Jörg Kastner

 3,9 Sterne bei 862 Bewertungen
Autor von Der Engelspapst, Engelsfluch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jörg Kastner

Jörg Kastner, geboren in Minden an der Weser, war bereits als Kind und Jugendlicher ein begeisterter Leser mit einem Hang zu den Klassikern der Abenteuer- und Spannungsliteratur. So fiel es ihm nach erfolgreichem Jurastudium nicht schwer, sich gegen eine juristische Karriere zu entscheiden und den Beruf des Schriftstellers zu ergreifen. Genaue Recherche und die Kunst, unwiderstehlich spannend zu erzählen, zeichnen seine Romane aus. Bislang in fünfzehn Sprachen übersetzt, sind seine Bücher auch im Ausland sehr erfolgreich. Zu seinen größten Erfolgen zählen die mehrbändige Germanensaga um den Cheruskerfürsten Arminius und seinen Waffenbruder Thorag, der Rembrandt-Roman »Die Farbe Blau« und seine mit dem Roman »Engelspapst« beginnende Reihe von Vatikanthrillern. Jörg Kastner lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Corinna Kastner, in Hannover.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jörg Kastner

Cover des Buches Der Engelspapst (ISBN: 9783426635957)

Der Engelspapst

 (144)
Erschienen am 01.03.2007
Cover des Buches Engelsfluch (ISBN: 9783426635889)

Engelsfluch

 (117)
Erschienen am 01.03.2007
Cover des Buches Die Farbe Blau (ISBN: 9783426639245)

Die Farbe Blau

 (82)
Erschienen am 01.11.2007
Cover des Buches Engelsfürst (ISBN: 9783426632529)

Engelsfürst

 (77)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Teufelszahl (ISBN: 9783426636374)

Teufelszahl

 (60)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches Der Sonnenkreis (ISBN: 9783426619100)

Der Sonnenkreis

 (39)
Erschienen am 01.06.2004
Cover des Buches Im Schatten von Notre-Dame (ISBN: 9783426636916)

Im Schatten von Notre-Dame

 (32)
Erschienen am 07.06.2007
Cover des Buches Die Tulpe des Bösen (ISBN: 9783426636367)

Die Tulpe des Bösen

 (33)
Erschienen am 03.02.2011

Neue Rezensionen zu Jörg Kastner

Cover des Buches Die Tulpe des Bösen (ISBN: 9783426636367)P

Rezension zu "Die Tulpe des Bösen" von Jörg Kastner

Ein spannender, atmosphärisch dichter und geheimnisvoller historischer Krimi.
Pitzivor 2 Monaten

Das bereits zweite Abenteuer des Inspektors Katoen, entführt den Leser in die Welt der Flora und in das Land der Tulpen- in die Niederlande, genauer gesagt ins Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Der Tulpenhandel floriert und immer mehr Menschen versuchen sich darin- doch nicht immer mit Erfolg. Doch 1637 wendet sich das Blatt für fast alle Handelstreibenden und Spekulanten- der Markt bricht ein und bringt vielen unglücklichen Menschen den Ruin, Not und Verzweifelung. Vierunddreißig Jahre später spielt die Tulpe wieder einmal eine große und mysteriöse Rolle.
Ein „erlauchter“ Kreis, die „Verehrer der Tulpe“ treffen sich regelmäßig in einem Wirtshaus.
Eines Tages beginnen die rätselhaften Morde- zwei Mitglieder der „Verehrer der Tulpe“
werden ermordet. Bei den Opfern wird jeweils ein schwarzes Tulpenblatt gefunden.

Die Morde rufen Katoen und seine Helfer auf den Plan. Sie sollen den „Tulpenmörder“ möglichst schnell dingfest machen. Die Jagd nach dem Mörder gestaltet sich äußerst gefährlich; besonders für Katoen.
Er findet heraus, dass eine bestimmte, giftige Tulpenart eine große Rolle bei den Mordfällen spielt- doch bei seinen Recherchen muss er sich sputen, denn er ahnt ganz genau, dass der Mörder nicht nur Katz und Maus mit ihm spielen will, sondern auch schon ein nächstes Opfer auserkoren hat...

Jörg Kastner hat es mit seinem aktuellen historischen Krimi wieder einmal geschafft, nicht nur durch das Setting allein; eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die dem Leser wohlige Gänsehautstimmung verschaffen dürfte. Sehr bildhaft ist seine Darstellung des historischen Amsterdams und man meint als Leser die Sinneseindrücke der Romanfiguren selbst am eigenen Leib verspüren zu können.

Ein wenig erinnert die Atmosphäre des Romans durchaus an alte Sherlock Holmes Romane/Verfilmungen, denn auch dort verspürt man meiner Meinung nach diese einzigartige, morbide Stimmung.

