus der Vergangenheit. Doch wenn er versucht, dahinter zu kommen, läuft er gegen eine Mauer des Schweigens. Was ist los auf der Insel Rönum? Und was ist mit seiner langjährigen mitarbeiterin Maria passiert? Rodacher wird immer tiefer hineingezogen in einen dunklen Strudel, in dessen Zentrum der Leuchtturm steht. Schon das Cover hat mir deutlich gemacht: Das wird eine unheimliche Lektüre. Der Schreibstil unterstreicht die düstere Atmosphäre des Buchs perfekt. Als glühender Fan von u nheimlicher Lektüre a la Stephen King war ich sofort hin udn weg und begeitert davon, mich von Rönums düsterem Geheimnis verlocken zu lassen. Anfangs fand ich den Perspektivenwechsel zwischen den verschiedenen Personen etwas verwirrend und musste mitunter nachschauen, wer jetzt gleich wieder mit wem zu tun hatte und wer was erlebt hat. Doch nachdem ich mich eingelesen hatte, fand ich diese Kunstgriffe tatsächlich sehr spannend. Ebenfalls spannend war die Methode des Autors, zu vielen Begebenheiten nur das Nötigste zu verraten und den Leser so immer an der Grenze zur Verwirrung balancieren zu lassen. An einigen Stellen habe ich persönlich die Grenze überschritten und einzelne Punkte nicht ganz verstanden. Das tat dem Lesespaß im Großen und Ganzen aber keinen Abbruch. Fazit: Insgesamt ist es eine stimmige, spannende Geschichte mit einem etwas skurrilen aber fulminanten Finale, die ich sehr genossen habe - und vermutlich auch noch einmal lesen werde.  Richtig gelungen fand ich auch die Dynamik im Dorf sowie die verschiedenen, typischen und doch einzigartigen Charaktere. Wunderbar beschrieben!!! Toll fand ich auch den Ort des Geschehens - ich bin ein großer Nordsee-Fan :) Wer es gerne unheimlich mag und die grauen Zellen beim Lesen ebenfalls beschäftigt halten möchte, ist mit diesem Buch bestens beraten!

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  • Rönum

    Rönum
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    17. July 2015 um 12:35

