Jörg Kastner Die Tulpe des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Die Tulpe des Bösen“ von Jörg Kastner

Amsterdam 1671. Bis vor kurzem hielt das »Tulpenfieber« die Niederlande in Atem – gefährliche Spekulationen mit Tulpenzwiebeln kosteten manchen die Existenz. Und nun erschüttern rätselhafte Morde an ehrbaren Bürgern die Stadt. Bei Inspektor Jeremias Katoen läuten die Alarmglocken: Jeder Tote hält das Blütenblatt einer prächtigen Tulpe in der Hand …

Sehr gut geschriebener historischer Krimi

— LionsAngel

was für ein Schmarrn...

— silbereule

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    Die Tulpe des Bösen

    Eidechse

    01. February 2015 um 13:08

    Gut, der Titel ist etwas kitschig, aber wenn man das Buch "Die Farbe Blau" gelesen hat, will man schoin wissen wie es um den Ermittler Jeremias Katoenweitergeht. Der erste Teil ist aber nicht zwingend zum Verständnis des Buch erforderlich, so dass man auch mit den zweiten Teil einsteigen kann. Der Hintergrund in Amsterdam des 17. Jahrhunderts gibt dem ganzen Roman einen besondere Athmosphäre. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, könnte sich aber durchaus so abgespielt haben. Die Charaktere sind gut herausgerarbeitet. Mir hat das Buch gut gefallen, wenn es auch nicht ganz in der obersten Liga mitspielt.

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  • Tulpenfieber

    Die Tulpe des Bösen

    Dunkelblau

    30. March 2014 um 20:03

    Amsterdam im Jahr 1671. Knapp 35 Jahre nach dem Endes des großen „Tulpenfiebers“, bei dem astronomische Summen für exotische Tulpenzweibelen gezahlt wurde und die Spekulationen so machen Kaufmann in den Ruin getrieben haben, spielt eine Tulpe wieder eine wichtige Rolle in der Stadt. Sie ist ein Hinweis bei der Ermittlung zum Mord an zwei angesehenen Amsterdamer Bürgern, die jeweils mit einem schwarz-Rotem Blütenblatt in der Hand aufgefunden wurden. Inspektor Jeremias Katoen soll nun diese rätselhaften Fälle schleunigst lösen, denn sonst droht wohlmöglich weiteren Tulpenliebhaber der grausame Tod. Die Ermittlungen erstrecken sich von Tulpenliebhabern, wie dem fanatischen Willem van Drop, bis zu dem verschrobenen Tulpenhasser Sybrandt Swalmius und seiner Ziehtochter Anna. Bald geht es nicht mehr nur um die Morde, sondern auch um politische Intrigen und Verrat. Gar nicht mal so leicht für Kateon und seine Büttel da den Überblick zu behalten. Zumal es auch in Kateons Privatleben nicht ruhig zugeht: Er steht zwischen zwei Frauen und übernimmt dann auch noch die Verantwortung für den Waisenjungen Felix. Jörg Kastner hat in seine 450 Seiten ganz schön viele Handlungen gepackt, so dass manches arg kurz und schnell abgehandelt wird. Trotzdem hat mich die Geschichte ganz gut unterhalten, zumal ein historischer Krimi für mich mal etwas neues war.

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  • Historischer Amsterdam-Krimi

    Die Tulpe des Bösen

    Felice

    12. March 2014 um 20:48

    Zwei Morde geben im Amsterdam des Jahres 1671 Rätsel auf: ein Werftbesitzer und ein Bankier werden erstochen aufgefunden, in der Hand haben beide ein Tulpenblatt, schwarz, „mit tropfenförmigen roten Flecken“, wie Blutstropfen (Wer entwirft die Umschläge?? Wie kann da eine gelbe Tulpe abgebildet sein?). Kein leichter Fall für Amtsinspektor Jeremias Katoen, zumal die Stimmung zwischen Tulpenhassern und leidenschaftlichen Verehrern aufgeladen und explosiv ist. Jörg Kastner versteht es wie auch in seinem ersten historischen Amsterdam-Krimi, die Atmosphäre der Stadt nachvollziehbar zu beschreiben und den Leser für die Zeit der Lektüre in die dunklen Gassen zu entführen und am Leben der Protagonisten teil zu haben. Mit viel Wärme geht er auf einzelne Schicksale ein und lässt in J. Katoen einen sympathischen Amtsinspektor ermitteln. Die Auflösung war mir persönlich etwas zu weit hergeholt, dennoch wünsche ich mir dringend einen dritten Teil!

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  • Rezension zu "Die Tulpe des Bösen" von Jörg Kastner

