Jörg Kastner Widukinds Wölfe

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Widukinds Wölfe“ von Jörg Kastner

Minden in Westfalen anno 785. Nach langen Jahren erbitterten Widerstands gegen die Christianisierung läßt sich der Sachsenherzog Widukind taufen. Einer seiner Unterführer, Wolfhard, bringt es jedoch nicht fertig, den alten germanischen Gottheiten abzuschwören. Er widersetzt sich der Taufzeremonie und flieht. Asmund, Widukinds Gegenkandidat bei der Sachsenwahl, macht Wolfhard für seine Niederlage verantwortlich, da Wolfhard mit seiner -der entscheidenden- Stimme gegen ihn für Widukind gestimmt hatte. Obwohl er bereits Wolfhard in den Tod gehetzt hat, übt er an dessen Sohn Wolfger und seiner Familie grausame Rache. Asmund stiftet zwei seiner Schergen dazu an, die fränkische Kaufmannstocher Gisla gerade an dem Abend zu vergewaltigen, an der Wolfger sich mit ihr zu einem vielversprechenden abendlichen Treffen verabredet hat. In glühendem Zorn sucht Wolfger, sowohl seine geliebte Gisla als auch seinen Vater zu rächen. (Quelle:'Flexibler Einband')
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Minden in Westfalen 785

    Widukinds Wölfe
    simoneg

    simoneg

    24. October 2016 um 20:40

    Die Sachsen haben sich lange gegen die Christianisierung gewehrt. Es waren blutige, verlustreiche Kämpge gegen die Franken um Karl den Großen. Um sein Volk zu retten, läßt sich Widukind letzendlich taufen und verschwindet... Doch nicht alle Sachsen folgen seinem Weg. In dem Wälder gibt es Gruppen, die weiterhin den alten Riten huldigen. Doch Wolfger und seine Sippe wollen in Frieden leben und Handel treiben. Doch das ist in Minden nicht immer leicht. Die Franken und ein alter Widersacher Widukinds legen ihnen viele Steine in den Wege, demütigen sie. Unweigerlich kommt es wieder zu blutigen Streitigkeiten und der Kampf geht weiter....In NRW lebend, kommt man unweigerlich mit der Geschichte der Sachsen und ihrer Unterdrückung in Berührung. Kastner beschreibt sehr einfühlsam die Schwierigkeiten der Sachsen, sich mit der neuen Situation zu arrangieren und auch ihr Scheitern.

    Mehr