    „Die Elemente spielten verrückt, Menschen verschwanden, Schafe verloren den Verstand, und man durfte nicht darüber reden, als wenn es das Reden darüber wäre, das das Gleichgewicht zerstörte. Und über allem wachte das Blinklicht des Leuchtturms, von dem es kein Bild gab, ein Licht, das tief in die Menschen hier eindrang, jede Nacht, jetzt sogar am Tag, und einen Rhythmus vorgab, dreimal alle fünfzehn Sekunden. Das ganze Leben lang.“ STORY Seltsame Dinge geschehen in der kleinen Ortschaft Rönum an der Nordsee. Nebel zieht ohne erkennbare Ursache auf, die Schafe, die am Deich grasen, spielen verrückt und auch die Menschen verhalten sich immer merkwürdiger. Und über allen thront wie ein Wächter der massive Leuchtturm, von dem im Ort keine einzige Abbildung existiert und der doch mit stoischer Gleichmäßigkeit seine Lichtfinger über die Landschaft, die Tiere und die Menschen streifen lässt. Nach Jahren der Abwesenheit kehrt Rodach hierher zurück, an den Ort, an dem er seine Kindheit verbracht hat und wird damit unversehens in diese Strömung seltsamer Ereignisse gerissen. „Niemand hatte mit Nebel gerechnet. Er war auch nicht vorhergesagt. Ein Hochsommertag,, ein lauer Abend – und mit eine Mal kam er aus dem Boden gekrochen, an den Grashalmen hoch, breitete sich in der Dunkelheit aus und hatte Rönskoog fest im Griff. […] Immer mehr Feuchtigkeit stieg aus diesem Boden, gleichmäßig, Tropfen für Tropfen. Einer klebte an dem anderen, sie bildeten ein Netz, verfolgten einen Plan.“ MEINUNG Recht harmlos beginnt der Roman damit, dass eine Urlauberin am Nordseestrand von Rönum eine Leiche entdeckt. Der Anfang eines handelsüblichen Regionalkrimis, sollte man meinen. Kurz darauf macht Autor Jörg Karweick den Leser mit Rodacher (ohne Vornamen) bekannt, der nach Jahren der Abwesenheit nach Rönskoog zurückgekehrt ist, um das Reisebüro seiner vertorbenen Eltern weiter zu führen. Hier wacht er seit seiner Kindheit zum ersten Mal wieder mitten in der Nacht verstört im Kleiderschrank auf. Zeitglich erhält Maria Feinworth, Rodachers Angestellte im Reisebüro, einen Anruf ihrer Schwester, die ihr mitteilt, dass ihr toter Vater bei ihr auf dem Balkon steht. Offenbar ist RÖNUM doch nicht der abgeschmackte Regionalkrimi, den Jörg Karweick seinen Lesern auf den ersten Seiten vorgaukelt. „Zwischen Stephen King und TWIN PEAKS“ wirbt das Cover und zumindest der Verweis auf David Lynchs Kultserie kann, mit Blick auf die Charaktere und das offensichtliche aber unausgesprochene Geheimnis um Rönum, getrost unterschrieben werden; was die literarischen Vergleichbarkeiten angeht, so sei RÖNUM vor allem den Fans von Stefan Melneczuk und Uwe Voehl ans Herz gelegt. Die Handlung des Romans bewegt sich zeitlich zwischen dem 25. August, 21:35 Uhr und 27. August, 07:00 Uhr, wobei der Autor die Handlung nicht in der zeitlichen Abfolge erzählt. Er springt relativ wild zwischen Uhrzeiten, Schauplätzen und auch Personen, so dass sich erst nach und nach – und teils auch nach gelegentlichem zurückblättern – ein fortlaufendes Bild der bizarren Ereignisse ergibt. Darüber baut Jörg Karweick eine durchgehend drückend-schwüle (des Nachts auch mal feucht-kalte) Atmosphäre auf, die augenscheinlich das klare Denken der Protagonisten lähmt, so dass die Menschen zu nahezu handlungsunfähigen Beobachtern der Ereignisse werden. Als kleine Warnung an die Rationalisten sei gesagt, das nicht aufgeklärt wird, was hier eigentlich passiert und warum. Vielmehr folgt Rönum einer Art „Traumlogik“, die in sich wunderbar funktioniert, sich jedoch, sobald sie vom grellen Tageslicht der Vernunft erhellt wird, verflüchtigt wie Nebelschwaden in der Sonne. Jörg Karweicks Schreibstil – Halbsätze, Adjektive, Stimmungen, aneinandergehängt in Sätzen mit vielen Kommas – sind nicht jedermanns Sache, wirkt jedoch der künstlichen Aufblähung entgegen, die eine stets korrekte Ausformulierung mit sich gebracht hätte. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen. Mit dieser Visitenkarte ist Jörg Karweick ein Autor, den der geneigte Phantastikleser unbedingt im Auge behalten sollte. Was die Aufmachung des Buches angeht, muss man leider einige Abstriche machen. Das grundsätzlich stimmungsvolle Coverfoto wurde recht lieblos und in gleich mehreren unpassenden Schriftarten unglücklich überkleistert. Auch das schmucklose Verlagslogo, das prominent oben links angebracht wurde, wirkt deplatziert. Hier sollte der Verlag noch einige Euros investieren. Immerhin geht es um den ersten Eindruck eines Buches. Auch der Schriftsatz ist verbesserungswürdig; in manchen Zeilen sind die Leerzeichen zwischen einzelnen Wörtern nur zu erahnen. Der komplette Textblock scheint außerdem nach oben verschoben zu sein; während die Kopfzeilen unschön am oberen Rand pappen, haben die Seiten unten noch relativ viel Luft. Sorry liebe Leute aber das gehört auch zu einem entspannten Leseerlebnis. FAZIT Hier eine Geistererscheinung im dichten Nebel, dort Schafe, die offenbar – sensibler als die Menschen – ihren Verstand verlieren und den Freitod (!) begehen und über allem thronend der wuchtige Leuchtturm, den einst Kaiser Wilhelm erbauen ließ und der eher an ein Wärter gemahnt, denn an ein gutmeinendes Warnsignal für Seefahrer. Jörg Karweick liefert hier ein modernes, leicht experimentelles Nordsee-Schauerstück ab, das durchgehend seine unterschwellig-bedrohliche Aura halten kann. Absolut gelungen!

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  • Mysteriös!

    Rönum
    YvetteH

    YvetteH

    Inhalt/Klappentext: Der Leuchtturm, ein düsteres, riesiges Ungetüm. Er sendet sein Signal aus. Mensch, Tier und Wasser spielen verrückt. Gibt es einen Zusammenhang? Und was ist eigentlich Rönum? Ein abgelegenes Dorf an der Nordsee. Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Rodacher ist zurückgekehrt, um im Ort seiner Kindheit das Reisebüro seines Vaters weiterzuführen. Doch jetzt, da die Nächte kalten Nebel von den Feuchtwiesen aufsteigen lassen und die Touristen verschwinden, kehren dunkle Bilder aus seiner Kindheit zurück und mit ihnen die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, für immer von hier fortzubleiben. Erst scheinen die Schafe den Verstand zu verlieren, dann verschwindet Rodachers langjährige Mitarbeiterin Maria Feinworth. Auf der Suche nach ihr entdeckt er, dass eine dunkle, geheimnisvolle Macht vom Leuchtturm und seinem Wärter ausgeht, der sich niemand entziehen kann. Und dann nimmt das Unheil seinen Lauf. Ein Mystery-Thriller zwischen Stephen King und Twin Peaks! Meine Meinung: Das Buch lässt mich ein wenig verwirrt zurück und konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Der Schreibstil ist flüssig und so lässt sich die Geschichte gut lesen. Am Anfang haben mich die Zeitangaben und die Fülle der Personen etwas irritiert. Als ich dann die wichtigsten Personen gefiltert hatte, kam ich gut voran. Es werden viele Fragen aufgeworfen, einige auch beantwortet, aber für mich blieb auch einiges im Dunkeln und deshalb bin ich ein wenig verwirrt. Das Cover wiederum ist toll und bringt genau die Stimmung des Buches rüber. Mein Fazit: Ein mysteriös, spannendes Buch, welches ich sicher noch einmal lesen werde, um die Knoten zu entwirren. Lesenswert und dafür von mir 3,5 Sterne.

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