    Die Tulpe des Bösen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zum Inhalt: Amsterdam im 17. Jahrhundert in der Blüte seines Wandels. Das Tulpenfieber hat so manchen Kaufmann seine Existenz gekostet als sich neuer Schrecken in Amsterdam breit macht. Angesehene Kaufleute Amsterdams und Mitglieder des „Freundeskreis der Tulpenliebhaber“ werden in der Nacht heimtückisch ermordet. Als Erkennungszeichen hinterlässt der oder die Mörderin ein schwarzes Tulpenblatt mit roten Tropfen, eine extrem seltene und teure Art. Wir es dem Amtsinspektor Katoen gelingen den Mörder zu stellen ? Meine Meinung zum Buch: Jörg Kastner hat sich mit seinem Fortsetzungsroman um den Amtsinspektor Jeremias Katoen eine wahrlich interessante und turbulente Zeit der niederländischen Geschichte ausgesucht. Als Leser hat man trotz der detaillierten Karte von Amsterdam jener Zeit und dem umfangreichen Personenregister seine Schwierigkeiten dem Roman zu folgen. Der Autor verliert sich sehr oft in Nebenschauplätze, die ebenso ausgeschmückt an Sprache und Reichhaltigkeit an Personen besetzt dargestellt werden wie die eigentliche Haupthandlung und damit dem Leser den Eindruck vermitteln für die Geschichte wichtig zu sein. Der eigentliche roten Faden, der dem Leser Orientierung verschaffen könnte, geht völlig unter bzw. lässt sich partout nicht finden. Um die Verwirrung zu komplettieren erdrückt Jörg Kastner den Leser geradezu mit historischen Fakten, Daten und Geschichten. Zeilenweise ohne jeglichen Witz und Charme für den Leser repetiert er die niederländische – wenn zugegebener maßen nicht uninteressante- Geschichte. Genauso klar und realistisch ohne die Auslassung jeglicher Details wird das Motiv der Liebe in die Geschichte mit ein gebunden, sei es in melodramatischer Form durch eine unerfüllte Liebe oder in realistisch wiedergegebenen Szenen liebesaktlicher Genüsse die zeitweise beim Leser den Eindruck erwecken im falschen Genre zu sein. Richtige Spannung kommt selten auf und wenn doch, dann wird sie garantiert durch die in sich völlig konfuse Story wieder im Keim erstickt. Die Charaktere die Kastner erschafft sind erstaunlich klar gezeichnet und man muss es leider so sagen wohl das Meisterstück an diesem Roman. Umso konfuser die Geschichte, der Plot, umso klarer sind die Charaktere. Der Amtsinspektor Katoen, die Helferin mit dem Schwert oder auch der Betteljunge aus dem Waisenhaus, sie werden alle liebevoll beschrieben und handeln völlig authentisch und realistisch. Fazit: Auch wenn es sich um ein gebundenes Buch handelt, ist das Preis - Leistungs Verhältnis deutlich zu schlecht. Das Zusammenspiel von historischem Roman und Kriminalgeschichte ist hier nicht gelungen.

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    • 2

    silbereule

    01. February 2014 um 07:40
  • Rezension zu "Die Tulpe des Bösen" von Jörg Kastner

    Die Tulpe des Bösen

    Belanna

    22. May 2011 um 11:27

    Das Buch ist nicht schlecht aber immer vergleich zu Die Farbe blau doch deutschlich schwächer. War etwas enttäuscht

  • Rezension zu "Die Tulpe des Bösen" von Jörg Kastner

    Die Tulpe des Bösen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:07

    Jörg Kastner hat seinen zweiten Roman um Jeremias Katoen eingebunden in die historischen Ereignisse des Jahres 1671, als die Niederlande kurz vor dem Krieg mit Frankreich stehen und der Einmarsch der französischen Truppen immer wahrscheinlicher wird. Kurz nacheinander werden in Amsterdam zwei Männer ermordet, die der Vereinigung der Liebhaber der Tulpenfreunde angehören. In der rechten Hand der Toten findet man das Blütenblatt einer bis dahin unbekannten Tulpenart. Jeremias Kattoen, dem Leser schon aus "Die Farbe Blau" bekannt, übernimmt die Ermittlungen. Bald wird klar, dass die Vereinigung der Liebhaber der Tulpenfreunde nicht nur hehre Motive hat und die ermordeten Mitglieder keinesfalls unbescholtene Bürger sind. Wenn Jörg Kastner erzählt, dann ist man mitten drin im Geschehen, zieht mit Jeremias Katoen durch das Labyrinth des nächtlichen, nebelverhüllten Amsterdam und fühlt das beklemmende Gefühl der Gefahr, der er ausgesetzt ist. Genauso genießt man aber die ruhigeren Passagen, in denen sich der Ermittler eine kleine Pause gönnt und die auch dem Leser ein wenig Luft verschaffen in diesem rasanten und abwechslungsreichen Krimi, der auf jeder Seite zum Miträtseln einlädt, oft auf falsche Fährten führt, dem Leser nebenbei noch einen lehrreichen Exkurs über die Geschichte der Tulpe bietet und am Ende für eine überraschende Auflösung sorgt. Es ist ein lebensechtes Bild, das Jörg Kastner von Amsterdam, seinen Bewohnern und deren Ängste, Sorgen und Träumen zeichnet. Immer, wenn ich eines seiner Bücher um Jeremias Katoen lese, wünschte ich, ich könnte in der Zeit zurückreisen, mit dem Boot über die Grachten fahren, die Märkte besuchen, Tulpenfelder besichtigen und in einer der kleinen Garküchen Schmalzbrote oder in Wein gedünsteten Fisch genießen. Ich hoffe, dass dies nicht der letzte Roman um den Ermittler Jeremias Katoen war, denn ich würde mich gerne wieder von Jörg Kastner ins historische Amsterdam entführen lassen. Dieser Krimi ist ein Muss für Leser, die anspruchsvolle historische Krimis mit zeitgeschichtlichem Hintergrund lieben

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  • Rezension zu "Die Tulpe des Bösen" von Jörg Kastner

    Die Tulpe des Bösen

    andreadressler

    19. December 2008 um 17:26

    Klasse geschrieben und spannend geschildert !
    Großes Lob an Jörg Kastner !
    Ein historischer Roman über die Tulpenzeit in Amsterdam ende des 16 Jahrhunderts !

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