Man leidet regelrecht mit den Nebenfiguren mit, da sie sehr realistisch vom Autor dargestellt wurden und empfindet durchaus auch Sympathien für die ein oder andere Romanfigur. Die Auflösung des Kriminalfalles ist auf jeden Fall etwas ganz anders, als man es als Leser im Vorfeld erwarten würde und es bleibt bis zum Schluss die Spannung gewahrt. Daher kann ich nur allen „Zuerst das Ende lesen“ Lesern empfehlen, ihre Angewohnheit bei diesem Roman unbedingt „ad acta“ zu legen. Sie würden sich so um sehr viel Lesevergnügen bringen. ;-)

Obwohl das Buch mit seinen 464 Seiten durchaus kein „dünner“ Roman ist, vergeht die Lesezeit, dank der interessanten und unvorhersehbaren Wendungen der Storyline, wie im Flug und man ist ganz überrascht, wenn man so plötzlich am Ende der Geschichte angelangt ist.

Ich habe die Inhaltsangabe extra etwas vage verfasst, denn ich bin der Meinung, dass eine ausführlichere Wiedergabe des Inhaltes zu viel verraten würde. Abschließend kann ich diesen Roman nur allen Krimiliebhabern, die Romane mit außergewöhnlichen Settings schätzen ans Herz legen. 4.5 von 5 Punkten.

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Cover des Buches Die Steinprinzessin (ISBN: 9783499212512)M

Rezension zu "Die Steinprinzessin" von Jörg Kastner

Rezension zu Die Steinprinzessin
Magnus_Banevor einem Jahr

Inhalt: Die Steinmenschen sind in Sorge: Seit ihre Prinzessin in der Gewalt der bösen Steinbrecher ist, droht dem ganzen Volk der Untergang. Nur einer kann sie befreien: Pierre. Der Junge ahnt nichts von der verborgenen Welt unter der Erde - bis ein mysteriöser alter Mann ihn drängt, den Steinmenschen zu helfen. Widerstrebend macht er sich auf den Weg ins Erdreich, wo er mitten in den erbitterten Kampf zwischen den beiden feindlichen Völkern gerät. Gelingt es ihm, das Schicksal der Steinwelt zum Guten zu wenden? 

Das Buch hat mir wirklich sehr gefallen. Der Schreibstil war flüssig und man konnte es gut weglesen. Die Personen waren mir sympatisch, und mir gefällt die Idee von der verborgenen Welt unter der Erde. Am besten fand ich jedoch die Gesellschaftskritik die stellenweise durchkommt, und die wunderbar in das Fantasy-Setting eingebettet wurde. Eine wirklich tolle Geschichte.

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Cover des Buches Teufelszahl (ISBN: B002TVW88K)wampys avatar

Rezension zu "Teufelszahl" von Jörg Kastner

Hanebüchende Geschichte, die kaum ein Klischee auslässt
wampyvor 2 Jahren

Buchmeinung zu Jörg Kastner – Teufelszahl

„Teufelszahl“ ist ein Kriminalroman von Jörg Kastner, der 2008 im Knaur Verlag erschienen ist. Die gekürzte Lesung durch Erich Räuker ist 2008 im audio media verlag erschienen.

Zum Autor:
Jörg Kastner, geboren in Minden/Westfalen, hat Jura studiert und als Volljurist die Befähigung zum Richteramt erworben, dann aber aus der Liebe zum Schreiben einen Beruf gemacht. Genaue Recherche und die Kunst, unwiderstehlich spannend zu erzählen, zeichnen seine Romane aus. Bislang in fünfzehn Sprachen übersetzt, sind seine Bücher auch im Ausland sehr erfolgreich.

Klappentext:
»… denn das Zeichen des Tieres ist 666«
Hals über Kopf begibt sich der junge Jesuitenbruder Paul Kadrell nach Rom. Ein Alptraum hat sich bewahrheitet: Sein alter Lehrer, Pater Sorelli, wurde ermordet und grausam zugerichtet. Auf seiner Stirn prangt die blutig eingeritzte Zahl des Teufels – 666. Als noch weitere Opfer mit dem Zeichen des Bösen gefunden werden, nimmt Kadrell zusammen mit der römischen Kommissarin Claudia Bianchi die Ermittlungen auf. Die beiden stoßen auf ein Manuskript, das den Tod nach sich zieht. Auf ein uraltes, von den Jesuiten gehütetes Geheimnis. Und auf Pauls wahre Identität …


Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich mit zunehmender Hördauer immer weniger überzeugt. Es schien mir, dass der Autor jedes negative Klischee über Kleriker bedienen wollte. Dadurch wurde die Geschichte sehr vorhersehbar und ausgesprochen langweilig. Als es dann noch in den römischen Untergrund ging, war es mit dem Lesevergnügen endgültig vorbei, auch wenn der Vorleser einen guten Vortrag bietet.

Sprecher:

Erich Räuker überzeugt wie gewohnt bei diesem Hörbuch. Jeder Protagonist ist eindeutig erkennbar und sein Vortrag unterstützt die Handlung ohne zu übertreiben. Der Vortrag bleibt auch im Auto jederzeit verständlich.


Fazit:
Dieses Werk hat mich nicht nur enttäuscht sondern sogar verärgert. Diese hanebüchende und vorhersehbare Geschichte erhält nur einen von fünf Sternen (20 von 100 Punkten).

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